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Team: Weiß (Titanic)
Fandom: Digimon Universe: Appli Monsters!
Challenge: H/C- Betrug/Täuschung (irgendwie weniger als geplant...aber ja...angemerkt? :'''D)
Charaktere/Pairing: Yuujin/Haru ^___~ (oh und Gatchmon hat ne Erwähnung...ähm...)
Kommentar: well~ Appmon braucht mehr Liebe! <3 (ich hab null plan wie das hier zu stande kam ... es war einfach da >.<)
Wörter 771




Es war nicht fair gewesen, als er ihn hatte gehen lassen müssen!
Wieso konnte er nicht sein Glück bekommen, nachdem sie gewonnen hatten? Nachdem sie die Gefahr besiegt hatten?
Haru schluckte, als er darüber nachdachte und er sich an das Gesicht seines Freundes erinnerte.
Wenn er der Protagonist war, wieso hatte er ihn nicht beschützen können? Wieso hatte er Yuujin nicht beschützen und bei sich halten können? Wieso war ihm dieses Ende nicht vergönnt gewesen?
Es war unfair.
Aber nichts war so, wie in den Büchern, die er las. So war das Leben nicht. Oder konnte es eine Möglichkeit geben, in der er mit Yuujin glücklich sein konnte?
„Haru?“
Konnte es eine Welt geben, in der sie glücklich sein durften? In der sie sich nicht verstecken oder gegeneinander kämpfen mussten?
„Haru!“
Er blinzelte und starrte Gatchmon an, welches wie wild mit seiner Kralle vor ihm herumwirbelte. „Was?“
„Worüber denkst du nach, Haru?“
Haru sah das Appmon an, lächelte allerdings nur und winkte ab. Es gab keine Möglichkeit, jetzt, wo es beendet war.
Dennoch seufzte er, als Gatchmon ihn weiterhin abwartend ansah, als wenn er auf eine zufriedenstellende Antwort wartete. „Gibt es eine Welt, in der wir uns nicht bekämpfen mussten?“
Er bemerkte, wie Gatchmon ihn anstarrte und seine Arme vor sich verschränkte. „Wovon redest du?“
„Wenn ich der Protagonist bin, wieso kann ich dann nicht glücklich sein?“, fragte Haru nach und drehte seinen Kopf zur Seite, sah aus dem Fenster.
Er hörte zwar, wie Gatchmon etwas über den Fußboden lief, allerdings sah er ihn nicht mehr an, sondern dachte stattdessen an Yuujin. Daran, wie er empfunden hatte, als sein Freund sich als sein Feind, als ein Gefolge von Leviathan, herausgestellt hatte. Als jemand, der ihn von Anfang an hinters Licht geführt hatte.
Er schluckte und stand auf, ignorierte Gatchmon, der ihn noch ansprach, sondern verließ einfach nur sein Zimmer und die Wohnung. Er hatte so ein Gefühl, dass das Appmon ihm folgte, aber er achtete in dem Moment nicht darauf.
Seine Schritte führten ihn seinen üblichen Schulweg entlang, zu der Kreuzung, an der er Yuujin immer getroffen hatte, von wo aus sie zusammen gegangen waren.
Er wünschte sich so sehr, dass es alles nur ein schlechter Traum gewesen war.
Aber das war es nicht.
Gatchmon war der Beweis, dass es kein Traum war. Seine Freunde waren der Beweis, dass es kein Traum gewesen war.
Er schluckte und wischte sich über die Augen, als er spürte, wie ihm die Tränen kamen. Auch, wenn er die letzte Zeit lange nicht mehr wegen ihm geweint hatte.
„Haru.“
Er blinzelte und schluckte, als er geradewegs vor sich sah.
„Yuujin?“
Nein. Das konnte nicht sein. Yuujin war nicht mehr hier. Er konnte nicht hier sein!
Er schüttelte den Kopf und rannte los, wollte an dieser Erscheinung vor ihm vorbeirennen, stolperte allerdings nur und wartete darauf, dass er auf dem Boden aufkam, allerdings wurde er nur von starken Armen aufgefangen.
„Haru, Vorsicht.“
Warum spielte ihm das alles so einen Streich?
Was mache Yuujin hier?
„Yuujin ...?“
„Wa– was machst du hier!?“ Das war Gatchmons Stimme und er spürte etwas darin, was erzürnt war.
Gatchmon war nicht glücklich darüber.
Aber wieso war Yuujin überhaupt hier?
Wieso hielt er ihn so fest an sich gedrückt?
Haru schluckte und hob langsam seinen Kopf, bewegte sich gar nicht aus den Armen seines Freundes. „Yuujin ...“
„Haru“, flüsterte er ihm zurück, „es ist schön, dich zu sehen.“
Seine Lippen formten sich zu einem Lächeln, als er schließlich direkt in Yuujins Gesicht sehen konnte. „Ja ...“
„Ich lasse dich nie wieder alleine, Haru“, flüsterte Yuujin ihm zu, „nie wieder.“
Haru drückte sich etwas mehr an ihn, schloss seine Augen und verkrampfte seine Hände in dem Shirt seines Freundes. Er wollte nicht, dass sich das alles als Trick herausstellte. Yuujin durfte nicht wieder verschwinden. „Ich liebe dich so sehr, Yuujin.“ Er hatte es schon immer getan, auch, wenn er es erst wirklich begriffen hatte, als er mitten in diesem Kampf gewesen war. Als er Yuujin von den Appmon fernhalten wollte, weil er nicht gewollt hatte, dass sein bester Freund darin verwickelt wurde.
„Haru“, hörte er Yuujin leise sagen, während er ihn weiterhin in den Armen hielt, „du hast so sehr zu mir gehalten, obwohl ich dich verletzt habe. Ich weiß gar nicht, womit ich das verdient habe.“
„Mit allem“, sagte Haru ruhig und hob nun wieder seinen Kopf, lächelte den anderen an, „ich weiß gar nicht, wie glücklich ich bin, dass du hier bist.“
„Und ich weiß nicht, wie glücklich ich überhaupt sein kann, dass ich wieder bei dir sein kann und du mich akzeptierst“, flüsterte Yuujin ihm zu, „ich liebe dich auch, Haru.“

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