luinaldawen: (Default)
[personal profile] luinaldawen posting in [community profile] 120_minuten
Team: Schwarz (Eisberg)
Challenge: Romantik/Intimität - Gefühl vs Vernunft (fürs Team)
Fandom: Sailor Moon
Charaktere: Rei, Makoto, Setsuna

Fortsetzung hiervon und diesmal nicht nur für [livejournal.com profile] nyx_chan, sondern auch für [livejournal.com profile] alea


Krank zu sein, war ziemlich ätzend. Allerdings erträglich, wenn es nicht Usagi oder Minako waren, die sich zur Krankenschwester ernannt hatten. Oder Rei. Auch wenn die es sich nicht hatte nehmen lassen, vorbeizukommen und zu kochen. Zu sagen, dass es nicht essbar gewesen war, wäre noch geschmeichelt und das hatte ganz sicher nichts damit zu tun, dass Makoto selbst sehr gut kochen konnte und entsprechend anspruchsvoll war. Was sie natürlich auch war.
Immerhin hatte Rei es selbst eingesehen und sie hatten sich beide ziemlich mit Ideen dazu amüsiert, wie das missratene Curry als Waffe gegen irgendwelche Feinde zu verwenden war.
In diese Überlegungen platzte die Klingel hinein und als Rei verkündete, dass es Setsuna war, verbrachte Makoto die vier Sekunden, bis die beiden in Wohnzimmer kamen damit, ihre Haare in Ordnung zu bringen. Was nach drei Tagen im Bett natürlich ein hoffnungsloses Unterfangen war.
“Störe ich?”, fragte Setsuna und wirkte dabei merkwürdig… irgendwas. Makoto war sich nicht sicher. Es war ohnehin schwer, Setsuna zu lesen. Das konnte daran liegen, dass diese im Laufe der Ewigkeit, die sie schon lebte, genug Übung darin hatte sammeln können, ihre Mimik im Griff zu behalten.
Rei dagegen schien eine ziemlich genaue Idee zu haben, was hier los war. Ihr Grinsen jedenfalls sprach Bände. “Überhaupt nicht. Ich wollte gerade gehen.”
“Wolltest du…”, begann Makoto, bekam aber so auffällig unabsichtlich den Ellbogen ihrer Kameradin gegen den Hinterkopf, dass sie lieber gar nichts mehr sagte. Dann war Rei auch schon weg und Makoto hatte das sichere Gefühl, dass in spätestens fünf Minuten jeder darüber Bescheid wissen würde, dass ausgerechnet Setsuna einen Krankenbesuch bei ihr machte. Zum Glück wusste niemand, wer sie vor drei Tagen aufgesammelt hatten. Und wer ein kleines bisschen die Regeln gebeugt hatte, um sie sicher hierherzubringen.
“Entschuldige. Ich wollte dich nicht in Schwierigkeiten bringen.” In Setsunas Stimme war eine kleine Nuance, eine Wärme, die sich anders anfühlte als normalerweise. Aber vielleicht war es auch das Fieber, dass noch immer nicht ganz weg war. “Wie geht es dir?”
Makoto lächelte. “Besser. Ami sagt, dass ich in ein paar Tagen wieder auf den Beinen bin. Danke, dass du ihr Bescheid gesagt hast.” Sie konnte es nicht besonders gut leiden, auf Hilfe angewiesen zu sein und hätte sich vermutlich allein in ihrer Wohnung eingeigelt, um den Infekt loszuwerden.
“Gut.”
“Und die wandelnden Katastrophen haben bisher nur angerufen, den Mordanschlag durch Rei habe ich auch überstanden… was soll da schon noch passieren?” Makoto zuckte mit den Schulter und Setsunas erst deutlich sichtbare Verwirrung wich einem kleinen Lächeln, das irgendwie ungeübt wirkte. “Ich habe dir etwas mitgebracht. Mir ist aufgefallen, dass du noch eine freie Ecke hast.” Sie holte aus der großen Tasche, die sie dabei hatte eine hübsche Pflanze mit leuchtend orangen Blüten. Makoto erkannte sie sofort. “Eine Maranta!” Vermutlich sah sie gerade aus wie ein kleines Kind vor einem großen Tisch voller Geschenke, aber das war ihr egal. Sie nahm Setsuna die Pflanze ab, ohne die andere Frau auch nur noch eines Blickes zu würdigen. “Schau nur das Muster! Wie bunte Fischgräten! Oder wie diese Urzeitviecher… diese… äh…” Ami wüsste es ganz sicher.
“Meinst du Trilobiten?” Und natürlich wusste Setsuna es auch, die war vermutlich selbst dabeigewese, als die Viecher noch gelebt hatten. Das konnte irgendwie für Komplexe sorgen… Makoto zwang sich zu einem Grinsen. “Genau! Danke! Sie ist wunderschön!” Nur sah sie jetzt nicht mehr die Maranta an, sondern Setsuna. Ein paar endlose Seknden… dann stellte sie schnell die Pflanze ab, und stand auf. “Willst du Tee? Oder was essen? Reis Curry war nicht genießbar, also muss ich eh noch kochen.” Was sollte sie nur machen? Natürlich könnte sie es sich leicht machen und Ramen kochen. Aber sie würde ihren Gast auch gerne beeindrucken. Nur wäre es unhöflich, Setsuna stundenlang warten zu lassen und vermutlich konnte sie auch gar nicht so lange auf den Beinen bleiben.
“Bleib ruhig sitzen, ich kümmere mich darum.” Setsuna legte ihr eine Hand auf die Schulter und musste sich nicht einmal anstrengend, damit Makoto sich wieder hinsetzte. Hinterher würde sie auf jeden Fall behaupten, dass es das Fieber gewesen war. Jetzt wusste sie es aber sowas von besser… “Aber….”
“Ich bin keine so gute Köchin wie du, aber es genügt.”
Makoto konnte nur nicken.

Date: 2019-07-21 07:05 pm (UTC)
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*gdihihihihihi* Rei erinnert mich daran, dass ich unbedingt mal ne Geschichte lesen muss, wo der Buschfunk der Inner und Outer an Spekulationen überkocht XDDD
Ich find es niedlich, wie viel Gedanken sich Mako über Setsunas Alter macht und in erster Linie nur voller Ehrfurcht ist und vielleicht ganz klein bisschen es mag, dass jemand anderes sich kümmert, aber nur GANZ kleinwenig und das liegt nur am Fieber und beeindruckenden Fischgrätenblumen. ;D

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