Titel: Indirekte Beziehung
Team: Sonne
Challenge: Schreibaufgaben: Nur indirekte Rede - Für mich
Fandom: Tatort Stuttgart
Rating: P6
Genre: Preslash
Warnungen: Spoiler für den Tatort "Hart an der Grenze"
Zusammenfassung: Das hätte Thorsten ganz gerne...
Wörter: ~650
Anmerkungen: Wieder so ein totaler Schnellschuss. Ich wollte diese Szene schon ziemlich lange verarbeiten (wie ungefähr noch 100 andere aus diesem Tatort) und irgendwie beharrte das komisch Bunny dann darauf, dass es bitte diesen Prompt möchte. Und wer bin ich, meinen Bunnies zu widersprechen?
Sebastian ließ Lannert den Vortritt als sie das Büro der Adoptionsagentur verließen, stieg langsam hinter ihm die Treppe herunter, beobachtete ihn genau. Er hatte irgendetwas, das war eindeutig. Schon da drinnen auf dem Sofa hatte Sebastian gespürt, dass sein neuer Kollege sich plötzlich gar nicht mehr wohlgefühlt hatte. Wie er die Beine übereinandergeschlagen, die Arme vor der Brust verschränkt hatte, dazu dieser Gesichtsausdruck, nur scheinbar neutral, darunter aber verschlossen und abwehrend, das war schon ziemlich eindeutig. Es war vielleicht auch nicht ganz fair von ihm gewesen, dann trotzdem noch die Hand auf Lannerts Bein zu legen, dessen Oberschenkel zu streicheln, aber er hatte einfach nicht wiederstehen können. Nachdem Lannerts Hand sich so gut angefühlt hatte, warm, weich, kräftig, da war er einfach neugierig gewesen, ob der Rest auch so war. Für einen Mann seines Alters hatte Lannert verdammt kräftige Oberschenkel und wenn Sebastian ganz ehrlich war, musste er schon zugeben, dass für einen Moment die Frage in seinem Kopf aufgeblitzt war, wie diese Beine wohl ohne die Hose aussehen mögen, aber er hatte das schnell beiseite geschoben – und seine Hand trotzdem nicht weggenommen.
Bevor diese völlig unangemessenen Bilder sich doch noch in seinem Kopf festsetzen konnten, konzentrierte Sebastian sich lieber ganz schnell wieder auf Lannert – den angezogenen Lannert. Der drückte jetzt gerade die Tür auf und trat hinaus auf den Hof. Sein Jackett hatte er immer noch locker in der Hand. Sebastian wartete darauf, dass Lannert etwas sagt, endlich rausließ, was ihn schon die ganze Zeit anzusehen war, doch Lannert tat nichts dergleichen. Er schaute nur kurz hoch zum Schild von „New Life“, dann warf er sich doch das Jackett über die Schultern und ging stumm hinüber zum Auto. Sebastian folgte ihm, und als er dann selbst seine Jacke wieder anzog, war er das Warten dann leid. Anscheinend musste er Lannert ein bisschen aus der Reserve locken, also bemerkte er, dass es doch wohl ganz gut gelaufen wäre.
Darauf reagierte Lannert dann doch endlich. Er stemmte die Hand gegen die Dachreling und schaute Sebastian mit so einem komischen Blick an. Irgendwie missbilligend, aber das war nicht alles. Da lag noch etwas anderes in seinem Blick und als er dann fragt, ob es wirklich nötig gewesen wäre, dass Sebastian seine Hand eine geschlagene Minute gestreichelt hätte, da verriet seine Stimme auch etwas. Sebastian war sich nur nicht ganz sicher war eigentlich. Es schien, als ob Lannert diese Zärtlichkeiten unangenehm gewesen wären, aber nicht nur. Sebastian war sich nicht sicher, ob es diese etwas merkwürdige Färbung der Stimme war oder dieses fast unmerkliche Zucken der Augenbraue oder schon allein die Tatsache, dass Lannert so genau wusste, dass es eine Minute gewesen war, aber er konnte nicht anders, als dem kleinen metaphorischen Teufelchen auf seiner Schulter nachzugeben und Lannert noch ein bisschen zu provozieren. Also sagt er, dass es notwendig gewesen wäre, um das Bild noch ein bisschen abzurunden. Lannert sah nicht begeistert aus, ganz im Gegenteil und Sebastian befürchtete, zu weit gegangen zu sein. Er ruderte zurück und fügte noch hinzu, ob Lannert denn glaube, dass er das gern gemacht hätte.
Lannert schaute ihn an, mit diesem durchdringenden Blick, den Sebastian in den letzten beiden Tagen schon zur Genüge kennengelernt hatte und es kostete ihn doch einige Mühe, nicht die Schultern hochzuziehen. Bevor er es doch tat, öffnete er lieber die Autotür. Lannert zog die Augenbrauen hoch und antwortete schließlich, dass es sich so angefühlt hätte, als ob Sebastian das gerne getan hätte. Sebastian schüttelt nur leichte den Kopf und erwiderte schnell, dass Lannert das wohl gerne hätte, obwohl die Bemerkung ein ganz komisches Gefühl in seiner Brust auslöste.
Lannerts Augen weiteten sich für den Bruchteil einer Sekunde, bevor er sich schnell auf den Beifahrersitz fallen ließ. Es war fast unsichtbar, aber Sebastian hatte es trotzdem gesehen und er begriff, dass er Mitten ins Schwarze getroffen hatte. Ja, Lannert hätte das sehr gerne – und wenn er ganz ehrlich war, dann war er selbst auch längst nicht so abgeneigt, wie er als verheirateter Familienvater sein sollte.
Team: Sonne
Challenge: Schreibaufgaben: Nur indirekte Rede - Für mich
Fandom: Tatort Stuttgart
Rating: P6
Genre: Preslash
Warnungen: Spoiler für den Tatort "Hart an der Grenze"
Zusammenfassung: Das hätte Thorsten ganz gerne...
Wörter: ~650
Anmerkungen: Wieder so ein totaler Schnellschuss. Ich wollte diese Szene schon ziemlich lange verarbeiten (wie ungefähr noch 100 andere aus diesem Tatort) und irgendwie beharrte das komisch Bunny dann darauf, dass es bitte diesen Prompt möchte. Und wer bin ich, meinen Bunnies zu widersprechen?
Sebastian ließ Lannert den Vortritt als sie das Büro der Adoptionsagentur verließen, stieg langsam hinter ihm die Treppe herunter, beobachtete ihn genau. Er hatte irgendetwas, das war eindeutig. Schon da drinnen auf dem Sofa hatte Sebastian gespürt, dass sein neuer Kollege sich plötzlich gar nicht mehr wohlgefühlt hatte. Wie er die Beine übereinandergeschlagen, die Arme vor der Brust verschränkt hatte, dazu dieser Gesichtsausdruck, nur scheinbar neutral, darunter aber verschlossen und abwehrend, das war schon ziemlich eindeutig. Es war vielleicht auch nicht ganz fair von ihm gewesen, dann trotzdem noch die Hand auf Lannerts Bein zu legen, dessen Oberschenkel zu streicheln, aber er hatte einfach nicht wiederstehen können. Nachdem Lannerts Hand sich so gut angefühlt hatte, warm, weich, kräftig, da war er einfach neugierig gewesen, ob der Rest auch so war. Für einen Mann seines Alters hatte Lannert verdammt kräftige Oberschenkel und wenn Sebastian ganz ehrlich war, musste er schon zugeben, dass für einen Moment die Frage in seinem Kopf aufgeblitzt war, wie diese Beine wohl ohne die Hose aussehen mögen, aber er hatte das schnell beiseite geschoben – und seine Hand trotzdem nicht weggenommen.
Bevor diese völlig unangemessenen Bilder sich doch noch in seinem Kopf festsetzen konnten, konzentrierte Sebastian sich lieber ganz schnell wieder auf Lannert – den angezogenen Lannert. Der drückte jetzt gerade die Tür auf und trat hinaus auf den Hof. Sein Jackett hatte er immer noch locker in der Hand. Sebastian wartete darauf, dass Lannert etwas sagt, endlich rausließ, was ihn schon die ganze Zeit anzusehen war, doch Lannert tat nichts dergleichen. Er schaute nur kurz hoch zum Schild von „New Life“, dann warf er sich doch das Jackett über die Schultern und ging stumm hinüber zum Auto. Sebastian folgte ihm, und als er dann selbst seine Jacke wieder anzog, war er das Warten dann leid. Anscheinend musste er Lannert ein bisschen aus der Reserve locken, also bemerkte er, dass es doch wohl ganz gut gelaufen wäre.
Darauf reagierte Lannert dann doch endlich. Er stemmte die Hand gegen die Dachreling und schaute Sebastian mit so einem komischen Blick an. Irgendwie missbilligend, aber das war nicht alles. Da lag noch etwas anderes in seinem Blick und als er dann fragt, ob es wirklich nötig gewesen wäre, dass Sebastian seine Hand eine geschlagene Minute gestreichelt hätte, da verriet seine Stimme auch etwas. Sebastian war sich nur nicht ganz sicher war eigentlich. Es schien, als ob Lannert diese Zärtlichkeiten unangenehm gewesen wären, aber nicht nur. Sebastian war sich nicht sicher, ob es diese etwas merkwürdige Färbung der Stimme war oder dieses fast unmerkliche Zucken der Augenbraue oder schon allein die Tatsache, dass Lannert so genau wusste, dass es eine Minute gewesen war, aber er konnte nicht anders, als dem kleinen metaphorischen Teufelchen auf seiner Schulter nachzugeben und Lannert noch ein bisschen zu provozieren. Also sagt er, dass es notwendig gewesen wäre, um das Bild noch ein bisschen abzurunden. Lannert sah nicht begeistert aus, ganz im Gegenteil und Sebastian befürchtete, zu weit gegangen zu sein. Er ruderte zurück und fügte noch hinzu, ob Lannert denn glaube, dass er das gern gemacht hätte.
Lannert schaute ihn an, mit diesem durchdringenden Blick, den Sebastian in den letzten beiden Tagen schon zur Genüge kennengelernt hatte und es kostete ihn doch einige Mühe, nicht die Schultern hochzuziehen. Bevor er es doch tat, öffnete er lieber die Autotür. Lannert zog die Augenbrauen hoch und antwortete schließlich, dass es sich so angefühlt hätte, als ob Sebastian das gerne getan hätte. Sebastian schüttelt nur leichte den Kopf und erwiderte schnell, dass Lannert das wohl gerne hätte, obwohl die Bemerkung ein ganz komisches Gefühl in seiner Brust auslöste.
Lannerts Augen weiteten sich für den Bruchteil einer Sekunde, bevor er sich schnell auf den Beifahrersitz fallen ließ. Es war fast unsichtbar, aber Sebastian hatte es trotzdem gesehen und er begriff, dass er Mitten ins Schwarze getroffen hatte. Ja, Lannert hätte das sehr gerne – und wenn er ganz ehrlich war, dann war er selbst auch längst nicht so abgeneigt, wie er als verheirateter Familienvater sein sollte.