Romantik/Intimität: altmodisch
Jul. 23rd, 2019 12:09 amTeam: Schwarz (Eisberg)
Challenge: Romantik/Intimität - altmodisch (für mich)
Fandom: Sailor Moon
Charaktere: Haruka, Michiru
Inspiriert von dieser Fanfic von der wundervollen
nyx_chan ♥♥♥
Haruka beobachtete, wie Michiru auflegte und das Handy zur Seite legte. Ihre Haare fielen ihr für einen Moment in sanften Wellen über das Gesicht, dann hob sie den Kopf und sah Haruka an. Die fand es wieder einmal erstaunlich wie jemand mit einem Glitzern in den Augen immer noch wie ein Engel wirken konnte. “Weißt du… ich bin mir nicht sicher, ob das so eine gute Idee war.” Naja, teilweise jedenfalls. Und ihre Freundin wusste das ganz genau.
“Und warum hast du dann mitgespielt?”, flötete sie, als könne sie kein Wässerchen trüben. Haruka rettete sich mehr schlecht als recht in ein Husten. Was höchstens Usagi überzeugt hätte, aber nicht die durchtriebenste Person, die sie kannte.
“Es ist doch nur eine Frage der Zeit, bis sie es endlich einsehen. Außerdem finde ich es niedlich, wie aufgeregt alle sind.” Michirus Lippen formten ein Lächeln, das nicht einmal erahnen ließ, dass sie gerade Öl ins Feuer einer ohnehin schon fast außer Kontrolle geratenen Gerüchteküche gegossen hatte. Haruka beschloss, wenigstens das Thema auf sich beruhen zu lassen. Hier stand sie auf verlorenem Posten und ihre Freundin hatte Recht, sie hatte mitgespielt.
“Vielleicht bin ich altmodisch, aber ich finde, Setsuna und Makoto hätten es verdient, würde es klassischer ablaufen.” Sie zuckte mit den Schultern, stand auf und setzte sich neben Michiru auf das Sofa. Diese lehnte sich sofort an sie, die langen Haare kitzelten ein wenig an ihrem Hals.
“Du meinst, so wie bei uns? Oder Usagi und Mamoru?”
“Gerade weil wir alle nicht den klassischen Weg gehen konnten. Mit heimlichen Zettelchen, verschämten Blicken und der Panik vor dem ersten Date.”
“Du solltest weniger kitschige Liebesromane lesen.” Dabei klang Michiru halb amüsiert, halb wehmütig. Haruka wusste, was in ihr vorging. Diese kleine Sehnsucht nach wenigstens der Illusion von Normalität. Dabei war das mit ihrem Leben nicht vereinbar.
“Dann kann ich dir aber abends nichts mehr vorlesen.”
“Das wäre aber schade. Stellenweise sind sie sehr amüsant.”
“Nur amüsant? Vielleicht sollte ich einfach mal damit aufhören, wenn du es nicht zu würdigen weißt.” Die Neckerei brachte ihr einen pikierten Blick ein.
“Denk nicht einmal daran. Sonst bekommst du heute abend keinen Nachtisch.”
“Das ist grausam.” Haruka strich mit einem Finger über Michirus Nacken, was die mit einem leisen, zufriedenen Seufzen quittierte. “Hättest du je gedacht, dass sich zwischen Setsuna und Makoto etwas anbahnen könnte?”
Einen Moment schwieg Michiru und Haruka sah ein, dass es vielleicht keine faire Frage an jemanden war, der hin und wieder Blicke in die Zukunft werfen konnte. Dann schüttelte sie den Kopf. “Am Anfang nicht. Aber ich würde mich freuen, wenn es klappt. Sie passen gut zusammen, findest du nicht?”
“Das stimmt. Makoto schafft es, Setsuna aus der Reserve zu locken. Und sie brauchen eigentlich beide jemanden, die sich um die andere kümmert.” War das eine zu rationale Sichtweise auf dieses mögliche Paar? Haruka war sich nicht ganz sicher. Zwar die hoffnungslose Romantikerin in ihr kam nunmal doch nicht immer zum Vorschein.
“Genau”, stimmte Michiru aber zu. “Und sie sehen einfach nur schön zusammen aus. Ich würde sie gerne einmal malen…”
“Ich halte dich nicht ab”, lächelte Haruka, folgte dann aber einer spontanen Eingebung: “Hast du Lust, heute abend mit mir auf ein Date zu gehen?”
Überrascht hob Michiru den Kopf, dann aber erhellte ein Lächeln ihr ganzes Gesicht. “Ist das dein Ernst?”
“Natürlich. Mit Nachtisch.”
“Mit Nachtisch”, stimmte Michiru zu.
Challenge: Romantik/Intimität - altmodisch (für mich)
Fandom: Sailor Moon
Charaktere: Haruka, Michiru
Inspiriert von dieser Fanfic von der wundervollen
Haruka beobachtete, wie Michiru auflegte und das Handy zur Seite legte. Ihre Haare fielen ihr für einen Moment in sanften Wellen über das Gesicht, dann hob sie den Kopf und sah Haruka an. Die fand es wieder einmal erstaunlich wie jemand mit einem Glitzern in den Augen immer noch wie ein Engel wirken konnte. “Weißt du… ich bin mir nicht sicher, ob das so eine gute Idee war.” Naja, teilweise jedenfalls. Und ihre Freundin wusste das ganz genau.
“Und warum hast du dann mitgespielt?”, flötete sie, als könne sie kein Wässerchen trüben. Haruka rettete sich mehr schlecht als recht in ein Husten. Was höchstens Usagi überzeugt hätte, aber nicht die durchtriebenste Person, die sie kannte.
“Es ist doch nur eine Frage der Zeit, bis sie es endlich einsehen. Außerdem finde ich es niedlich, wie aufgeregt alle sind.” Michirus Lippen formten ein Lächeln, das nicht einmal erahnen ließ, dass sie gerade Öl ins Feuer einer ohnehin schon fast außer Kontrolle geratenen Gerüchteküche gegossen hatte. Haruka beschloss, wenigstens das Thema auf sich beruhen zu lassen. Hier stand sie auf verlorenem Posten und ihre Freundin hatte Recht, sie hatte mitgespielt.
“Vielleicht bin ich altmodisch, aber ich finde, Setsuna und Makoto hätten es verdient, würde es klassischer ablaufen.” Sie zuckte mit den Schultern, stand auf und setzte sich neben Michiru auf das Sofa. Diese lehnte sich sofort an sie, die langen Haare kitzelten ein wenig an ihrem Hals.
“Du meinst, so wie bei uns? Oder Usagi und Mamoru?”
“Gerade weil wir alle nicht den klassischen Weg gehen konnten. Mit heimlichen Zettelchen, verschämten Blicken und der Panik vor dem ersten Date.”
“Du solltest weniger kitschige Liebesromane lesen.” Dabei klang Michiru halb amüsiert, halb wehmütig. Haruka wusste, was in ihr vorging. Diese kleine Sehnsucht nach wenigstens der Illusion von Normalität. Dabei war das mit ihrem Leben nicht vereinbar.
“Dann kann ich dir aber abends nichts mehr vorlesen.”
“Das wäre aber schade. Stellenweise sind sie sehr amüsant.”
“Nur amüsant? Vielleicht sollte ich einfach mal damit aufhören, wenn du es nicht zu würdigen weißt.” Die Neckerei brachte ihr einen pikierten Blick ein.
“Denk nicht einmal daran. Sonst bekommst du heute abend keinen Nachtisch.”
“Das ist grausam.” Haruka strich mit einem Finger über Michirus Nacken, was die mit einem leisen, zufriedenen Seufzen quittierte. “Hättest du je gedacht, dass sich zwischen Setsuna und Makoto etwas anbahnen könnte?”
Einen Moment schwieg Michiru und Haruka sah ein, dass es vielleicht keine faire Frage an jemanden war, der hin und wieder Blicke in die Zukunft werfen konnte. Dann schüttelte sie den Kopf. “Am Anfang nicht. Aber ich würde mich freuen, wenn es klappt. Sie passen gut zusammen, findest du nicht?”
“Das stimmt. Makoto schafft es, Setsuna aus der Reserve zu locken. Und sie brauchen eigentlich beide jemanden, die sich um die andere kümmert.” War das eine zu rationale Sichtweise auf dieses mögliche Paar? Haruka war sich nicht ganz sicher. Zwar die hoffnungslose Romantikerin in ihr kam nunmal doch nicht immer zum Vorschein.
“Genau”, stimmte Michiru aber zu. “Und sie sehen einfach nur schön zusammen aus. Ich würde sie gerne einmal malen…”
“Ich halte dich nicht ab”, lächelte Haruka, folgte dann aber einer spontanen Eingebung: “Hast du Lust, heute abend mit mir auf ein Date zu gehen?”
Überrascht hob Michiru den Kopf, dann aber erhellte ein Lächeln ihr ganzes Gesicht. “Ist das dein Ernst?”
“Natürlich. Mit Nachtisch.”
“Mit Nachtisch”, stimmte Michiru zu.
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Date: 2019-07-22 10:16 pm (UTC)no subject
Date: 2019-07-22 10:26 pm (UTC)