h/c - paralysiert
Aug. 4th, 2018 03:58 pmTeam: Mond
Challenge: h/c - paralysiert
Fandom: Voltron
Charaktere: Lance, Pidge, der Rest
Wörter: 1340
Widmung: Für
peterhforalpha, weil sie sich so auf eine Challenge aus Lances Perspektive freut. *g* Ich hoffe, ich habe ihn halbwegs getroffen.
Teil 1
Teil 2
Er hätte darauf bestehen sollen, Keith zu begleiten. Das war alles, was ihm im Kopf herumging. Dann wäre er jetzt vielleicht nicht weg. Oder tot. Okay, der Idiot hatte ihm einen klaren Befehl gegeben, aber trotzdem. Lance hatte sich schon oft genug mit dem großen Anführer angelegt und… nie gewonnen. Egal. Er hätte…
“Das hätte wohl kaum was geändert”, sagte Pidge, die wie aus dem Nichts aufgetaucht war. So sehr aus dem Nichts es in einem Hangar nunmal ging. Lance jedenfalls hatte sie nicht bemerkt und zuckte zusamme. “Erschreck mich doch nicht so!”
Das teameigene Superhirn zuckte mit den Schultern und meinte: “Du hättest nicht mal eine Elefantenherde bemerkt.”
Vermutlich hatte sie damit sogar weg. Lance wusste nicht einmal, wie lange er schon hier saß, einfach auf dem Boden zwischen seinem und Keiths Löwen. Letzteren hatten sie schon vor zwei Tagen gefunden, nur ein paar Stunden nachdem der Kontakt zu seinem Piloten abgebrochen war. Und gleich nachdem der Mond, den Keith hatte erkunden wollen plötzlich in die Luft gegangen war. Oder ins Vakuum. Jedenfalls waren von ihm nur noch ein paar Felsbrocken, komische Kristallsplitter die Pidge und vor allem Matt auf Trab hielten und eine ganze Menge Staub übrig. Von Keith selbst… keine Spur.
Seitdem hatten sie alles getan, um ihn zu finden, aber es war wie verhext. Achja und der Rote war zickig geworden. Als ob er es Lance übel nahm, dass er seinen früheren Paladin in eine Falle hatte laufen lassen. Verdammt, er machte sich ohne das auch schon genug Vorwürfe.
“Hätte ich wohl!”, erinnerte er sich daran, dass er Gesellschaft hatte und Pidge nickte nur mit einem “Aha”, das genau das Gegeteil mitklingen ließ. Das Mädchen konnte wirklich nerven! Aber sie zuckte zum Glück jetzt nur noch mit den Schultern und sagte: “Ich soll dich holen. Du hast das Abendessen verpasst. Und das Mittagessen. Wir machen uns Sorgen. Um dich und um Shiro”, fügte sie hinzu, als wäre es hier in diesem Moment noch eingefallen.
“Shiro?” Vergeblich versuchte Lance sich zu erinnern, ob der irgendwie anders als sonst gewirkt hatte. Aber zugegeben, er hatte Phasen, in denen er nicht besonders empfänglich für die Stimmungen anderer war. Und Shiro war immer so beherrscht. Als könnte ihn nichts aus der Ruhe bringen.
Aber wenn er jetzt so darüber nachdachte, war Shiro seit Keiths Verschwinden stiller als sonst. In sich gekehrter. Vor allem seit ihnen allen klargeworden war, dass mit dem Schwarzen Löwen etwas nicht stimmte. Er reagierte auf Shiro (zum Glück), aber nie länger als ein paar Sekunden. Als hätte was auch immer passiert war, ihn stärker beschädigt, als sie sehen konnten. Shiro, Allura, Pidge und Hunk versuchten seitdem herauszufinden, was los war, aber bisher ohne Erfolg. Sie wussten alle, dass sie ohne den Löwen kaum eine Chance hatten, Keith zu finden. Den richtigen vorzugsweise, nicht dass er genau wie Shiro damals einfach durch einen bösen Klon ersetzt wurde. Sie hatten das ja da schon nicht bemerkt. Er, Lance, hatte es nicht bemerkt. Was taugte er überhaupt, wenn er nicht einmal merkte, dass einer seiner Freunde einfach ausgetauscht wurde. Wenn er zurückblieb, während ein anderer sich bei einer seltendämlichen Akton in Lebensgefahr begab?
“Ja, Shiro”, antwortete Pidge etwas ungeduldig. “Ihr seid beide gerade zu wenig zu brauchen, weißt du das? Aber Shiro macht sich wenigstens nützlich und sitzt nicht nur in der Gegend rum.”
Erstaund sah Lance sie an. Solche Töne war er von ihr gar nicht gewöhnt und Pidge schien jetzt auch zu bemerken, dass sie sich etwas in Rage geredet hatte. Betroffen sah sie zur Seite. “Tut mir Leid. Aber wir haben alle Angst um Keith.”
“Ich weiß. Auch mein Kumpel hier…” Er nickte zu seinem Löwen, der regungslos im Hangar saß, wie es sich gehörte. Außer… Lance war mit einem Satz auf den Beinen und starrte die Maschine an, die ebenso wie die anderen Teile von Voltron schon unter Beweis gestellt hatte, dass sie mehr war als ein Kampfgerät. “Keith hatte doch eine ziemlich tiefe Verbindung zu ihm, oder?” Was, wenn sie sich um den falschen Löwen bemühten und damit wertvolle Zeit verschwendeten?
“Klar. Aber du bist jetzt der Pilot.”
“Weiß ich. Aber er ist ziemlich launisch, seit Keith weg ist. Und der Schwarze Löwe ist ja auch noch etwas auf Shiro eingestellt.”
“Jaaa? Und?” Es war selten, dass Pidge derart auf dem Schlauch stand und Lance hatte nicht die Geduld, darauf zu warten, dass sie kapierte, was er meinte. Stattdessen konzentrierte er sich auf den Roten. “Meinst du, du kannst Keith finden? Wolltest du mir das die ganze Zeit sagen?”
Eine Weile passierte nichts, dann aber hörte, nein spürte er ein tiefes Grollen. Und endlich, endlich kapierte auch Pidge. “Das könnte wirklich funktionieren! Wir müssen sofort mit den anderen reden!”
Eigentlich juckte es Lance eher in den Fingern, endlich Keith zu suchen, aber dessen Alleingang hatte ja erst zu der blöden Situation geführt. Darum trabte er brav hinter Pidge her und wurde von Allura belagert, kaum dass er das betrat, was sich auf diesem Schiff so optimitisch als Kantine bezeichnete. Selbst Hunk hatte es noch nicht geschafft, hier irgendetwas Essbares zustandezubringen. “Da bist du ja endlich!” Normalerweise hätte Lance auf Alluras Worte wohl mit einem Flirtversuch oder wenigstens einem lässigen Spruch reagiert, aber jetzt hatte er andere Dinge im Kopf. Außerdem… hey, wenn er der Held der Stunde war, dann konnte das für ihre Beziehung ja auch nicht schlecht sein, oder?
Schnell sah er sich um, ob die anderen auch da waren. Etwas entfernt saßen Shiro und Hunk, Matt war nicht zu sehen… Coran ebensowenig. Aber die Paladine waren vollzählig und das war das Wichtigste. Darum platzte er auch direkt heraus: “Ich weiß, wie wir Keith finden.”
Ein paar Sekunden herrschte Totenstille (abgesehen von den immer präsenten Maschinen des Raumschiffes), dann redeten alle durcheinander. “Was?” “Aber wie?” “Der Schwarze Löwe ist kaputt!” “Die Sensoren…” Lance konnte nicht anders, er genehmigte sich die paar Sekunden Vorabruhm, bevor er beide Hände hob. Nochmal dauerte es etwas, bis alle wieder die Klappe hielten. “Keiths alter Löwe. Der Rote. Ich bin mir sicher, dass er ihn finden kann.” Hoffentlich hatte er ihn nicht falsch verstanden.
“Natürlich! Das Band zwischen einem Paladin und seinem Löwen wird nicht so einfach ganz durchtrennt! Das haben wir ja schon gemerkt, als der Schwarze Löwe damals Shiro gefunden hat!”, rief Allura und Lance war erleichtert, als er die Hoffnung in ihren Augen wieder aufglimmen sah.
“Hoffen wir nur, dass wir diesmal keinen Klon aufsammeln, der uns alle verraten will”, verkündete Hunk und selbst Lance war klar, dass das ziemlich unpassend war. Shiro jedenfalls schien sich plötzlich nicht mehr sehr wohl in seiner Haut zu fühlen. Dabei konnte der am allerwenigsten etwas für das vergangene Chaos. Etwas verspätet bemerkte auch Hunk, dass er besser die Klappe gehalten hätte, denn er senkte betreten den Kopf und murmelte: “Sorry.” Lange hielt das natürlich nicht an, im nächsten Moment sprang er auf und verkündete: “Dann retten wir Keith!”
“Erstmal müssen wir herausfinden, wo er ist. Und dann überlegen wir uns, wie wir ihn retten… ohne noch jemanden zu verlieren.” Auch Shiro war aufgestanden und erinnerte wieder etwas an sein altes Selbst.
“Dann los!” Lance war schon fast wieder zur Tür heraus, aber Allura hielt ihn mit einem Griff am Arm fest, der ihn fast winseln ließ. “Nichts da. Du isst erstmal was. Sonst kippst du uns um.”
“Aber…” Das verzögerte alles doch nur noch weiter! Und wer wusste schon, was in der Zwischenzeit mit Keith gemacht wurde! War den anderen nicht klar, dass jetzt jede Sekunde zählte, wo sie endlich einen Plan hatten?
“Allura hat Recht”, sagte Shiro und hatte den Anstand, selbst nicht glücklich damit zu wirken. Aber seine Stimme war ruhig und vor allem autoritär wie immer. “Du hast die letzten beiden Tage kaum etwas gegessen und wenn wir Keith helfen wollen, müssen wir alle bei Kräften sein. Und wir wissen nicht, wie viel Zeit wir haben, wenn wir ihn erst gefunden haben.”
“Moment”, warf Pidge ein, “wir?”
“Natürlich. Ich komme mit. Lance, ich fliege dann mit dir.”
Okay, das war unerwartet. Na gut, eigentlich nicht.
Challenge: h/c - paralysiert
Fandom: Voltron
Charaktere: Lance, Pidge, der Rest
Wörter: 1340
Widmung: Für
Teil 1
Teil 2
Er hätte darauf bestehen sollen, Keith zu begleiten. Das war alles, was ihm im Kopf herumging. Dann wäre er jetzt vielleicht nicht weg. Oder tot. Okay, der Idiot hatte ihm einen klaren Befehl gegeben, aber trotzdem. Lance hatte sich schon oft genug mit dem großen Anführer angelegt und… nie gewonnen. Egal. Er hätte…
“Das hätte wohl kaum was geändert”, sagte Pidge, die wie aus dem Nichts aufgetaucht war. So sehr aus dem Nichts es in einem Hangar nunmal ging. Lance jedenfalls hatte sie nicht bemerkt und zuckte zusamme. “Erschreck mich doch nicht so!”
Das teameigene Superhirn zuckte mit den Schultern und meinte: “Du hättest nicht mal eine Elefantenherde bemerkt.”
Vermutlich hatte sie damit sogar weg. Lance wusste nicht einmal, wie lange er schon hier saß, einfach auf dem Boden zwischen seinem und Keiths Löwen. Letzteren hatten sie schon vor zwei Tagen gefunden, nur ein paar Stunden nachdem der Kontakt zu seinem Piloten abgebrochen war. Und gleich nachdem der Mond, den Keith hatte erkunden wollen plötzlich in die Luft gegangen war. Oder ins Vakuum. Jedenfalls waren von ihm nur noch ein paar Felsbrocken, komische Kristallsplitter die Pidge und vor allem Matt auf Trab hielten und eine ganze Menge Staub übrig. Von Keith selbst… keine Spur.
Seitdem hatten sie alles getan, um ihn zu finden, aber es war wie verhext. Achja und der Rote war zickig geworden. Als ob er es Lance übel nahm, dass er seinen früheren Paladin in eine Falle hatte laufen lassen. Verdammt, er machte sich ohne das auch schon genug Vorwürfe.
“Hätte ich wohl!”, erinnerte er sich daran, dass er Gesellschaft hatte und Pidge nickte nur mit einem “Aha”, das genau das Gegeteil mitklingen ließ. Das Mädchen konnte wirklich nerven! Aber sie zuckte zum Glück jetzt nur noch mit den Schultern und sagte: “Ich soll dich holen. Du hast das Abendessen verpasst. Und das Mittagessen. Wir machen uns Sorgen. Um dich und um Shiro”, fügte sie hinzu, als wäre es hier in diesem Moment noch eingefallen.
“Shiro?” Vergeblich versuchte Lance sich zu erinnern, ob der irgendwie anders als sonst gewirkt hatte. Aber zugegeben, er hatte Phasen, in denen er nicht besonders empfänglich für die Stimmungen anderer war. Und Shiro war immer so beherrscht. Als könnte ihn nichts aus der Ruhe bringen.
Aber wenn er jetzt so darüber nachdachte, war Shiro seit Keiths Verschwinden stiller als sonst. In sich gekehrter. Vor allem seit ihnen allen klargeworden war, dass mit dem Schwarzen Löwen etwas nicht stimmte. Er reagierte auf Shiro (zum Glück), aber nie länger als ein paar Sekunden. Als hätte was auch immer passiert war, ihn stärker beschädigt, als sie sehen konnten. Shiro, Allura, Pidge und Hunk versuchten seitdem herauszufinden, was los war, aber bisher ohne Erfolg. Sie wussten alle, dass sie ohne den Löwen kaum eine Chance hatten, Keith zu finden. Den richtigen vorzugsweise, nicht dass er genau wie Shiro damals einfach durch einen bösen Klon ersetzt wurde. Sie hatten das ja da schon nicht bemerkt. Er, Lance, hatte es nicht bemerkt. Was taugte er überhaupt, wenn er nicht einmal merkte, dass einer seiner Freunde einfach ausgetauscht wurde. Wenn er zurückblieb, während ein anderer sich bei einer seltendämlichen Akton in Lebensgefahr begab?
“Ja, Shiro”, antwortete Pidge etwas ungeduldig. “Ihr seid beide gerade zu wenig zu brauchen, weißt du das? Aber Shiro macht sich wenigstens nützlich und sitzt nicht nur in der Gegend rum.”
Erstaund sah Lance sie an. Solche Töne war er von ihr gar nicht gewöhnt und Pidge schien jetzt auch zu bemerken, dass sie sich etwas in Rage geredet hatte. Betroffen sah sie zur Seite. “Tut mir Leid. Aber wir haben alle Angst um Keith.”
“Ich weiß. Auch mein Kumpel hier…” Er nickte zu seinem Löwen, der regungslos im Hangar saß, wie es sich gehörte. Außer… Lance war mit einem Satz auf den Beinen und starrte die Maschine an, die ebenso wie die anderen Teile von Voltron schon unter Beweis gestellt hatte, dass sie mehr war als ein Kampfgerät. “Keith hatte doch eine ziemlich tiefe Verbindung zu ihm, oder?” Was, wenn sie sich um den falschen Löwen bemühten und damit wertvolle Zeit verschwendeten?
“Klar. Aber du bist jetzt der Pilot.”
“Weiß ich. Aber er ist ziemlich launisch, seit Keith weg ist. Und der Schwarze Löwe ist ja auch noch etwas auf Shiro eingestellt.”
“Jaaa? Und?” Es war selten, dass Pidge derart auf dem Schlauch stand und Lance hatte nicht die Geduld, darauf zu warten, dass sie kapierte, was er meinte. Stattdessen konzentrierte er sich auf den Roten. “Meinst du, du kannst Keith finden? Wolltest du mir das die ganze Zeit sagen?”
Eine Weile passierte nichts, dann aber hörte, nein spürte er ein tiefes Grollen. Und endlich, endlich kapierte auch Pidge. “Das könnte wirklich funktionieren! Wir müssen sofort mit den anderen reden!”
Eigentlich juckte es Lance eher in den Fingern, endlich Keith zu suchen, aber dessen Alleingang hatte ja erst zu der blöden Situation geführt. Darum trabte er brav hinter Pidge her und wurde von Allura belagert, kaum dass er das betrat, was sich auf diesem Schiff so optimitisch als Kantine bezeichnete. Selbst Hunk hatte es noch nicht geschafft, hier irgendetwas Essbares zustandezubringen. “Da bist du ja endlich!” Normalerweise hätte Lance auf Alluras Worte wohl mit einem Flirtversuch oder wenigstens einem lässigen Spruch reagiert, aber jetzt hatte er andere Dinge im Kopf. Außerdem… hey, wenn er der Held der Stunde war, dann konnte das für ihre Beziehung ja auch nicht schlecht sein, oder?
Schnell sah er sich um, ob die anderen auch da waren. Etwas entfernt saßen Shiro und Hunk, Matt war nicht zu sehen… Coran ebensowenig. Aber die Paladine waren vollzählig und das war das Wichtigste. Darum platzte er auch direkt heraus: “Ich weiß, wie wir Keith finden.”
Ein paar Sekunden herrschte Totenstille (abgesehen von den immer präsenten Maschinen des Raumschiffes), dann redeten alle durcheinander. “Was?” “Aber wie?” “Der Schwarze Löwe ist kaputt!” “Die Sensoren…” Lance konnte nicht anders, er genehmigte sich die paar Sekunden Vorabruhm, bevor er beide Hände hob. Nochmal dauerte es etwas, bis alle wieder die Klappe hielten. “Keiths alter Löwe. Der Rote. Ich bin mir sicher, dass er ihn finden kann.” Hoffentlich hatte er ihn nicht falsch verstanden.
“Natürlich! Das Band zwischen einem Paladin und seinem Löwen wird nicht so einfach ganz durchtrennt! Das haben wir ja schon gemerkt, als der Schwarze Löwe damals Shiro gefunden hat!”, rief Allura und Lance war erleichtert, als er die Hoffnung in ihren Augen wieder aufglimmen sah.
“Hoffen wir nur, dass wir diesmal keinen Klon aufsammeln, der uns alle verraten will”, verkündete Hunk und selbst Lance war klar, dass das ziemlich unpassend war. Shiro jedenfalls schien sich plötzlich nicht mehr sehr wohl in seiner Haut zu fühlen. Dabei konnte der am allerwenigsten etwas für das vergangene Chaos. Etwas verspätet bemerkte auch Hunk, dass er besser die Klappe gehalten hätte, denn er senkte betreten den Kopf und murmelte: “Sorry.” Lange hielt das natürlich nicht an, im nächsten Moment sprang er auf und verkündete: “Dann retten wir Keith!”
“Erstmal müssen wir herausfinden, wo er ist. Und dann überlegen wir uns, wie wir ihn retten… ohne noch jemanden zu verlieren.” Auch Shiro war aufgestanden und erinnerte wieder etwas an sein altes Selbst.
“Dann los!” Lance war schon fast wieder zur Tür heraus, aber Allura hielt ihn mit einem Griff am Arm fest, der ihn fast winseln ließ. “Nichts da. Du isst erstmal was. Sonst kippst du uns um.”
“Aber…” Das verzögerte alles doch nur noch weiter! Und wer wusste schon, was in der Zwischenzeit mit Keith gemacht wurde! War den anderen nicht klar, dass jetzt jede Sekunde zählte, wo sie endlich einen Plan hatten?
“Allura hat Recht”, sagte Shiro und hatte den Anstand, selbst nicht glücklich damit zu wirken. Aber seine Stimme war ruhig und vor allem autoritär wie immer. “Du hast die letzten beiden Tage kaum etwas gegessen und wenn wir Keith helfen wollen, müssen wir alle bei Kräften sein. Und wir wissen nicht, wie viel Zeit wir haben, wenn wir ihn erst gefunden haben.”
“Moment”, warf Pidge ein, “wir?”
“Natürlich. Ich komme mit. Lance, ich fliege dann mit dir.”
Okay, das war unerwartet. Na gut, eigentlich nicht.
no subject
Date: 2018-08-06 01:07 pm (UTC)Also erst einmal, ich LIEBE Lance. Ich meine, ich sage immer, dass ich mich nicht entscheiden kann, was Lieblingscharakter betrifft, aber ich glaube, es ist Lance für mich, auch wenn alle Anderen auch total klasse sind. Hach, ich kann mich nicht entscheiden xD
Aber du hast ihn wirklich super getroffen. Allein seine Schuldgefühle. Ich meine, er wirft immer mit Witzen und Albernheiten um sich herum, aber im Grunde genommen, tut er das ja alles nur, um nicht über die wichtigen Sachen nachdenken zu müssen. Ich meine, als ihm klar wird, dass Shiro gar nicht Shiro war und dass er versucht hat, Lance das mitzuteilen, gott, er hat sich so schuldig gefühlt und hier ist es genauso. Ich meine, klar hat Keith ihm einen Befehl gegeben, aber Keith hat auch immer wieder Sachen getan, die nicht abgesegnet waren. Er hätte ihm ja einfach hinterher fliegen können. Also ja, ich verstehe, warum sich Lance so tierische Selbstvorwürfe macht, aber eigentlich kann er nichts dafür. Er kann wirklich nichts dafür.
Und hey, ich liebe, dass Red die Lösung ist!
Ich liebe Keith und Red und ich bin auch noch der festen Überzeugung, dass da immer eine Beziehung sein wird, auch wenn Keith jetzt mit Black unterwegs ist.
Und aaah, Pidge war auch toll. Besonders dieses "Wir machen uns auch Sorgen".
Aber jetzt haben sie ja auch einen Plan und nachdem Lance dann auch endlich mal was gegessen hat, kann es losgehen und wir retten Keith!
no subject
Date: 2018-08-07 05:33 pm (UTC)Hach, ich bin erleichtert, dass ich Lance nicht ruiniert habe! Ich hatte erst ein paar Probleme, in ihn reinzukommen, aber dann hat er mir doch großen Spaß gemacht. So betrübt zu sein, passt aber nicht zu ihm. Das wird sich zum Glück bald ändern.
Und natürlich ist Red die Lösung! Ich habe ja sehr gefeiert als ich gelesen habe, wie du es in deiner Challenge ähnlich gehandhabt hast. XD Und Black hat nunmal auch Shiro gefunden, als er schon mit Keith geflogen ist. Die anderen Löwen vergessen ihre früheren Paladine bestimmt auch nicht. ._.
no subject
Date: 2018-08-07 07:45 pm (UTC)Aber dass die Löwen ihre früheren Paladine nicht vergessen, zeigt ja auch schon, dass Black immer noch eine Verbindung mit Zarkon hatte, selbst nach all dieser Zeit.
Das ist sicherlich ein Bund, was nicht so schnell gebrochen wird, auch wenn sie andere Paladine erlauben, sie zu steuern