Team: Mond
Challenge: Romantik/Intimität: Lieblingslied
Fandom: Voltron
Charaktere: Keith/Shiro
Wörter:1000
Die Wüste. Ein Sonnenuntergang. Weite Landschaft. Ruhe… Nein… die nicht. Aus dem Lautsprecher neben ihm dröhnte laut ein Rocksong, der inzwischen alle Tiere in der näheren Umgebung vertrieben hatte.
Aber es war egal. Hier suchte ihn eh niemand. Es war egal wie laut er hier, meilenweit von der nächsten Zivilisation entfernt Musik hörte.
Seine Gedanken schweiften ab. Er hatte sich schon wieder Ärger eingehandelt. Schon wieder war er für zwei Wochen in den dämlichen Flugsimulator verbannt worden. Und er sollte einen Aufsatz schreiben, am besten jetzt, aber er hatte keine Ruhe, sein Geist war schonwieder viel zu unruhig. Er sah in den Himmel in dem immer mehr Sterne aufblitzten. Er liebte die Wüste und besonders den klaren Blick auf die Sterne! Die Milchstraße, deren helles Band man inzwischen auch schon blass erahnen konnte! Irgendwann wollte er auch da hoch! Irgendwann… Wenn er es schaffte, sich und sein Temperament zu zügeln… Wenn er es lernte, sich unterzuordnen.
„Keith?“
Er schreckte auf. Er hatte nicht erwartet, dass er Gesellschaft bekam. Hier kam nie jemand her. Und die Musik war zu laut und hatte das Geräusch des sich nähernden Hoverbikes eindeutig übertönt.
„Oh, verzeih, ich wollte dich nicht erschrecken. Darf ich?“
Keith zuckte mit den Schultern, dann nickte er. Das war die einzige Person, die er gerade in seiner Nähe dulden konnte.
Sein Besucher setzte sich auf den Felsen direkt neben ihm.
„Du hast dir hier einen schönen Flecken zum Sternegucken ausgesucht!“
„Normalerweise bin ich hier auch ungestört…“
„Schon klar. Ich… hab mir Sorgen um dich gemacht, weil du einfach so abgezischt bist… Hast gar nicht bemerkt, dass ich dir nach gerufen habe…“
„Hast du?“ Keith stellte die Musik etwas leiser, damit sie sich etwas besser unterhalten konnten.
„Hab ich.“ Der Mann neben ihm lächelte, dann wuschelte er ihm durch die Haare.
„Shiro…“
„Ich konnte deine Strafe etwas reduzieren. Eine Woche Simulator, danach darfst du wieder in die Luft.“
„Du… musst das nicht immer tun… Ich hab ja wirklich Mist gemacht…“
„Wenn dich hier niemand so fordert, wie du es brauchst, ist das ja auch kein Wunder… Mach dir nicht so einen Kopf. Du gehörst in einen Flieger und irgendwann in ein Raumschiff. Und da kommst du hin, auch wenn ich noch tausendmal deine Strafen reduzieren muss.“ Der Mann, Shiro grinste und stieß ihn sanft mit der Schulter an.
Keith lächelte wieder. Es kehrte Stille ein und beide schauten hinauf in den schnell dunkler werdenden Himmel. Irgendwann hatte Keith die Musik wieder laut gemacht und hörte zu und fing bei einem Lied mit besonders markantem Rhythmus an, im Takt mitzuwippen.
„Du magst das Lied?“, fragte Shiro neugierig.
Keith zuckte nur mit den Schultern. „N bisschen.“
Shiro grinste und legte freundschaftlich einen Arm um Keith. Der schloss eine Weile die Augen und genoss die Nähe seines besten Kumpels und das Lied. Ja, vielleicht hatte er eine kleine Schwäche für diesen Mann aber nicht den Hauch einer Chance. Deshalb genoss er es jetzt besonders, dass er ihm so nahe sein konnte und kuschelte sich in der kühler werdenden Nachtluft an den Anderen.
Jahre später
Der Mann saß auf einem Felsen in der Wüste. Die Sonne war untergegangen und der Sternenhimmel erhellte die finstere Nacht. Ein riesiger schwarzer Roboterlöwe lag in seiner Nähe und schien sich auch auszuruhen.
Die Konstellationen am Nachthimmel waren so anders, als er sie von der Erde kannte, aber das tat ihrer Schönheit keinen Abbruch. Es war nicht still: Laute Rockmusik drang aus einem alten Lautsprecher, von dem der Mann sich nicht trennen konnte.
Ein Lächeln umspielte die Lippen des Mannes. Nie hätte er gedacht, dass er so etwas erleben konnte: auf einem fremden Planeten in der Wüste sitzen und den Nachthimmel bewundern. Nicht nachdem sein damals bester Freund auf der Kerberosmission für tot erklärt wurde und er bei der Suche nach der Wahrheit aus der Garrison geflogen war. Aber dann war er zurück… und so viel hatte sich verändert. Er war tatsächlich reifer geworden und war nun Anführer eines der wichtigsten Kampfteams des Universums. Eine Rolle in die er nur sehr schwer reingewachsen war…
„Wusste ich doch dass die Musik zu dir gehört.“
Der Mann schreckte auf.
„Zu wem denn sonst? Irdische Rockmusik kennt hier ja niemand!“
„Hahaha, stimmt.“ Sein Besucher setzte sich neben ihn und er machte die Musik etwas leiser. „Ist das dieselbe Playlist?“
„Hast du ein Problem damit?“ Nein, er hatte die Lieder auf diesem Player seit jener Nacht vor vielen Jahren nicht mehr geändert. Sie erinnerten ihn einfach zu sehr an jene Begebenheit. Ihren ersten Kuss, in den sie aber beide nicht viel rein interpretiert hatten, immerhin war Shiro damals in einer Beziehung gewesen. Damals hatte die Situation zu dieser ungewohnten Zärtlichkeit unter Freunden geführt. Heute war es anders.
„Nein. Es hat etwas Nostalgisches an sich findest du nicht?“
Der Mann, Keith, nickte. „Nur sehen die Sterne von hier anders aus und dieses Band da oben nennt man auf der Erde Andromeda.“ Er deutete hinauf, wo man tatsächlich ein Band ähnlich der Milchstraße sah.
„Ja. Wir sind weit gekommen.“ Shiro grinste. Dabei war dieser Planet für ihre Verhältnisse noch nahe an der Erde dran.
„Ja. In vieler Hinsicht.“ Keith lächelte, als ein wohlbekanntes Lied mit markantem Rhythmus anfing und er anfing im Rhythmus davon zu wippen. Er grinste und legte den Kopf dabei so auf seine Knie, dass er den anderen Mann angrinsen konnte.
Der erwiderte das. „Und du magst das Lied immer noch.“, stellte er fest.
„Mein Lieblingslied“, gab Keith zu und streckte eine Hand nach Shiro aus, der sie sofort ergriff und wenige Sekunden später fand Keith sich in seinen Armen wieder.
„Damals fandest du es nur ganz nett.“
„Damals hab ich es noch nicht mit dem sexiest man alive verbunden.“ Keith grinste breit und zog Shiro zu einem Kuss zu sich, der mehr versprach, wenn sie erst einmal auf ihr gemeinsames Zimmer auf der Atlas zurückgekehrt waren. Er spürte, wie Shiro gegen seine Lippen lachte, während er versuchte, den Kuss zu erwidern. Sie waren einfach glücklich. Der Krieg war vorbei und sie waren glücklich.
Challenge: Romantik/Intimität: Lieblingslied
Fandom: Voltron
Charaktere: Keith/Shiro
Wörter:1000
Die Wüste. Ein Sonnenuntergang. Weite Landschaft. Ruhe… Nein… die nicht. Aus dem Lautsprecher neben ihm dröhnte laut ein Rocksong, der inzwischen alle Tiere in der näheren Umgebung vertrieben hatte.
Aber es war egal. Hier suchte ihn eh niemand. Es war egal wie laut er hier, meilenweit von der nächsten Zivilisation entfernt Musik hörte.
Seine Gedanken schweiften ab. Er hatte sich schon wieder Ärger eingehandelt. Schon wieder war er für zwei Wochen in den dämlichen Flugsimulator verbannt worden. Und er sollte einen Aufsatz schreiben, am besten jetzt, aber er hatte keine Ruhe, sein Geist war schonwieder viel zu unruhig. Er sah in den Himmel in dem immer mehr Sterne aufblitzten. Er liebte die Wüste und besonders den klaren Blick auf die Sterne! Die Milchstraße, deren helles Band man inzwischen auch schon blass erahnen konnte! Irgendwann wollte er auch da hoch! Irgendwann… Wenn er es schaffte, sich und sein Temperament zu zügeln… Wenn er es lernte, sich unterzuordnen.
„Keith?“
Er schreckte auf. Er hatte nicht erwartet, dass er Gesellschaft bekam. Hier kam nie jemand her. Und die Musik war zu laut und hatte das Geräusch des sich nähernden Hoverbikes eindeutig übertönt.
„Oh, verzeih, ich wollte dich nicht erschrecken. Darf ich?“
Keith zuckte mit den Schultern, dann nickte er. Das war die einzige Person, die er gerade in seiner Nähe dulden konnte.
Sein Besucher setzte sich auf den Felsen direkt neben ihm.
„Du hast dir hier einen schönen Flecken zum Sternegucken ausgesucht!“
„Normalerweise bin ich hier auch ungestört…“
„Schon klar. Ich… hab mir Sorgen um dich gemacht, weil du einfach so abgezischt bist… Hast gar nicht bemerkt, dass ich dir nach gerufen habe…“
„Hast du?“ Keith stellte die Musik etwas leiser, damit sie sich etwas besser unterhalten konnten.
„Hab ich.“ Der Mann neben ihm lächelte, dann wuschelte er ihm durch die Haare.
„Shiro…“
„Ich konnte deine Strafe etwas reduzieren. Eine Woche Simulator, danach darfst du wieder in die Luft.“
„Du… musst das nicht immer tun… Ich hab ja wirklich Mist gemacht…“
„Wenn dich hier niemand so fordert, wie du es brauchst, ist das ja auch kein Wunder… Mach dir nicht so einen Kopf. Du gehörst in einen Flieger und irgendwann in ein Raumschiff. Und da kommst du hin, auch wenn ich noch tausendmal deine Strafen reduzieren muss.“ Der Mann, Shiro grinste und stieß ihn sanft mit der Schulter an.
Keith lächelte wieder. Es kehrte Stille ein und beide schauten hinauf in den schnell dunkler werdenden Himmel. Irgendwann hatte Keith die Musik wieder laut gemacht und hörte zu und fing bei einem Lied mit besonders markantem Rhythmus an, im Takt mitzuwippen.
„Du magst das Lied?“, fragte Shiro neugierig.
Keith zuckte nur mit den Schultern. „N bisschen.“
Shiro grinste und legte freundschaftlich einen Arm um Keith. Der schloss eine Weile die Augen und genoss die Nähe seines besten Kumpels und das Lied. Ja, vielleicht hatte er eine kleine Schwäche für diesen Mann aber nicht den Hauch einer Chance. Deshalb genoss er es jetzt besonders, dass er ihm so nahe sein konnte und kuschelte sich in der kühler werdenden Nachtluft an den Anderen.
Jahre später
Der Mann saß auf einem Felsen in der Wüste. Die Sonne war untergegangen und der Sternenhimmel erhellte die finstere Nacht. Ein riesiger schwarzer Roboterlöwe lag in seiner Nähe und schien sich auch auszuruhen.
Die Konstellationen am Nachthimmel waren so anders, als er sie von der Erde kannte, aber das tat ihrer Schönheit keinen Abbruch. Es war nicht still: Laute Rockmusik drang aus einem alten Lautsprecher, von dem der Mann sich nicht trennen konnte.
Ein Lächeln umspielte die Lippen des Mannes. Nie hätte er gedacht, dass er so etwas erleben konnte: auf einem fremden Planeten in der Wüste sitzen und den Nachthimmel bewundern. Nicht nachdem sein damals bester Freund auf der Kerberosmission für tot erklärt wurde und er bei der Suche nach der Wahrheit aus der Garrison geflogen war. Aber dann war er zurück… und so viel hatte sich verändert. Er war tatsächlich reifer geworden und war nun Anführer eines der wichtigsten Kampfteams des Universums. Eine Rolle in die er nur sehr schwer reingewachsen war…
„Wusste ich doch dass die Musik zu dir gehört.“
Der Mann schreckte auf.
„Zu wem denn sonst? Irdische Rockmusik kennt hier ja niemand!“
„Hahaha, stimmt.“ Sein Besucher setzte sich neben ihn und er machte die Musik etwas leiser. „Ist das dieselbe Playlist?“
„Hast du ein Problem damit?“ Nein, er hatte die Lieder auf diesem Player seit jener Nacht vor vielen Jahren nicht mehr geändert. Sie erinnerten ihn einfach zu sehr an jene Begebenheit. Ihren ersten Kuss, in den sie aber beide nicht viel rein interpretiert hatten, immerhin war Shiro damals in einer Beziehung gewesen. Damals hatte die Situation zu dieser ungewohnten Zärtlichkeit unter Freunden geführt. Heute war es anders.
„Nein. Es hat etwas Nostalgisches an sich findest du nicht?“
Der Mann, Keith, nickte. „Nur sehen die Sterne von hier anders aus und dieses Band da oben nennt man auf der Erde Andromeda.“ Er deutete hinauf, wo man tatsächlich ein Band ähnlich der Milchstraße sah.
„Ja. Wir sind weit gekommen.“ Shiro grinste. Dabei war dieser Planet für ihre Verhältnisse noch nahe an der Erde dran.
„Ja. In vieler Hinsicht.“ Keith lächelte, als ein wohlbekanntes Lied mit markantem Rhythmus anfing und er anfing im Rhythmus davon zu wippen. Er grinste und legte den Kopf dabei so auf seine Knie, dass er den anderen Mann angrinsen konnte.
Der erwiderte das. „Und du magst das Lied immer noch.“, stellte er fest.
„Mein Lieblingslied“, gab Keith zu und streckte eine Hand nach Shiro aus, der sie sofort ergriff und wenige Sekunden später fand Keith sich in seinen Armen wieder.
„Damals fandest du es nur ganz nett.“
„Damals hab ich es noch nicht mit dem sexiest man alive verbunden.“ Keith grinste breit und zog Shiro zu einem Kuss zu sich, der mehr versprach, wenn sie erst einmal auf ihr gemeinsames Zimmer auf der Atlas zurückgekehrt waren. Er spürte, wie Shiro gegen seine Lippen lachte, während er versuchte, den Kuss zu erwidern. Sie waren einfach glücklich. Der Krieg war vorbei und sie waren glücklich.