Titel: Roman Berger
Team: Weiß (Titanic)
Challenge: Hurt/Comfort: Betrug/Täuschung (Welthrrschaft) – Für mich
Fandom: Alpahteam
Rating: PG
Genre: Gen, Friendship, h/c, Bachground Slash & Het,
Warnungen: None
Zusammenfassung: Eberhard und Martina sind beide verarscht worden...
Wörter: ~750
Anmerkungen: Bezieht sich auf die Folge 05x25 "Schwere Entscheidung" in der Eberhard und Martina mit dem gleichen Mann angebändelt haben. In der Folge endet dieses Szene ganz fürchterlich offen und unbefriedigend, also musste ich dafür sorgen, dass sie die Kurve kriegen.
Roman Berger
Eberhard eilte den Gang entlang. Er musste Martina finden. Er war so ein verdammter Idiot! Mit Roman knutschen. Im Aufenthaltsraum. Wo jederzeit jemand reinkommen konnte. Kurz nachdem Martina gegangen war. Es war doch klar gewesen, dass sie zurückkommen würde, dass sie eins und eins zusammenzählen konnte. Sie war schließlich nicht blind. Und jetzt war sie weg.
Er bog um die nächste Ecke. Labor, Sono, Lager, Wäscheraum, alles leer. Keine Martina weit und breit. Viele Möglichkeiten blieben so langsam nicht mehr. Höchstens noch der Besprechungsraum und die Behandlungsräume. Aber das wäre eher unwahrscheinlich… Doch, da. Im B2. Sie saß am Computer und tat so, als würde sie Arbeiten. Er stieß die Tür auf. Sie ließ ihn nicht mal richtig eintreten, bevor sie ihn mit dem ersten Vorwurf überfiel.
„Warum hast du mich blind ins Messer laufen lassen?“
Er ging hinüber zur Behandlungsliege, hockte sich auf die Kante. Ja, warum hatte er nichts gesagt? Eigentlich hatte er ihr Roman auf der Fete doch endlich vorstellen wollen. Aber dann der Streit. Roman war abgehauen und als Eberhard auf die Fete gekommen war, war er schon da gewesen. Hatte mit Martina getanzt. Sie hatte so gestrahlt, hatte so glücklich ausgesehen. Seit langem mal wieder. Und Roman hatte ihn nicht einmal angeschaut. Er wusste doch, dass sein Freund bi war.
„Auf dieser Fete… ich dachte plötzlich, er meint es ernst mit dir. Wir hatten uns gestritten und er wollte mich provozieren. Er hat dich benutzt, um mich eifersüchtig zu machen.“
Und er war eifersüchtig gewesen. Mörderisch eifersüchtig. Aber Roman hatte mit Martina getanzt. Geflirtet. Mit seiner besten Freundin. Und sie hatte es genossen. Bei jedem anderen hätte Eberhard Roman zur Rede gestellt. Aber doch nicht bei Martina. Es hatte so ernst ausgesehen. Von beiden.
„Der Idiot.“
Eberhard schnaubte. Das war noch milde umschrieben. Arschloch traf es wohl besser. Er war sich immer noch nicht sicher, ob Roman absichtlich mit Martina geflirtet hatte, oder ob es einfach Zufall gewesen war. Martina schüttelte den Kopf.
„Du aber auch. Und ich erst!“
Jetzt war es an Eberhard, den Kopf zu schütteln. Die einzige die dabei wirklich keine Schuld traf, war doch wohl Martina. Sie war einfach nur verarscht worden. Von Roman – und von ihm selbst. Warum hatte er den Mund nicht aufgemacht. Auf der Fete, danach, vorhin bei Schichtbeginn? Warum hatte er ihr nicht einfach reinen Wein eingeschenkt?
„Ich will ihn nicht mehr sehen.“
„Na, glaubst du, ich will das?“
Nein, natürlich wollte sie das nicht. Warum sollte sie anders entscheiden als er? Selbst wenn Roman wirklich Interesse gehabt haben sollte – was Eberhard nach dem Auftritt im Aufenthaltsraum doch stark bezweifelte –, nach der Aktion wollte Martina natürlich nichts mehr von ihm wissen. Einmal Arschloch, immer Arschloch. Trotzdem tat sie ihm irgendwie leid. Sie hatte so gestrahlt.
„Sieht so aus, als hätten wir bei dieser Geschichte beide verloren.“
Was für ein Allgemeinplatz. Wen wollte er damit jetzt trösten? Martina oder doch nur sich selbst? Macht es das jetzt irgendwie besser, dass sie am Ende wieder beide allein dastanden? Martina schaute träumerisch gen Decke.
„Ich hab’ getanzt. Ich war verliebt … für ein paar Stunden. Es war schön.“
Hatte er denn mehr gehabt? Er kannte Roman doch auch erst seit ein paar Monaten. Ein paar schöne Tage – und noch schönere Nächte – zwischen Nachtschichten, Bereitschaften und Dienstreisen. Es war schön gewesen, dass Roman als Galerist Verständnis für unchristliche Arbeitszeiten hatte, aber hätte das wirklich Zukunft gehabt?
„Man kann nicht alles haben.“
Noch so ein dummer Allgemeinplatz. Martina lachte bitter auf.
„Das muss ich mir merken. Das ist ein guter Titel für meine Memoiren.“
Sie hatte ja recht. Er streckte die Hand aus. Martina zögerte einen Moment, dann griff sie zu und ließ sich von ihm heranziehen. Sie schauten sich einen Moment in die Augen, nicht mehr wissend wo sie miteinander standen. Was für eine beschissene Situation. Roman hatte sie beide verarscht. Das tat weh. Um so mehr, weil es ausgerechnet Martina war. Seine beste Freundin. Sein Fels in der Brandung. Und das würde er sich nicht nehmen lassen. Nicht von diesem Arschloch. Er schlang die Arme um Martina, drückte sie fest. Martina lehnte den Kopf gegen sein Schlüsselbein. Ihr Schultern zuckten leicht. Im ersten Moment dachte er sie weinte, doch dann realisierte er, dass sie lachte.
„Immerhin weiß ich jetzt, dass du mich einem Kerl vorziehen würdest.“
Er musste auch lachen. Was für ein Klischee, aber es änderte auch nichts daran, dass es die Wahrheit war.
„Jederzeit!“
Team: Weiß (Titanic)
Challenge: Hurt/Comfort: Betrug/Täuschung (Welthrrschaft) – Für mich
Fandom: Alpahteam
Rating: PG
Genre: Gen, Friendship, h/c, Bachground Slash & Het,
Warnungen: None
Zusammenfassung: Eberhard und Martina sind beide verarscht worden...
Wörter: ~750
Anmerkungen: Bezieht sich auf die Folge 05x25 "Schwere Entscheidung" in der Eberhard und Martina mit dem gleichen Mann angebändelt haben. In der Folge endet dieses Szene ganz fürchterlich offen und unbefriedigend, also musste ich dafür sorgen, dass sie die Kurve kriegen.
Roman Berger
Eberhard eilte den Gang entlang. Er musste Martina finden. Er war so ein verdammter Idiot! Mit Roman knutschen. Im Aufenthaltsraum. Wo jederzeit jemand reinkommen konnte. Kurz nachdem Martina gegangen war. Es war doch klar gewesen, dass sie zurückkommen würde, dass sie eins und eins zusammenzählen konnte. Sie war schließlich nicht blind. Und jetzt war sie weg.
Er bog um die nächste Ecke. Labor, Sono, Lager, Wäscheraum, alles leer. Keine Martina weit und breit. Viele Möglichkeiten blieben so langsam nicht mehr. Höchstens noch der Besprechungsraum und die Behandlungsräume. Aber das wäre eher unwahrscheinlich… Doch, da. Im B2. Sie saß am Computer und tat so, als würde sie Arbeiten. Er stieß die Tür auf. Sie ließ ihn nicht mal richtig eintreten, bevor sie ihn mit dem ersten Vorwurf überfiel.
„Warum hast du mich blind ins Messer laufen lassen?“
Er ging hinüber zur Behandlungsliege, hockte sich auf die Kante. Ja, warum hatte er nichts gesagt? Eigentlich hatte er ihr Roman auf der Fete doch endlich vorstellen wollen. Aber dann der Streit. Roman war abgehauen und als Eberhard auf die Fete gekommen war, war er schon da gewesen. Hatte mit Martina getanzt. Sie hatte so gestrahlt, hatte so glücklich ausgesehen. Seit langem mal wieder. Und Roman hatte ihn nicht einmal angeschaut. Er wusste doch, dass sein Freund bi war.
„Auf dieser Fete… ich dachte plötzlich, er meint es ernst mit dir. Wir hatten uns gestritten und er wollte mich provozieren. Er hat dich benutzt, um mich eifersüchtig zu machen.“
Und er war eifersüchtig gewesen. Mörderisch eifersüchtig. Aber Roman hatte mit Martina getanzt. Geflirtet. Mit seiner besten Freundin. Und sie hatte es genossen. Bei jedem anderen hätte Eberhard Roman zur Rede gestellt. Aber doch nicht bei Martina. Es hatte so ernst ausgesehen. Von beiden.
„Der Idiot.“
Eberhard schnaubte. Das war noch milde umschrieben. Arschloch traf es wohl besser. Er war sich immer noch nicht sicher, ob Roman absichtlich mit Martina geflirtet hatte, oder ob es einfach Zufall gewesen war. Martina schüttelte den Kopf.
„Du aber auch. Und ich erst!“
Jetzt war es an Eberhard, den Kopf zu schütteln. Die einzige die dabei wirklich keine Schuld traf, war doch wohl Martina. Sie war einfach nur verarscht worden. Von Roman – und von ihm selbst. Warum hatte er den Mund nicht aufgemacht. Auf der Fete, danach, vorhin bei Schichtbeginn? Warum hatte er ihr nicht einfach reinen Wein eingeschenkt?
„Ich will ihn nicht mehr sehen.“
„Na, glaubst du, ich will das?“
Nein, natürlich wollte sie das nicht. Warum sollte sie anders entscheiden als er? Selbst wenn Roman wirklich Interesse gehabt haben sollte – was Eberhard nach dem Auftritt im Aufenthaltsraum doch stark bezweifelte –, nach der Aktion wollte Martina natürlich nichts mehr von ihm wissen. Einmal Arschloch, immer Arschloch. Trotzdem tat sie ihm irgendwie leid. Sie hatte so gestrahlt.
„Sieht so aus, als hätten wir bei dieser Geschichte beide verloren.“
Was für ein Allgemeinplatz. Wen wollte er damit jetzt trösten? Martina oder doch nur sich selbst? Macht es das jetzt irgendwie besser, dass sie am Ende wieder beide allein dastanden? Martina schaute träumerisch gen Decke.
„Ich hab’ getanzt. Ich war verliebt … für ein paar Stunden. Es war schön.“
Hatte er denn mehr gehabt? Er kannte Roman doch auch erst seit ein paar Monaten. Ein paar schöne Tage – und noch schönere Nächte – zwischen Nachtschichten, Bereitschaften und Dienstreisen. Es war schön gewesen, dass Roman als Galerist Verständnis für unchristliche Arbeitszeiten hatte, aber hätte das wirklich Zukunft gehabt?
„Man kann nicht alles haben.“
Noch so ein dummer Allgemeinplatz. Martina lachte bitter auf.
„Das muss ich mir merken. Das ist ein guter Titel für meine Memoiren.“
Sie hatte ja recht. Er streckte die Hand aus. Martina zögerte einen Moment, dann griff sie zu und ließ sich von ihm heranziehen. Sie schauten sich einen Moment in die Augen, nicht mehr wissend wo sie miteinander standen. Was für eine beschissene Situation. Roman hatte sie beide verarscht. Das tat weh. Um so mehr, weil es ausgerechnet Martina war. Seine beste Freundin. Sein Fels in der Brandung. Und das würde er sich nicht nehmen lassen. Nicht von diesem Arschloch. Er schlang die Arme um Martina, drückte sie fest. Martina lehnte den Kopf gegen sein Schlüsselbein. Ihr Schultern zuckten leicht. Im ersten Moment dachte er sie weinte, doch dann realisierte er, dass sie lachte.
„Immerhin weiß ich jetzt, dass du mich einem Kerl vorziehen würdest.“
Er musste auch lachen. Was für ein Klischee, aber es änderte auch nichts daran, dass es die Wahrheit war.
„Jederzeit!“