Crack/Humor - eine Hand wäscht die andere
Jul. 23rd, 2018 09:05 pmTeam: Mond
Challenge: Crack/Humor – eine Hand wäscht die andere (für mich)
Fandom: Heroes of Olympus
Wörter: 828
Anmerkung: College-AU-Setting mit Will und Leo, das ich von
der_jemand geliehen habe. Allein deswegen ist es für sie. Und weil etwas Frazeleo-Pining, was immer für sie ist.
Mit einem Grunzen kroch Leo aus dem Spülenunterschrank heraus und verteilte geistesabwesend den Dreck auf seiner rechten Wange noch weiter über das Gesicht. Sicherheitshalber ruckelte er noch ein Mal am Abfluss und setzte sich schließlich auf den gefliesten Boden.
„OK, das ist auch erledigt.“
Leo lehnte sich auf seinen Armen zurück, um eine andere Körperhaltung einzunehmen. Dabei konnte er Will beobachten, der die ganze Zeit auf der Anrichte gesessen hatte. Sorglos hatte er Leo bei der Arbeit unterhalten. Leider war es nicht immer verständlich, weil Will der Meinung war, dass er seinen Lutscher nicht rausnehmen durfte. Unterzuckert - bah!
Will gab ein vergnügtes Geräusch von sich und beugte sich grinsend zur Spüle herüber, um sie zu testen. Als ob er sich nicht einfach auf Leos Wort verlassen könnte! Er hat ihm bisher alles repariert. Wie vorhin erst den Wasserkocher und die Mikrowelle. Leo wollte gar nicht so genau wissen, wie Will das hinbekommen hatte. Er hatte nur etwas von „Notfall“ gemurmelt. Offenkundig war es ihm selber peinlich gewesen.
„Perfekt!“, lobte Will seinen Haus- und Hofmechaniker als alles so funktionierte wie es sollte.
„Hast du was anderes erwartet?“, fragte Leo mit Nachdruck skeptisch. Widerrede war nicht zulässig.
„Niemals“, sagte Will mit einem ernsthaften Brustton und nahm sogar seinen Lutscher dafür heraus. Leo verdrehte die Augen. Die Schnittmenge zwischen Sarkasmus und tiefer Ehrlichkeit war bei Will einfach zu groß.
„Erinner mich bitte noch mal daran, warum ich mir das antu.“ Es sollte eigentlich rhetorisch sein, aber Leo erkannte seinen Fehler zu spät.
„Weil deine Freunde ihr Liebesnest in deiner WG aufgeschlagen haben“, antwortete Will prompt und trocken.
„Stimmt. Da war was“, seufzte Leo. Er gönnte es Jason und Piper, weil er die beiden liebte, aber es war manchmal doch sehr schwierig, wie sehr die beiden einander liebten. Und er selbst frustriert war. Und nur zu einem anderen Frustrieten fliehen konnte. Und sie nicht mal die Chance nutzten, um das Frustrationsproblem gemeinsam zu lösen, weil naaah. Und weil da andere Faktoren reinspielten.
„Aaauuußerdem“, setzte Will weiter fort und deutete mit dem Lutscher auf Leo: „kann ich dir neben den Namen noch andere Dinge besorgen.“
Leo setzte sich sofort richtig auf. „Namen? Und das sagst du mir erst jetzt?“
„Tja~“
„Erpresser! Außerdem brauch ich dich dafür nicht, wenn ich wollte, könnte ich-“
„Hast du aber nicht.“
„Weil-“
„Leo, Leo, Leo“, sagte Will in einem Singsang, der erstaunlich unmelodisch klang. „Anstatt mit deinen grenzenlosen Fähigkeiten der technischen Möglichkeiten anzugeben, solltest du einfach annehmen, was ich zu bieten habe.“
Bevor Leo Worte hatte, hatte er Gesten, die Will gefälligst zu verstehen hatte.
„Ich hatte Gründe, keine Person zu recherchieren! Weil- das wäre unethisch. Und das kann man anders lösen.“
„Leo.“
„Ich brauch dich nicht, um Leute kennen zu lernen. Leute lieben Leo Valdez!“
„Leo...“
„Wenn das genug Leute wüssten, wäre ich schon längst zum Nationalkulturgut erklärt worden!“
Leo hatte so viele Gesten für seine ganzen Worte und noch mehr Gedanken.
„...Leo.“
„Außerdem hätte es gereicht, wenn ich mich mal für die Sportteams interessiert hätte. Ist ja nicht so als wenn nicht überall deren Gesichter und Namen stünden.“
Und eigentlich, eigentlich wusste er auch ganz genau, warum er es nicht getan hatte.
„Wenn du es nicht wissen willst, kannst du es mir einfacher sagen.“
Verdammt!
„Ich hab dir deinen versifften Abfluss repariert!“
Will nickte andächtig mit dem Kopf. „Da finde ich bestimmt noch Wege, mich erkenntlich zu zeigen.“
„Solace.“
„Ja?“, fragte er unschuldig und mit gutmütigem Gesichtsausdruck. „Willst du wissen, ob ich Eiscreme nachgekauft habe? Bier steht auch kalt.“
Leo stand auf und klopfte sich die Hose ab. Dann trat er zu Will heran und lehnte sich gegen die Spüle. „Weißt du das Geheimnis meiner Großartigkeit? Ich kann Funktionstüchtigkeit geben und nehmen. Mit großer Macht, kommt großer Machtmissbrauch.“
Daraufhin sah ihn Will einen Moment stumm an und sagte schließlich kleinlaut: „Nicht die Kaffeemaschine.“
Leo grinste ihn verschlagen an.
Wieder von der Machtdemonstration erholt hob Will eine Hand und hielt Leo drei Finger hoch. „Ich geb dir drei Infos, im Tausch für deine drei guten Taten heute.“
„Klingt fair“, stimmte Leo zu und spürte bereits, wie seine Ohren zu kribbeln begann.
„1. Hazel Levesque, Freshman, Polo-Team.“
In seinem Kopf schrieb Leo frenetisch mit, aber gleichzeitig sah er es auch vor sich – die Polo-Göttin. 100% Konzentrationsprobleme.
„2. Frank Zhang, Junior, Football-Team.“
Verdammt, die Konzentrationsprobleme überschlugen sich. Es war nicht einfach, so viel unterzubringen. Oder vielleicht doch. Dunkel glaubt er sich da an was zu erinnern...
„3. Ich bin ständig als Sport-Sanitäter eingeteilt. Wenn du also das ausnutzen willst...“, fügte Will vieldeutig hinzu und wackelte mit den Augenbrauen.
Leo hatte wieder viele Gesten, bevor er Worte hatte.
Will fühlte sich fast schon schlecht, dass er mehr Worte hatte als er preisgab, weil er noch eine vierte Info hätte. Aber gegen ein Systemupdate auf seinem Laptop konnte er Beziehungsstatus tauschen.
Challenge: Crack/Humor – eine Hand wäscht die andere (für mich)
Fandom: Heroes of Olympus
Wörter: 828
Anmerkung: College-AU-Setting mit Will und Leo, das ich von
Mit einem Grunzen kroch Leo aus dem Spülenunterschrank heraus und verteilte geistesabwesend den Dreck auf seiner rechten Wange noch weiter über das Gesicht. Sicherheitshalber ruckelte er noch ein Mal am Abfluss und setzte sich schließlich auf den gefliesten Boden.
„OK, das ist auch erledigt.“
Leo lehnte sich auf seinen Armen zurück, um eine andere Körperhaltung einzunehmen. Dabei konnte er Will beobachten, der die ganze Zeit auf der Anrichte gesessen hatte. Sorglos hatte er Leo bei der Arbeit unterhalten. Leider war es nicht immer verständlich, weil Will der Meinung war, dass er seinen Lutscher nicht rausnehmen durfte. Unterzuckert - bah!
Will gab ein vergnügtes Geräusch von sich und beugte sich grinsend zur Spüle herüber, um sie zu testen. Als ob er sich nicht einfach auf Leos Wort verlassen könnte! Er hat ihm bisher alles repariert. Wie vorhin erst den Wasserkocher und die Mikrowelle. Leo wollte gar nicht so genau wissen, wie Will das hinbekommen hatte. Er hatte nur etwas von „Notfall“ gemurmelt. Offenkundig war es ihm selber peinlich gewesen.
„Perfekt!“, lobte Will seinen Haus- und Hofmechaniker als alles so funktionierte wie es sollte.
„Hast du was anderes erwartet?“, fragte Leo mit Nachdruck skeptisch. Widerrede war nicht zulässig.
„Niemals“, sagte Will mit einem ernsthaften Brustton und nahm sogar seinen Lutscher dafür heraus. Leo verdrehte die Augen. Die Schnittmenge zwischen Sarkasmus und tiefer Ehrlichkeit war bei Will einfach zu groß.
„Erinner mich bitte noch mal daran, warum ich mir das antu.“ Es sollte eigentlich rhetorisch sein, aber Leo erkannte seinen Fehler zu spät.
„Weil deine Freunde ihr Liebesnest in deiner WG aufgeschlagen haben“, antwortete Will prompt und trocken.
„Stimmt. Da war was“, seufzte Leo. Er gönnte es Jason und Piper, weil er die beiden liebte, aber es war manchmal doch sehr schwierig, wie sehr die beiden einander liebten. Und er selbst frustriert war. Und nur zu einem anderen Frustrieten fliehen konnte. Und sie nicht mal die Chance nutzten, um das Frustrationsproblem gemeinsam zu lösen, weil naaah. Und weil da andere Faktoren reinspielten.
„Aaauuußerdem“, setzte Will weiter fort und deutete mit dem Lutscher auf Leo: „kann ich dir neben den Namen noch andere Dinge besorgen.“
Leo setzte sich sofort richtig auf. „Namen? Und das sagst du mir erst jetzt?“
„Tja~“
„Erpresser! Außerdem brauch ich dich dafür nicht, wenn ich wollte, könnte ich-“
„Hast du aber nicht.“
„Weil-“
„Leo, Leo, Leo“, sagte Will in einem Singsang, der erstaunlich unmelodisch klang. „Anstatt mit deinen grenzenlosen Fähigkeiten der technischen Möglichkeiten anzugeben, solltest du einfach annehmen, was ich zu bieten habe.“
Bevor Leo Worte hatte, hatte er Gesten, die Will gefälligst zu verstehen hatte.
„Ich hatte Gründe, keine Person zu recherchieren! Weil- das wäre unethisch. Und das kann man anders lösen.“
„Leo.“
„Ich brauch dich nicht, um Leute kennen zu lernen. Leute lieben Leo Valdez!“
„Leo...“
„Wenn das genug Leute wüssten, wäre ich schon längst zum Nationalkulturgut erklärt worden!“
Leo hatte so viele Gesten für seine ganzen Worte und noch mehr Gedanken.
„...Leo.“
„Außerdem hätte es gereicht, wenn ich mich mal für die Sportteams interessiert hätte. Ist ja nicht so als wenn nicht überall deren Gesichter und Namen stünden.“
Und eigentlich, eigentlich wusste er auch ganz genau, warum er es nicht getan hatte.
„Wenn du es nicht wissen willst, kannst du es mir einfacher sagen.“
Verdammt!
„Ich hab dir deinen versifften Abfluss repariert!“
Will nickte andächtig mit dem Kopf. „Da finde ich bestimmt noch Wege, mich erkenntlich zu zeigen.“
„Solace.“
„Ja?“, fragte er unschuldig und mit gutmütigem Gesichtsausdruck. „Willst du wissen, ob ich Eiscreme nachgekauft habe? Bier steht auch kalt.“
Leo stand auf und klopfte sich die Hose ab. Dann trat er zu Will heran und lehnte sich gegen die Spüle. „Weißt du das Geheimnis meiner Großartigkeit? Ich kann Funktionstüchtigkeit geben und nehmen. Mit großer Macht, kommt großer Machtmissbrauch.“
Daraufhin sah ihn Will einen Moment stumm an und sagte schließlich kleinlaut: „Nicht die Kaffeemaschine.“
Leo grinste ihn verschlagen an.
Wieder von der Machtdemonstration erholt hob Will eine Hand und hielt Leo drei Finger hoch. „Ich geb dir drei Infos, im Tausch für deine drei guten Taten heute.“
„Klingt fair“, stimmte Leo zu und spürte bereits, wie seine Ohren zu kribbeln begann.
„1. Hazel Levesque, Freshman, Polo-Team.“
In seinem Kopf schrieb Leo frenetisch mit, aber gleichzeitig sah er es auch vor sich – die Polo-Göttin. 100% Konzentrationsprobleme.
„2. Frank Zhang, Junior, Football-Team.“
Verdammt, die Konzentrationsprobleme überschlugen sich. Es war nicht einfach, so viel unterzubringen. Oder vielleicht doch. Dunkel glaubt er sich da an was zu erinnern...
„3. Ich bin ständig als Sport-Sanitäter eingeteilt. Wenn du also das ausnutzen willst...“, fügte Will vieldeutig hinzu und wackelte mit den Augenbrauen.
Leo hatte wieder viele Gesten, bevor er Worte hatte.
Will fühlte sich fast schon schlecht, dass er mehr Worte hatte als er preisgab, weil er noch eine vierte Info hätte. Aber gegen ein Systemupdate auf seinem Laptop konnte er Beziehungsstatus tauschen.
no subject
Date: 2018-07-23 07:20 pm (UTC)Die Schnittmenge zwischen Sarkasmus und tiefer Ehrlichkeit war bei Will einfach zu groß.
Ich wollte dir dringend das hier zurück zitieren. Und dann noch etwa fünfhundert weitere Sätze, aberdann war ich zu sehr am Gackern um das mit dem Kopieren organisiert zu kriegen. Alter! MEHR!!!!
no subject
Date: 2018-07-23 07:32 pm (UTC)Danke <3 Ich schau, was sich reinrichten lässt :'D