h/c - Scherben
Aug. 20th, 2018 08:25 pmTeam: Mond
Challenge: hc - Scherben (irgendwo ist bestimmt comfort… *hust*)
Fandom: Voltron
Charaktere: Keith, Shiro, (Pidge, Allura)
Wörter: 1369
Teil 1, Teil 2
Teil 3, Teil 4
Teil 5, Teil 6
Teil 7, Teil 8
Der Löwe war ein ziemlich trauriger Anblick. Während die anderen an recht bizarre Sphinxen erinnerten, lag er im Hangar wie… wie eine Straßenkatze, die sich nach einer heftigen Prügellei mit letzter Kraft in Sicherheit geschleppt hatte und dann zusammengebrochen war. Keith näherte sich ihm wohl wohl unnötig vorsichtig, aber er konnte nicht anders. Und das lag nicht daran, dass er immer noch ziemlich angeschlagen war. “Was ist mit ihm los?”
“Wir sind uns nicht sicher. Aus irgendeinem Grund kann er keine Energie halten”, erklärte Allura, die Shiro und ihn begleitete. Pidge saß zu Füßen des Schwarzen Löwen und tippte etwas auf ihrem Laptop herum. “Ihn aufzuladen ist in etwa so erfolgreich wie einen Sieb mit Wasser zu füllen.” Dass sie dabei ziemlich frustriert wirkte, war noch die Untertreibung des Jahrhunderts. Ohne Keith anzusehen, fuhr sie fort: “Ich weiß, du solltest dich ausruhen, aber du bist sein Paladin… vielleicht kriegst du raus, was mit ihm los ist.” Dabei rückte sie sich die Brille zurecht und murmelte etwas unverständliches vor sich hin.
“Wir brauchen ihn… wenn wir wieder angegriffen werden, sind wir ohne ihn zu verwundbar”, meinte Allura und klang dabei beinahe entschuldigend. Aber nur beinahe. Die Prinzessin fackelte nicht lange, wenn etwas notwendig war. Und redete auch nicht um den heißen Brei herum.
“Wir brauchen Voltron”, fasste Keith zusammen und fragte sich, ob er überhaupt in der Lage sein würde, den Löwen zu steuern. Ihm ging es deutlich besser, aber gebrochene Rippen brauchten eine Weile. Und so lange sollte man vorsichtig sein. Aber das war ein Problem, dass sie erst hatten, wenn der Schwarze wieder in Ordnung war. Langsam ging er näher und legte eine Hand auf das kalte Metall. “Hey… tut mir Leid, dass ich so lange gebraucht habe.” Inzwischen fühlte er sich nicht mehr merkwürdig dabei, wenn er mit seinem Löwen redete. Schon lange wusste er, dass die Löwen von Voltron mehr waren als sie vermutlich jemals begreifen würden. “Danke für deine Hilfe”, murmelte er und glaubte, ein leises, tiefes Schnurren zu hören. Der schwarze Kater, der während seiner Gefangenschaft zu ihm gekommen war, war keine Einbildung gewesen.
“Keith?”, hörte er hinter sich Shiros Stimme, aber er ignorierte die unausgesprochene Frage. Sie konnten später darüber reden. Jetzt war etwas anderes wichtiger. Das.. Bewusstsein des Löwens war auf jeden Fall noch da. Nur der Rest funktionierte nicht. Und irgendwie musste er, Keith, als sein Paladin trotzdem Kontakt zu ihm aufnehmen. Die Frage war nur, wie. So etwas gehörte nicht gerade zu seinen Stärken.
“Ich weiß nicht, ob ich das kann”, sagte er so leise, dass hoffentlich nur Shiro ihn hörte. Und wenn Allura und Pidge es verstanden hatten, ignorierten sie es immerhin. Vermutlich hatte zumindest Pidge ohnehin kein Wort gehört. Shiro aber legte ihm eine Hand auf die Schulter. “Du hast es doch schon mal getan.”
Ja, aber er hatte immer noch keine Ahnung, wie er das genau angestellt hatte. Trotzdem nickte er langsam und atmete einmal tief durch. Ruhig bleiben. Geduld haben, im Moment vor allem mit sich selbst. Das finden, was ihn mit seinem Löwen verband, was auch immer das war. Aber es war vorhanden, sonst wäre er schon längst tot. Sonst wären Shiro und er schon längst tot.
Es durchzuckte ihn so plötzlich, dass er kaum wusste, wie ihm geschah. Irgendwo tat es weh, aber das war weit weg. Er war wieder im Cockpit des Löwen, sah die Galra, die ihn umstellt hatten. Sie durften den Schwarzen auf keinen Fall in die Finger bekommen. Er als Paladin war ersetzbar, schließlich war Shiro auch noch da. Aber der Löwe… der tat in seinem Geist grollend kund, wie wenig er von diesem Gedanken hielt. “Sorry, Kumpel. Es geht nicht anders.”
Aber wie verhinderte, dass die Galra den Löwen auch bekamen? Er hatte keine Energie mehr, selbst wenn Keith ihn dazu bringen könnte, ihn zurückzulassen, würde das nicht funktionieren. Außerdem könnten sie sich dann ja gemeinsam davonmachen. Da hatte er sich wieder in eine wunderbare Situation gebracht. Keith stand auf und überprüfte sein Jetpack. Das funktionierte noch, was aber kein Wunder war. Das Prinzip von den Dingern war ziemlich einfach, da hing keine komplexe Technik hinter.
Also irgendwas hochjagen könnte funktionieren. Nur hatte er nichts, was explodieren könnte. Außer…er sah nach draußen. In einiger Entfernung sah er ein Schiff der Galra. Sie mussten es irgendwie umgebaut haben, damit es auch hier funktionierte. Wenigstens genug, dass sie hier wieder wegkamen. Hunk würde damit mehr anzufangen wissen. Aber Keith hatte auch einiges aufgeschnappt. Und neben dem Schiff sah er eine Anlage. Was es war, wusste er nicht, aber er könnte wohl in zehn Minuten dortsein, wenn er nicht vorher umgebracht wurde.
Welche Wahl hatte er schon? Bevor er es sich anders überlegen konnte, hatte er den Löwen schon verlassen und den ersten verblüfften Galra ausgeschaltet. Zwei weitere folgten und die anderen waren dann deutlich vorsichtiger. Sie hatten wohl damit gerechnet, dass er weiter auf Angriff gehen würde, jedenfalls vermutete Keith, dass darum erstmal nichts passierte, als er so schnell wie möglich diese Anlage ansteuerte. Hauptsache, sie ließen seinen Löwen erstmal in Ruhe… dann zischte der erste Schuss an ihm vorbei und er musste sich erstmal darum kümmern, seinen eigenen Arsch zu retten.
Die Anlage stellte sich als eine Art Mine heraus, was ihm ganz gelegen kam. Weniger gut passte ihm in den Kram, dass auch hier wohl Sklaven arbeiten würden. Erstmal sah er aber niemanden. Bis auf die Leute, die ihn umbringen wollten und die konnten gerne draufgehen.
Je tiefer er in den Komplex eindrang, desto deutlicher wurde, dass er wohl schon länger aufgegeben worden war, und man noch alles drauf vorbereitete, die Arbeit hier wieder aufzunehmen. Also vielleicht gab es noch keine Arbeiter. Dafür aber Sprengstoff, der allem Anschein nach von dem Schiff, das neben der Anlage stand, geliefert worden war. Wie praktisch.
Zeit für einen Plan, der ihn nicht umbrachte, blieb ihm nicht, denn es zischte ein Schuss an ihm vorbei. Etwas zu offensichtlich daneben. Sie wollten ihn nicht töten, konnten ihm wegen dieses Mondes nicht sagen, dass er aufgeben sollte. Schnell ging Keith hinter eine Transportkiste in Deckung und sah sich um. Viele Möglichkeiten hatte er hier nicht. Die Galra wären nicht so blöde, auf den Sprengstoff zu schießen. Also musste er das tun und dann war er tot.
Der nächste Schuss zersprengte einen Kristall ganz in seiner Nähe. Die Scherben sahen erstaunlich hübsch aus, wie sie den glühenden Stumpf unter ihnen reflektierten und brachen.
Glühender Stumpf? Keith musterte die Stelle genauer und stellte fest, dass er sich nicht geirrt hatte. Anstatt recht schnell abzukühlen glühte es dort weiter und die Hitze schien sich immer weiter auszubreiten. Es war nur eine Frage der Zeit, bis der Sprengstoff erreicht war und dann war von dem Mond wohl nicht viel übrig. Von ihm selbst wohl auch nicht. Den Galra war das wohl auch klar, denn eine Gestalt trat aus der Deckung hervor, die Waffe nach oben gerichtet. Näher an einen vorübergehenden Waffenstillstand ging es bei denen wohl nicht. Keith wartete einfach nur ab und war nicht mal überrascht, als er Zethrids Stimme hörte. “Gib auf. Sonst kommst du hier nicht lebend runter.”
Seine Rippen taten so höllisch weh, dass es ihm schwer fiel zu atmen. Wo war das den plötzlich hergekommen?
“Keith?” Shiro klang, als stünde er am Rand einer Panik, wofür es einiges brauchte. Selbst wenn Keith irgendwie antworten könnte (wofür er vernünftig atmen können müsste), er hätte gar nicht gewusst, was er hätte sagen sollen.
Außerdem war da noch etwas anderes. Etwas wichtiges, was diesmal keine Erinnerung war, sondern einfach ein Wissen, was der Löwe ihm während dieses Flashbacks mitgegeben hatte. “Da ist ein Splitter…”, murmelte er, als er wieder halbwegs Luft bekam und bereute es sofort. Aber er war noch nicht fertig. “Rechte Pfote…” Der hatte sich bei der Bruchlandung dort verhakt. Kein Wunder, dass der Löwe nicht funktionierte.
Er hörte, wie Pidge aufsprang, eine Weile vor sich hinmurmelte und fluchte und irgendwann rief: “Ich hab ihn! Er ist ziemlich tief drin…” Sie murmelte noch etwas davon, dass es eine Weile dauern würde, ihn rauszuholen, aber Keith war das jetzt egal. Pidge würde das hinkriegen. Oder Hunk. Ihm war es egal. Er versuchte einfach nur, weiter ruhig und flach zu atmen, dass die Schmerzen endlich aufhörten.
Challenge: hc - Scherben (irgendwo ist bestimmt comfort… *hust*)
Fandom: Voltron
Charaktere: Keith, Shiro, (Pidge, Allura)
Wörter: 1369
Teil 1, Teil 2
Teil 3, Teil 4
Teil 5, Teil 6
Teil 7, Teil 8
Der Löwe war ein ziemlich trauriger Anblick. Während die anderen an recht bizarre Sphinxen erinnerten, lag er im Hangar wie… wie eine Straßenkatze, die sich nach einer heftigen Prügellei mit letzter Kraft in Sicherheit geschleppt hatte und dann zusammengebrochen war. Keith näherte sich ihm wohl wohl unnötig vorsichtig, aber er konnte nicht anders. Und das lag nicht daran, dass er immer noch ziemlich angeschlagen war. “Was ist mit ihm los?”
“Wir sind uns nicht sicher. Aus irgendeinem Grund kann er keine Energie halten”, erklärte Allura, die Shiro und ihn begleitete. Pidge saß zu Füßen des Schwarzen Löwen und tippte etwas auf ihrem Laptop herum. “Ihn aufzuladen ist in etwa so erfolgreich wie einen Sieb mit Wasser zu füllen.” Dass sie dabei ziemlich frustriert wirkte, war noch die Untertreibung des Jahrhunderts. Ohne Keith anzusehen, fuhr sie fort: “Ich weiß, du solltest dich ausruhen, aber du bist sein Paladin… vielleicht kriegst du raus, was mit ihm los ist.” Dabei rückte sie sich die Brille zurecht und murmelte etwas unverständliches vor sich hin.
“Wir brauchen ihn… wenn wir wieder angegriffen werden, sind wir ohne ihn zu verwundbar”, meinte Allura und klang dabei beinahe entschuldigend. Aber nur beinahe. Die Prinzessin fackelte nicht lange, wenn etwas notwendig war. Und redete auch nicht um den heißen Brei herum.
“Wir brauchen Voltron”, fasste Keith zusammen und fragte sich, ob er überhaupt in der Lage sein würde, den Löwen zu steuern. Ihm ging es deutlich besser, aber gebrochene Rippen brauchten eine Weile. Und so lange sollte man vorsichtig sein. Aber das war ein Problem, dass sie erst hatten, wenn der Schwarze wieder in Ordnung war. Langsam ging er näher und legte eine Hand auf das kalte Metall. “Hey… tut mir Leid, dass ich so lange gebraucht habe.” Inzwischen fühlte er sich nicht mehr merkwürdig dabei, wenn er mit seinem Löwen redete. Schon lange wusste er, dass die Löwen von Voltron mehr waren als sie vermutlich jemals begreifen würden. “Danke für deine Hilfe”, murmelte er und glaubte, ein leises, tiefes Schnurren zu hören. Der schwarze Kater, der während seiner Gefangenschaft zu ihm gekommen war, war keine Einbildung gewesen.
“Keith?”, hörte er hinter sich Shiros Stimme, aber er ignorierte die unausgesprochene Frage. Sie konnten später darüber reden. Jetzt war etwas anderes wichtiger. Das.. Bewusstsein des Löwens war auf jeden Fall noch da. Nur der Rest funktionierte nicht. Und irgendwie musste er, Keith, als sein Paladin trotzdem Kontakt zu ihm aufnehmen. Die Frage war nur, wie. So etwas gehörte nicht gerade zu seinen Stärken.
“Ich weiß nicht, ob ich das kann”, sagte er so leise, dass hoffentlich nur Shiro ihn hörte. Und wenn Allura und Pidge es verstanden hatten, ignorierten sie es immerhin. Vermutlich hatte zumindest Pidge ohnehin kein Wort gehört. Shiro aber legte ihm eine Hand auf die Schulter. “Du hast es doch schon mal getan.”
Ja, aber er hatte immer noch keine Ahnung, wie er das genau angestellt hatte. Trotzdem nickte er langsam und atmete einmal tief durch. Ruhig bleiben. Geduld haben, im Moment vor allem mit sich selbst. Das finden, was ihn mit seinem Löwen verband, was auch immer das war. Aber es war vorhanden, sonst wäre er schon längst tot. Sonst wären Shiro und er schon längst tot.
Es durchzuckte ihn so plötzlich, dass er kaum wusste, wie ihm geschah. Irgendwo tat es weh, aber das war weit weg. Er war wieder im Cockpit des Löwen, sah die Galra, die ihn umstellt hatten. Sie durften den Schwarzen auf keinen Fall in die Finger bekommen. Er als Paladin war ersetzbar, schließlich war Shiro auch noch da. Aber der Löwe… der tat in seinem Geist grollend kund, wie wenig er von diesem Gedanken hielt. “Sorry, Kumpel. Es geht nicht anders.”
Aber wie verhinderte, dass die Galra den Löwen auch bekamen? Er hatte keine Energie mehr, selbst wenn Keith ihn dazu bringen könnte, ihn zurückzulassen, würde das nicht funktionieren. Außerdem könnten sie sich dann ja gemeinsam davonmachen. Da hatte er sich wieder in eine wunderbare Situation gebracht. Keith stand auf und überprüfte sein Jetpack. Das funktionierte noch, was aber kein Wunder war. Das Prinzip von den Dingern war ziemlich einfach, da hing keine komplexe Technik hinter.
Also irgendwas hochjagen könnte funktionieren. Nur hatte er nichts, was explodieren könnte. Außer…er sah nach draußen. In einiger Entfernung sah er ein Schiff der Galra. Sie mussten es irgendwie umgebaut haben, damit es auch hier funktionierte. Wenigstens genug, dass sie hier wieder wegkamen. Hunk würde damit mehr anzufangen wissen. Aber Keith hatte auch einiges aufgeschnappt. Und neben dem Schiff sah er eine Anlage. Was es war, wusste er nicht, aber er könnte wohl in zehn Minuten dortsein, wenn er nicht vorher umgebracht wurde.
Welche Wahl hatte er schon? Bevor er es sich anders überlegen konnte, hatte er den Löwen schon verlassen und den ersten verblüfften Galra ausgeschaltet. Zwei weitere folgten und die anderen waren dann deutlich vorsichtiger. Sie hatten wohl damit gerechnet, dass er weiter auf Angriff gehen würde, jedenfalls vermutete Keith, dass darum erstmal nichts passierte, als er so schnell wie möglich diese Anlage ansteuerte. Hauptsache, sie ließen seinen Löwen erstmal in Ruhe… dann zischte der erste Schuss an ihm vorbei und er musste sich erstmal darum kümmern, seinen eigenen Arsch zu retten.
Die Anlage stellte sich als eine Art Mine heraus, was ihm ganz gelegen kam. Weniger gut passte ihm in den Kram, dass auch hier wohl Sklaven arbeiten würden. Erstmal sah er aber niemanden. Bis auf die Leute, die ihn umbringen wollten und die konnten gerne draufgehen.
Je tiefer er in den Komplex eindrang, desto deutlicher wurde, dass er wohl schon länger aufgegeben worden war, und man noch alles drauf vorbereitete, die Arbeit hier wieder aufzunehmen. Also vielleicht gab es noch keine Arbeiter. Dafür aber Sprengstoff, der allem Anschein nach von dem Schiff, das neben der Anlage stand, geliefert worden war. Wie praktisch.
Zeit für einen Plan, der ihn nicht umbrachte, blieb ihm nicht, denn es zischte ein Schuss an ihm vorbei. Etwas zu offensichtlich daneben. Sie wollten ihn nicht töten, konnten ihm wegen dieses Mondes nicht sagen, dass er aufgeben sollte. Schnell ging Keith hinter eine Transportkiste in Deckung und sah sich um. Viele Möglichkeiten hatte er hier nicht. Die Galra wären nicht so blöde, auf den Sprengstoff zu schießen. Also musste er das tun und dann war er tot.
Der nächste Schuss zersprengte einen Kristall ganz in seiner Nähe. Die Scherben sahen erstaunlich hübsch aus, wie sie den glühenden Stumpf unter ihnen reflektierten und brachen.
Glühender Stumpf? Keith musterte die Stelle genauer und stellte fest, dass er sich nicht geirrt hatte. Anstatt recht schnell abzukühlen glühte es dort weiter und die Hitze schien sich immer weiter auszubreiten. Es war nur eine Frage der Zeit, bis der Sprengstoff erreicht war und dann war von dem Mond wohl nicht viel übrig. Von ihm selbst wohl auch nicht. Den Galra war das wohl auch klar, denn eine Gestalt trat aus der Deckung hervor, die Waffe nach oben gerichtet. Näher an einen vorübergehenden Waffenstillstand ging es bei denen wohl nicht. Keith wartete einfach nur ab und war nicht mal überrascht, als er Zethrids Stimme hörte. “Gib auf. Sonst kommst du hier nicht lebend runter.”
Seine Rippen taten so höllisch weh, dass es ihm schwer fiel zu atmen. Wo war das den plötzlich hergekommen?
“Keith?” Shiro klang, als stünde er am Rand einer Panik, wofür es einiges brauchte. Selbst wenn Keith irgendwie antworten könnte (wofür er vernünftig atmen können müsste), er hätte gar nicht gewusst, was er hätte sagen sollen.
Außerdem war da noch etwas anderes. Etwas wichtiges, was diesmal keine Erinnerung war, sondern einfach ein Wissen, was der Löwe ihm während dieses Flashbacks mitgegeben hatte. “Da ist ein Splitter…”, murmelte er, als er wieder halbwegs Luft bekam und bereute es sofort. Aber er war noch nicht fertig. “Rechte Pfote…” Der hatte sich bei der Bruchlandung dort verhakt. Kein Wunder, dass der Löwe nicht funktionierte.
Er hörte, wie Pidge aufsprang, eine Weile vor sich hinmurmelte und fluchte und irgendwann rief: “Ich hab ihn! Er ist ziemlich tief drin…” Sie murmelte noch etwas davon, dass es eine Weile dauern würde, ihn rauszuholen, aber Keith war das jetzt egal. Pidge würde das hinkriegen. Oder Hunk. Ihm war es egal. Er versuchte einfach nur, weiter ruhig und flach zu atmen, dass die Schmerzen endlich aufhörten.
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Date: 2018-08-21 07:16 am (UTC)