Team: schwarz (Eisberg)
Challenge: h/c - Jemandem bewusstlos in die Arme fallen (für mich)
Fandom: Sailor Moon
Charaktere: Makoto, Setsuna
Für die wunderbare
nyx_chan ♥
Wie viele Leute bei dieser Hitze draußen unterwegs waren… als wäre das Thermometer nicht auf knapp 36 Grad gestiegen. Dabei konnte die Stadt auch ganz anders. Mit einem leider nur innerlichen Schaudern erinnerte Makoto sich an den vergangenen Sommer. Der war wirklich schlimm gewesen. Bei gut 77 % Luftfeuchtigkeit könnte man Tokyo auch gleich als Sauna vermarkten. Aber vermutlich war es dazu noch nicht warm genug.
Makoto fand es jedenfalls vollkommen ausrechend, als sie die angenehm klimatisierte Bäckerei, in der sie momentan arbeitete, raus auf die Straße ging. Die gut 300 Meter bis zur nächsten U-Bahn-Station wurden eine beinahe unüberwindbare Strecke. Sie hätte vielleicht doch noch etwas trinken sollen. Und vor allem etwas essen. Aber sie hatte nur nach Hause gewollt.
Ja, es war keine ihre besseren Ideen gewesen, heute zur Arbeit zu gehen. Selbst ihre sonst so strenge Chefin hatte sie gefragt, warum sie denn bitte hier war. Erstmal hatte Makoto es geschafft, es als kleine Erkältung herunterzuspielen. Bis sie nach gut drei Stunden Dienst beinahe vor einem Kunden zusammengeklappt wäre. Also hatte sie sich der Vernunft gebeugt und hatte sich heimschicken lassen. Immerhin hatte ihre Chefin ihr eine Ausrede gegeben, mit der sie auch leben konnte: “Sie stecken am Ende noch all unsere Kunden an. Und dann ist unser Ruf ruiniert.” Ob da vielleicht auch ein bisschen Sorge um die junge Angestellte dabeigewesen war oder nicht, konnte Makoto nicht sagen. Es war auch egal. Sie musste irgendwie zur U-Bahn kommen. Dann zehn Minuten fahren und umsteigen. Nochmal gut 40 Minuten fahren. Eine Viertelstunde zu Fuß. Allein wenn sie nur daran dachte, wurde ihr wieder schwindelig.
Kurz taumelte sie und war sich sicher, dass sie gestürzt wäre, wenn ihre Reflexe nicht aus diversen Gründen um ein vielfacher besser wäre, als die von anderen. So murmelte sie nur eine Entschuldigung an eine junge Frau, die sie beinahe angerempelt hätte. Die schien es ihr zum Glück nicht übel zu nehmen (allein dass sie sich deswegen Gedanken machte, sprach wohl Bände), sondern legte ihr eine Hand auf den Arm und fragte: “Willst du dich hinsetzen?”
Die Stimme klang vertraut. Makoto hatte erst Probleme, sie einzuordnen. Zu ruhig für Minako oder gar Usagi. Ami hätte besorgter geklungen und ganz sicher Symptome abgefragt. Haruka und Michiru waren in Kyoto, wo Michiru ein Konzert gab. Setsuna. Per Ausschlussprinzip kam nur sie in Frage und etwas zu spät fiel Makoto ein, dass sie die Frau ja auch mal ansehen konnte. Also hob sie den Kopf und hatte das Gefühl, dass Setsuna ziemlich gewachsen sein musste. Seit wann war sie so groß?
Als der Boden plötzlich irgendwie wackelig wurde (ein Erdbeben?) und sie diesmal nicht dank ihrer Instinkte, sondern dank Setsuna, nicht stürzte, wurde das wieder nebensächlich.
“Ich hab dich”, hörte sie Setsunas Stimme und nahm eher am Rande wahr, dass sie irgendwohin geführt wurde. Hinsetzen war vielleicht keine schlechte-
Sie konnte nicht lange weggewesen sein. Aber lange genug um Zuschauer bekommen zu haben. Sie lag auf einer Bank, die Beine mit Hilfe der Rücklehne hochgelegt. Über ihr schwebte Setsunas Kopf, die violetten Augen dunkel und besorgt. “Da bist du ja wieder.” Die sonst so stoische Frau lächelte erleichtert.
“So halbwegs…” Makoto war sich nicht sicher, wie lange das so bleiben würde. Ihr Heimweg war noch lang. Viel zu lang.
“Komm, ich begleite dich nach Hause.”
“Aber…” Setsuna musste doch bestimmt zur Uni!
“Keine Widerrede. Kannst du aufstehen?” Makoto nickte. Als ob sie es dieser Frau gegenüber zugeben würde, wäre es anders. Im Moment ging es aber wirklich. Vermutlich hatte die kleine Pause ihr gutgetan. Trotzdem wollte sie einfach nur ins Bett. Erstmal kam sie aber auf die Füße und folgte Setsuna zur U-Bahn. Dabei hörte sie ein ziemlich charakteristisches Klicken. Eines, das sie schon sehr oft gehört hatte, aber gerade nicht einordnen konnte.
Plötzlich bog Setsuna in die falsche Richtung ab und brachte sie in eine ruhige Nebenstraße. Dann verlor Makoto für eine Millisekunde wirklich den Boden unter den Füßen. Nur um sich in ihrer Wohnung wiederzufinden, Setsuna neben sich. “Wächterin von Raum und Zeit, hm?”
“Die Sache mit dem Raum wird hin und wieder vergessen…” Sie lächelte und zog sich die High Heels aus.
Challenge: h/c - Jemandem bewusstlos in die Arme fallen (für mich)
Fandom: Sailor Moon
Charaktere: Makoto, Setsuna
Für die wunderbare
Wie viele Leute bei dieser Hitze draußen unterwegs waren… als wäre das Thermometer nicht auf knapp 36 Grad gestiegen. Dabei konnte die Stadt auch ganz anders. Mit einem leider nur innerlichen Schaudern erinnerte Makoto sich an den vergangenen Sommer. Der war wirklich schlimm gewesen. Bei gut 77 % Luftfeuchtigkeit könnte man Tokyo auch gleich als Sauna vermarkten. Aber vermutlich war es dazu noch nicht warm genug.
Makoto fand es jedenfalls vollkommen ausrechend, als sie die angenehm klimatisierte Bäckerei, in der sie momentan arbeitete, raus auf die Straße ging. Die gut 300 Meter bis zur nächsten U-Bahn-Station wurden eine beinahe unüberwindbare Strecke. Sie hätte vielleicht doch noch etwas trinken sollen. Und vor allem etwas essen. Aber sie hatte nur nach Hause gewollt.
Ja, es war keine ihre besseren Ideen gewesen, heute zur Arbeit zu gehen. Selbst ihre sonst so strenge Chefin hatte sie gefragt, warum sie denn bitte hier war. Erstmal hatte Makoto es geschafft, es als kleine Erkältung herunterzuspielen. Bis sie nach gut drei Stunden Dienst beinahe vor einem Kunden zusammengeklappt wäre. Also hatte sie sich der Vernunft gebeugt und hatte sich heimschicken lassen. Immerhin hatte ihre Chefin ihr eine Ausrede gegeben, mit der sie auch leben konnte: “Sie stecken am Ende noch all unsere Kunden an. Und dann ist unser Ruf ruiniert.” Ob da vielleicht auch ein bisschen Sorge um die junge Angestellte dabeigewesen war oder nicht, konnte Makoto nicht sagen. Es war auch egal. Sie musste irgendwie zur U-Bahn kommen. Dann zehn Minuten fahren und umsteigen. Nochmal gut 40 Minuten fahren. Eine Viertelstunde zu Fuß. Allein wenn sie nur daran dachte, wurde ihr wieder schwindelig.
Kurz taumelte sie und war sich sicher, dass sie gestürzt wäre, wenn ihre Reflexe nicht aus diversen Gründen um ein vielfacher besser wäre, als die von anderen. So murmelte sie nur eine Entschuldigung an eine junge Frau, die sie beinahe angerempelt hätte. Die schien es ihr zum Glück nicht übel zu nehmen (allein dass sie sich deswegen Gedanken machte, sprach wohl Bände), sondern legte ihr eine Hand auf den Arm und fragte: “Willst du dich hinsetzen?”
Die Stimme klang vertraut. Makoto hatte erst Probleme, sie einzuordnen. Zu ruhig für Minako oder gar Usagi. Ami hätte besorgter geklungen und ganz sicher Symptome abgefragt. Haruka und Michiru waren in Kyoto, wo Michiru ein Konzert gab. Setsuna. Per Ausschlussprinzip kam nur sie in Frage und etwas zu spät fiel Makoto ein, dass sie die Frau ja auch mal ansehen konnte. Also hob sie den Kopf und hatte das Gefühl, dass Setsuna ziemlich gewachsen sein musste. Seit wann war sie so groß?
Als der Boden plötzlich irgendwie wackelig wurde (ein Erdbeben?) und sie diesmal nicht dank ihrer Instinkte, sondern dank Setsuna, nicht stürzte, wurde das wieder nebensächlich.
“Ich hab dich”, hörte sie Setsunas Stimme und nahm eher am Rande wahr, dass sie irgendwohin geführt wurde. Hinsetzen war vielleicht keine schlechte-
Sie konnte nicht lange weggewesen sein. Aber lange genug um Zuschauer bekommen zu haben. Sie lag auf einer Bank, die Beine mit Hilfe der Rücklehne hochgelegt. Über ihr schwebte Setsunas Kopf, die violetten Augen dunkel und besorgt. “Da bist du ja wieder.” Die sonst so stoische Frau lächelte erleichtert.
“So halbwegs…” Makoto war sich nicht sicher, wie lange das so bleiben würde. Ihr Heimweg war noch lang. Viel zu lang.
“Komm, ich begleite dich nach Hause.”
“Aber…” Setsuna musste doch bestimmt zur Uni!
“Keine Widerrede. Kannst du aufstehen?” Makoto nickte. Als ob sie es dieser Frau gegenüber zugeben würde, wäre es anders. Im Moment ging es aber wirklich. Vermutlich hatte die kleine Pause ihr gutgetan. Trotzdem wollte sie einfach nur ins Bett. Erstmal kam sie aber auf die Füße und folgte Setsuna zur U-Bahn. Dabei hörte sie ein ziemlich charakteristisches Klicken. Eines, das sie schon sehr oft gehört hatte, aber gerade nicht einordnen konnte.
Plötzlich bog Setsuna in die falsche Richtung ab und brachte sie in eine ruhige Nebenstraße. Dann verlor Makoto für eine Millisekunde wirklich den Boden unter den Füßen. Nur um sich in ihrer Wohnung wiederzufinden, Setsuna neben sich. “Wächterin von Raum und Zeit, hm?”
“Die Sache mit dem Raum wird hin und wieder vergessen…” Sie lächelte und zog sich die High Heels aus.
no subject
Date: 2019-07-20 08:39 pm (UTC)Just so many soft feels! Kann es übrigens mit der Auflösung genug Platz für Verschwörungstheorien geben, dass es vielleicht nicht der große Zufall war, dass Setsuna da grad da war? %D
Mehr? *flüster* Ö_Ö
no subject
Date: 2019-08-05 06:09 pm (UTC)Ich liebe Setsuna in dieser fic. Sie ist so cool, aber auch so fürsorglich!
"Die Sache mit dem Raum wird hin und wieder vergessen…” Sie lächelte und zog sich die High Heels aus. Ha, das stimmt! Und ich mag, dass sie bleibt und Makoto nicht einfach nur nach Hause begleitet, wie sie es ja erst gesagt hat <3