4/5
Fandom: Geschichte machen
Challenges: #6 (Der Reiz des Verbotenen) feat. Ein Pairing, was ich noch nie geschrieben habe
Pairing: Michael x Steve
Disclaimer: Gehört alles Stephen Fry, dem genialen Sauhund, und ich denke nicht im Traum daran, es ihm wegzunehmen.
Wörter: 561
Sie stolperten Arm in Arm die laternenbeleuchtete Straße entlang.
Aus der Ferne noch war die Musik und das angeregte Plappern der Leute von der Party zu hören, von der sie beide kamen. In den Hecken rund um das Gelände saßen Grillen und zirpten in die laue Sommernacht hinaus.
Michael konnte Steves heißen Bieratem in seiner Halsbeuge spüren als er ihn halb stützte. Scheinbar funktionierten gerade nur noch dessen Beine.
Offensichtlich tat ein Dimensionszeitsprung mit anschließendem Alkoholkonsum nicht ganz so gut.
Sie schlichen ganz langsam über den Campus und Michael musste an Jane und den Clio und an Fraser-Stuart, den er vor ein paar Stunden dazu aufgefordert hatte, sich ins Knie zu ficken. Nun war er selbst betrunken, hatte seine Doktorarbeit weggeworfen, würde für den Rest seines Lebens laufen müssen und wegen der Knie-ficken-Sache mächtig Ärger bekommen.
Das war ein seltsamer Scheideweg, vor dem er stand- nein, schwankte, und alles, was er im Moment hatte, war Steve, der sturzbetrunken im breitesten amerikanischen Slang ununterbrochen sinnloses Zeug redete. Niemand würde seine Situation auf dieser Welt nachvollziehen können.
Er hatte versucht, die Geschichte zu ändern und gesehen, dass man das Böse nicht verhindern konnte. Es war wie bei diesen Spielautomaten in Vergnügungsparks, bei denen man mit einem Holzhammer auf Kasparköpfe, die alle gleichzeitig aus Löchern guckten, schlagen musste. Traf man einen, kam an anderer Stelle ein neuer zum Vorschein.
„Mikey.“, murmelte Steve mit weicher, geschmeidiger Stimme und kitzelte ihn mit seinem Atem.
„Mikey, ichin müüde. Lass uns irndwo hinlegen.“
Irgendwo. Wohin denn?
Michael schaute sich um und nur die satte, grüne, hübsche Uniwiese zwischen den Fakultäten für Philosophie und Geschichte (eine Gänsehaut über den Rücken bitte!) schob sich in sein Blickfeld.
„Na komm.“
Er bugsierte sich und seinen Freund über die Absperrung und legte ihn so sanft auf das Gras, dass Steve unwillkürlich Bewegungen machte, bei denen man nach einer Bettdecke greift.
Die Nacht war warm und süß.
„Standa nich´ „Betreten verboten“ aufm Schild?“
„Ja. Sicher.“
Michael legte sich neben Steve. Für einen Augenblick raschelten ihre Jeans leise aneinander als er sich so eng wie möglich an das einzig Wahre schmiegte, das er gerade noch hatte. Es war eigentlich ziemlich zum Weinen, die ganze Situation, aber er musste trotzdem innerlich glucksen.
„Abba dann müssn wir wida aufstehn..Weil sons´...“
„Es ist nachts um vier. Keine Panik.“
Der Reiz des Verbotenen, dachte Michael.
Arm in Arm mit einem sauätzenden Kerl (und etwas Besseres als „ätzend“ gab es schließlich nicht!) auf dem Rasen liegen, den irgendein überbezahlter Landschaftsgärtner hochgezogen hatte. Ein Rasen ohne Unkraut, ohne eine einige Moosfaser und ohne das winzigste Kleeblatt.
Wenn das nicht toll war?
Wenn sie jetzt hier noch Sex hätten, würde das die Qualität des Verbotenen noch übersteigen.
Aber dazu waren sie wirklich zu müde und noch dazu hatte Michael keine Lust, direkt danach einzupennen und morgens aufzuwachen und sich vom Hausmeister die offenliegenden Genitalien anstarren zu lassen.
Allerdings bewirkte der Gedanke schon beinahe zuviel.
„Mikey.“, säuselte Steve und küsste ihn mit der Inbrunst der Betrunkenen.
„Du baus´ Zelte...“
„Ich weiß. Ich mag Camping, wenn du weißt was ich meine.“
Steve grinste süß.
„Ich liebe Camping. Und...“
Er sah Michael in die Augen.
„Und ich liebe...“
„Mach daraus nicht solches sentimentales Gewäsch!“
Tat Steve auch nicht. Er war soeben eingeschlafen.
Michael kuschelte sich an ihn wie an einen riesengroßen Lieblingsteddy und versank in den süßesten Träumen, die man sich nur denken konnte.
5/5
Fandom: Digimon 02
Pairing: DaiKeru
Challenges: #2 (Fesseln)feat. Ein Fetisch (mehr oder minder)
Disclaimer: Gehört alles Toei und Bandai und nicht mir.
Warnung: bondage (ich dachte, ich sag´s mal...)
Wörter: 832
Kommentar: Ich könnte es mir schon vorstellen. Wenigstens ein bisschen. Ein winziges , kleines Bisschen... ._.
Es ist ein komisches Gefühl.
Merkwürdig. Seltsam.
Nein, das passt alles nicht.
Es ist einfach nur komisch.
Für einen kleinen Augenblick ist es still im Zimmer. Mama ist nicht zu Hause, weil sie zu ihrem ätzenden Redakteurstreffen gehen musste, bei dem sie hochhackige Schuhe anziehen muss, mit denen sie so ungern läuft und sich vom Chef viel zu bunte Drinks aus viel zu ekliger Absicht ausgeben lassen muss.
Wir sind also allein.
Daisuke und ich.
Ich atme einmal tief ein und aus und spüre, dass mein Atem phasenweise die Tendenz des Zitterns hat.
Drüben flimmert noch mein Fernseher und blinkt grün das Licht an der Playstation. Das Auswahlmenü des Spieles ist an und die bunten animierten Kämpfer warten geduldig darauf, ausgewählt zu werden, damit sie sich gegenseitig die Köpfe einschlagen dürfen.
Wir hätten sie ausschalten sollen, wegen Energie sparen und so.
„So, Takeru?“, höre ich Dais leise Stimme direkt neben meinem Ohr.
Ich habe den Blick gesenkt. Mein Gesicht ist über und über puterot angelaufen. Ich befinde mich genau zwischen den Gedanken des „Ich hätte ihn besser nie hierzu angestiftet“ und des... Ich kann es nicht mal aussprechen.
„Ein bisschen fester noch.“, sage ich und das komische Gefühl wird immer stärker.
Er beugt sich noch mehr über mich und zurrt ein wenig am Seil herum.
„Aber nur ein bisschen. Sonst tut es dir noch weh.“
Er übertreibt maßlos. Zieht das ganze noch ein bisschen fester wie ich gesagt habe. Dann ist es da- das Gefühl, das ich mir bisher nur vorgestellt habe. Es ist ein wenig so als würde es mich umarmen, wie wenn man jemanden in warme Decken oder Tücher einwickelt. Unregsamkeit und Geborgenheit in einem. Wie komisch.
Ja, verdammt, einfach nur komisch.
Dann verschwindet Daisukes angenehmer, warmer Duft von mir und er setzt sich genau vor mich und betrachtet mich mit schiefgelegtem Kopf.
Zum Glück lacht er nicht.
Ich wusste es irgendwie schon vorher, dass er nicht lachen würde, aber so eine gewisse Angst ist geblieben.
Und doch muss ich ihm wohl voll und ganz vertrauen. Sonst hätte ich das ganze hier nicht eben angeleiert.
„Und?“, fragt er mich erwartungsvoll und betrachtet mich. Er sieht irgendwie auch ein bisschen überfordert aus mit der Situation.
Kein Wunder, nicht jeder fesselt seinen Freund auf dessen Wunsch hin an ein Schreibtischbein.
Für einen Moment lang zucken meine Mundwinkel, weil ich einfach nur lachen möchte.
„Keine Ahnung.“, sage ich wahrheitsgetreu.
„Naja...“
Er kommt näher.
„Soll ich dich wieder losmachen?“
Die Auswahlsmenümusik flimmert im Raum umher.
„Nein...nein, warte noch kurz.“
Ich kann es spüren. Wir stehen beide direkt auf der Schwelle zwischen Totlachen und Todernst. Und es zieht nach beiden Seiten.
Es ist ja eigentlich auch zum Wegschmeißen. Daisuke bindet Takeru mit einem Springseil an den Schreibtisch, weil ihnen beiden langweilig geworden ist und Takeru zuviel Blödsinn im Kopf hat. Also ehrlich.
Ich schaue Daisuke hilflos wie ich nun bin, an;
„Mach mal irgendwas.“
„Was denn?“
Er guckt überfordert.
„Na irgendwas. Ich kann mich nicht wehren, das ist deine Chance, mann!“
Jetzt lache ich doch.
„Und dann mach mich danach wieder los.“
Ungläubig legt er den Kopf noch schiefer.
„Ist das dein Ernst?“
Blöde Frage.
Ich spüre das Seil um meine Arme und die Unbeweglichkeit zwischen meinen Gedanken und meinem Körper.
Ich spüre Daisuke ganz nahe kommen und sehe ihn auffordernd und etwas peinlich berührt zugleich an.
Das alles passiert nicht wirklich, rede ich mir ein.
Das alles...
Doch dann kann ich seine warmen Hände unter meinem Shirt fühlen und die Wirklichkeit zerschlägt diese Gedanken.
Überrascht ziehe ich die Luft ein wenig ein, Daisuke hat sich zu mir vorneübergebeugt und dann küsst er mich schüchtern.
Ein Grinsen bleibt zurück von alledem.
Und ein Keuchen, ganz tief innen, weil das alles für mich so schwer und heftig und erschlagend ist, dass ich es nicht gleich verarbeiten kann.
„Das war gut.“, murmelt Dai, setzt sich auf meinen Schoß.
Er beginnt, hinter meinem Rücken das Seil loszufummeln.
„So hätte ich mich das nie getraut.“
Was soll ich sagen?
Vielleicht, dass ich das alles genau so geplant habe?
Das würde er mir wahrscheinlich sogar glauben.
Das komische Gefühl verschwindet und nur die Erinnerung des Gebundenseins bleibt in mir. Und Dai, über mich gebeugt, den ich nicht gehen lasse, den ich in einer fließenden Bewegung in meine Arme ziehe als sie dann wieder frei sind.
„Danke.“, murmele ich leise.
In seinen Muskeln zuckt Verlegenheit.
„Nicht doch...“
Seine Finger gleiten mir durch die Haare, warm und...ja, zärtlich.
„Aber versprich mir, dass du künftig bei solchem Zeug nur mich fragst. Nur mich.“
Er spricht eindringlich, ja, er hat Angst um mich.
Vielleicht sogar berechtigt.
Ich gebe es zu, ich bin ein komischer Mensch.
Ach nein, merkwürdig passt hier vielleicht doch besser.
Ich finde keine guten Worte gerade.
Ich finde nur Daisuke in meinen Armen, in meinem Kopf und hätte vorher nie gedacht, dass ich ihn so nahe an mich schweißen würde.
Doch jetzt ist es passiert und ich stecke in einer Mischung aus Angst und Freude darüber.
Ein wirklich, wirklich komisches Gefühl.
Fandom: Geschichte machen
Challenges: #6 (Der Reiz des Verbotenen) feat. Ein Pairing, was ich noch nie geschrieben habe
Pairing: Michael x Steve
Disclaimer: Gehört alles Stephen Fry, dem genialen Sauhund, und ich denke nicht im Traum daran, es ihm wegzunehmen.
Wörter: 561
Sie stolperten Arm in Arm die laternenbeleuchtete Straße entlang.
Aus der Ferne noch war die Musik und das angeregte Plappern der Leute von der Party zu hören, von der sie beide kamen. In den Hecken rund um das Gelände saßen Grillen und zirpten in die laue Sommernacht hinaus.
Michael konnte Steves heißen Bieratem in seiner Halsbeuge spüren als er ihn halb stützte. Scheinbar funktionierten gerade nur noch dessen Beine.
Offensichtlich tat ein Dimensionszeitsprung mit anschließendem Alkoholkonsum nicht ganz so gut.
Sie schlichen ganz langsam über den Campus und Michael musste an Jane und den Clio und an Fraser-Stuart, den er vor ein paar Stunden dazu aufgefordert hatte, sich ins Knie zu ficken. Nun war er selbst betrunken, hatte seine Doktorarbeit weggeworfen, würde für den Rest seines Lebens laufen müssen und wegen der Knie-ficken-Sache mächtig Ärger bekommen.
Das war ein seltsamer Scheideweg, vor dem er stand- nein, schwankte, und alles, was er im Moment hatte, war Steve, der sturzbetrunken im breitesten amerikanischen Slang ununterbrochen sinnloses Zeug redete. Niemand würde seine Situation auf dieser Welt nachvollziehen können.
Er hatte versucht, die Geschichte zu ändern und gesehen, dass man das Böse nicht verhindern konnte. Es war wie bei diesen Spielautomaten in Vergnügungsparks, bei denen man mit einem Holzhammer auf Kasparköpfe, die alle gleichzeitig aus Löchern guckten, schlagen musste. Traf man einen, kam an anderer Stelle ein neuer zum Vorschein.
„Mikey.“, murmelte Steve mit weicher, geschmeidiger Stimme und kitzelte ihn mit seinem Atem.
„Mikey, ichin müüde. Lass uns irndwo hinlegen.“
Irgendwo. Wohin denn?
Michael schaute sich um und nur die satte, grüne, hübsche Uniwiese zwischen den Fakultäten für Philosophie und Geschichte (eine Gänsehaut über den Rücken bitte!) schob sich in sein Blickfeld.
„Na komm.“
Er bugsierte sich und seinen Freund über die Absperrung und legte ihn so sanft auf das Gras, dass Steve unwillkürlich Bewegungen machte, bei denen man nach einer Bettdecke greift.
Die Nacht war warm und süß.
„Standa nich´ „Betreten verboten“ aufm Schild?“
„Ja. Sicher.“
Michael legte sich neben Steve. Für einen Augenblick raschelten ihre Jeans leise aneinander als er sich so eng wie möglich an das einzig Wahre schmiegte, das er gerade noch hatte. Es war eigentlich ziemlich zum Weinen, die ganze Situation, aber er musste trotzdem innerlich glucksen.
„Abba dann müssn wir wida aufstehn..Weil sons´...“
„Es ist nachts um vier. Keine Panik.“
Der Reiz des Verbotenen, dachte Michael.
Arm in Arm mit einem sauätzenden Kerl (und etwas Besseres als „ätzend“ gab es schließlich nicht!) auf dem Rasen liegen, den irgendein überbezahlter Landschaftsgärtner hochgezogen hatte. Ein Rasen ohne Unkraut, ohne eine einige Moosfaser und ohne das winzigste Kleeblatt.
Wenn das nicht toll war?
Wenn sie jetzt hier noch Sex hätten, würde das die Qualität des Verbotenen noch übersteigen.
Aber dazu waren sie wirklich zu müde und noch dazu hatte Michael keine Lust, direkt danach einzupennen und morgens aufzuwachen und sich vom Hausmeister die offenliegenden Genitalien anstarren zu lassen.
Allerdings bewirkte der Gedanke schon beinahe zuviel.
„Mikey.“, säuselte Steve und küsste ihn mit der Inbrunst der Betrunkenen.
„Du baus´ Zelte...“
„Ich weiß. Ich mag Camping, wenn du weißt was ich meine.“
Steve grinste süß.
„Ich liebe Camping. Und...“
Er sah Michael in die Augen.
„Und ich liebe...“
„Mach daraus nicht solches sentimentales Gewäsch!“
Tat Steve auch nicht. Er war soeben eingeschlafen.
Michael kuschelte sich an ihn wie an einen riesengroßen Lieblingsteddy und versank in den süßesten Träumen, die man sich nur denken konnte.
5/5
Fandom: Digimon 02
Pairing: DaiKeru
Challenges: #2 (Fesseln)feat. Ein Fetisch (mehr oder minder)
Disclaimer: Gehört alles Toei und Bandai und nicht mir.
Warnung: bondage (ich dachte, ich sag´s mal...)
Wörter: 832
Kommentar: Ich könnte es mir schon vorstellen. Wenigstens ein bisschen. Ein winziges , kleines Bisschen... ._.
Es ist ein komisches Gefühl.
Merkwürdig. Seltsam.
Nein, das passt alles nicht.
Es ist einfach nur komisch.
Für einen kleinen Augenblick ist es still im Zimmer. Mama ist nicht zu Hause, weil sie zu ihrem ätzenden Redakteurstreffen gehen musste, bei dem sie hochhackige Schuhe anziehen muss, mit denen sie so ungern läuft und sich vom Chef viel zu bunte Drinks aus viel zu ekliger Absicht ausgeben lassen muss.
Wir sind also allein.
Daisuke und ich.
Ich atme einmal tief ein und aus und spüre, dass mein Atem phasenweise die Tendenz des Zitterns hat.
Drüben flimmert noch mein Fernseher und blinkt grün das Licht an der Playstation. Das Auswahlmenü des Spieles ist an und die bunten animierten Kämpfer warten geduldig darauf, ausgewählt zu werden, damit sie sich gegenseitig die Köpfe einschlagen dürfen.
Wir hätten sie ausschalten sollen, wegen Energie sparen und so.
„So, Takeru?“, höre ich Dais leise Stimme direkt neben meinem Ohr.
Ich habe den Blick gesenkt. Mein Gesicht ist über und über puterot angelaufen. Ich befinde mich genau zwischen den Gedanken des „Ich hätte ihn besser nie hierzu angestiftet“ und des... Ich kann es nicht mal aussprechen.
„Ein bisschen fester noch.“, sage ich und das komische Gefühl wird immer stärker.
Er beugt sich noch mehr über mich und zurrt ein wenig am Seil herum.
„Aber nur ein bisschen. Sonst tut es dir noch weh.“
Er übertreibt maßlos. Zieht das ganze noch ein bisschen fester wie ich gesagt habe. Dann ist es da- das Gefühl, das ich mir bisher nur vorgestellt habe. Es ist ein wenig so als würde es mich umarmen, wie wenn man jemanden in warme Decken oder Tücher einwickelt. Unregsamkeit und Geborgenheit in einem. Wie komisch.
Ja, verdammt, einfach nur komisch.
Dann verschwindet Daisukes angenehmer, warmer Duft von mir und er setzt sich genau vor mich und betrachtet mich mit schiefgelegtem Kopf.
Zum Glück lacht er nicht.
Ich wusste es irgendwie schon vorher, dass er nicht lachen würde, aber so eine gewisse Angst ist geblieben.
Und doch muss ich ihm wohl voll und ganz vertrauen. Sonst hätte ich das ganze hier nicht eben angeleiert.
„Und?“, fragt er mich erwartungsvoll und betrachtet mich. Er sieht irgendwie auch ein bisschen überfordert aus mit der Situation.
Kein Wunder, nicht jeder fesselt seinen Freund auf dessen Wunsch hin an ein Schreibtischbein.
Für einen Moment lang zucken meine Mundwinkel, weil ich einfach nur lachen möchte.
„Keine Ahnung.“, sage ich wahrheitsgetreu.
„Naja...“
Er kommt näher.
„Soll ich dich wieder losmachen?“
Die Auswahlsmenümusik flimmert im Raum umher.
„Nein...nein, warte noch kurz.“
Ich kann es spüren. Wir stehen beide direkt auf der Schwelle zwischen Totlachen und Todernst. Und es zieht nach beiden Seiten.
Es ist ja eigentlich auch zum Wegschmeißen. Daisuke bindet Takeru mit einem Springseil an den Schreibtisch, weil ihnen beiden langweilig geworden ist und Takeru zuviel Blödsinn im Kopf hat. Also ehrlich.
Ich schaue Daisuke hilflos wie ich nun bin, an;
„Mach mal irgendwas.“
„Was denn?“
Er guckt überfordert.
„Na irgendwas. Ich kann mich nicht wehren, das ist deine Chance, mann!“
Jetzt lache ich doch.
„Und dann mach mich danach wieder los.“
Ungläubig legt er den Kopf noch schiefer.
„Ist das dein Ernst?“
Blöde Frage.
Ich spüre das Seil um meine Arme und die Unbeweglichkeit zwischen meinen Gedanken und meinem Körper.
Ich spüre Daisuke ganz nahe kommen und sehe ihn auffordernd und etwas peinlich berührt zugleich an.
Das alles passiert nicht wirklich, rede ich mir ein.
Das alles...
Doch dann kann ich seine warmen Hände unter meinem Shirt fühlen und die Wirklichkeit zerschlägt diese Gedanken.
Überrascht ziehe ich die Luft ein wenig ein, Daisuke hat sich zu mir vorneübergebeugt und dann küsst er mich schüchtern.
Ein Grinsen bleibt zurück von alledem.
Und ein Keuchen, ganz tief innen, weil das alles für mich so schwer und heftig und erschlagend ist, dass ich es nicht gleich verarbeiten kann.
„Das war gut.“, murmelt Dai, setzt sich auf meinen Schoß.
Er beginnt, hinter meinem Rücken das Seil loszufummeln.
„So hätte ich mich das nie getraut.“
Was soll ich sagen?
Vielleicht, dass ich das alles genau so geplant habe?
Das würde er mir wahrscheinlich sogar glauben.
Das komische Gefühl verschwindet und nur die Erinnerung des Gebundenseins bleibt in mir. Und Dai, über mich gebeugt, den ich nicht gehen lasse, den ich in einer fließenden Bewegung in meine Arme ziehe als sie dann wieder frei sind.
„Danke.“, murmele ich leise.
In seinen Muskeln zuckt Verlegenheit.
„Nicht doch...“
Seine Finger gleiten mir durch die Haare, warm und...ja, zärtlich.
„Aber versprich mir, dass du künftig bei solchem Zeug nur mich fragst. Nur mich.“
Er spricht eindringlich, ja, er hat Angst um mich.
Vielleicht sogar berechtigt.
Ich gebe es zu, ich bin ein komischer Mensch.
Ach nein, merkwürdig passt hier vielleicht doch besser.
Ich finde keine guten Worte gerade.
Ich finde nur Daisuke in meinen Armen, in meinem Kopf und hätte vorher nie gedacht, dass ich ihn so nahe an mich schweißen würde.
Doch jetzt ist es passiert und ich stecke in einer Mischung aus Angst und Freude darüber.
Ein wirklich, wirklich komisches Gefühl.
no subject
Date: 2008-02-04 01:38 pm (UTC)Da hatte ich schon ein persönliches Statement dazu: MOAR!!!!!111
YOU WIN! Es ist toll und so süß und oh Gottchen *__* Ich liebe sie so unsäglich und kyaaa~ MIkey~ Steve~ Aaah~ *immer noch ganz sque von ist*
@DaiKeru
OAO;
*le gasp*
Also, auch wenn es irgendwie erstmal wtf wirkt und dann so hä und- aber es ist so.... hot irgendwie, auch wenn da ... kaum was passiert, und- oh je, ich kann das nicht so richtig in Worte fassen, aber es hat mich umgewuchtet. X'D
no subject
Date: 2008-02-04 08:40 pm (UTC)Und es ist so toll, dass es noch Leute gibt die Digimon 02 fics schreiben <33
no subject
Date: 2008-02-04 09:04 pm (UTC)Ja, ich weiß, ich weiß. XD Ich musste aber an die Szene denken, in der Takeru und Ken sich peitschen und kloppen und dass Takeru da schon so eine gewisse Nicht- Sunnyboy-Seite hat gucken lassen. Und habe den diesen Faden ins Unsinnigste weitergesponnen. XD Es ist eigentlich reiner Blödsinn, ich weiß, aber ich kam nicht davon los. XD
Und ja, ich schreibe ab und zu noch Digimon 02- es ist so toll *.*