22. Türchen
Dec. 22nd, 2007 12:32 amTitel: Stille Nacht
Fandom: Collision - Wenn zwei Welten aufeinander treffen
Charaktere: Chloe und Kira
Genre: öhm, allgemein? Alltag? Humor (nein, ich kanns nicht)?
Challenge: Stille Nacht und Warten (wer dieses Thema in der Geschichte erkennt, kriegt nen Keks)
Wörter: 1045
Kommentar: Und noch eine FF zu meiner eigenen Story, obwohl ich gerade mal den Prolog habe... Ich bin dämlich, ich weiß, aber mir fällt momentan nichts zu Collision ein und ich hab genug zu Hause zu tun (vor allem, da wir jetzt einen kleinen Welpen haben und ich alle zwei Stunden mit der Kleinen raus muss).
Die Geschichte spielt übrigens einige Jahre vor dem Beginn von Collision und die Hauptcharaktere kommen hier nicht vor ^^" Was soll ich sagen, ich mag meine Nebencharaktere (die noch gar nicht vorkommen).
Fandom: Collision - Wenn zwei Welten aufeinander treffen
Charaktere: Chloe und Kira
Genre: öhm, allgemein? Alltag? Humor (nein, ich kanns nicht)?
Challenge: Stille Nacht und Warten (wer dieses Thema in der Geschichte erkennt, kriegt nen Keks)
Wörter: 1045
Kommentar: Und noch eine FF zu meiner eigenen Story, obwohl ich gerade mal den Prolog habe... Ich bin dämlich, ich weiß, aber mir fällt momentan nichts zu Collision ein und ich hab genug zu Hause zu tun (vor allem, da wir jetzt einen kleinen Welpen haben und ich alle zwei Stunden mit der Kleinen raus muss).
Die Geschichte spielt übrigens einige Jahre vor dem Beginn von Collision und die Hauptcharaktere kommen hier nicht vor ^^" Was soll ich sagen, ich mag meine Nebencharaktere (die noch gar nicht vorkommen).
"Sti~hille Naaacht, hei~lige Naaacht, aaalles schläääft, eiiinsam waaacht-"
"Kira... Noch ist nicht Weihnachten, es ist ja noch nicht einmal der erste Advent!"
Kira grinste nur breit und sang fröhlich weiter. Chloe hingegen konnte dieses Lied nicht ausstehen, konnte es noch nie ausstehen, genauso wenig wie Oh Tannenbaum.
"Kira, wir sind nicht hier, um die Leute abzuschrecken und den Laden in den Ruin zu treiben."
Tatsächlich war kaum jemand da, wo normalerweise das kleine Café, in dem sie saßen, gut besucht war. Chloe konnte nur zu gut verstehen, warum sich niemand mehr hineintraute. Man hörte Kira bestimmt sogar schon draußen, so laut sang sie.
"Ach komm schon, Chloe! Ist doch nichts dabei! Ein wenig mehr Weihnachtsstimmung! Yay!"
Kira hörte endlich auf zu singen, dafür fing sie allerdings an, Chloe eindringlich anzustarren, als würde sie gleich über diese herfallen.
"Kira..."
Chloe kannte das schon von ihrer besten Freundin. Aber auch wenn Kira gerade ziemlich nervte, kam Chloe um ein kleines Lächeln nicht drumrum.
Sie wusste genau, dass Kira zwar immer so tat, als höre sie auf niemanden, doch in Wahrheit ging sie immer auf Chloes Wünsche ein - außer, sie wollte Chloe ärgern.
"Zwei Mal Cappucchino und Cajuns, bitteschön."
Die Kellnerin stellte zwei breite Tassen und eine große Portion Cajuns mit Tomatensoße auf den Tisch und verschwand eilig wieder, um weitere Bestellungen an die Tische zu bringen.
"Mhh! Endlich", sagte Kira begeistert und schnappte sich gleich drei Stücke auf einmal, die sie dann umständlich in die Tomatensoße tunkte.
Chloe lächelte nachsichtig, denn Kira beizubringen, vernünftig zu essen war in etwa so schwierig, wie einen ausgewachsenen, hungrigen Löwen zu einem Vegetarier umzuerziehen.
"Hey, wennunichessnwillsch, essischalleaf, gakainproblm."
Es war schwer verständlich, da Kira mit vollem Mund sprach, Chloe hatte jedoch schon langjährige Erfahrungen mit Kira gesammelt, schließlich kannte sie Kira seit dem Kindergarten, und übersetzte den Satz mit 'Wenn du nicht essen willst, esse ich alles auf, gar kein Problem'.
"Ganz ruhig", erwiderte Chloe nur, nahm sich ebenfalls einen Cajun und aß ihn ohne Tomatensoße. Kira jedoch hielt so plötzlich mit dem Essen inne, dass Chloe selbst ganz vergaß, zu kauen.
Kira sah aus, als hätte sie einen Geistesblitz. Geistesblitze bei Kira verhießen gar nichts Gutes.
"Wie wär's...", fing Kira an, biss nachdenklich ein Stück von einem besonders langen Cajun ab und sah Chloe voller Begeisterung an, "wenn wir uns für den Chor einschreiben lassen? Das wär doch richtig cool!"
So, wie Kira gerade aussah, dachte Chloe, stellte sie sich bestimmt vor, sie sei eine populäre Sängerin mit einem Haufen Fans.
"Vergiss es", antwortete Chloe, nachdem sie den Cajun hinuntergeschluckt hatte.
Sowas dämliches auch, Chloe und Singen? Das passte einfach nicht zusammen. Sie malte und zeichnete viel lieber.
Sofort bröckelte Kiras Fröhlichkeit und zerfiel in tausend Stücke. Ihre Mundwinkel zogen sich blitzschnell nach unten.
"Nicht...? Aber das wär so toll und ohne dich will ich nicht..."
Chloe war immer wieder erstaunt, wie süß Kira sein konnte, wenn sie wollte und wie gut sie dann überreden konnte. Jedenfalls ertrug Chloe es nicht, dieses niedergeschlagene und deprimierte Gesicht zu sehen und auch noch daran Schuld zu sein.
Also gab sie sich doch geschlagen.
"Na gut... Aber wehe, wir singen irgendwelche bescheuerten Weihnachtslieder wie Stille Nacht oder Oh Tannenbaum..."
***
"Sti~hille Naaacht, hei~lige Naaacht, aaalles schläääft, eiiinsam waaacht..."
Chloe stand inmitten all dieser dämlichen Mitschüler und öffnete und schloss ihren Mund, damit es so aussah, als sänge sie mit. Gleichzeitig versuchte sie, möglichst unauffällig ihre Ohren zuzuhalten. Leider gelang es ihr nicht ganz.
"... schla~haf in hiiimmlischer Ru~huh, schla~haf in hiiimmlischer Ruh.."
Kira, die neben Chloe stand, musste sich zurückhalten, um nicht loszulachen, weswegen von ihr fast ausschließlich schiefe Töne kamen, begleitet von unterdrücktem Kichern.
Chloe war am Ende die erste, die von der improvisierten Bühne stieg. Sie war so schnell, dass selbst Kira nicht ganz mitkam, obwohl diese so hyperaktiv war, dass man meinen könnte, sie hätte eine ganze Wabe Bienen in ihrem Hintern.
"So kenne ich dich ja gar nicht!", bemerkte Kira lachend.
"Du wirst noch ganz andere Seiten an mir kennen lernen, wenn wir nicht augenblicklich von hier verschwinden", erwiderte Chloe ruhig. Innerlich war sie alles andere als gelassen.
Sie konnte das Lied nicht ausstehen, hatte es nich nie ausstehen können. Es zu hören war noch halb so schlimm, aber sie zu quälen, indem sie es auch noch singen musste, das war zu viel.
"Wir wollten doch jetzt zu dir, da kannst du vernünftige Musik anschmeißen und versuchen, einen Ohrwurm zu kriegen", schlug Kira vor. Sie war immer noch am Kichern.
"Eine wunderbare Idee, ich kann dich gleich aus dem Chor aussteigen."
Wieder blickte sie in zwei bettelnde, große, braune Augen, die zu Kira gehörten und seufzte. Es hatte doch keinen Zweck, gegen Kira war sie einfach machtlos.
"Schon gut, ich bleibe ja..."
"Jah! Das ist echt lieb von dir!" Als hätte jemand Kira gerade einen Fünf-Millionen-Lotto-Gewinn überreicht, sprang sie Chloe an und knuddelte sie ausgiebig.
Wenigstens wurde Chloe für die Quälerei entschädigt. Was konnte man besseres von einer besten Freundin verlangen? Diese Knuddelattacken waren es wert, sich eine Weile weiterquälen zu lassen.
***
"Sti~hille Naaacht, hei~lige Naaacht..."
"Kira... lass es, bitte."
Chloe lag in ihrem Bett, mit Kira, die bei ihr übernachtete, und drückte ihr Kopfkissen so fest sie konnte auf ihren Kopf. Dennoch hörte sie jedes einzelne Wort, das Kira sang.
"Alles schläääft, eiiinsam waaacht..."
"Kira... bitte..." Chloe flehte - und das tat sie praktisch nie.
"Okay, okay... hähähä, dann singe ich jetzt Winter Wonderland! Sleigh bells riiing, are you listeniiing, in the laaane snow is glisteniiing..."
Chloe warf ihr Kopfkissen achtlos gegen die nächstebeste Wand und sich dann auf Kira, um sie zu kitzeln.
"Uah! Nein, haha, lass das! Nicht da! Hihihi... hahahahaha... Chloe, Gnade!"
"Das hast du nun davon, mitten in der Nacht Lieder zu singen!"
Kira wälzte sich hin und her, was sie jedoch nicht vor Chloes Fingern an ihren Seiten rettete.
Einige Zeit später lagen beide völlig erledigt nebeneinander im Bett, die Bettdecke war in dem Getümmel längst über den Rand gesegelt und endlich war Kira still.
"Ha... das war... meine Rache."
Kira drehte sich um, sodass sie jetzt auf dem Bauch lag, beugte sich dicht zu Chloe heran und sang leise in ihr Ohr: "Sti~hille... Naaacht... hei~liiiiiige Naaacht..."
"Oh, bitte! Hab Erbarmen!"
"Alles schläääft... eiiinsam waaacht..."
"Wann ist denn endlich Weihnachten vorbei?"
"Kira... Noch ist nicht Weihnachten, es ist ja noch nicht einmal der erste Advent!"
Kira grinste nur breit und sang fröhlich weiter. Chloe hingegen konnte dieses Lied nicht ausstehen, konnte es noch nie ausstehen, genauso wenig wie Oh Tannenbaum.
"Kira, wir sind nicht hier, um die Leute abzuschrecken und den Laden in den Ruin zu treiben."
Tatsächlich war kaum jemand da, wo normalerweise das kleine Café, in dem sie saßen, gut besucht war. Chloe konnte nur zu gut verstehen, warum sich niemand mehr hineintraute. Man hörte Kira bestimmt sogar schon draußen, so laut sang sie.
"Ach komm schon, Chloe! Ist doch nichts dabei! Ein wenig mehr Weihnachtsstimmung! Yay!"
Kira hörte endlich auf zu singen, dafür fing sie allerdings an, Chloe eindringlich anzustarren, als würde sie gleich über diese herfallen.
"Kira..."
Chloe kannte das schon von ihrer besten Freundin. Aber auch wenn Kira gerade ziemlich nervte, kam Chloe um ein kleines Lächeln nicht drumrum.
Sie wusste genau, dass Kira zwar immer so tat, als höre sie auf niemanden, doch in Wahrheit ging sie immer auf Chloes Wünsche ein - außer, sie wollte Chloe ärgern.
"Zwei Mal Cappucchino und Cajuns, bitteschön."
Die Kellnerin stellte zwei breite Tassen und eine große Portion Cajuns mit Tomatensoße auf den Tisch und verschwand eilig wieder, um weitere Bestellungen an die Tische zu bringen.
"Mhh! Endlich", sagte Kira begeistert und schnappte sich gleich drei Stücke auf einmal, die sie dann umständlich in die Tomatensoße tunkte.
Chloe lächelte nachsichtig, denn Kira beizubringen, vernünftig zu essen war in etwa so schwierig, wie einen ausgewachsenen, hungrigen Löwen zu einem Vegetarier umzuerziehen.
"Hey, wennunichessnwillsch, essischalleaf, gakainproblm."
Es war schwer verständlich, da Kira mit vollem Mund sprach, Chloe hatte jedoch schon langjährige Erfahrungen mit Kira gesammelt, schließlich kannte sie Kira seit dem Kindergarten, und übersetzte den Satz mit 'Wenn du nicht essen willst, esse ich alles auf, gar kein Problem'.
"Ganz ruhig", erwiderte Chloe nur, nahm sich ebenfalls einen Cajun und aß ihn ohne Tomatensoße. Kira jedoch hielt so plötzlich mit dem Essen inne, dass Chloe selbst ganz vergaß, zu kauen.
Kira sah aus, als hätte sie einen Geistesblitz. Geistesblitze bei Kira verhießen gar nichts Gutes.
"Wie wär's...", fing Kira an, biss nachdenklich ein Stück von einem besonders langen Cajun ab und sah Chloe voller Begeisterung an, "wenn wir uns für den Chor einschreiben lassen? Das wär doch richtig cool!"
So, wie Kira gerade aussah, dachte Chloe, stellte sie sich bestimmt vor, sie sei eine populäre Sängerin mit einem Haufen Fans.
"Vergiss es", antwortete Chloe, nachdem sie den Cajun hinuntergeschluckt hatte.
Sowas dämliches auch, Chloe und Singen? Das passte einfach nicht zusammen. Sie malte und zeichnete viel lieber.
Sofort bröckelte Kiras Fröhlichkeit und zerfiel in tausend Stücke. Ihre Mundwinkel zogen sich blitzschnell nach unten.
"Nicht...? Aber das wär so toll und ohne dich will ich nicht..."
Chloe war immer wieder erstaunt, wie süß Kira sein konnte, wenn sie wollte und wie gut sie dann überreden konnte. Jedenfalls ertrug Chloe es nicht, dieses niedergeschlagene und deprimierte Gesicht zu sehen und auch noch daran Schuld zu sein.
Also gab sie sich doch geschlagen.
"Na gut... Aber wehe, wir singen irgendwelche bescheuerten Weihnachtslieder wie Stille Nacht oder Oh Tannenbaum..."
***
"Sti~hille Naaacht, hei~lige Naaacht, aaalles schläääft, eiiinsam waaacht..."
Chloe stand inmitten all dieser dämlichen Mitschüler und öffnete und schloss ihren Mund, damit es so aussah, als sänge sie mit. Gleichzeitig versuchte sie, möglichst unauffällig ihre Ohren zuzuhalten. Leider gelang es ihr nicht ganz.
"... schla~haf in hiiimmlischer Ru~huh, schla~haf in hiiimmlischer Ruh.."
Kira, die neben Chloe stand, musste sich zurückhalten, um nicht loszulachen, weswegen von ihr fast ausschließlich schiefe Töne kamen, begleitet von unterdrücktem Kichern.
Chloe war am Ende die erste, die von der improvisierten Bühne stieg. Sie war so schnell, dass selbst Kira nicht ganz mitkam, obwohl diese so hyperaktiv war, dass man meinen könnte, sie hätte eine ganze Wabe Bienen in ihrem Hintern.
"So kenne ich dich ja gar nicht!", bemerkte Kira lachend.
"Du wirst noch ganz andere Seiten an mir kennen lernen, wenn wir nicht augenblicklich von hier verschwinden", erwiderte Chloe ruhig. Innerlich war sie alles andere als gelassen.
Sie konnte das Lied nicht ausstehen, hatte es nich nie ausstehen können. Es zu hören war noch halb so schlimm, aber sie zu quälen, indem sie es auch noch singen musste, das war zu viel.
"Wir wollten doch jetzt zu dir, da kannst du vernünftige Musik anschmeißen und versuchen, einen Ohrwurm zu kriegen", schlug Kira vor. Sie war immer noch am Kichern.
"Eine wunderbare Idee, ich kann dich gleich aus dem Chor aussteigen."
Wieder blickte sie in zwei bettelnde, große, braune Augen, die zu Kira gehörten und seufzte. Es hatte doch keinen Zweck, gegen Kira war sie einfach machtlos.
"Schon gut, ich bleibe ja..."
"Jah! Das ist echt lieb von dir!" Als hätte jemand Kira gerade einen Fünf-Millionen-Lotto-Gewinn überreicht, sprang sie Chloe an und knuddelte sie ausgiebig.
Wenigstens wurde Chloe für die Quälerei entschädigt. Was konnte man besseres von einer besten Freundin verlangen? Diese Knuddelattacken waren es wert, sich eine Weile weiterquälen zu lassen.
***
"Sti~hille Naaacht, hei~lige Naaacht..."
"Kira... lass es, bitte."
Chloe lag in ihrem Bett, mit Kira, die bei ihr übernachtete, und drückte ihr Kopfkissen so fest sie konnte auf ihren Kopf. Dennoch hörte sie jedes einzelne Wort, das Kira sang.
"Alles schläääft, eiiinsam waaacht..."
"Kira... bitte..." Chloe flehte - und das tat sie praktisch nie.
"Okay, okay... hähähä, dann singe ich jetzt Winter Wonderland! Sleigh bells riiing, are you listeniiing, in the laaane snow is glisteniiing..."
Chloe warf ihr Kopfkissen achtlos gegen die nächstebeste Wand und sich dann auf Kira, um sie zu kitzeln.
"Uah! Nein, haha, lass das! Nicht da! Hihihi... hahahahaha... Chloe, Gnade!"
"Das hast du nun davon, mitten in der Nacht Lieder zu singen!"
Kira wälzte sich hin und her, was sie jedoch nicht vor Chloes Fingern an ihren Seiten rettete.
Einige Zeit später lagen beide völlig erledigt nebeneinander im Bett, die Bettdecke war in dem Getümmel längst über den Rand gesegelt und endlich war Kira still.
"Ha... das war... meine Rache."
Kira drehte sich um, sodass sie jetzt auf dem Bauch lag, beugte sich dicht zu Chloe heran und sang leise in ihr Ohr: "Sti~hille... Naaacht... hei~liiiiiige Naaacht..."
"Oh, bitte! Hab Erbarmen!"
"Alles schläääft... eiiinsam waaacht..."
"Wann ist denn endlich Weihnachten vorbei?"