Romantik/Intimität - Glück im Unglück
Sep. 29th, 2018 11:14 pmTeam: Mond
Challenge: Romantik/Intimität - Glück im Unglück (für mich)
Fandom: Heroes of Olympus
Charaktere: Leo, Frank
Wörter: ~820
Anmerkung: Wieder die College AU *hust* Und überhaupt... das hab ich schon mal eleganter hingekriegt ._.“ Trotzdem für
der_jemand <3
Es musste ja so kommen!, dachte Frank immer und immer wieder.
Alles schien zu perfekt gewesen zu sein. Die Spielsaison lief großartig, nach langem Schmachten und ungeschicktem Balzverhalten war er mit der bezaubernden Polo-Königin Hazel Levesque zusammengekommen und auch in seinem Bio-Studium schien es super zu laufen. Aber wie Franks weise, wenn auch grantige Großmutter zu sagen pflegte: der arrogante Soldat muss scheitern. Frank hielt sich nicht für den hochmütigen Typen, aber vielleicht war es in letzter Zeit zu viel des Guten gewesen. Karma und so. Glück in der Liebe, Pech im Spiel. Mit seinem verstauchten Knöchel war die Saison für ihn gelaufen. Wenigstens hatte es nicht die Achillessehne erwischt. Das wäre wohl zu zynisch gewesen, wenn Frank sich auf dem Höhepunkt seiner Form und mit Glück gesegnet gefühlt hatte. Außerdem hätte ihn Coach Hedge dafür vermutlich ermordet. Zum Glück nur eine Verstauchung - zum Glück, zum Glück, wiederholte er es sich wie ein Mantra, während er durch einen Gang humpelte. So sehr Frank versuchte seine Stimmung zu verbessern durch positive Gedanken, vermieste es ihm die neue Krücke auf Schritt und Tritt – im wahrsten Sinne des Wortes. Es war erst Tag 2 und er würde sie am liebsten aus dem nächsten Fenster werfen.
Frank, das ist nicht deine Art! Es ist nur zu deinem Besten!, murmelte seine gute Seite in ihm. Tiefer Atem ein, tiefer Atem aus. Es war nur zu seinem Besten... Bald würde wieder alles gut werden. Artig humpeln, schonen, keine Dummheiten machen. Wie über Menschen stolpern, die Türen zum Flur aufreißen und herausstürmen, beladen mit mindestens einer Sache zu viel und heißem Kaffee in der Hand.
Frank schien alle Details auf ein Mal wahrzunehmen. Der Zug, der durch die aufgerissene Tür entstand. Die wilden, dunklen Locken vor ihm, unter denen plötzlich perplexe, große Augen auftauchten und ihn anstarrten, als der Kopf gehoben und zu ihm gedreht wurden. Der Geruch von so starken Kaffee, dass es ihn vermutlich eine Woche lang wach halten würde. Das Stechen gegen seine Brust durch eine Kartonecke bei der Kollision. Das Gefühl, wie seine Schulter glücklich und entspannend absackte, als die Krücke unter seinem Arm wegrutschte, und Frank sich fragte: „1 Milisekunde Fliegen?“
Es war erst sehr laut und dann plötzlich für einen Moment sehr still. Es hat gescheppert, geklirrt, gerumst – es gab sogar ein platschendes Geräusch. Aber alles, was Frank hörte, als er bemerkte, dass er weder auf dem Boden lag, noch jemanden unter sich begraben hatte, war ein angestrengtes Keuchen und zwei krampfhaft gegen ihn gestämmte Hände. Es war der junge Mann, den er fast umgehumeplt hätte, oder der ihn umgerannt hatte. Ohne nachzudenken, griff Frank nach ihm und der nächsten Wand, um sich wieder aufzurichten und sein Gleichgewicht zu finden.
„Entschuldigung! Es war nicht meine Absicht. Bist du ok? Oh nein, deine Sachen! Der Kaffee! Und irgendwas hat geklirrt!“, sprudelte es sofort aus ihm heraus, sobald Frank nur im Ansatz von selbst wieder stehen konnte. Besorgt beobachtete er das Chaos und den jungen Latino mitten drin.
„Hey, hey, hey!“, drängte dieser sich in den Wortschwall und fuchtelte kurz mit der Hand vor Frank herum. „Ganz ruhig, Großer! Ich geb's ungern zu, aber das war zur Ausnahme mal mein Fehler. Bist du ok? Dein Fuß? Wir brauchen noch deinen Fuß, Zhang!“ Aus dem Fuchteln wurde ein wohlwollendes Tätscheln gegen Franks Schulter.
„Danke, ja, ich bin in Ordnung, dank dir! Und ich hätte viel aufmerksamer sein müssen, entschudlige.“
Franks Gegenüber sah ihn für einen Moment skeptisch von oben nach unten an und machte eines dieser verwirrten komischen Gesichter wie aus einer Sitcom. „Hör auf die zu entschuldigen!“
„Entschuldigu-“
„Oh mein Gott!“ Der Latino verdrehte die Augen und warf die Hände in die Luft. „Was bist du – Kanadier?!“
Frank schwieg einen Moment und der Latino sah ihn vorwurfsvoll an. „Ja“, antwortete er schließlich wahrheitsgemäß.
Es ratteterte einen Moment bei seinem Gegenüber, bis der wieder die Augen verdrehte und die Hände in leiser Verzweiflung hob. Zu seinem Glück oder Pech konnte Frank sein Murmeln nicht verstehen.
„OK, weißt du was? Du machst mich fertig. Wenn du dich noch ein Mal entschudligst, schlage ich dich. Da hab ich auch keine Angst wegen deines Handycaps, weil du es vermutlich nicht ein Mal merken würdest. Und ich muss meinen Kram aufsammeln und brauche dringend Kaffee. Du, Mr. Oh So Sorry, kommst mit und lässt dich einladen. Als Entschuldigung meinerseits, weil ich manchmal Anstand besitze. Und weil ich es ernst meinte, dass wir noch deinen Fuß brauchen!“
„Oh. Ok. ...Bist du Football-Fan?“
Der Latino schnaubte nur verächtlich. „Nee, der Reiz ist an mir schon immer vorbeigeschrammt. Aber wenn wir gut spielen, hält es einige Leute bei Laune, die ich bei Laune haben will. Außerdem will ich nicht riskieren, dass ich dich das nächste Mal wirklich umrenne und ich danach von irgendwem verklagt werde. Ich bin nicht reich! - Übrigens: Leo Valdez – Genie, Charmeur, Experte für vegetarische Küche – zu Ihren Diensten!“
Challenge: Romantik/Intimität - Glück im Unglück (für mich)
Fandom: Heroes of Olympus
Charaktere: Leo, Frank
Wörter: ~820
Anmerkung: Wieder die College AU *hust* Und überhaupt... das hab ich schon mal eleganter hingekriegt ._.“ Trotzdem für
Es musste ja so kommen!, dachte Frank immer und immer wieder.
Alles schien zu perfekt gewesen zu sein. Die Spielsaison lief großartig, nach langem Schmachten und ungeschicktem Balzverhalten war er mit der bezaubernden Polo-Königin Hazel Levesque zusammengekommen und auch in seinem Bio-Studium schien es super zu laufen. Aber wie Franks weise, wenn auch grantige Großmutter zu sagen pflegte: der arrogante Soldat muss scheitern. Frank hielt sich nicht für den hochmütigen Typen, aber vielleicht war es in letzter Zeit zu viel des Guten gewesen. Karma und so. Glück in der Liebe, Pech im Spiel. Mit seinem verstauchten Knöchel war die Saison für ihn gelaufen. Wenigstens hatte es nicht die Achillessehne erwischt. Das wäre wohl zu zynisch gewesen, wenn Frank sich auf dem Höhepunkt seiner Form und mit Glück gesegnet gefühlt hatte. Außerdem hätte ihn Coach Hedge dafür vermutlich ermordet. Zum Glück nur eine Verstauchung - zum Glück, zum Glück, wiederholte er es sich wie ein Mantra, während er durch einen Gang humpelte. So sehr Frank versuchte seine Stimmung zu verbessern durch positive Gedanken, vermieste es ihm die neue Krücke auf Schritt und Tritt – im wahrsten Sinne des Wortes. Es war erst Tag 2 und er würde sie am liebsten aus dem nächsten Fenster werfen.
Frank, das ist nicht deine Art! Es ist nur zu deinem Besten!, murmelte seine gute Seite in ihm. Tiefer Atem ein, tiefer Atem aus. Es war nur zu seinem Besten... Bald würde wieder alles gut werden. Artig humpeln, schonen, keine Dummheiten machen. Wie über Menschen stolpern, die Türen zum Flur aufreißen und herausstürmen, beladen mit mindestens einer Sache zu viel und heißem Kaffee in der Hand.
Frank schien alle Details auf ein Mal wahrzunehmen. Der Zug, der durch die aufgerissene Tür entstand. Die wilden, dunklen Locken vor ihm, unter denen plötzlich perplexe, große Augen auftauchten und ihn anstarrten, als der Kopf gehoben und zu ihm gedreht wurden. Der Geruch von so starken Kaffee, dass es ihn vermutlich eine Woche lang wach halten würde. Das Stechen gegen seine Brust durch eine Kartonecke bei der Kollision. Das Gefühl, wie seine Schulter glücklich und entspannend absackte, als die Krücke unter seinem Arm wegrutschte, und Frank sich fragte: „1 Milisekunde Fliegen?“
Es war erst sehr laut und dann plötzlich für einen Moment sehr still. Es hat gescheppert, geklirrt, gerumst – es gab sogar ein platschendes Geräusch. Aber alles, was Frank hörte, als er bemerkte, dass er weder auf dem Boden lag, noch jemanden unter sich begraben hatte, war ein angestrengtes Keuchen und zwei krampfhaft gegen ihn gestämmte Hände. Es war der junge Mann, den er fast umgehumeplt hätte, oder der ihn umgerannt hatte. Ohne nachzudenken, griff Frank nach ihm und der nächsten Wand, um sich wieder aufzurichten und sein Gleichgewicht zu finden.
„Entschuldigung! Es war nicht meine Absicht. Bist du ok? Oh nein, deine Sachen! Der Kaffee! Und irgendwas hat geklirrt!“, sprudelte es sofort aus ihm heraus, sobald Frank nur im Ansatz von selbst wieder stehen konnte. Besorgt beobachtete er das Chaos und den jungen Latino mitten drin.
„Hey, hey, hey!“, drängte dieser sich in den Wortschwall und fuchtelte kurz mit der Hand vor Frank herum. „Ganz ruhig, Großer! Ich geb's ungern zu, aber das war zur Ausnahme mal mein Fehler. Bist du ok? Dein Fuß? Wir brauchen noch deinen Fuß, Zhang!“ Aus dem Fuchteln wurde ein wohlwollendes Tätscheln gegen Franks Schulter.
„Danke, ja, ich bin in Ordnung, dank dir! Und ich hätte viel aufmerksamer sein müssen, entschudlige.“
Franks Gegenüber sah ihn für einen Moment skeptisch von oben nach unten an und machte eines dieser verwirrten komischen Gesichter wie aus einer Sitcom. „Hör auf die zu entschuldigen!“
„Entschuldigu-“
„Oh mein Gott!“ Der Latino verdrehte die Augen und warf die Hände in die Luft. „Was bist du – Kanadier?!“
Frank schwieg einen Moment und der Latino sah ihn vorwurfsvoll an. „Ja“, antwortete er schließlich wahrheitsgemäß.
Es ratteterte einen Moment bei seinem Gegenüber, bis der wieder die Augen verdrehte und die Hände in leiser Verzweiflung hob. Zu seinem Glück oder Pech konnte Frank sein Murmeln nicht verstehen.
„OK, weißt du was? Du machst mich fertig. Wenn du dich noch ein Mal entschudligst, schlage ich dich. Da hab ich auch keine Angst wegen deines Handycaps, weil du es vermutlich nicht ein Mal merken würdest. Und ich muss meinen Kram aufsammeln und brauche dringend Kaffee. Du, Mr. Oh So Sorry, kommst mit und lässt dich einladen. Als Entschuldigung meinerseits, weil ich manchmal Anstand besitze. Und weil ich es ernst meinte, dass wir noch deinen Fuß brauchen!“
„Oh. Ok. ...Bist du Football-Fan?“
Der Latino schnaubte nur verächtlich. „Nee, der Reiz ist an mir schon immer vorbeigeschrammt. Aber wenn wir gut spielen, hält es einige Leute bei Laune, die ich bei Laune haben will. Außerdem will ich nicht riskieren, dass ich dich das nächste Mal wirklich umrenne und ich danach von irgendwem verklagt werde. Ich bin nicht reich! - Übrigens: Leo Valdez – Genie, Charmeur, Experte für vegetarische Küche – zu Ihren Diensten!“
no subject
Date: 2018-09-30 09:43 am (UTC)Aber wie Franks weise, wenn auch grantige Großmutter zu sagen pflegte:
Leos rambling, der Kanadier-Witz, Leos rambling, Leos Selbstbeschreibung, ich liebe alles und ich liebe dich und damn it, ich brauche mehr. ♥
no subject
Date: 2018-09-30 11:33 am (UTC)no subject
Date: 2018-10-05 11:59 am (UTC)