Fandom: Original / Sie und die Andere
Challenge: #3 Das Bild
Warnungen: [femmeslash], [dark], [eating disorders]
Rating: R
Wörter: 289
Kommentar: Weil zumindest eine von den beiden auch eine düstere Seite hat.
Zwar erst heute Mittag, da ich gestern nicht da war, aber innerhalb von weniger als einer Stunde geschrieben.
Sie steht vor dem Spiegel und weiß, dass es falsch war, was sie tut.
Aber sie tut es schon so lange, seit so vielen Jahren, dass sie inzwischen einfach nicht mehr anders kann, selbst wenn sie es versuchen würde, sie will ja, aber es geht einfach nicht.
Rastlos streichen ihre Hände über ihren Körper, an ihren Seiten entlang, über den Bauch, kneifen, zwicken, drücken.
Speck, überall.
Hier, an den Hüften das Abendessen vom Freitag, als sie gemeinsam ausgegangen sind, ganz romantisch. Da, unter dem Bauchnabel der Brunch vom Sonntag, gemütlich im Bett, mit diesem herrlichen Rührei. Und dort, an den Rippen, sitzt immer noch der Kaffee vom Mittwoch, als sie sich zufällig in der Stadt getroffen und sich eine Viertelstunde gestohlen haben.
Sie sollte sich wieder angewöhnen, morgens nur Obst zu essen und Abendessen ist sowieso unnötig, irgendwie wird sie diese Pfunde schon wieder loswerden und…
„Was machst du da?“
So schnell sie kann, angelt sie sich ein Handtuch vom Haken und verhüllt sich, sie will nicht, dass die andere sie sieht, nicht so. „Hey…“
Aber es ist zu spät.
Die andere hat sie schon gesehen, die blauen Flecken über den Hüftknochen, die dunkelroten Striemen, die ihre Fingernägel auf ihrem Bauch hinterlassen haben.
„Warum quälst du dich immer so?“ Seufzend schüttelt sie den Kopf. „Warum willst du nicht sehen, dass du wunderschön bist?“
„Ich will ja.“ Sie dreht sich um und vergräbt das Gesicht an der Schulter der anderen. „Ich will ja. Aber ich kann es nicht.“
„Ich weiß.“ Sie haben dieses Gespräch schon zu oft geführt.
Warme Hände streichen ihr über den Kopf. „Ich kann dir nicht sagen, was du in diesem Spiegel siehst. Aber reicht es dir, wenn ich dir sage, dass ich darin eine Schönheit sehe?“
Challenge: #3 Das Bild
Warnungen: [femmeslash], [dark], [eating disorders]
Rating: R
Wörter: 289
Kommentar: Weil zumindest eine von den beiden auch eine düstere Seite hat.
Zwar erst heute Mittag, da ich gestern nicht da war, aber innerhalb von weniger als einer Stunde geschrieben.
Sie steht vor dem Spiegel und weiß, dass es falsch war, was sie tut.
Aber sie tut es schon so lange, seit so vielen Jahren, dass sie inzwischen einfach nicht mehr anders kann, selbst wenn sie es versuchen würde, sie will ja, aber es geht einfach nicht.
Rastlos streichen ihre Hände über ihren Körper, an ihren Seiten entlang, über den Bauch, kneifen, zwicken, drücken.
Speck, überall.
Hier, an den Hüften das Abendessen vom Freitag, als sie gemeinsam ausgegangen sind, ganz romantisch. Da, unter dem Bauchnabel der Brunch vom Sonntag, gemütlich im Bett, mit diesem herrlichen Rührei. Und dort, an den Rippen, sitzt immer noch der Kaffee vom Mittwoch, als sie sich zufällig in der Stadt getroffen und sich eine Viertelstunde gestohlen haben.
Sie sollte sich wieder angewöhnen, morgens nur Obst zu essen und Abendessen ist sowieso unnötig, irgendwie wird sie diese Pfunde schon wieder loswerden und…
„Was machst du da?“
So schnell sie kann, angelt sie sich ein Handtuch vom Haken und verhüllt sich, sie will nicht, dass die andere sie sieht, nicht so. „Hey…“
Aber es ist zu spät.
Die andere hat sie schon gesehen, die blauen Flecken über den Hüftknochen, die dunkelroten Striemen, die ihre Fingernägel auf ihrem Bauch hinterlassen haben.
„Warum quälst du dich immer so?“ Seufzend schüttelt sie den Kopf. „Warum willst du nicht sehen, dass du wunderschön bist?“
„Ich will ja.“ Sie dreht sich um und vergräbt das Gesicht an der Schulter der anderen. „Ich will ja. Aber ich kann es nicht.“
„Ich weiß.“ Sie haben dieses Gespräch schon zu oft geführt.
Warme Hände streichen ihr über den Kopf. „Ich kann dir nicht sagen, was du in diesem Spiegel siehst. Aber reicht es dir, wenn ich dir sage, dass ich darin eine Schönheit sehe?“
no subject
Date: 2008-01-28 04:32 pm (UTC)Warum möchte ich dich hauen, und sie in den Arm nehmen?
Gott, das ist... *seufz*
Natürlich ist das gut geschrieben. Ntürlich ist das nichts ungewöhnliches. Natürlich passt das so, aber... *seufz*
Ich fühle mit der anderen.