H/C - Nachsitzen
Jul. 11th, 2019 10:39 pmTeam: Schwarz
Challenge: Hurt/Comfort - Nachsitzen (für mich)
Fandom: Sailor Moon
Charaktere: Makoto, Setsuna
Wörter: ~590
Anmerkung: Mehr kitsch, als h/c, aber whatev, verklagt mich. Oder: how to get a foodie.
Die letzte Halbe Stunde im Klassenraum fühlte sich wie eine unerträgliche Endlosigkeit an. Makotos Hirn konnte und wollte nichts mehr. Das Blatt starrte sie förmlich an und nicht andersrum. An der Wand tickte die Uhr in einem trägen Rhythmus. Draußen rauschte der Regen und Makoto wollte sich am liebsten auf ihrer Coach lang ausstrecken, um im Dämmerlicht dem Regen zuzuhören, vielleicht einem Donner in der Ferne.
Sie war schon völlig in Gedanken versunken und in einer anderen Welt, als der Lehrer sie endlich aus dem Klassenraum abholte und ihren Zettel einsammelte. Zwar gab es noch einen tadelnden Kommentar, aber Makoto hörte es nicht mehr. Sie verabschiedete sich automatisch und hatte es eilig aus der Schule zu kommen. Mit einem Ruck öffnete sie die Eingangstür und atmete tief den Duft von Regen ein. Ehe sie ihren Schirm herausgezogen hatte, genoss Makoto noch für einen Moment den Geruch und das ungefilterte Rauschen. Zwei Handgriffe und ihr Schirm spannte sie auf, ein zartes Blumenmuster, das dem grauen Wetter trotzte. Der Boden war inzwischen schon durchgeweicht. Innerlich fluchte sie darüber, dass sie zuhause ihre Schuhe putzen durfte. Eigentlich musste sie auch vorher noch einkaufen, aber bevor sie in den Laden ging, sollte sie sich Gedanken machen, was es überhaupt zu essen geben sollte. Vielleicht hatte sie Glück und es würde noch Angebote geben, aus denen sie schon etwas zaubern würde. Hatte sie eigentlich Englischhausaufgaben?
„Makoto.“
Erschrocken zuckte Makoto zusammen und drehte sich auf der Ferse in Richtung der Stimme um. Sie war so in ihre Gedanken vertieft gewesen, dass sie nicht bemerkt hatte, wie jemand am Schultor gestanden hatee. Überraschenderweise hatte die Person auf Makoto wohl gewartet und war Setsuna.
Es dauerte einen sichtlichen Moment, ehe Makoto alle Informationen verarbeitet hatte. Überraschung und Freude wechselten sich in ihrem Gesichtsausdruck ab, da war sie sich sicher, weil sie es so intensiv spürte, da war nichts zu verbergen.
„Hi!“, grüßte sie schließlich laut und mit einem strahlenden Lächeln. „Das ist so- unerwartet? Aber schön! Was machst du hier?“ Eilig ging Makoto die fehlenden drei Schritte zurück, um vor Setsuna stehen zu bleiben. Diese lächelte sie warm, aber auch etwas überrumpelt an.
„Ami. Ich hatte sie getroffen und sie hatte es erwähnt. Nur am Rande. Dass du heute nachsitzen musstest.“ Setsuna brachte etwas abgehackt ihre kleinen Informationshäppchen heraus. Ihr Blick wechselte zwischen Makotos Gesicht und allem drumherum, bevorzugt ihre Hand, die den Schirm hielt, oder ihre Tasche. „Nachsitzen kann ganz schön die Stimmung vermiesen. Ich dachte, ich schau vorbei. Es hat sich ergeben. Hast du Hunger?“, fragte sie schließlich und blickte Makoto direkt an, mehr unsicher als wie üblich selbstbewusst.
In Makoto wurde etwas ganz weich und warm und am liebsten würde sie sich bei Setsuna unterhaken. Sie zuckte mit den Schultern und grinste. „Klar, wieso nicht?“
Setsunas etwas unsichere Aura schmolz sofort von ihr und ihre sonst so stoische Manier trat zu Tage. Makoto wünschte sich jeden Tag so cool zu sein wie Setsuna. Vielleicht könnte sie sich eine Scheibe von ihr abschneiden.
„Wenn du magst, können wir auch zu mir und ich koche uns was“, bot Makoto an.
„Ich will dir keine Umstände machen“, wehrte sich sofort Setsuna. „Ich wollte dich einladen.“
Natürlich hätte Makoto sie liebend gern bekocht und allein dadurch wäre ihre Laune wieder besser geworden, aber etwas an der Kombination von Setsuna eingeladen zu werden, Essen zu zweit, selbst wenn es nicht bei Kerzenschein war, ließ in Makoto die freudigen Glocken ihres inneren Romantikers läuten.
„Ja“, hauchte sie mit seligem Lächeln und gab ihrem Bedürfnis doch nach, ihren Schirm zu senken und sich bei Setsuna unterzuhaken.
Challenge: Hurt/Comfort - Nachsitzen (für mich)
Fandom: Sailor Moon
Charaktere: Makoto, Setsuna
Wörter: ~590
Anmerkung: Mehr kitsch, als h/c, aber whatev, verklagt mich. Oder: how to get a foodie.
Die letzte Halbe Stunde im Klassenraum fühlte sich wie eine unerträgliche Endlosigkeit an. Makotos Hirn konnte und wollte nichts mehr. Das Blatt starrte sie förmlich an und nicht andersrum. An der Wand tickte die Uhr in einem trägen Rhythmus. Draußen rauschte der Regen und Makoto wollte sich am liebsten auf ihrer Coach lang ausstrecken, um im Dämmerlicht dem Regen zuzuhören, vielleicht einem Donner in der Ferne.
Sie war schon völlig in Gedanken versunken und in einer anderen Welt, als der Lehrer sie endlich aus dem Klassenraum abholte und ihren Zettel einsammelte. Zwar gab es noch einen tadelnden Kommentar, aber Makoto hörte es nicht mehr. Sie verabschiedete sich automatisch und hatte es eilig aus der Schule zu kommen. Mit einem Ruck öffnete sie die Eingangstür und atmete tief den Duft von Regen ein. Ehe sie ihren Schirm herausgezogen hatte, genoss Makoto noch für einen Moment den Geruch und das ungefilterte Rauschen. Zwei Handgriffe und ihr Schirm spannte sie auf, ein zartes Blumenmuster, das dem grauen Wetter trotzte. Der Boden war inzwischen schon durchgeweicht. Innerlich fluchte sie darüber, dass sie zuhause ihre Schuhe putzen durfte. Eigentlich musste sie auch vorher noch einkaufen, aber bevor sie in den Laden ging, sollte sie sich Gedanken machen, was es überhaupt zu essen geben sollte. Vielleicht hatte sie Glück und es würde noch Angebote geben, aus denen sie schon etwas zaubern würde. Hatte sie eigentlich Englischhausaufgaben?
„Makoto.“
Erschrocken zuckte Makoto zusammen und drehte sich auf der Ferse in Richtung der Stimme um. Sie war so in ihre Gedanken vertieft gewesen, dass sie nicht bemerkt hatte, wie jemand am Schultor gestanden hatee. Überraschenderweise hatte die Person auf Makoto wohl gewartet und war Setsuna.
Es dauerte einen sichtlichen Moment, ehe Makoto alle Informationen verarbeitet hatte. Überraschung und Freude wechselten sich in ihrem Gesichtsausdruck ab, da war sie sich sicher, weil sie es so intensiv spürte, da war nichts zu verbergen.
„Hi!“, grüßte sie schließlich laut und mit einem strahlenden Lächeln. „Das ist so- unerwartet? Aber schön! Was machst du hier?“ Eilig ging Makoto die fehlenden drei Schritte zurück, um vor Setsuna stehen zu bleiben. Diese lächelte sie warm, aber auch etwas überrumpelt an.
„Ami. Ich hatte sie getroffen und sie hatte es erwähnt. Nur am Rande. Dass du heute nachsitzen musstest.“ Setsuna brachte etwas abgehackt ihre kleinen Informationshäppchen heraus. Ihr Blick wechselte zwischen Makotos Gesicht und allem drumherum, bevorzugt ihre Hand, die den Schirm hielt, oder ihre Tasche. „Nachsitzen kann ganz schön die Stimmung vermiesen. Ich dachte, ich schau vorbei. Es hat sich ergeben. Hast du Hunger?“, fragte sie schließlich und blickte Makoto direkt an, mehr unsicher als wie üblich selbstbewusst.
In Makoto wurde etwas ganz weich und warm und am liebsten würde sie sich bei Setsuna unterhaken. Sie zuckte mit den Schultern und grinste. „Klar, wieso nicht?“
Setsunas etwas unsichere Aura schmolz sofort von ihr und ihre sonst so stoische Manier trat zu Tage. Makoto wünschte sich jeden Tag so cool zu sein wie Setsuna. Vielleicht könnte sie sich eine Scheibe von ihr abschneiden.
„Wenn du magst, können wir auch zu mir und ich koche uns was“, bot Makoto an.
„Ich will dir keine Umstände machen“, wehrte sich sofort Setsuna. „Ich wollte dich einladen.“
Natürlich hätte Makoto sie liebend gern bekocht und allein dadurch wäre ihre Laune wieder besser geworden, aber etwas an der Kombination von Setsuna eingeladen zu werden, Essen zu zweit, selbst wenn es nicht bei Kerzenschein war, ließ in Makoto die freudigen Glocken ihres inneren Romantikers läuten.
„Ja“, hauchte sie mit seligem Lächeln und gab ihrem Bedürfnis doch nach, ihren Schirm zu senken und sich bei Setsuna unterzuhaken.
no subject
Date: 2019-08-05 06:00 pm (UTC)Ich liebe es wie Makoto auf Donner im Regen lauschen möchte.
In Makoto wurde etwas ganz weich und warm und am liebsten würde sie sich bei Setsuna unterhaken. Man kann richtig mit Makoto mitfühlen und ich habe mich so gefreut, dass sie sich am Ende traut, sich doch noch unterzuhaken.
Und es ist sehr Makoto, dass sie Setsuna gleich bekochen möchte, daher finde ich umso schöner, dass Setsuna bei der Einladung bleibt <3
no subject
Date: 2019-08-20 09:39 am (UTC)Vielen Dank, es freut mich, dass das Feeling irgendwie rübergekommen ist <3