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[identity profile] nyx-chan.livejournal.com posting in [community profile] 120_minuten
Team: Schwarz
Challenge: Hurt/Comfort – jemandem bewusstlos in die Arme fallen (für mich)
Fandom: Heroes of Olympus
Charaktere: Frank, Hazel, Leo (Frazeleo)
Wörter: ~670
Anmerkung: für [livejournal.com profile] der_jemand <3


Mit einem quietschen öffnete Hazel die Tür des Bunkers und sah als erstes unter ihre Füße, um nicht wieder über Werkzeuge oder andere Dinge zu stolpern. Während sie einen halben Slalom lief, um weiter ins Innere der Werkhalle zu dringen, rief sie: „Leo? Bist du hier?“

„Hey!“, klang es im nächsten Moment neben ihr, wie aus dem Nichts. Sie konnte ein erschrockenes Japsen nicht zurückhalten. Bevor sie sich richtig von der Überraschung erholen konnte, umarmte sie schon Leo. Es war inzwischen wie ein Reflex als sie sofort ihre Arme ebenso um ihn legte und ihn für einen Augenblick an sich drückte.

„Super, dass du kommen konntest“, murmelte Leo neben ihrem Ohr und hob so weit den Kopf, um ihr ins Gesicht zu sehen. „Will meint, es ist nichts Bedrohliches und wird vermutlich wieder vergehen, aber es ist irgendwie merkwürdig.“

Hazel machte sich nun noch mehr Sorgen. „Wo ist Frank?“

Leo löste sich aus der Umarmung und winkte ihr zu ihm zu folgen. In einem etwas abgelegeneren Bereich des Bunkers stand ein altes Sofa und auf ihm ein kleiner Berg aus Decken. Für Hazels Verständnis war der Berg jedoch viel zu klein, um Frank darunter zu verstecken. Verwirrt sah sie zu Leo, der sich über die Decken beugte und etwas vor sich hinmurmelte. Es klang in etwa wie „Na, was ist es jetzt?“ und das war ein weiterer Punkt in der Merkwürdigkeitsskala. Sie stellte sich direkt neben ihn, um ihm halb über die Schulter zu schauen.

„Ah, da“, sagte er schließlich und holte ein kleines Fellknäuel hervor. Seine Hände legten sich schützend um das kleine Tierchen, das für einen Moment gezittert hatte und sich nun tiefer in die Handflächen versuchte zu nisten, ohne gänzlich wach zu werden. „Frank hat angefangen durch verschiedene Gestalten zu wechseln und ist die meiste Zeit am Pennen. Er sah schon völlig durch aus als er gestern morgen hier ankam. In der Sitzung mit den anderen Camp-Vertretern hat er den Arsch zusammengekniffen, aber als wir zwischendurch Pause machten, ist er mir praktisch bewusstlos in die Arme gekippt. Ich wäre eine Pfannkuchen, wenn er nicht gleichzeitig die Gestalt gewechselt hätte. So hatte ich nur plötzlich ein Erdmännchen vor mir liegen, das ich einsammeln konnte. Ich bin froh, dass er nicht zum Känguru wurde als ich ihn grad herumtrug. Zwischendurch ist er wach und jammert herum, dass er arbeiten muss. Als Will zwischendurch also die Menschversion erwischt hatte und untersuchen konnte, kam er zu dem Schluss, dass Frank sich vielleicht irgendeine Schnupfbazille gefangen hat, die ihn umreißen konnte, weil er sich totarbeitet.“ Leo seufzte. Mit einem Nicken deutete er Hazel an, sich mit ihm auf das Sofa zu setzen und hielt ihr dann das kleine Knäuel hin. Vorsichtig nahm sie ihm den dösenden Hamster ab und stricht vorsichtig mit dem Daumen über sein Fell. „Will und ich waren uns einig, dass wir ihn hier im Bunker behalten, wo ich ein Auge auf ihn haben kann und hier absolut nichts ist, woran Frank arbeiten kann.“

Hazel hob ihre Hände, um dem Fellknäuel einen Kuss aufzuhauchen, als er sich plötzlich direkt vor ihrem Gesicht in eine riesige Hauskatze mit langem Fell verwandelte. Überrascht versuchte sie zwar ihn noch zu fangen, aber er war schon ihr in den Schoß gefallen und schien wach zu werden. Stattdessen streckte er sich etwas und rollte sich schließlich auf ihrem Schoß ein. Unsicher legte Hazel vorsichtig ihre Hände auf das Fell, ehe sie langsam anfing zu kraulen.

„Und das waren meine letzten 24 Stunden. Ich hoffe, du hast etwas Zeit mitgebracht, damit wir ihn in Schichten betüddeln können.“

Hazel biss sich auf die Unterlippe und sah zu Leo auf. „Ich denke, dafür nehm ich mir die Zeit. Wir haben uns zu wenig gesehen und wir haben beide zu viel gearbeitet.“

„Mi casa es su casa, aber das weißt du eh.“ Leo beugte sich zu ihr vor, drückte ihr einen Kuss auf die Wange und legte seinen Arm um ihre Schultern. „Urlaub in einem geheimen, magischen Bunker mit eurem eigenen Chefkoch – ihr hättet es kaum besser treffen können!“

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