Ein Date nach dem Krieg
Sep. 27th, 2018 08:55 pmTeam: Mond
Challenge: Romantik/Intimität: Etwas teilen
Fandom: Voltron
Charaktere: Keith, Shiro
Wörter: 813
Was für ein wundervoller Tag. Sie waren auf der Erde, es war friedlich, die einzigen Galra im Umkreis von mindestens zehn Lichtjahren waren Kolivan, seine Mutter und er selbst. Außerdem war das Wetter herrlich. Strahlender Sonnenschein aber nicht mehr so brennend heiß wie im Hochsommer. Keith fühlte sich einfach pudelwohl, während er zufrieden sein Eis in Händen hielt und es langsam aber genießend eliminierte. Er wollte es ja eigentlich nicht so gern zugeben, aber so ein bisschen hatte er ein typisches irdisches Eis ja schon vermisst. Oder insgesamt die ganz kleinen Dinge, wie einen freien Tag, den er allein mit Shiro in der Stadt verbringen konnte, die langsam mehr und mehr wieder aufgebaut wurde.
Es hatten schon wieder Geschäfte offen, die Dinge des alltäglichen Lebens verkauften. Natürlich waren die Preise hoch. Rohstoffe waren knapp, der Bedarf nach Kleidung und Lebensmitteln groß. Und doch… so eine kleine Freude, wie mit einer kleinen Portion eis in der Hand und dem Freund an der Seite durch die Straßen zu schlendern erfüllte ihn mit Freude.
Genau hierfür war er Paladin von Voltron. Er hoffte irgendwann würde dieser Zustand im ganzen Universum herrschen können, egal wie gering die Wahrscheinlichkeit war, immerhin war es ja vor dem Galraangriff allein hier auf diesem Planeten nicht möglich gewesen in Frieden zu existieren. Jetzt herrschte zwar schon eine Weile hier Frieden, aber nur weil gerade eine große Gefahr beseitigt worden war, gegen die jeder kleine Konflikt zwischen den einzelnen Ländern schlicht und einfach unbedeutend gewesen war.
„Du hast gute Laune“
Keith drehte den Kopf und sah zu seinem Begleiter auf. Groß, breitschultrig und viel zu sexy!
„Wie sollte ich nicht? Das Wetter ist gut, es ist friedlich, die Stadt füllt sich mit Leben und ich habe einen freien Tag, den ich mit dem attraktivsten Mann verbringen kann, den das Universum zu bieten hat…“
„Woher weißt du, dass es nicht noch jemanden attraktiveren gibt?“ Shiro versuchte eindeutig seine Verlegenheit zu überspielen, als er einen Schluck aus seinem Kaffeebecher nahm.
„Ich habe große Teile des belebten Universums gesehen und bislang ist mir noch niemand attraktiveres begegnet.“ Keith zuckte mit den Schulterm und tat so, als würde er es nicht unglaublich anziehend finden, wie sich Shiros Wangen ein klein wenig pink verfärbt hatten.
„Ich glaube, da solltest du mal in den Spiegel schauen“, versuchte Shiro nun seinerseits auf den Flirt einzusteigen.
„Uninteressant.“ Keith sah wieder auf den Weg und widmete sich wieder seinem Eis mit einem feinen Lächeln auf den Lippen, als er Shiros Hand warm auf seiner Schulter spürte.
„Dann schaust du nicht genau genug hin.“ Sein Lächeln wurde etwas deutlicher, als Shiro ihm einen Kuss aufs Haupt drückte. Gott, er hatte es nie für möglich gehalten, dass sie je so durch die Straßen gehen würden. Okay, er hätte auch nicht erwartet, dass Shiro ihn gleich am Tag seiner Entlassung auf ihr erstes Date schleifen würde, aber das war etwas ganz Anderes.
„Lass uns das jetzt nicht vertiefen… Irgendwann wird’s peinlich.“
„Vor allem da du mir ja eh nicht glaubst.“
„Stimmt.“
„Keith?“
„Hm?“ Er sah zu seinem Freund auf. Auf dessen Lippen lag ein sanftes Lächeln, aber auch etwas aufziehend.
„Ich bin hier mit Voltrons Kopf, dem schwarzen Paladin unterwegs, und was muss ich sehen? Der mächtigste Krieger des Universums ist nicht einmal in der Lage, ein Eis zu essen, ohne sich vollzuschmieren.“ Mit diesen Worten beugte Shiro sich zu ihm runter und leckte ihm den Schokoladenrand von den Lippen.
„Shiro!!!“ Jetzt konnte Keith es nicht mehr verhindern, dass er knallrot anlief. Peinlich berührt stieß er Shiro von sich weg, doch der hatte die Dreistigkeit, einfach zu lachen! „Das ist nicht lustig!“
„Deine Reaktion ist wunderschön.“ Shiro lachte. Immerhin einer hier hatte Spaß. „Anders teilst du dein Eis ja nicht.“
„Du hättest dir ja auch welches holen können!“, schmollte Keith.
„Aber von dir ergaunert ist es besser. Vor allem wenn es direkt von deinen Lippen ist.“
Was hatte den Mann heute geritten? Ach ja, so war Takashi Shirogane mit guter Laune… Einfach etwas ausgelassen und albern. Dinge mit denen er immer Probleme gehabt hatte, sie zu zeigen. Lange konnte Keith da nicht mehr schmollen und das feine Lächeln kehrte auf seine Lippen zurück, als er Shiro sein dreiviertel aufgegessenes Eis in die Hand drückte.
„Hier… lass es dir schmecken.“
Shiro schien ernsthaft überrascht, aber er beschwerte sich nicht. Stattdessen hielt er Keith seinen Kaffee hin. „Magst du? Er ist nicht schlecht.“
Keith lächelte und nahm erstens den Becher an und griff zweitens nach Shiros Hand. Es war kein Geheimnis, dass sie zusammen waren, also konnten sie das auch zeigen.
„Satteln wir nachher zwei Hoverbikes? Ich muss mal wieder echten Wind im Nacken spüren!“, fragte er etwas hoffnungsvoll.
„Raus in die Wüste?“ Ein gut gelauntes Grinsen schlich sich auf Shiros Lippen, während er kurz Keiths Hand losließ um ihm verheißungsvoll über den Hintern zu streicheln.
„Ja!“
Und so war entschieden, wie ihr Date ausklingen würde.
Challenge: Romantik/Intimität: Etwas teilen
Fandom: Voltron
Charaktere: Keith, Shiro
Wörter: 813
Was für ein wundervoller Tag. Sie waren auf der Erde, es war friedlich, die einzigen Galra im Umkreis von mindestens zehn Lichtjahren waren Kolivan, seine Mutter und er selbst. Außerdem war das Wetter herrlich. Strahlender Sonnenschein aber nicht mehr so brennend heiß wie im Hochsommer. Keith fühlte sich einfach pudelwohl, während er zufrieden sein Eis in Händen hielt und es langsam aber genießend eliminierte. Er wollte es ja eigentlich nicht so gern zugeben, aber so ein bisschen hatte er ein typisches irdisches Eis ja schon vermisst. Oder insgesamt die ganz kleinen Dinge, wie einen freien Tag, den er allein mit Shiro in der Stadt verbringen konnte, die langsam mehr und mehr wieder aufgebaut wurde.
Es hatten schon wieder Geschäfte offen, die Dinge des alltäglichen Lebens verkauften. Natürlich waren die Preise hoch. Rohstoffe waren knapp, der Bedarf nach Kleidung und Lebensmitteln groß. Und doch… so eine kleine Freude, wie mit einer kleinen Portion eis in der Hand und dem Freund an der Seite durch die Straßen zu schlendern erfüllte ihn mit Freude.
Genau hierfür war er Paladin von Voltron. Er hoffte irgendwann würde dieser Zustand im ganzen Universum herrschen können, egal wie gering die Wahrscheinlichkeit war, immerhin war es ja vor dem Galraangriff allein hier auf diesem Planeten nicht möglich gewesen in Frieden zu existieren. Jetzt herrschte zwar schon eine Weile hier Frieden, aber nur weil gerade eine große Gefahr beseitigt worden war, gegen die jeder kleine Konflikt zwischen den einzelnen Ländern schlicht und einfach unbedeutend gewesen war.
„Du hast gute Laune“
Keith drehte den Kopf und sah zu seinem Begleiter auf. Groß, breitschultrig und viel zu sexy!
„Wie sollte ich nicht? Das Wetter ist gut, es ist friedlich, die Stadt füllt sich mit Leben und ich habe einen freien Tag, den ich mit dem attraktivsten Mann verbringen kann, den das Universum zu bieten hat…“
„Woher weißt du, dass es nicht noch jemanden attraktiveren gibt?“ Shiro versuchte eindeutig seine Verlegenheit zu überspielen, als er einen Schluck aus seinem Kaffeebecher nahm.
„Ich habe große Teile des belebten Universums gesehen und bislang ist mir noch niemand attraktiveres begegnet.“ Keith zuckte mit den Schulterm und tat so, als würde er es nicht unglaublich anziehend finden, wie sich Shiros Wangen ein klein wenig pink verfärbt hatten.
„Ich glaube, da solltest du mal in den Spiegel schauen“, versuchte Shiro nun seinerseits auf den Flirt einzusteigen.
„Uninteressant.“ Keith sah wieder auf den Weg und widmete sich wieder seinem Eis mit einem feinen Lächeln auf den Lippen, als er Shiros Hand warm auf seiner Schulter spürte.
„Dann schaust du nicht genau genug hin.“ Sein Lächeln wurde etwas deutlicher, als Shiro ihm einen Kuss aufs Haupt drückte. Gott, er hatte es nie für möglich gehalten, dass sie je so durch die Straßen gehen würden. Okay, er hätte auch nicht erwartet, dass Shiro ihn gleich am Tag seiner Entlassung auf ihr erstes Date schleifen würde, aber das war etwas ganz Anderes.
„Lass uns das jetzt nicht vertiefen… Irgendwann wird’s peinlich.“
„Vor allem da du mir ja eh nicht glaubst.“
„Stimmt.“
„Keith?“
„Hm?“ Er sah zu seinem Freund auf. Auf dessen Lippen lag ein sanftes Lächeln, aber auch etwas aufziehend.
„Ich bin hier mit Voltrons Kopf, dem schwarzen Paladin unterwegs, und was muss ich sehen? Der mächtigste Krieger des Universums ist nicht einmal in der Lage, ein Eis zu essen, ohne sich vollzuschmieren.“ Mit diesen Worten beugte Shiro sich zu ihm runter und leckte ihm den Schokoladenrand von den Lippen.
„Shiro!!!“ Jetzt konnte Keith es nicht mehr verhindern, dass er knallrot anlief. Peinlich berührt stieß er Shiro von sich weg, doch der hatte die Dreistigkeit, einfach zu lachen! „Das ist nicht lustig!“
„Deine Reaktion ist wunderschön.“ Shiro lachte. Immerhin einer hier hatte Spaß. „Anders teilst du dein Eis ja nicht.“
„Du hättest dir ja auch welches holen können!“, schmollte Keith.
„Aber von dir ergaunert ist es besser. Vor allem wenn es direkt von deinen Lippen ist.“
Was hatte den Mann heute geritten? Ach ja, so war Takashi Shirogane mit guter Laune… Einfach etwas ausgelassen und albern. Dinge mit denen er immer Probleme gehabt hatte, sie zu zeigen. Lange konnte Keith da nicht mehr schmollen und das feine Lächeln kehrte auf seine Lippen zurück, als er Shiro sein dreiviertel aufgegessenes Eis in die Hand drückte.
„Hier… lass es dir schmecken.“
Shiro schien ernsthaft überrascht, aber er beschwerte sich nicht. Stattdessen hielt er Keith seinen Kaffee hin. „Magst du? Er ist nicht schlecht.“
Keith lächelte und nahm erstens den Becher an und griff zweitens nach Shiros Hand. Es war kein Geheimnis, dass sie zusammen waren, also konnten sie das auch zeigen.
„Satteln wir nachher zwei Hoverbikes? Ich muss mal wieder echten Wind im Nacken spüren!“, fragte er etwas hoffnungsvoll.
„Raus in die Wüste?“ Ein gut gelauntes Grinsen schlich sich auf Shiros Lippen, während er kurz Keiths Hand losließ um ihm verheißungsvoll über den Hintern zu streicheln.
„Ja!“
Und so war entschieden, wie ihr Date ausklingen würde.