Fandom: Heroes of Olympus (College-AU)
Characters: Clarisse/Annabeth
Challenges: # 1 „Wenn ich noch ein blinkendes Lichtlein sehe, raste ich aus!“ & # 2 unterdrückte Weihnachtsgefühle
Wörter: ~1270
Anmerkung: für
der_jemand und ihr Händchenhalten und Segenerteilen und so. <3
Es fühlte sich wie ein letzter Kontrollgang über den Campus an als Clarisse ihre übliche Route joggte. Der plötzliche Kälteeinbruch hielt sie nicht von guten Gewohnheiten ab, auch wenn sie vielleicht etwas vorsichtiger beim Laufen war. Einen Besuch in der Notaufnahme brauchte sie nicht, wenn morgen ihr Flug nach Hause ging und, verdammt, freute sie sich ihre Mutter wiederzusehen. Thanksgiving fand bei ihren Großeltern statt und so viel Familie auf ein Mal bekam Clarisse sonst nur zu Anlässen wie Hochzeiten oder Beerdigungen zu sehen. Aber Weihnachten... das war seit sie ausgezogen war und ihre Mutter sich von ihrem letzten Freund getrennt hatte gemütliche Zweisamkeit mit viel zu viel Essen und zu vielen Filmen, die ihre Mutter sich mit ihr ansehen wollte.
Die Dekoration, die gefühlt den Campus und seine ganze Umgebung geflutet hatte und die Nacht zu einem Flimmermehr aus Licht machte, erschwerte es Clarisse sich ganz und gar auf ihren „Kontrollgang“ zu konzentrieren, ohne gedanklich schon halb im Flieger zu sitzen. Eigentlich musste sie nur noch ihre Tasche fertigpacken.
So kurz vor Weihnachten, bevor fast alle verreisten, war es besonders lebhaft. Gelächter und Musik war immer wieder irgendwo zu hören. Als Clarisse ihr Studentenwohnheim betrat hörte sie schon einige Stimmen, die nach einer kleinen Party klangen. Mit großen Schritten nahm sie zwei Stufen gleichzeitig die Treppe hoch und fand sogleich die Quelle: am Ende des Flures standen drei Jungs – Freshmen, wenn sie sie richtig erkannte – vor einer offenen Zimmertür, aus der poppige Weihnachts-Coversongs blubberten. Sie sahen verdächtig entspannt und heiter aus.
„Hey!“, rief Clarisse in ihre Richtung. Sobald die Jungs sie bemerkten, wurden sie sofort steif wie Treibholz. „Denkt an die Nachtruhe! Ich hab kein Bock auf euren Lärm nach 12! Und wenn ich später vorbeikomme und auch nur glaube Gras oder Alkohol zu riechen, werden euch eure Mütter morgen nicht wiedererkennen – haben wir uns verstanden?!“
„Ja, Sir!“, riefen sie unisono und einer salutierte sogar, was mehr wie ein Reflex aus schierer Angst aussah.
Clarisse starrte noch einen Moment streng in ihre Richtung, ehe sie sich mit einem knappen Kopfnicken abwand und die Treppe weiter hochstieg, um in ihr Zimmer zu gelangen. Zu ihrer Überraschung war es nicht abgeschlossen. Sofort riss sie die Tür auf und öffnete schon den Mund, um demjenigen, der in ihr Zimmer eingebrochen war, erst ein Mal was Verbales an den Kopf zu werfen, ehe sie ihre Faust folgen lassen würde. Aber die Worte blieben ihr im Mund stecken als sie Annabeth auf ihrem Bett sitzen sah, eingewickelt in ihre Bettdecke und die Nase in ein Buch gesteckt. Diese riss ihren Kopf hoch bei diesem gewaltsamen Auftritt.
„Sorry!“, begann Annabeth und klang dabei weder ertappt noch sonderlich reuevoll. „Ich konnte nirgendwo anders hin. Bei den Profs steigt eine Weihnachtsfeier, dass ich alles höre – unterm Dach! Die Bliotheken haben heute früher zu gemacht. Und was nicht zu ist, da sind viel zu viele Leute und Weihnachtsmusik und diese furchtbaren Dekos! Wenn ich noch ein blinkendes Lichtlein sehe, raste ich aus!“ Annabeth beendete den kurzen, wütenden Monolog mit einem Seufzen und legte schließlich das Buch weg. „Und ich hatte gehofft, du seist noch da.“
Clarisse schloss die Tür und beäugte Annabeth verwirrt. „Warum zur Hölle bist du hier?!“
„Oh“, machte Annabeth. „Ja. Mich hat dieser Weihnachtswahnsinn etwas abgelenkt. Mein Vater rief mich vorhin an, dass ich doch bitte erst morgen oder übermorgen kommen sollte, weil sie im Krankenhaus waren. Bobby hat sich bei einer Rangelei mit Matt den Kopf heftig aufgeschlagen und es geht grad alles drunter und drüber. Yadda yadda. Ich muss ihnen auch nicht im Weg stehen, ich hätte mich auch in die Ecke gesetzt. Ich hab genug Sachen zu tun.“
Es war nicht Annabeths Art zu schmollen, aber vielleicht klang sie etwas so. Clarisse schob es darauf, dass auch wenn Annabeth es ungern so aussprach, sie doch nervös war vor der Fahrt zu der Familie ihres Vaters. Nach allem hatte sie nun gehofft, es würde besser, einfacher werden.
„A propos Weihnachtswahnsinn“, setzte Annabeth fort und machte eine ominöse Geste, die auf die nähere Umgebung deutete, und zog eine skeptische Augenbraue verdächtig hoch. Clarisse musste sich nicht umsehen, um zu wissen, worauf Annabeth hindeutete. „Ich hätte dich nicht für den Typ für Weihnachtsdeko gehalten.“
„Was soll das heißen?“, erwiderte Clarisse defensiv und verschränkte die Arme. „Das sind nur eine Lichterkette, eine Kerze und zwei Tannenzweige. Krieg dich ein!“
„Ehrlich - eine Duftkerze?“ Die Augenbraue war weiterhin voller Skepsis.
„Was ist dein verdammtes Problem, Chase, huh?!“, platze es aus Clarisse und sie warf aufgebracht die Arme in die Luft. Sie stampfte die zwei großen Schritte zum Bett hinüber und rammte ihren ausgestreckten Zeigefinger beim wütenden Gestikulieren Annabeth fast ins Gesicht. „Bist du her gekommen, um mir auf die Nerven zu gehen, damit ich die paar Tage daheim besser in Ruhe genießen kann? Gute Arbeit! Wenn es dich stört, kannst du dich verpissen!“
Annabeths Augenbraue sank wieder und sie presste ihre Lippen zusammen, bemüht in größter Willensanstrengung nichts Unbedachtes in die Welt hinauszuwerfen. „So war es nicht gemeint. Ich bin halt überrascht. Ich hab dich halt nicht für den Typ dafür gehalten. Wann hast du das aufgestellt?“
Mit einem wütenden Schnauben verschränkte Clarisse wieder die Arme vor der Brust und starrte aus ihrer stehenden Position auf Annabeth herab, die sich nicht einschüchtern ließ von solchem Gebaren. Und eine Entschudligung bekam sie auch nicht über die Lippen – typisch! Aber Clarisse war froh, das Annabeth nicht weiter nachstocherte, weil sie sonst ihre Freundin rausgeworfen hätte – eigenhändig. Vor Weihnachten. Im Streit. Über eine Duftkerze. Verdammt. Aber es ging ums Prinzip. Es war ihre Duftkerze!
„Wärst du in letzter Zeit mal hier gewesen, hättest du das vielleicht eher bemerkt.“
„Stimmt, jetzt wo du es sagst. Wir haben uns in letzter Zeit eher bei mir getroffen. Hm...“
Beide verfielen in ein geradezu trotziges Schweigen. Clarisse wollte eigentlich eine Dusche, sich umziehen, ihre Tasche packen, und wenn sich die Gelegenheit schon bot noch einen netten Abend mit ihrer Freundin haben, die sie nur deswegen nicht erwürgte, weil sie ein gottverdammter Held war und kein Monster. Und vielleicht, weil Clarisse noch nicht wütend genug auf Annabeth war, um zu vergessen, dass sie es vermutlich 5 Minuten danach bereuen würde.
Annabeth begann geduldig eine Haarsträhne um den Finger zu wickeln und beobachtete Clarisse mit einer zunehmend wachsenden Seelenruhe, die Clarisse hingegen zu reizen begann. Schließlich brach Annabeth das Schweigen und sagte mit einem kleinen Lächlen und halbherzigen Schulterzucken: „Silena hat schon Geschmack. Irgendwie passt es.“
Aufs neue aufgebracht, ging Clarisse in wortlose Aktion über. Ohne Vorwarnung beugte sie sich an Annabeth vorbei, schaltete die Schreibtischlampe aus, die auf das Bett schien. In einem Zug griff sie nach dem bereit liegenden Feuerzeug, um die daneben stehende Kerze anzuzüngen. Danach ging sie zum Fenster hinüber und schaltete die Lichterkette an, die in unterschiedlich gedimmten Abstufungen von warmweißen Licht leuchtete. Mit Triumph kam sie zurück ans Bett und stämmte eine Hand in die Hüfte, um zu verkünden: „Silena hat verdammt viel Geschmack, klar?“
Etwas überrascht folgte Annabeth Clarisse mit den Augen und sah sich anschließend kurz im Zimmer um, wie das Licht das sonst so pragmatische Quartier zu verwandeln schien. Geschmack und ein gutes Händchen, dachte Annabeth und drehte sich mit einem Lächeln und einem ganz warmen Gefühl im Bauch wieder Clarisse zu.
Das Hochgefühl des Sieges wich plötzlich was ganz anderem, ähnlich aufputschendem. Womit Clarisse in dem Moment leider nicht gerechnet hatte, war, wovon Silena beim Dekorieren geschwärmt hatte: Atmosphäre. „Scheiße“, fluchte sie leise und setze ein Knie auf die Matratze, um sich zu Annabeth zu beugen.
Characters: Clarisse/Annabeth
Challenges: # 1 „Wenn ich noch ein blinkendes Lichtlein sehe, raste ich aus!“ & # 2 unterdrückte Weihnachtsgefühle
Wörter: ~1270
Anmerkung: für
Es fühlte sich wie ein letzter Kontrollgang über den Campus an als Clarisse ihre übliche Route joggte. Der plötzliche Kälteeinbruch hielt sie nicht von guten Gewohnheiten ab, auch wenn sie vielleicht etwas vorsichtiger beim Laufen war. Einen Besuch in der Notaufnahme brauchte sie nicht, wenn morgen ihr Flug nach Hause ging und, verdammt, freute sie sich ihre Mutter wiederzusehen. Thanksgiving fand bei ihren Großeltern statt und so viel Familie auf ein Mal bekam Clarisse sonst nur zu Anlässen wie Hochzeiten oder Beerdigungen zu sehen. Aber Weihnachten... das war seit sie ausgezogen war und ihre Mutter sich von ihrem letzten Freund getrennt hatte gemütliche Zweisamkeit mit viel zu viel Essen und zu vielen Filmen, die ihre Mutter sich mit ihr ansehen wollte.
Die Dekoration, die gefühlt den Campus und seine ganze Umgebung geflutet hatte und die Nacht zu einem Flimmermehr aus Licht machte, erschwerte es Clarisse sich ganz und gar auf ihren „Kontrollgang“ zu konzentrieren, ohne gedanklich schon halb im Flieger zu sitzen. Eigentlich musste sie nur noch ihre Tasche fertigpacken.
So kurz vor Weihnachten, bevor fast alle verreisten, war es besonders lebhaft. Gelächter und Musik war immer wieder irgendwo zu hören. Als Clarisse ihr Studentenwohnheim betrat hörte sie schon einige Stimmen, die nach einer kleinen Party klangen. Mit großen Schritten nahm sie zwei Stufen gleichzeitig die Treppe hoch und fand sogleich die Quelle: am Ende des Flures standen drei Jungs – Freshmen, wenn sie sie richtig erkannte – vor einer offenen Zimmertür, aus der poppige Weihnachts-Coversongs blubberten. Sie sahen verdächtig entspannt und heiter aus.
„Hey!“, rief Clarisse in ihre Richtung. Sobald die Jungs sie bemerkten, wurden sie sofort steif wie Treibholz. „Denkt an die Nachtruhe! Ich hab kein Bock auf euren Lärm nach 12! Und wenn ich später vorbeikomme und auch nur glaube Gras oder Alkohol zu riechen, werden euch eure Mütter morgen nicht wiedererkennen – haben wir uns verstanden?!“
„Ja, Sir!“, riefen sie unisono und einer salutierte sogar, was mehr wie ein Reflex aus schierer Angst aussah.
Clarisse starrte noch einen Moment streng in ihre Richtung, ehe sie sich mit einem knappen Kopfnicken abwand und die Treppe weiter hochstieg, um in ihr Zimmer zu gelangen. Zu ihrer Überraschung war es nicht abgeschlossen. Sofort riss sie die Tür auf und öffnete schon den Mund, um demjenigen, der in ihr Zimmer eingebrochen war, erst ein Mal was Verbales an den Kopf zu werfen, ehe sie ihre Faust folgen lassen würde. Aber die Worte blieben ihr im Mund stecken als sie Annabeth auf ihrem Bett sitzen sah, eingewickelt in ihre Bettdecke und die Nase in ein Buch gesteckt. Diese riss ihren Kopf hoch bei diesem gewaltsamen Auftritt.
„Sorry!“, begann Annabeth und klang dabei weder ertappt noch sonderlich reuevoll. „Ich konnte nirgendwo anders hin. Bei den Profs steigt eine Weihnachtsfeier, dass ich alles höre – unterm Dach! Die Bliotheken haben heute früher zu gemacht. Und was nicht zu ist, da sind viel zu viele Leute und Weihnachtsmusik und diese furchtbaren Dekos! Wenn ich noch ein blinkendes Lichtlein sehe, raste ich aus!“ Annabeth beendete den kurzen, wütenden Monolog mit einem Seufzen und legte schließlich das Buch weg. „Und ich hatte gehofft, du seist noch da.“
Clarisse schloss die Tür und beäugte Annabeth verwirrt. „Warum zur Hölle bist du hier?!“
„Oh“, machte Annabeth. „Ja. Mich hat dieser Weihnachtswahnsinn etwas abgelenkt. Mein Vater rief mich vorhin an, dass ich doch bitte erst morgen oder übermorgen kommen sollte, weil sie im Krankenhaus waren. Bobby hat sich bei einer Rangelei mit Matt den Kopf heftig aufgeschlagen und es geht grad alles drunter und drüber. Yadda yadda. Ich muss ihnen auch nicht im Weg stehen, ich hätte mich auch in die Ecke gesetzt. Ich hab genug Sachen zu tun.“
Es war nicht Annabeths Art zu schmollen, aber vielleicht klang sie etwas so. Clarisse schob es darauf, dass auch wenn Annabeth es ungern so aussprach, sie doch nervös war vor der Fahrt zu der Familie ihres Vaters. Nach allem hatte sie nun gehofft, es würde besser, einfacher werden.
„A propos Weihnachtswahnsinn“, setzte Annabeth fort und machte eine ominöse Geste, die auf die nähere Umgebung deutete, und zog eine skeptische Augenbraue verdächtig hoch. Clarisse musste sich nicht umsehen, um zu wissen, worauf Annabeth hindeutete. „Ich hätte dich nicht für den Typ für Weihnachtsdeko gehalten.“
„Was soll das heißen?“, erwiderte Clarisse defensiv und verschränkte die Arme. „Das sind nur eine Lichterkette, eine Kerze und zwei Tannenzweige. Krieg dich ein!“
„Ehrlich - eine Duftkerze?“ Die Augenbraue war weiterhin voller Skepsis.
„Was ist dein verdammtes Problem, Chase, huh?!“, platze es aus Clarisse und sie warf aufgebracht die Arme in die Luft. Sie stampfte die zwei großen Schritte zum Bett hinüber und rammte ihren ausgestreckten Zeigefinger beim wütenden Gestikulieren Annabeth fast ins Gesicht. „Bist du her gekommen, um mir auf die Nerven zu gehen, damit ich die paar Tage daheim besser in Ruhe genießen kann? Gute Arbeit! Wenn es dich stört, kannst du dich verpissen!“
Annabeths Augenbraue sank wieder und sie presste ihre Lippen zusammen, bemüht in größter Willensanstrengung nichts Unbedachtes in die Welt hinauszuwerfen. „So war es nicht gemeint. Ich bin halt überrascht. Ich hab dich halt nicht für den Typ dafür gehalten. Wann hast du das aufgestellt?“
Mit einem wütenden Schnauben verschränkte Clarisse wieder die Arme vor der Brust und starrte aus ihrer stehenden Position auf Annabeth herab, die sich nicht einschüchtern ließ von solchem Gebaren. Und eine Entschudligung bekam sie auch nicht über die Lippen – typisch! Aber Clarisse war froh, das Annabeth nicht weiter nachstocherte, weil sie sonst ihre Freundin rausgeworfen hätte – eigenhändig. Vor Weihnachten. Im Streit. Über eine Duftkerze. Verdammt. Aber es ging ums Prinzip. Es war ihre Duftkerze!
„Wärst du in letzter Zeit mal hier gewesen, hättest du das vielleicht eher bemerkt.“
„Stimmt, jetzt wo du es sagst. Wir haben uns in letzter Zeit eher bei mir getroffen. Hm...“
Beide verfielen in ein geradezu trotziges Schweigen. Clarisse wollte eigentlich eine Dusche, sich umziehen, ihre Tasche packen, und wenn sich die Gelegenheit schon bot noch einen netten Abend mit ihrer Freundin haben, die sie nur deswegen nicht erwürgte, weil sie ein gottverdammter Held war und kein Monster. Und vielleicht, weil Clarisse noch nicht wütend genug auf Annabeth war, um zu vergessen, dass sie es vermutlich 5 Minuten danach bereuen würde.
Annabeth begann geduldig eine Haarsträhne um den Finger zu wickeln und beobachtete Clarisse mit einer zunehmend wachsenden Seelenruhe, die Clarisse hingegen zu reizen begann. Schließlich brach Annabeth das Schweigen und sagte mit einem kleinen Lächlen und halbherzigen Schulterzucken: „Silena hat schon Geschmack. Irgendwie passt es.“
Aufs neue aufgebracht, ging Clarisse in wortlose Aktion über. Ohne Vorwarnung beugte sie sich an Annabeth vorbei, schaltete die Schreibtischlampe aus, die auf das Bett schien. In einem Zug griff sie nach dem bereit liegenden Feuerzeug, um die daneben stehende Kerze anzuzüngen. Danach ging sie zum Fenster hinüber und schaltete die Lichterkette an, die in unterschiedlich gedimmten Abstufungen von warmweißen Licht leuchtete. Mit Triumph kam sie zurück ans Bett und stämmte eine Hand in die Hüfte, um zu verkünden: „Silena hat verdammt viel Geschmack, klar?“
Etwas überrascht folgte Annabeth Clarisse mit den Augen und sah sich anschließend kurz im Zimmer um, wie das Licht das sonst so pragmatische Quartier zu verwandeln schien. Geschmack und ein gutes Händchen, dachte Annabeth und drehte sich mit einem Lächeln und einem ganz warmen Gefühl im Bauch wieder Clarisse zu.
Das Hochgefühl des Sieges wich plötzlich was ganz anderem, ähnlich aufputschendem. Womit Clarisse in dem Moment leider nicht gerechnet hatte, war, wovon Silena beim Dekorieren geschwärmt hatte: Atmosphäre. „Scheiße“, fluchte sie leise und setze ein Knie auf die Matratze, um sich zu Annabeth zu beugen.
no subject
Date: 2018-12-06 09:52 pm (UTC)Und natürlich streiten die beiden sich. Und natürlich hat Silena dekoriert. Oh Gott, das ist möglicherweise mein Lieblingsdetail in einer Fic die mich idiotisch breit grinsen lässt.
Ich liebe es. Und dich. Und alles. Und Duftkerzen.
no subject
Date: 2018-12-08 07:39 pm (UTC)(Auch wenn ich sie irgendwann mal ganz domestic schreiben muss, nur damit Percy den perfekt eingetakteten WG-Alltag durcheinanderbringt. Weil.)