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[identity profile] nyx-chan.livejournal.com posting in [community profile] 120_minuten
Team: Mond
Challenge: Romantik/Intimität – Händchen halten unter Freunden (für mich)
Fandom: The Hollow
Wörter: ~2660
Anmerkung: In quasi-Weiterführung hierzu. Das ist inzwischen so dermaßen selbstständig geworden und spielt eh außerhalb des Canons, dass es sich wie eine AU anfühlt X'D


Mit dem Rücken zur Tür stand Kai mit einer Schachtel Donuts da. Was sich ihm bot, hatte er so nicht erwartet, und er fragte sich, warum er überhaupt noch überrascht war. Er hatte schon oft genug Mira besucht, um ihre Katzen kennen zu lernen. Jetzt sah er eigentlich fast nur Katzen – ein Meer aus schwarzem Fell und manchmal aufblitzenden, farbigen Augen. Ganz vorne schauten ein paar Füße mit pink-grün gestreiften Socken raus. Irgendwo dazwischen ragten zwei Hände raus, die mit einer Switch spielten. Im Vordergrund waren die Geräusche des Spieles zu hören, getragen von dem Bass des Katzenschnurrens. Statt ihn zu amüsieren deprimierte es ihn, wie Mira vergraben unter Katzen auf ihrem Bett lag.

„Hi Mira“, grüßte er sie und traute sich nicht einen weiteren Schritt ins Zimmer zu treten. Die ganze Stimmung war zu anders, irgendwie angespannt.

Alles, was Kai wusste, war, dass sie irgendwie Beef mit Adam hatte. Adam wollte nichts konkretes sagen und meinte nur, sie hätten sich eigentlich wieder versöhnt. Mira meinte, dass sie sich zwar versöhnt hätten, aber sie trotzdem noch deprimiert war und Zeit bräuchte. Kai dachte, dass das alles doch doof war und am liebsten Adam schütteln wollte, warum er zu Mira gemein war. Er wusste zwar nicht, was er genau getan hatte, aber Adam war vermutlich Schuld. So in etwa hatte er es ihm zumindest vorhin wütend geschrieben. Adam hatte kaum darauf geantwortet. Alles doof.

Und nun stand er da mit einer Pappschachtel voller Fett und Zucker vor einem Sarg aus Katzen.

„Hey~“, antwortete sie etwas tonlos und begann das Spiel abzuspeichern, um die Konsole wegzulegen. Oder eher neben sich aufs Bett fallen zu lassen, wo keine Katze war. Eine der freien Hände winkte ihm zu. „Sorry, Katzen.“

„Äh... ja. Sehe ich. Ich hab Donuts mitgebracht?“, sagte er, auch wenn es mehr wie eine Frage klang.

„Lecker!“, sagte sie mit bemühtem Enthusiasmus und klatschte demonstrativ mit den Händen. „Was stehst du noch da? Komm her!“ Mit beiden Händen winkten sie ihn zum Bett und wie auch immer Kai drauf sah, er wusste nicht genau, wo er sich am besten hinsetzen sollte, ohne das es zu kuschelig wurde.

Zögerlich trat Kai zum Bett rüber und begutachtete aus der Nähe das Problem, von dem Miras Gesicht ihn schnell ablenkte. Zwischen Katzenknäulen lächelte sie zu ihm rauf und er konnte nicht anders als dies zu erwidern.

„Nettes Outfit. Vermutlich hätte Green Peace damit ein Problem.“

Kai verbuchte es als Erfolg als sie kurz kicherte und wieder etwas mehr wie ihr übliches Selbst aussah.

„In irgendwas muss ich mich vergraben, wenn der Erdboden sich schon nicht unter mir öffnet.“ Mit einem Schulterzucken wurde Miras Lächeln wieder etwas trauriger und sie sah weg.

Den Karton auf dem Nachttisch abstellend griff sich Kai die Katze, die auf Miras linken Arm lag, halb in der Armkuhle, halb über ihre Schulter drapiert. Sie hatte nur ein Schnauben dafür übrig und sprang von Kais Schoß wieder herunter, als er ihr eine neue Kuschelgelegenheit bieten wollte. Dann eben nicht, dachte er sich und setzte sich etwas bequemer am Kopfende hin. Zu seiner Rechten konnte er runter zu Mira schauen, die ihn schweigend beobachtete. Irgendwie passte es einfach nicht und kurzerhand legte er sich mit dem Rücken auf das Bett. Seine Aktion hat für genug Bewegung gesorgt, dass einige der Katzen ihn missbilligend anstarrten und eine sogar aufstand, unschlüssig, ob sie flüchten oder nur neu positionieren sollte. Als er endlich still da lag, konnte auch die stehende Katze sich wieder zwischen Miras Schienenbeinen einkuscheln.
Kai drehte seinen Kopf nach rechts und auch wenn sein Herz sofort wieder schneller zu klopfen begann, war es deutlich besser. Miras Lächeln bestätigte ihn darin.

„Sorry, dass ich grad so eine Spaßbremse bin“, begann sie sich halblaut zu entschuldigen und wurde von ihm mit einem „Papperlapapp!“ unterbrochen.

„Ist halt nicht immer alles spaßig. Von deinem Katzensarg aus zu schließen hast du vermutlich keine Lust was zu unternehmen, hm?“

Mit einem halb amüsierten, halb traurigen Lächeln schüttelte sie den Kopf.

„Ich finde auch, dein Bett vollkrümeln und dabei über Adam zu lästern viel ansprechender!“

Kai hatte gehofft, sie vielleicht wieder zum Lachen zu bringen, aber dafür war das Thema wohl doch noch etwas zu frisch. „Natürlich nur, wenn du willst.“

Das brachte ihm wieder ein Lächeln ein. Es erwischte ihn jedoch kalt als sie nach seiner Hand griff oder viel eher ihre Finger in seine Handfläche schob. Automatisch griff er vorsichtig zu, womit sie mit einem Drücken ihm antworte.

„Danke“, begann Mira wieder halblaut und drehte ihren Kopf so, dass sie an die Decke schauen konnte. Er folgte ihrem Beispiel, weil es die ganze Händchenhalten-Situation für ihn enorm erleichterte. „Aber ehrlich gesagt: da gibt es nicht viel zu lästern. Adam hat nichts gemacht.“ Bei dem Satz musste sie kurz lachen, das mehr wie ein gestocktes Ausatmen klang, und Kai fand das verdächtig. „Ich hab mich blöd verhalten und muss das jetzt verdauen.“

„Aber ihr habt euch wieder versöhnt?“, fragte Kai sicherheitshalber.

„Hm, ja, schon. Also ja, wir haben es geklärt. Aber kennst du das: du hast Scheiße gebaut und dir sagt man, alles ist ok, vergeben und vergessen, aber du schämst dich einfach so sehr dafür?“

Kai sah wieder zu ihr rüber und bemerkte, dass auch sie ihn beobachtete. Also nickte er und schluckte. „Zu gut. Aber... Ich kann mir nicht vorstellen, was du ausgefressen haben könntest, dass du dich so schämen müsstest. Nicht Adam gegenüber. Es ist Adam – er erträgt mich fast täglich und ich mach praktisch permanent Blödsinn, wenn man seinen Augenbrauen und seinen Mum-Kommentaren glaubt. Aber ich glaube, er findet das lustig, so wie man tollpatschigen Welpen zuguckt oder so. Auch wenn ich kein Welpe bin, absolut nicht. Wolf, total ein Wolf.“

Jetzt hatte er endlich das gewünschte Lachen erpokert und grinste sie erleichtert an.

„Du bist sowas von ein tollpatschiger Welpe!“, widersprach sie kichernd und zwei Katzen standen protestierend auf.

„Ich bin vielleicht so niedlich wie einer! Aber-“ Da blieb Kai doch hängen, weil er nicht wusste, wie er das formulieren sollte, ohne wie ein potenzieller Mörder oder Vergewaltiger zu klingen, was absolut uncool war, wenn man zusammen mit der besten Freundin in ihrem Bett lag. Wow, das klang auch verdächtig. Und wow, dass er so viel Hirn-zu-Mund-Filter heute besaß! Adam wäre stolz auf ihn.

„Oh ja, das bist du!“, stimmte ihm Mira in diesem Punkt zu und wieder hingen sich Kais Gedanken auf, weil-

„Du findest mich niedlich?!“, quiekte er erstickt. Panisch drehte er den Kopf weg, schlug sich die freie Hand auf den Mund und starrte die Decke an. Er spürte, wie sein gesamtes Gesicht in Flammen stehen musste und versuchte seinen Atem zu beruhigen. Über das Rauschen in seinen Ohren hinweg hörte er nur dumpf das leise „Oh.“ neben sich.
JA. OH.

Widerwillige Katzen flüchteten über Kai hinweg, als Mira sie von sich scheuchte, um sich auf die Seite zu drehen. Nicht so einfach, wenn man mit jemanden Händchen hielt. Aber statt völlig loszulassen, wechselte sie die Hand. Das half nicht seiner plötzlichen Angst sich komplett verraten zu haben. Ohne es zu merken griff er fester um ihre Finger, als würde er sich daran fest halten, und schloss kurz die Augen.

Es verstrichen einige Sekunden des Schweigens, ehe Mira schließlich flüsterte: „Tut mir leid.“

Kai hatte absolut keinen blassen Schimmer, was sie meinte, und als erstes klingelten nur Alarmglocken in der Befürchtung, er hätte etwas gemacht, weswegen sie sich schlecht fühlte. Verdammt, er hatte bestimmt so etwas gemacht! Er hatte sich nicht am Riemen reißen können vor lauter Begeisterung, als seine deprimierte beste Freundin, auf die er schon länger stand, als er mit ihr Gespräche führte, gecheckt hat, dass er auf sie steht. Was in diesem Moment einfach alles andere als angebracht war!
Panisch riss er die Augen auf und drehte den Kopf zu ihr. „Nein! Wofür? Quatsch! Entschuldige dich nicht! Ich muss mich entschuldigen! Urgh, das ist so daneben... Sorry, echt!“, purzelte es atemlos aus ihm heraus.

Aber statt eines entsetzten, angewiderten oder anderweitig nicht positiven Gesichtsausdruck schaute Mira ihn immer noch mit einem bitteren Lächeln an und Kai wusste nicht, womit er jemanden so nettes verdient hatte, wenn er sich ständig wie ein Vollpfosten benahm.

„Du musst dich auch für nichts entschuldigen“, erklärte sie ihm und drückte seine Hand. „Eigentlich ist es bisschen ironisch, dass dir fast das Gleiche passiert ist wie mir.“

Kais Gedanken waren viel zu aufgebracht, um zu verstehen, wovon sie sprach, besonders, weil es viel zu vage war. Was hatte er gemacht? Was hatte sie gemacht? Was war passiert? Warum ironisch? Redeten die beiden vom Gleichen? Er hatte grad sich versehentlich geoutet, wenn sie es richtig verstanden hatte – und das schien sie, sie war halt clever. Was hatte das damit zu tun, dass sie etwas getan hatte, weswegen sie sich Adam gegenüber schämte?
Oh.
„Oooh.“

„Jepp“, bestehtige sie knapp.

„Ooooooooh“, machte er erneut. Kai drehte den Kopf wieder zur Decke und starrte sie intensiv an, während in seinem Verstand die Gedanken einander wieder jagten. In all dem Wus kristalisierte sich jedoch immer mehr ein Bild in der Vordergrund, das er ohnehin schon seit einer Weile vor sich sah: Adam und Mira, zusammen, glücklich bis an ihr Lebensende.
„HÄ?!“, quäkte Kai verwirrt, als ihm der Fehlschluss auffiel, und drehte sich zu Mira „Er hat dich abgeblitzt?!“

„Jepp...“

„Aber-“

„Hm?“

„Aber-“, wiederholte Kai. Wie sollte er das erklären? „Ich dachte- Ihr- Seid ihr- Äh... Ich dachte, ihr seid schon zusammen. Seit was weiß ich wie lange schon?“

Aus großen, entsetzten Augen sah ihn Mira an. Sie japste kurz nach Luft, blinzelte, und begann zunächst nervös an zu lachen, ehe es ein lauthals hysterisches Lachen wurde.

„Das ist nicht witzig!!“, protestierte Kai und setzte sich auf.

Mira fiel wieder auf den Rücken, lachte weiter und wischte sich Tränen aus den Augen.

„Ihr wart so vertraut! Ihr habt euch so angeschaut! Ich war der festen Überzeugung, dass ihr schon längst miteinander geht und ich nur noch das fünfte Rad am Wagen bin! Oder das dritte, wenn wir von Fahrrädern reden.. Verdammt, egal. Oh mein Gott. Ich bin fertig. Ich komme her und glaube, eine Beziehung retten zu müssen und euch hier einen Dienst zu erweisen, weil für irgendwas ist so ein Kai vielleicht auch gut, und dann das! Alter...“

Während seines Monologs konnte sich Mira etwas beruhigen und setzte sich ebenfalls auf. Etwas unsicher beobachtete sie, wie Kai sich hochschaukelte und sich in seinen Gedanken wieder drehte.
„Denkst du nicht, wir hätten dir etwas gesagt?“

„Ich weiß nicht? Nein?“

„Wieso das denn nicht? Wir sind schließlich auch ein Team und da macht es etwas aus, ob zwei aus einem Team daten“, erklärte Mira verwirrt und war noch immer perplex darüber, dass Kai das bisher wirklich angenommen hatte.

„Weil-“, begann Kai und er hatte sofort einen Kloß im Hals. „Weil ihr auf den Idioten Rücksicht nehmen wolltet? Weil Adam es schon länger weiß und er immer versucht, ein guter Kumpel zu sein? Weil ihr gehofft habt, dass ich es von selbst raffe und euch endlich in Ruhe lasse?“, murmelte er heraus und hasste es, wie es in seiner Nase kribbelte.

„Ach Kai!“, seufzte Mira förmlich und fiel ihm um den Hals, um ihn fest zu umarmen. „Ich würde mich nie zwischen euch drängen wollen! Ich hab es nicht gemerkt, dass du- Es tut mir leid! Aber selbst wenn, wir hätten dich nie ausgegrenzt, weil du dazu gehörst.“

Zu überwältigt zum Reagieren hielt Kai einfach still während der Umarmung und ihrer Erklärung. Es war so viel und alles war anders als er glaubte und er wusste nicht, wo er anfangen sollte, wieder alles zusammenzupuzzeln. Nach einem Moment des Schweigens löste sich Mira langsam von ihm und schaute etwas verunsichert in sein etwas ausdrucksloses, hochrotes Gesicht. Ihre Blicke trafen sich und es war immer noch zu viel. Wenn er nicht wüsste, dass sein Kopf auf seinem Körper saß- woher wusste er eigentlich, dass sein Kopf wirklich auf seinem Körper saß? Gerade als er völlig irritiert an sich herabschauen wollte spürte er, wie Miras Finger über seine Wange streichelten und das einen Schock durch ihn durchschoss. OK, gutes Argument, dass sein Kopf auf dem Rest von ihm draufsaß, und wow, so hatte Mira seine ganze Aufmerksamkeit für sich. Ehe er sich versaß beugte sie sich schon vor und sein ganzer Körper verfiel wie in einen Ausnahmezustand aus Hitze, Kälte, Kribbeln, Taubheit und endloser Anspannung.
Und sie küsste ihn. Auf die Wange. Und für einen Augenblick war er über alle Maße enttäuscht. Tatsächlich hatte etwas in ihm auf mehr gehofft und er hasste sich sofort dafür, weil verdammt, Mira hatte ihn geküsst! Nachdem er praktisch ihr zu verstehen gegeben hat, dass er auf sie stand! Das war ein klares Zeichen, dass sie ihn nicht hasste oder abstoßen fand oder- oder- oder tatsächlich er vielleicht noch eine Chance bei ihr hatte!
Kais Ohrenspitzen durften inzwischen Feuer gefangen haben, so sehr wie die glühten.
Es verging ein Moment und er musste an dem Kloß im Hals vorbeischlucken. Als sein Blick wieder komplett auf den ihren fokusiert war, öffnete er kurz den Mund, konnte aber nichts hervorbringen.

„Alles ok?“, fragte sie leise und verunsichert, worauf er nur mit einem heftigen Nicken antworten konnte. „Wir sind ok?“ Wieder ein kräftiges Nicken. „Es ändert nichts zwischen uns, ok? Du bist mir sehr wichtig, Kai, du bist ein toller Freund. Genauso wie Adam. Ich bin echt glücklich euch beide zu haben und würde weder den einen, noch den anderen verlieren wollen.“

Kai starrte sie an und auch wenn er sie irgendwie hörte, war er gleichzeitig ganz weit weg und seine Gedanken bearbeiteten tausend Dinge gleichzeitig. Er registrierte kaum Miras verunsicherten, besorgten Blick und schreckte erst aus seinen Gedanken auf, als sie seine Schulter berührte.

„Dreiräder“, sagte er unvermittelt. Es war in dem Moment wie eine Erleuchtung und sein Magen machte einen Salto.

„Was?“, fragte Mira überrascht.

Noch im Gedanken gefangen öffnete Kai erneut den Mund, um auszuführen, und schaute ihr dafür wieder direkt in die Augen. Aber das allein reichte, um ihn wieder ganz in die Realität zu reißen und ein „Oh Gott“ zu keuchen, ehe er wieder die Hand auf den Mund schlug.

Beunruhigt beobachtete sie Kais Reaktionen und wollte nachfragen, als plötzlich ein Groschen bei ihr fiel und etwas in ihr zugleich hoffte und verzweifelte. „Oh.“

„Mira, versteh das bitte nicht falsch! Das war nicht so gemeint! Oder du weißt schon- eigentlich- das! Bitte!“ Mit einem Mal explodierte die ganze nervöse Energie in Kai zu Panik und seine Hände versuchten tausend Dinge gleichzeitig zu tun, zu greifen, zu zeigen, und waren völlig verloren, so wie sein Herzrasen und seine Angst. „Es tut mir leid! Bitte! Das war so nicht gemeint!“ Als würde es der Sache besseren Nachdruck verleihen, griff er nach ihren Schultern und schüttelte sie sacht. Aber sie blickte ihn trotzdem mit einem ausdruckslosen Gesicht an, was seine Panik weiter befeuerte. Als Mira nach seinen Handgelenken griff erstarrte alles in ihm vor Schreck und mit aufgerissenen Augen starrte er sie wie ein ängstliches Tier an.

„Das ist ok, keine Panik! Alles ist ok, Kai“, versuchte sie ihn zu beruhigen, aber er glaubte ihr nicht. „Ehrlich gesagt“, begann sie und stockte. Er konnte dabei zusehen, wie Miras Gesicht wiederum an Farbe annahm und den Blick etwas senkte. „... hatte ich auch kurz die Idee gehabt.“

OK. Kai blieb die Spucke weg.
„Oh.“

„Oh.“

Beide schwiegen sich an und ließen alles Gesagte etwas absacken, bis Kai wieder die Unsicherheit und Angst übermannte. Er wandt sich aus ihrem Griff, stand hastig auf und zog sich geistesabwesend die Klamotten zurecht, während er sich umsah. „Ich lass dir die Donuts hier. Ich muss los. Bald ist Abendessen und mein Dad ist heute da. Wir sehen uns morgen in der Schule. Bye!“, ratteterte er herunter, wich ihrem Blick die ganze Zeit aus und stürzte Hals über Kopf aus ihrem Zimmer.

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