Farben: Gelb (fürs Team)
Aug. 11th, 2018 07:11 pmTeam: Mond
Challenge: Farben - Gelb (Warnzeichen)
Fandom: Voltron
Charaktere: Pidge, Shiro, (der Rest)
Wörter: 1041
Anmerkung: Ich habe inzwischen die siebte Staffel fast durch und stelle fest, einige Sachen passen doch ganz gut. Also das mit den Warlords. *hust* Aber naja… das meiste ist dann doch anders abgelaufen. Egal. Ist es halt AU. XD Ich muss mich jetzt jedenfalls ganz schön zusammenreißen, damit ich diese kleine Reihe auch wirklich zu Ende schreibe und nicht schon direkt etwas anderes anfange.
Teil 1, Teil 2
Teil 3, Teil 4
Teil 5, Teil 6
Die Zeit lief ihnen davon. Es war nur eine Frage von Minuten bis wer auch immer in dem Schiff war, hier reinkommen würde. Minuten, die nicht ausreichten, um eine Lösung zu finden. Pidge sah zu Shiro, der stumm in die Richtung deutete, in der sie die Rettungskapsel wussten. Aber… “Und meine Löwin?” Sie konnten sie nicht hierlassen. Auf gar keinen Fall. Wenn sie den Galra in die Hände fiel, hatten sie sogar ein noch größeres Problem als vorher. Eine Fernsteuerung wäre super… dann könnte Pidge von hier aus das fremde Schiff einfach wegblasen (und vermutlich die Luftschleuse dabei beschädigen, super Idee).
“Vielleicht…” Sie ging an die Konsole neben der Luftschleuse und versuchte, ihre rasenden Gedanken in den Griff zu bekommen. Wenn sie für eine Fehlfunktion sorgte… sodass alle Luft rausgepumpt wurde… aber reichte die Zeit dafür? Sie musste es wenigstens versuchen.
“Pidge”, unterbrach Shiro ihre Überlegungen und etwas in seiner Stimme ließ sie aufsehen. Er wirkte zwar immer noch angespannt, aber längst nicht mehr so sehr wie noch vor einer Minute. “Es ist alles okay.” Er deutete auf das Fenster durch das man in die Luftschleuse hineinsehen konnte. Es lag etwas hoch für Pidge, aber wenn sie sich auf die Zehenspitzen stellte, konnte sie genug erkennen.
“Wie wäre es, wenn du dich das nächste Mal anmeldest? Wir haben hier fast einen Herzinfakt bekommen”, beschwerte sie sich, was bei Krolia selbstverständlich vollkommen abperlte. Für eine Galra war sie wirklich nett, aber Pidge fand sie trotzdem etwas gruslig. Im Moment hätte sie sie aber umarmen können.
“Dann hätte der Captain des Schiffes gemerkt, warum ich wirklich hier bin”, antwortete sie nur und Pidge murrte: “Na gut…”
“Danke, dass du gekommen bist”, zeigte Shiro sich natürlich wieder von seiner diplomatischen Seite. Aber der schien sich auch wirklich gut mit Keiths Mutter zu verstehen. Pidge fand das ziemlich beeindruckend, schließlich hatte er von allen hier die schlechtesten Erfahrungen mit den Galra gemacht. Aber vielleicht gehörte das zu den Dingen, die man leichter übersah, wenn man sich in den Sohn verguckt hatte.
“Sie bekommen übrigens Verstärkung. Es ist besser, wenn wir schnell hier verschwinden.” Mit einem leisen Zischen öffnete sich die Tür und Krolia stand nun vor einen. Ihr erster Blick ging zu Keith, den Shiro nun wieder hochhob. Immer noch war er bewusstlos. Pidge war sich nicht sicher, was sie davon halten sollte. Darüber konnte sie sich jetzt aber keine Gedanken machen.” Okay. Ihr nehmt Krolias Schiff. Ich komme nach.” Welche Wahl hatte sie denn?
Wirklich glücklich wirkte Shiro mit der Lösung aber nicht. “Ich bleibe bei dir. Krolia, du bringst Keith zurück.” Dabei sah er aus, als würden ihm diese Worte echt schwer fallen. Am liebsten würde er wohl bei Keith bleiben, aber dafür ein Teammitglied zurücklassen? Das kam natürlich nicht in Frage. Wofür sie dankbar war. Der Gedanke, hier alleine zu warten, bis sie rauskonnte, hatte ihr nicht besonders gut gefallen.
Krolia war zum Glück niemand, der lange diskutierte, sie nickte nur und nahm Keith. “Seid vorsichtig”, sagte sie noch und betrat wieder die Luftschleuse, die sich hinter ihr schloss.
Es dauerte nicht lange, bis sie wieder in ihrem Schiff war, aber es kam Pidge trotzdem wir eine Ewigkeit vor. Hörte sie da Schritte? Bei ihr war gerade alles auf Alarmstufe rot. Vorher war es eher gelb gewesen, da hatte sie noch Keith im Hinterkopf gehabt. Jetzt aber war der in Sicherheit und ihr eigener Selbsterhaltungstrieb machte sich mit aller Krat bemerkbar. Daran würde sie sich wohl nie gewöhnen. Krampfhaft umfasste sie ihr Bayard und war sich für eine Sekunde sicher, in ihrem Hinterkopf ein tiefes Schnurren zu hören. Ihre Verbindung zu Ihrer Löwin war nicht so tief wie bei Shiro oder Keith, aber ebenfalls spürbar. Langsam wurde sie wieder etwas ruhiger.
Endlich konnten sie die Luftschleuse betreten, dann hieß es aber wieder warten. Zum Glück dauerte es nicht so lange, die Atmosphäre rauszupumpen und schon waren sie ganz draußen. Erleichtert stellte Pidge fest, dass ihre Grüne noch da war, wo sie sie zurückgelassen hatten und nur wenig später konnte sie in ihrem Sessel Platz nehmen. “Weg hier”, murmelte sie und mehr brauchte es gar nicht, damit die Löwin sich abstieß. Die Tarnvorrichtung funktionierte immer noch hervorragend, weswegen sie ungesehen in sichere Entfernung kamen. Erst als sie sich ihrem eigenen Schiff näherten deaktivierte Pidge sie und schon meldete sich Allura über Funk: “Da seid ihr ja endlich! Es sind zwei weitere Schiffe auf dem Weg hierher. Wir müssen hier weg.”
Ohne Voltron hatten sie natürlich keine Chance. Und Pidge hatte für heute wirklich genug Adrenalin gehabt. “Verstanden”, sagte sie nur und steuerte in den Hangar, wo schon die Blaue Löwin lag. In einiger Entfernung sah sie auch Krolias Schiff. Nur wenig später landeten auch Lance und Hunk und der Hangar wurde geschlossen. Hier dauerte es natürlich länger mit dem Druckausgleich, aber jetzt konnte Pidge warten. Vor allem als Coran verkündete dass sie endlich das Weite suchten.
“Hat alles geklappt?”, fragte Lance und klang dabei ziemlich ungeduldig. Klar. Warten war auch keine Stärke von ihm.
“Nein weißt du? Wir sind eigentlich gar nicht in einem Stück zurück”, antwortete Pidge spitz, fügte aber gleich darauf hinzu: “Wir hatten ein paar Begegnungen mit Galra, aber das war kein Problem.”
“Und Keith?”
“Verletzt und bewusstlos, aber stabil”, meldete Krolia, die recht ruhig klang. Vermutlich war das gut. Bei ihr war das aber auch schwer zu sagen. “Wissen wir inzwischen, mit wem wir es zu tun hatten?”
“Nein. Aber das finden wir noch heraus.” Coran machte nicht den Eindruck, als würde ihm das große Sorgen bereiten. Allura sah das anscheinend anders. “Und das besser schnell. Wer weiß, was sie noch für uns bereithalten. Und solange wir Voltron nicht haben, sind wir verwundbar.”
“Sie werden uns jedenfalls nicht mehr so überraschen können. Dazu haben sie allein den Mond genutzt.” Sie überlegte. “Außer natürlich, sie haben diese Kristalle abgebaut, bevor sie ihn gesprengt haben…”
“Du machst uns ja wirklich Mut”, beschwerte Hunk sich, woraufhin Pidge nur die Schultern zucken konnte. “Es ist jedenfalls möglich. Den Rest klären wir auf der Brücke.” Schließlich hatten sie jetzt endlich die Freigabe, auszusteigen. Sobald es Keith besser ging, würden sie sich auch alle wieder auf ihren neuen Gegner konzentrieren können. Vorher wusste Pidge nämlich von mindestens einem, der dafür ganz sicher keinen Kopf hatte.
Challenge: Farben - Gelb (Warnzeichen)
Fandom: Voltron
Charaktere: Pidge, Shiro, (der Rest)
Wörter: 1041
Anmerkung: Ich habe inzwischen die siebte Staffel fast durch und stelle fest, einige Sachen passen doch ganz gut. Also das mit den Warlords. *hust* Aber naja… das meiste ist dann doch anders abgelaufen. Egal. Ist es halt AU. XD Ich muss mich jetzt jedenfalls ganz schön zusammenreißen, damit ich diese kleine Reihe auch wirklich zu Ende schreibe und nicht schon direkt etwas anderes anfange.
Teil 1, Teil 2
Teil 3, Teil 4
Teil 5, Teil 6
Die Zeit lief ihnen davon. Es war nur eine Frage von Minuten bis wer auch immer in dem Schiff war, hier reinkommen würde. Minuten, die nicht ausreichten, um eine Lösung zu finden. Pidge sah zu Shiro, der stumm in die Richtung deutete, in der sie die Rettungskapsel wussten. Aber… “Und meine Löwin?” Sie konnten sie nicht hierlassen. Auf gar keinen Fall. Wenn sie den Galra in die Hände fiel, hatten sie sogar ein noch größeres Problem als vorher. Eine Fernsteuerung wäre super… dann könnte Pidge von hier aus das fremde Schiff einfach wegblasen (und vermutlich die Luftschleuse dabei beschädigen, super Idee).
“Vielleicht…” Sie ging an die Konsole neben der Luftschleuse und versuchte, ihre rasenden Gedanken in den Griff zu bekommen. Wenn sie für eine Fehlfunktion sorgte… sodass alle Luft rausgepumpt wurde… aber reichte die Zeit dafür? Sie musste es wenigstens versuchen.
“Pidge”, unterbrach Shiro ihre Überlegungen und etwas in seiner Stimme ließ sie aufsehen. Er wirkte zwar immer noch angespannt, aber längst nicht mehr so sehr wie noch vor einer Minute. “Es ist alles okay.” Er deutete auf das Fenster durch das man in die Luftschleuse hineinsehen konnte. Es lag etwas hoch für Pidge, aber wenn sie sich auf die Zehenspitzen stellte, konnte sie genug erkennen.
“Wie wäre es, wenn du dich das nächste Mal anmeldest? Wir haben hier fast einen Herzinfakt bekommen”, beschwerte sie sich, was bei Krolia selbstverständlich vollkommen abperlte. Für eine Galra war sie wirklich nett, aber Pidge fand sie trotzdem etwas gruslig. Im Moment hätte sie sie aber umarmen können.
“Dann hätte der Captain des Schiffes gemerkt, warum ich wirklich hier bin”, antwortete sie nur und Pidge murrte: “Na gut…”
“Danke, dass du gekommen bist”, zeigte Shiro sich natürlich wieder von seiner diplomatischen Seite. Aber der schien sich auch wirklich gut mit Keiths Mutter zu verstehen. Pidge fand das ziemlich beeindruckend, schließlich hatte er von allen hier die schlechtesten Erfahrungen mit den Galra gemacht. Aber vielleicht gehörte das zu den Dingen, die man leichter übersah, wenn man sich in den Sohn verguckt hatte.
“Sie bekommen übrigens Verstärkung. Es ist besser, wenn wir schnell hier verschwinden.” Mit einem leisen Zischen öffnete sich die Tür und Krolia stand nun vor einen. Ihr erster Blick ging zu Keith, den Shiro nun wieder hochhob. Immer noch war er bewusstlos. Pidge war sich nicht sicher, was sie davon halten sollte. Darüber konnte sie sich jetzt aber keine Gedanken machen.” Okay. Ihr nehmt Krolias Schiff. Ich komme nach.” Welche Wahl hatte sie denn?
Wirklich glücklich wirkte Shiro mit der Lösung aber nicht. “Ich bleibe bei dir. Krolia, du bringst Keith zurück.” Dabei sah er aus, als würden ihm diese Worte echt schwer fallen. Am liebsten würde er wohl bei Keith bleiben, aber dafür ein Teammitglied zurücklassen? Das kam natürlich nicht in Frage. Wofür sie dankbar war. Der Gedanke, hier alleine zu warten, bis sie rauskonnte, hatte ihr nicht besonders gut gefallen.
Krolia war zum Glück niemand, der lange diskutierte, sie nickte nur und nahm Keith. “Seid vorsichtig”, sagte sie noch und betrat wieder die Luftschleuse, die sich hinter ihr schloss.
Es dauerte nicht lange, bis sie wieder in ihrem Schiff war, aber es kam Pidge trotzdem wir eine Ewigkeit vor. Hörte sie da Schritte? Bei ihr war gerade alles auf Alarmstufe rot. Vorher war es eher gelb gewesen, da hatte sie noch Keith im Hinterkopf gehabt. Jetzt aber war der in Sicherheit und ihr eigener Selbsterhaltungstrieb machte sich mit aller Krat bemerkbar. Daran würde sie sich wohl nie gewöhnen. Krampfhaft umfasste sie ihr Bayard und war sich für eine Sekunde sicher, in ihrem Hinterkopf ein tiefes Schnurren zu hören. Ihre Verbindung zu Ihrer Löwin war nicht so tief wie bei Shiro oder Keith, aber ebenfalls spürbar. Langsam wurde sie wieder etwas ruhiger.
Endlich konnten sie die Luftschleuse betreten, dann hieß es aber wieder warten. Zum Glück dauerte es nicht so lange, die Atmosphäre rauszupumpen und schon waren sie ganz draußen. Erleichtert stellte Pidge fest, dass ihre Grüne noch da war, wo sie sie zurückgelassen hatten und nur wenig später konnte sie in ihrem Sessel Platz nehmen. “Weg hier”, murmelte sie und mehr brauchte es gar nicht, damit die Löwin sich abstieß. Die Tarnvorrichtung funktionierte immer noch hervorragend, weswegen sie ungesehen in sichere Entfernung kamen. Erst als sie sich ihrem eigenen Schiff näherten deaktivierte Pidge sie und schon meldete sich Allura über Funk: “Da seid ihr ja endlich! Es sind zwei weitere Schiffe auf dem Weg hierher. Wir müssen hier weg.”
Ohne Voltron hatten sie natürlich keine Chance. Und Pidge hatte für heute wirklich genug Adrenalin gehabt. “Verstanden”, sagte sie nur und steuerte in den Hangar, wo schon die Blaue Löwin lag. In einiger Entfernung sah sie auch Krolias Schiff. Nur wenig später landeten auch Lance und Hunk und der Hangar wurde geschlossen. Hier dauerte es natürlich länger mit dem Druckausgleich, aber jetzt konnte Pidge warten. Vor allem als Coran verkündete dass sie endlich das Weite suchten.
“Hat alles geklappt?”, fragte Lance und klang dabei ziemlich ungeduldig. Klar. Warten war auch keine Stärke von ihm.
“Nein weißt du? Wir sind eigentlich gar nicht in einem Stück zurück”, antwortete Pidge spitz, fügte aber gleich darauf hinzu: “Wir hatten ein paar Begegnungen mit Galra, aber das war kein Problem.”
“Und Keith?”
“Verletzt und bewusstlos, aber stabil”, meldete Krolia, die recht ruhig klang. Vermutlich war das gut. Bei ihr war das aber auch schwer zu sagen. “Wissen wir inzwischen, mit wem wir es zu tun hatten?”
“Nein. Aber das finden wir noch heraus.” Coran machte nicht den Eindruck, als würde ihm das große Sorgen bereiten. Allura sah das anscheinend anders. “Und das besser schnell. Wer weiß, was sie noch für uns bereithalten. Und solange wir Voltron nicht haben, sind wir verwundbar.”
“Sie werden uns jedenfalls nicht mehr so überraschen können. Dazu haben sie allein den Mond genutzt.” Sie überlegte. “Außer natürlich, sie haben diese Kristalle abgebaut, bevor sie ihn gesprengt haben…”
“Du machst uns ja wirklich Mut”, beschwerte Hunk sich, woraufhin Pidge nur die Schultern zucken konnte. “Es ist jedenfalls möglich. Den Rest klären wir auf der Brücke.” Schließlich hatten sie jetzt endlich die Freigabe, auszusteigen. Sobald es Keith besser ging, würden sie sich auch alle wieder auf ihren neuen Gegner konzentrieren können. Vorher wusste Pidge nämlich von mindestens einem, der dafür ganz sicher keinen Kopf hatte.
no subject
Date: 2018-08-12 12:34 pm (UTC)Sie haben Keith back!
Das nennt man Teamwork!
Und Krolia brauchte ihren Auftritt, ne? Okay, es macht schon Sinn, dass sie nicht preisgeben wollte, dass sie zu den Guten gehört, aber trotzdem, sie hat es sicherlich genossen.
Sehr lustig finde ich auch, dass Pidge sie gruselig findet. Das kann ich mir irgendwie sehr gut vorstellen *haha*
no subject
Date: 2018-08-13 06:24 pm (UTC)Ja, Krolia war eigentlich nicht eingeplant. Aber dann stand ich halt vor dem Problem mit dem Vakuum und sie hat beschlossen, die Sache zu regeln. XD Ich war ihr sehr dankbar dafür. Und jetzt wird endlich alles gut!
no subject
Date: 2018-08-22 08:00 am (UTC)no subject
Date: 2018-08-22 04:20 pm (UTC)Und hey, ich habe meine Charaktere bisher noch nicht umgebracht! Glaub ich...