Titel: Trailer: "Zwischen Lüge und Leidenschaft"
Team: Sonne
Challenge: Schreibaufgaben: Trailer - Fürs Team
Fandom: Tatort Stuttgart
Rating: P12
Genre: Crime, Slash
Warnungen: Canon typical violence!
Zusammenfassung: Ein toter Tänzer und ein Kommissar unter Verdacht...
Wörter: ~800
Anmerkungen: Nachdem die Geschichte vom letzten Trailer ja schon exustierte dieses Mal ein Trailer für eine Multichapter-Story, die ich noch zu schreiben plane, ... ähem, hoffe ... denke... oder so ähnlich.
Eine Diskothek oder ein Club, spät am Abend
Laute Musik, zuckende Lichter, Nebel, eine große Masse tanzender Menschen, die kaum zu unterscheiden sind. Eine herausgehobene Plattform, auf der ein junger dunkelhaariger Mann mit freiem Oberkörper selbstvergessen tanzt. An einer Bar ein bisschen entfernt sitzt Thorsten, trinkt Whiskey und beobachtete den Tänzer. Sein Gesichtsausdruck ist sehnsüchtig, traurig.
Müllverbrennungsanlage, früher Morgen
Ein Müllwagen kommt an, lädt seine Fracht ab. Ein großes Bündel Müll fällt zur Seite neben das Förderband. Die beiden Fahrer des Müllwagens steigen genervt aus, packen das Bündel und wollen es zurück auf das Förderband werfen. Das Bündel reißt auf und eine menschliche Hand wird sichtbar.
Thorsten Wohnung, früher Morgen
Sebastian klingelt bei Thorsten. Eine fremde junge Frau öffnet ihm, blinzelt Sebastian verschlafen an. Sebastian ist einen Augenblick sprachlos.
„Ähem … guten … ähem … guten Morgen“, stammelt er. „Ich… ähem … ich wollte eigentlich zu … zu Thorsten.“
Sie nickt ihm kurz zu, dann wendet sie sich ab, gibt der Tür einen kleinen Schubs, so dass diese weiter aufschwingt. Sebastian tritt ein, macht unsicher ein paar Schritte in die Wohnung und schließt die Tür vorsichtig hinter sich. Die junge Frau geht den Flur entlang, bleibt vor der Badezimmertür stehen, schlägt zweimal mit der flachen Hand dagegen.
„Thorsten! Für dich!“, ruft sie und sagt dann zu Sebastian gewandt: „Kommt gleich.“
Damit schlurft sie ins Schlafzimmer. Das gequälte Ächzen eines Lattenrostes und das Rascheln von Bettzeug zu hören. Kurz darauf öffnet sich die Badezimmertür und Thorsten tritt heraus.
„Hanna, wer ist denn…?“, ruft er, erkennt dann aber Sebastian. „Ach du bist es,… ’n Morgen.“
Gerichtsmedizin, Vormittag
Auf dem Obduktionstisch ist eine männliche Leiche aufgebahrt. Sie ist bis zu den Schultern mit einem grünen Tuch bedeckt, nur das Gesicht ist sichtbar. Es ist der dunkelhaarige Tänzer.
„Und, was haben wir?“, fragte Sebastian.
„Männliche Leiche, etwa dreißig“, erklärt Dr. Vogt. „Der Tod trat durch Genickbruch ein. Der Mann ist vor seinem Tod misshandelt worden.“
„Irgendwelche Auffälligkeiten?“, fragt Thorsten.
„Eine Schnürfurche am Hals, von einem Gürtel oder etwas ähnlichem. Außerdem punktförmige Einblutungen in den Augen. Er wurde ziemlich sicher bis zu Bewusstlosigkeit gewürgt. Dann noch Fesselungsspuren und diese seltsamen Male am Mund. Vielleicht von einem Knebel.“
Thorsten tritt näher an die Leiche heran, betrachtet die Male, die Vogt ihm zeigt, sehr intensiv.
„Hinweise auf ein Sexualverbrechen?“
„Er hatte kurz vor seinem Tod Geschlechtsverkehr, das steht fest. Ich habe Rest von Gleitmittel gefunden. Aber ob das in Zusammenhang mit seinem Tod steht kann ich nicht sagen.“
„Na, Fesselungsspuren, Würgemale, dann der Knebel, das wird er wohl kaum freiwillig mitgemacht haben“, bemerkt Sebastian.
„Warum nicht?“, erwidert Thorsten. „Es gibt Menschen, die stehen auf sowas … oder lassen sich gut dafür bezahlen.“
Ein Appartement, später Nachmittag.
Thorsten steht in der Tür eines kleinen Kabuffs. Drinnen sitzt Nika auf einem Klappstuhl und tippt auf einem Laptop herum.
„Irgendwie habe ich gerade ein Déjà-vu…“
Sie dreht Thorsten den Laptopmonitor hin. Ein etwas wackeliges Video ist zu sehen. Es zeigt einen unbekannten Mann beim Sex mit dem gefesselten Opfer.
Sebastians Wohnung, am Abend
Sebastian und Julia sitzen einander gegenüber am Küchentisch.
„Ich denke, wir sollten uns trennen.“, sagt Julia.
„Trennen? Einfach so trennen?“ Sebastian schaut sie ungläubig an. „Ich dachte, wir sind eine Familie. Wir haben zwei Kinder. Das wirft man doch nicht einfach so weg.“ Er springt von seinem Stuhl auf, geht hinüber zur Spüle, schaut aus dem Fenster.
„Sebastian, es hat einfach keinen Sinn mehr“, erklärt Julia ruhig. „Wenn wir mal ehrlich sind, sind wir beide nicht mehr mit dem Herzen dabei. Jedenfalls nicht so, wie es sich für eine Eher gehört. Du nicht und ich auch nicht.“
Sebastian fährt herum. „Was meinst du damit?“
„Ich hab‘ mich verliebt Sebastian. In einen anderen Mann. Das meine ich damit. Und du auch!“
„Ich bin nicht…“ Sebastian will protestieren, doch Julia lässt ihn nicht zu Wort kommen.
„Sebastian, bitte. Ich bin nicht blind. Ich sehe, wie du Thorsten anschaust. Und wie er dich anschaut.“
Präsidium, später Abend oder Nacht
Sebastian sitzt alleine im Büro vor seinem Computer. Er studiert Videos, offensichtlich die Aufnahmen einer Überwachungskamera aus einem Club oder eine Diskothek. Er scheint etwas gefunden zu haben. Er spult das Video zurück, lässt es wieder laufen, spult es nochmal zurück, beugt sich immer näher an den Monitor. Schließlich drückt er die Stopptaste. Sein Gesicht ist kreidebleich.
Thorstens Wohnung, später Abend oder Nacht
Sebastian und Thorsten stehen in Thorstens Wohnzimmer. Sebastian hat sich neben dem Couchtisch aufgebaut, Thorsten steht am Fenster und starrt hinaus. Irgendwann dreht er sich um. Sein Gesichtsausdruck ist verschlossen.
„Sag’ mal, was denkst du eigentlich von mir?“, fragt er. „Eigentlich solltest du mich doch besser kennen.“
„Ach ja, sollte ich das?“, braust Sebastian auf. „Dann erklär mir das hier,“
Ein Foto landet auf dem Couchtisch. Es zeigt Thorsten – in inniger Umarmung mit dem Mordopfer.
Team: Sonne
Challenge: Schreibaufgaben: Trailer - Fürs Team
Fandom: Tatort Stuttgart
Rating: P12
Genre: Crime, Slash
Warnungen: Canon typical violence!
Zusammenfassung: Ein toter Tänzer und ein Kommissar unter Verdacht...
Wörter: ~800
Anmerkungen: Nachdem die Geschichte vom letzten Trailer ja schon exustierte dieses Mal ein Trailer für eine Multichapter-Story, die ich noch zu schreiben plane, ... ähem, hoffe ... denke... oder so ähnlich.
Eine Diskothek oder ein Club, spät am Abend
Laute Musik, zuckende Lichter, Nebel, eine große Masse tanzender Menschen, die kaum zu unterscheiden sind. Eine herausgehobene Plattform, auf der ein junger dunkelhaariger Mann mit freiem Oberkörper selbstvergessen tanzt. An einer Bar ein bisschen entfernt sitzt Thorsten, trinkt Whiskey und beobachtete den Tänzer. Sein Gesichtsausdruck ist sehnsüchtig, traurig.
Müllverbrennungsanlage, früher Morgen
Ein Müllwagen kommt an, lädt seine Fracht ab. Ein großes Bündel Müll fällt zur Seite neben das Förderband. Die beiden Fahrer des Müllwagens steigen genervt aus, packen das Bündel und wollen es zurück auf das Förderband werfen. Das Bündel reißt auf und eine menschliche Hand wird sichtbar.
Thorsten Wohnung, früher Morgen
Sebastian klingelt bei Thorsten. Eine fremde junge Frau öffnet ihm, blinzelt Sebastian verschlafen an. Sebastian ist einen Augenblick sprachlos.
„Ähem … guten … ähem … guten Morgen“, stammelt er. „Ich… ähem … ich wollte eigentlich zu … zu Thorsten.“
Sie nickt ihm kurz zu, dann wendet sie sich ab, gibt der Tür einen kleinen Schubs, so dass diese weiter aufschwingt. Sebastian tritt ein, macht unsicher ein paar Schritte in die Wohnung und schließt die Tür vorsichtig hinter sich. Die junge Frau geht den Flur entlang, bleibt vor der Badezimmertür stehen, schlägt zweimal mit der flachen Hand dagegen.
„Thorsten! Für dich!“, ruft sie und sagt dann zu Sebastian gewandt: „Kommt gleich.“
Damit schlurft sie ins Schlafzimmer. Das gequälte Ächzen eines Lattenrostes und das Rascheln von Bettzeug zu hören. Kurz darauf öffnet sich die Badezimmertür und Thorsten tritt heraus.
„Hanna, wer ist denn…?“, ruft er, erkennt dann aber Sebastian. „Ach du bist es,… ’n Morgen.“
Gerichtsmedizin, Vormittag
Auf dem Obduktionstisch ist eine männliche Leiche aufgebahrt. Sie ist bis zu den Schultern mit einem grünen Tuch bedeckt, nur das Gesicht ist sichtbar. Es ist der dunkelhaarige Tänzer.
„Und, was haben wir?“, fragte Sebastian.
„Männliche Leiche, etwa dreißig“, erklärt Dr. Vogt. „Der Tod trat durch Genickbruch ein. Der Mann ist vor seinem Tod misshandelt worden.“
„Irgendwelche Auffälligkeiten?“, fragt Thorsten.
„Eine Schnürfurche am Hals, von einem Gürtel oder etwas ähnlichem. Außerdem punktförmige Einblutungen in den Augen. Er wurde ziemlich sicher bis zu Bewusstlosigkeit gewürgt. Dann noch Fesselungsspuren und diese seltsamen Male am Mund. Vielleicht von einem Knebel.“
Thorsten tritt näher an die Leiche heran, betrachtet die Male, die Vogt ihm zeigt, sehr intensiv.
„Hinweise auf ein Sexualverbrechen?“
„Er hatte kurz vor seinem Tod Geschlechtsverkehr, das steht fest. Ich habe Rest von Gleitmittel gefunden. Aber ob das in Zusammenhang mit seinem Tod steht kann ich nicht sagen.“
„Na, Fesselungsspuren, Würgemale, dann der Knebel, das wird er wohl kaum freiwillig mitgemacht haben“, bemerkt Sebastian.
„Warum nicht?“, erwidert Thorsten. „Es gibt Menschen, die stehen auf sowas … oder lassen sich gut dafür bezahlen.“
Ein Appartement, später Nachmittag.
Thorsten steht in der Tür eines kleinen Kabuffs. Drinnen sitzt Nika auf einem Klappstuhl und tippt auf einem Laptop herum.
„Irgendwie habe ich gerade ein Déjà-vu…“
Sie dreht Thorsten den Laptopmonitor hin. Ein etwas wackeliges Video ist zu sehen. Es zeigt einen unbekannten Mann beim Sex mit dem gefesselten Opfer.
Sebastians Wohnung, am Abend
Sebastian und Julia sitzen einander gegenüber am Küchentisch.
„Ich denke, wir sollten uns trennen.“, sagt Julia.
„Trennen? Einfach so trennen?“ Sebastian schaut sie ungläubig an. „Ich dachte, wir sind eine Familie. Wir haben zwei Kinder. Das wirft man doch nicht einfach so weg.“ Er springt von seinem Stuhl auf, geht hinüber zur Spüle, schaut aus dem Fenster.
„Sebastian, es hat einfach keinen Sinn mehr“, erklärt Julia ruhig. „Wenn wir mal ehrlich sind, sind wir beide nicht mehr mit dem Herzen dabei. Jedenfalls nicht so, wie es sich für eine Eher gehört. Du nicht und ich auch nicht.“
Sebastian fährt herum. „Was meinst du damit?“
„Ich hab‘ mich verliebt Sebastian. In einen anderen Mann. Das meine ich damit. Und du auch!“
„Ich bin nicht…“ Sebastian will protestieren, doch Julia lässt ihn nicht zu Wort kommen.
„Sebastian, bitte. Ich bin nicht blind. Ich sehe, wie du Thorsten anschaust. Und wie er dich anschaut.“
Präsidium, später Abend oder Nacht
Sebastian sitzt alleine im Büro vor seinem Computer. Er studiert Videos, offensichtlich die Aufnahmen einer Überwachungskamera aus einem Club oder eine Diskothek. Er scheint etwas gefunden zu haben. Er spult das Video zurück, lässt es wieder laufen, spult es nochmal zurück, beugt sich immer näher an den Monitor. Schließlich drückt er die Stopptaste. Sein Gesicht ist kreidebleich.
Thorstens Wohnung, später Abend oder Nacht
Sebastian und Thorsten stehen in Thorstens Wohnzimmer. Sebastian hat sich neben dem Couchtisch aufgebaut, Thorsten steht am Fenster und starrt hinaus. Irgendwann dreht er sich um. Sein Gesichtsausdruck ist verschlossen.
„Sag’ mal, was denkst du eigentlich von mir?“, fragt er. „Eigentlich solltest du mich doch besser kennen.“
„Ach ja, sollte ich das?“, braust Sebastian auf. „Dann erklär mir das hier,“
Ein Foto landet auf dem Couchtisch. Es zeigt Thorsten – in inniger Umarmung mit dem Mordopfer.
no subject
Date: 2018-09-18 02:02 pm (UTC)no subject
Date: 2018-09-18 02:20 pm (UTC)... aber es ist eine Tatort-FanFic, von daher... ;-) ... außerdem brauchte ich doch einen Plotdevice, damit die beiden endlich miteinander in die Kiste hüpfen ... Makeup-Sex und so... XD
no subject
Date: 2018-09-18 03:28 pm (UTC)no subject
Date: 2018-09-18 03:48 pm (UTC)no subject
Date: 2018-09-19 07:14 am (UTC)no subject
Date: 2018-09-19 07:29 am (UTC)Warum sich diese Storyline eingeschlichen hat, weiß ich auch nicht mehr. Ich glaube, es ging mir vor allem darum, Sebastian in einen emotionalen Ausnahmezustand zu versetzen... ich mag ihn dann so sehr... XD
Grundsätzlich wäre das aber mal eine Idee...
no subject
Date: 2018-09-19 08:12 am (UTC)Ich kann diese Motivation vollkommen verstehen und unterstütze das sehr! ;)
no subject
Date: 2018-09-19 08:28 am (UTC)Jetzt sitze ich hier auf der Arbeit und grüble, in welches Fandom das wohl passen würde, oder ob es ein Original werden wird und wer da dann wen wie und warum hinmordet und überhaupt... arrrrrgggg *geht sich jetzt erschießen*
Ja, "Der Mörder in dir" ist bis heute meine liebste Folge vom DE und wenn mich jemand nach meinen Top-Five der deutschen Krimis fragt, wäre die immer dabei.
Lustigerweise war sie sogar so ein bisschen die ursprüngliche Inspiration für dieses Teil hier, bis sich dann noch ein paar andere Ideen eingemischt haben...
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Date: 2018-09-19 09:11 am (UTC)Meine angefangene Fic ruft auch nach mehr, und leider bin ich auch bei der Arbeit...
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Date: 2018-09-18 02:40 pm (UTC)no subject
Date: 2018-09-18 03:04 pm (UTC)... und im Moment stehen deine Chancen erhört zu werden sehr gut. Ich habe Bock auf die beiden und die liebe Johanna (aka die rothaarige junge Frau) hat mir auch nochmal ein paar Dinge über den Toten verraten. Und jetzt muss ich dir ganz dringend eine Mail schreiben um das alles bei dir abzuladen :D
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Date: 2018-09-19 04:28 am (UTC)Sehr schön, ich muss definitiv mehr wissen. (Und yay für die dramatische Konfrontationsszene, ich konnte Lannert regelrecht hören.)
no subject
Date: 2018-09-19 05:51 am (UTC)