Perspektive: 2. Person (fürs Team)
Sep. 12th, 2018 02:55 pmTeam: Mond
Challenge: Schreibaufgabe - Perspektive: 2. Person
Fandom: Original
Wörter: 220
Du stehst dort vollkommen regungslos. Auf diese spezielle Art und Weise, die dich beinahe unwirklich werden lässt. Vielleicht liegt es auch am Nebel, der so früh man Morgen noch über allem hängt. Es ist ganz still.
Irgendwann kommt Bewegung in dich, du ziehst dir die Kapuze deiner Jacke über den Kopf, die Schultern leicht hochgezogen. Es ist kalt. Für den Tag sind zwar noch Temperaturen um die zwanzig Grad angesagt, aber es wird noch eine Weile dauern, bis die Sonne es geschafft hat, die Herbstkühle zu vertreiben. Du weißt das, warum hast du dich warm angezogen, als du hergekommen bist. Vermutlich bist du müde, in letzter Zeit schläfst du nicht sehr gut. Das Bett fühlt sich nicht mehr richtig an, darum stehst du immer so früh auf. Der Hund fängt an, sich daran zu gewöhnen.
Langsam schiebt sich die Sonne weiter über den Horizont und der Nebel beginnt sich aufzulösen. Bald werden andere Leute kommen. Nicht direkt zu dir, aber du hast dich an die Stille gewöhnt. Nur der Hund liegt neben dir. Vermutlich versteht er nicht, was jeden Morgen hier wollt. Aber er ist geduldig und steht erst auf, als du dich abwendest. Er sieht kurz zu dir auf und folgt dir, als du dich auf den Weg machst. Zurück bleibt eine Sonnenblume auf dem noch recht frischen Grab.
Challenge: Schreibaufgabe - Perspektive: 2. Person
Fandom: Original
Wörter: 220
Du stehst dort vollkommen regungslos. Auf diese spezielle Art und Weise, die dich beinahe unwirklich werden lässt. Vielleicht liegt es auch am Nebel, der so früh man Morgen noch über allem hängt. Es ist ganz still.
Irgendwann kommt Bewegung in dich, du ziehst dir die Kapuze deiner Jacke über den Kopf, die Schultern leicht hochgezogen. Es ist kalt. Für den Tag sind zwar noch Temperaturen um die zwanzig Grad angesagt, aber es wird noch eine Weile dauern, bis die Sonne es geschafft hat, die Herbstkühle zu vertreiben. Du weißt das, warum hast du dich warm angezogen, als du hergekommen bist. Vermutlich bist du müde, in letzter Zeit schläfst du nicht sehr gut. Das Bett fühlt sich nicht mehr richtig an, darum stehst du immer so früh auf. Der Hund fängt an, sich daran zu gewöhnen.
Langsam schiebt sich die Sonne weiter über den Horizont und der Nebel beginnt sich aufzulösen. Bald werden andere Leute kommen. Nicht direkt zu dir, aber du hast dich an die Stille gewöhnt. Nur der Hund liegt neben dir. Vermutlich versteht er nicht, was jeden Morgen hier wollt. Aber er ist geduldig und steht erst auf, als du dich abwendest. Er sieht kurz zu dir auf und folgt dir, als du dich auf den Weg machst. Zurück bleibt eine Sonnenblume auf dem noch recht frischen Grab.
no subject
Date: 2018-09-14 07:28 am (UTC)no subject
Date: 2018-09-14 06:53 pm (UTC)Danke! ♥
no subject
Date: 2018-09-14 02:01 pm (UTC)no subject
Date: 2018-09-14 06:57 pm (UTC)