[identity profile] leiyahime.livejournal.com posting in [community profile] 120_minuten
Team: Mond
Challenge:Horror+Licht
Fandom:Fesseln des Verrats
Charaktere: Hotsuma, Shuusei, Monster
Wörter: 984
Anmerkug: Ich hoffe, ich hab nicht zu sehr an der Challenge vorbeigeschrieben.Aber es kkmmt Horror vor und Licht ^^''


Alles um ihn war in schummeriges Dämmerlicht getaucht. Ab und an erhellte ein Blitz die Gänge und Räume des alten Hauses. Vorsichtig tastete er sich vorwärts., stets bereit anzugreifen oder sich zu verteidigen. Das Messer hatte er fest in der Hand, auch eine Schusswaffe steckte einsatzbereit an seinem Gürtel. Er rechnete nicht damit, dieses Geisterhaus komplett unversehrt wieder zu verlassen. Er erstarrte. Ein Flackern! Er drehte sich in die Richtung aus der es kam. Nichts. Nur ein offener Schrank. Leer. Kein Geist kein Zombie, kein Duras.
Was in aller Welt hatte ihn nur hier her verschlagen? Ach ja, sein Auftrag. Er sollte den Sohn eines einflussreichen Politikers finden, der vor zwei Tagen verschwunden war. Inzwischen hatte er herausgefunden, dass es eine Mutprobe gewesen war, die den Jungen in dieses Haus gebracht hatte. Und er war nicht wieder rausgekommen.
Es sollte hier spuken, hatte man ihm gesagt. Erst hatte er gelacht. Jetzt war ihm das Lachen im Halse stecken geblieben.

„Ganz ruhig, Hotsuma. Du hast schon Schlimmeres erlebt als dieses dämliche Spukhaus!“ murmelte er zu sich selbst. Wirklich Schlimmeres…

Es gab hier keinen Strom. Oder eher: Er kam nicht heran. Er hatte den Sicherungsraum gefunden. Doch als er versucht hatte, die Stromzufuhr des Hauses wiederherzustellen, war er angegriffen worden. Er konnte noch nicht einmal genau sagen, was es gewesen war das ihn derart fertig gemacht hatte. Jedenfalls hatte er sich viel zu schnell wieder vor dem Raum mit den Sicherungen wiedergefunden. Keine Chance.
Glücklicherweise verfügte sein Handy über eine Taschenlampe. Mit dieser tastete er sich durch dieses verfluchte Haus. Natürlich hatte er genug Horrorfilme gesehen um zu wissen, dass es ein tödlicher Fehler sein würde, einfach nach dem Jungen zu rufen. Hier gab es zu viele Dinge, die ihn töten wollten allein dafür, dass er hier war. Also blieb ihm nichts anderes übrig als so leise wie möglich alle Räume abzusuchen in der Hoffnung möglichst schnell fündig zu werden. Die meiste Zimmer waren leer. Sicherheitshalber steckte er noch Kerzen und Zündhölzer ein, die er in einem Raum, einem ehemaligen Wohnzimmer?, fandd. Es standen Sofas darin und ein Kronleuchter hing von der Decke… und etwas bewegte sich darin. Er beeilte sich wieder aus dem Raum herauszukommen. Aber er hatte jetzt zusätzliche Möglichkeiten sich den Weg zu leuchten. Denn dieses Haus schien auf irgendeine Weise den Saft aus seinem Handyakku zu ziehen. Auch wenn das Telefon nicht das neueste Modell war, selbst dieses hier verlor nicht n zehn Minuten 20% Akku nur durch die Taschenlampe.
Wo war er hier nur her geraten? Wozu hatte er diesen Auftrag angenommen? Noch dazu allein, ohne seinen Partner?

In ein paar Räumen begegneten ihm kleine Monster. Vielleicht waren es auch nur aggressive Waschbären oder verwilderte Katzen. Im herrschenden Dunkel konnte er das nicht so genau sagen. Die Taschenlampe und Blitze reichten kaum aus. Aber sie waren auch kein Problem Dazu war er mit seinem Messer viel zu geschickt.
Was ihn in einigen anderen Räumen erwartete, konnte er gar nicht benennen. Unterklasse Duras? Es schien fast so. Zum Glück kannte er sich mit so etwas aus und besiegte auch diese irgendwie. Andere Menschen wären hier schon längst gestorben.

Wann das Geräusch eingesetzt hatte, konnte er nicht sagen, als er es das erste Mal bewusst wahrnahm. Es war jedenfalls schon eine Weile da, ein an- und abschwellendes Heulen. Was auch immer es war, es klang nicht menschlich. Ei ungutes Gefühl beschlich ihn und er wünschte sich seinen Partner herbei. Vielleicht hatte er sich doch übernommen. Je weiter er sich vortastete, desto lauter und unheimlicher wurde das Heulen. Geister?
Er öffnete eine Tür nach der nächsten. Kämpfte. Sammelte nützliche Dinge ein. Inzwischen war er auf die Kerzen angewiesen. Die letzten 10% seines Akkus wollte er lieber aufsparen. Kerzen, die immer wieder von plötzlichen Windstößen aus kaputten Fenstern ausgeblasen wurden. Reichten die Streichhölzer? Er wusste es nicht. Bald war das Heulen ganz nah. Und etwas anderes mischte sich drunter. Die Hilfeschreie eines Jungen. Er lebte also. Das verlieh ihm neue Kraft.
Die aber sofort aus seinem Körper wich, als er die Kerze erneut anzündete.
Das, was da im Flackernden Licht erschien war fast grausamer als jeder Duras. Eine Frau… Oder eine Spinne? Ein Geist? Oder alles drei? Langes Haar, zu viele dünne Beine, von einem weißen Schleier umweht, aber eine Fratze grausamer als in allen sommerlichen Horrorgeschichten. Er stolperte rückwärts. Bloß erstmal Abstand zu diesem.. Ding… und versuchen einen Plan zu entwickeln.
Aber das Ding folgte ihm. Mit einem Satz sprang es auf ihn. Er fiel zu Boden. Das Vieh auf ihm. Beugte sich über ihn um ihn zu töten. Ein weiterer Blitz….

Und der ganze Raum erstrahlte in gleißendem Sonnenlicht. Hotsuma blinzelte.

„Du hast geschrien.“

Er sah sich um. Shuusei stand am Fenster und hatte die schweren Vorhänge zur Seite gezogen, die den Raum abgedunkelt hatten.

„Hab ich gar nicht!“, protestierte er.

„Doch. Als dieses Spinnending aufgetaucht ist. Vielleicht solltest du künftig doch die Vorhänge offen lassen, wenn du Horrorgames spielst.“ Shuusei sah auf den Fernseher auf dem ein großes „Game Over“ prangte, ein neckendes Lächeln auf den Lippen. Kurz vorm Ziel war Hotsuma also doch noch ganz draufgegangen.

„Wie lage bist du schon hier?“ fragte Hotsuma. Er hatte gar nicht mitbekommen, dass sein Partner sich hier eingeschlichen hatte.

„Schon eine Weile. Als du aus dem Raum mit dem Sicherungskasten gekickt wurdest. Du warst ziemlich in das Spiel vertieft.“ Shuusei grinste und ließ sich neben seinen Partner sinken um ihn in die Arme zu schließen. „Ich fand es ja schon süß dass du dir gewünscht hast, dass ich bei dir sei.“

„hab ich gar nicht!“

„Zwei Mal. Du redest ganz schön viel beim Zocken.“ Da war wieder der neckende Tonfall.

„Maaan Shuusei!!“ Hotsuma wurde etwas Rot um die Nasenspitze, was Shuusei nur richtig lachen ließ. Sein Partner war einfach nur unglaublich süß. Vor allem wenn man ihn so aus einem Horror Game riss. Er lächelte und küsste Hotsuma lieber um weiteren Protest zu verhindern.

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