Team: Mond
Challenge: Romantik/Intimität - Händchen halten unter Freunden (fürs Team)
Fandom: Sailor Moon
Charaktere: Setsuna, Makoto, Hotaru & die Gang
Wörter: ~940
Anmerkung:
nachanca hat vor schon einer längeren Weile nach zähneverrottenden Fluff geschrieen. This one is for you ;) Entschuldige, dass es so unter Zeitdruck zermatscht wurde, aber erst da kam mir die Idee! ^^;
Makoto warf einen Blick über ihre Schulter zu ihren Freundinnen, die noch am Crêpes-Stand auf ihre Bestellungen warteten. Mit jedem Schritt, den sie sich von der Gruppe entfernte, flatterte ihr Herz immer heftiger in ihrem Brustkorb. Ganz fehl am Platz auf so einem Herbstschulfest, wenn es sich nach heftigsten Frühling anfühlte.
Es gelang ihr nicht ihr Grinsen zu unterdrücken. Stattdessen lief sie einen Moment mit einem etwas verkniffenen Gesicht herum, bis Makoto sich erlaubte, das Strahlen ausbrechen zu lassen. Nicht ohne den leichten Stich des Schuldgefühles, sich so von den anderen abzuseilen – aber hey! Es wollte ohnehin jeder etwas anderes tun! Ami war neugierig auf die kleine Wissenschaftsausstellung der Drittklässler. Rei war erpicht den Mädchen aus der 6. Klasse zu erklären, worauf Wahrsagen wirklich basierte. Minako war davon überzeugt sich für den Talentewettbewerb als Juror einzuschleichen, um am Ende den Kids die Show zu stehlen. Und Usagi... nun, sie schleppte Mamoru ins Gruselkabinett. Lauter Optionen, sich irgendwo anzuschließen, aber nichts war das Wahre für Makoto. Schon gar nicht, wenn ihr ein geradezu unmoralisches Angebot gemacht wurde.
Als alle noch in der Gruppe mit den Flyern der Feier gestanden haben wurden die Möglichkeiten ausdiskutiert. Alle schnatterten fröhlich dahin als Makotos ganze Aufmerksamkeit auf die Berührung an ihrem Arm gelenkt wurde. Überrascht hatte sie sich Setsuna zugewand, die als Hotarus Begleitperson zu Chibi-Usas Schulfest mitgekommen war.
„Was hälst du davon?“, fragte Setsuna ohne ihre Stimme über das Gemenge der anderen zu heben. Mit einem dunkel lackierten Nagel tippte sie auf eine Zeile und Makoto war sofort aus dem Häuschen.
„Ikebana? Wie toll ist das denn?!“, fragte sie enthusiastisch und wusste, dass es in Setsunas Richtung reine Rethorik war.
Die Frau lächelte nur zustimmend und nickte schließlich wieder zum Zettel. „Und wie wär's damit im Anschluss?“
Makoto folgte dem nächsten Fingerzeig und musste sich diesmal weiter in Setsunas Richtung beugen. Sobald sie es richtig lesen konnte, warf sie Setsuna ein über beide Ohren erstreckendes Grinsen zu. Teezeremonie.
„Perfekt!“, unterstrich sie die Entscheidung.
„Und bis zu Chibi-Usas Auftritt am Nachmittag sollte auch noch genug Zeit bleiben.“
„Setsuna?“, meldete sich Hotaru zu Wort und wechselte einen Blick zwischen den beiden. „Kann ich nicht lieber mit jemand anderen mitgehen? Die anderen Dinge klingen interessanter“, gestand sie.
„Aber natürlich“, versicherte Setsuna ihr und strich dem Mädchen über den Kopf. „Pass aber auf nicht, verloren zu gehen.“
„Ja!“, antwortete Hotaru pflichtbewusst und lächelte freudig vor sich hin.
Oh, dachte sich Makoto. OH.
Sie schielte kurz zu Setsuna, dann zu den anderen. Alle schienen sich darauf zu einigen, dass sie sich nach einer Runde Crêpes aufteilen würde und was das für Konsequenzen waren, wurde Makoto in dem Moment sehr bewusst. Mit all ihrer Willenskraft unterdrückte sie jegliche Anzeichen von Kichern, Grinsen und anderweitiger Euphorie. Gegen ihre vor Aufregung glühenden Wangen konnte sie nichts tun, außer sie erfolgreich zu ignorieren.
„Alles ok?“, fragte Setsuna plötzlich neben ihr und sie drehte ihren Kopf so schnell und heftig, dass ihr Pferdeschwanz ihr fast ins Gesicht schlug.
„Bei mir? Großartig! Tolles Wetter, nicht wahr? Weißt du schon, was du essen willst? Ich hätt grad so unglaublich Lust auf Kiwis!“ Makoto plapperte sich um Kopf und Kragen und ignorierte Setsunas offenkundig amüsierten Gesichtsausdruck.
Beseelt trat Makoto in den mäßig besuchten Raum, in dem verschiedene Blumengestecke ausgestellt waren. In einer Ecke bemerkte sie den Arbeitsplatz einiger Schülerinnen, die gestresster wirkten, als es nötig war. Der Rest des Raumes dagegen schien so gut wie möglich verdeckt und dekoriert worden zu sein, um zurückgenommen zu erscheinen und die Aufmerksamkeit auf die Gestecke zu lenken. Die Luft war ganz schwer von den vielen süßen Düften und Makoto ließ sich liebend gerne vom Rausch mitreißen. Sie trat zunächst mitten in den Raum und drehte sich langsam um ihre eigene Achse, um die Menge richtig aufzunehmen zu können und daraufhin zu entscheiden, wo sie ihren Rundgang beginnen würde.
Doch kurz bevor sie ihre Umschau beenden konnte fiel ihr Blick wieder auf Setsuna. Etwa zwei Schritte von Makoto war sie stehen geblieben und hat die junge Frau machen lassen, während sie sie beobachtete. Setsunas Augen auf ihrer Person bewusst fühlte sich Makoto wie im Rampenlicht einer riesigen Bühne und stockte in allem, was sie tat. Sie war es nicht gewohnt, so gesehen zu werden, so aufmerksam und wohlwollend beobachtet zu werden.
Makoto musste an einem Kloß vorbeischlucken, als Setsuna blinzelte und mit einem verschmitzen Lächeln den Blick senkte. Ob sie eigentlich wusste, was sie mir ihr machte? Einen Moment später trat Setsuna an sie heran, sah auf und griff nach Makotos Hand. „Du machst andere noch mit deiner Blumenliebe neidisch und die Mädchen machen sich sorgen, dass du alles klauen wirst. Wollen wir uns die Gestecke anschauen?“
Viel zu langsam verarbeitete Makoto was geschah, weil in ihrem Hinterkopf viel zu viele Dinge gleichzeitig durchjagten. Aber sie bekam ein Nicken hin, bei dem sie hoffte, dass es nicht zu debil erschien.
Sobald Makoto weggeführt wurde schmolzen alle Blumen um sie herum zu einer Hintergrunderscheinung. Der Duft saß fest in ihrer Nase und alles, was grad an Benebelung und Verzauberung sie umtrieb, schob sie auf den betörenden Geruch. Nicht auf die warme Hand mit delikaten Fingern, die sie festhielt und führte. Nicht auf die Handfläche, die sich gegen ihre schmiegte, als sie ihre Finger verschränkten.
Setsuna musste den Einfluss der Blumen auf Makoto bemerkt haben und beschützte sie davor sich zum Depp vor Begeisterung zu machen. Sowas machen Freunde füreinander.
Etwas zu glückselig lächelte Makoto die Gestecke an, als sie sich darüber freute, dass sie sich immer mehr anfreundeten und Setsuna sogar auf sie acht gab. Was wollte sie schon mehr?
Challenge: Romantik/Intimität - Händchen halten unter Freunden (fürs Team)
Fandom: Sailor Moon
Charaktere: Setsuna, Makoto, Hotaru & die Gang
Wörter: ~940
Anmerkung:
Makoto warf einen Blick über ihre Schulter zu ihren Freundinnen, die noch am Crêpes-Stand auf ihre Bestellungen warteten. Mit jedem Schritt, den sie sich von der Gruppe entfernte, flatterte ihr Herz immer heftiger in ihrem Brustkorb. Ganz fehl am Platz auf so einem Herbstschulfest, wenn es sich nach heftigsten Frühling anfühlte.
Es gelang ihr nicht ihr Grinsen zu unterdrücken. Stattdessen lief sie einen Moment mit einem etwas verkniffenen Gesicht herum, bis Makoto sich erlaubte, das Strahlen ausbrechen zu lassen. Nicht ohne den leichten Stich des Schuldgefühles, sich so von den anderen abzuseilen – aber hey! Es wollte ohnehin jeder etwas anderes tun! Ami war neugierig auf die kleine Wissenschaftsausstellung der Drittklässler. Rei war erpicht den Mädchen aus der 6. Klasse zu erklären, worauf Wahrsagen wirklich basierte. Minako war davon überzeugt sich für den Talentewettbewerb als Juror einzuschleichen, um am Ende den Kids die Show zu stehlen. Und Usagi... nun, sie schleppte Mamoru ins Gruselkabinett. Lauter Optionen, sich irgendwo anzuschließen, aber nichts war das Wahre für Makoto. Schon gar nicht, wenn ihr ein geradezu unmoralisches Angebot gemacht wurde.
Als alle noch in der Gruppe mit den Flyern der Feier gestanden haben wurden die Möglichkeiten ausdiskutiert. Alle schnatterten fröhlich dahin als Makotos ganze Aufmerksamkeit auf die Berührung an ihrem Arm gelenkt wurde. Überrascht hatte sie sich Setsuna zugewand, die als Hotarus Begleitperson zu Chibi-Usas Schulfest mitgekommen war.
„Was hälst du davon?“, fragte Setsuna ohne ihre Stimme über das Gemenge der anderen zu heben. Mit einem dunkel lackierten Nagel tippte sie auf eine Zeile und Makoto war sofort aus dem Häuschen.
„Ikebana? Wie toll ist das denn?!“, fragte sie enthusiastisch und wusste, dass es in Setsunas Richtung reine Rethorik war.
Die Frau lächelte nur zustimmend und nickte schließlich wieder zum Zettel. „Und wie wär's damit im Anschluss?“
Makoto folgte dem nächsten Fingerzeig und musste sich diesmal weiter in Setsunas Richtung beugen. Sobald sie es richtig lesen konnte, warf sie Setsuna ein über beide Ohren erstreckendes Grinsen zu. Teezeremonie.
„Perfekt!“, unterstrich sie die Entscheidung.
„Und bis zu Chibi-Usas Auftritt am Nachmittag sollte auch noch genug Zeit bleiben.“
„Setsuna?“, meldete sich Hotaru zu Wort und wechselte einen Blick zwischen den beiden. „Kann ich nicht lieber mit jemand anderen mitgehen? Die anderen Dinge klingen interessanter“, gestand sie.
„Aber natürlich“, versicherte Setsuna ihr und strich dem Mädchen über den Kopf. „Pass aber auf nicht, verloren zu gehen.“
„Ja!“, antwortete Hotaru pflichtbewusst und lächelte freudig vor sich hin.
Oh, dachte sich Makoto. OH.
Sie schielte kurz zu Setsuna, dann zu den anderen. Alle schienen sich darauf zu einigen, dass sie sich nach einer Runde Crêpes aufteilen würde und was das für Konsequenzen waren, wurde Makoto in dem Moment sehr bewusst. Mit all ihrer Willenskraft unterdrückte sie jegliche Anzeichen von Kichern, Grinsen und anderweitiger Euphorie. Gegen ihre vor Aufregung glühenden Wangen konnte sie nichts tun, außer sie erfolgreich zu ignorieren.
„Alles ok?“, fragte Setsuna plötzlich neben ihr und sie drehte ihren Kopf so schnell und heftig, dass ihr Pferdeschwanz ihr fast ins Gesicht schlug.
„Bei mir? Großartig! Tolles Wetter, nicht wahr? Weißt du schon, was du essen willst? Ich hätt grad so unglaublich Lust auf Kiwis!“ Makoto plapperte sich um Kopf und Kragen und ignorierte Setsunas offenkundig amüsierten Gesichtsausdruck.
Beseelt trat Makoto in den mäßig besuchten Raum, in dem verschiedene Blumengestecke ausgestellt waren. In einer Ecke bemerkte sie den Arbeitsplatz einiger Schülerinnen, die gestresster wirkten, als es nötig war. Der Rest des Raumes dagegen schien so gut wie möglich verdeckt und dekoriert worden zu sein, um zurückgenommen zu erscheinen und die Aufmerksamkeit auf die Gestecke zu lenken. Die Luft war ganz schwer von den vielen süßen Düften und Makoto ließ sich liebend gerne vom Rausch mitreißen. Sie trat zunächst mitten in den Raum und drehte sich langsam um ihre eigene Achse, um die Menge richtig aufzunehmen zu können und daraufhin zu entscheiden, wo sie ihren Rundgang beginnen würde.
Doch kurz bevor sie ihre Umschau beenden konnte fiel ihr Blick wieder auf Setsuna. Etwa zwei Schritte von Makoto war sie stehen geblieben und hat die junge Frau machen lassen, während sie sie beobachtete. Setsunas Augen auf ihrer Person bewusst fühlte sich Makoto wie im Rampenlicht einer riesigen Bühne und stockte in allem, was sie tat. Sie war es nicht gewohnt, so gesehen zu werden, so aufmerksam und wohlwollend beobachtet zu werden.
Makoto musste an einem Kloß vorbeischlucken, als Setsuna blinzelte und mit einem verschmitzen Lächeln den Blick senkte. Ob sie eigentlich wusste, was sie mir ihr machte? Einen Moment später trat Setsuna an sie heran, sah auf und griff nach Makotos Hand. „Du machst andere noch mit deiner Blumenliebe neidisch und die Mädchen machen sich sorgen, dass du alles klauen wirst. Wollen wir uns die Gestecke anschauen?“
Viel zu langsam verarbeitete Makoto was geschah, weil in ihrem Hinterkopf viel zu viele Dinge gleichzeitig durchjagten. Aber sie bekam ein Nicken hin, bei dem sie hoffte, dass es nicht zu debil erschien.
Sobald Makoto weggeführt wurde schmolzen alle Blumen um sie herum zu einer Hintergrunderscheinung. Der Duft saß fest in ihrer Nase und alles, was grad an Benebelung und Verzauberung sie umtrieb, schob sie auf den betörenden Geruch. Nicht auf die warme Hand mit delikaten Fingern, die sie festhielt und führte. Nicht auf die Handfläche, die sich gegen ihre schmiegte, als sie ihre Finger verschränkten.
Setsuna musste den Einfluss der Blumen auf Makoto bemerkt haben und beschützte sie davor sich zum Depp vor Begeisterung zu machen. Sowas machen Freunde füreinander.
Etwas zu glückselig lächelte Makoto die Gestecke an, als sie sich darüber freute, dass sie sich immer mehr anfreundeten und Setsuna sogar auf sie acht gab. Was wollte sie schon mehr?
no subject
Date: 2018-10-01 07:11 am (UTC)Aber danke hierfür, s war ganz wundervoll, man kann die Anziehung zwischen den beiden richtig spüren!