Team:Mond
Challenge:Fantasy+Traum
Fandom: Original
Wörter: ca. 830
Anmerkunng: Kleiner Blick in meine Fantasy Original Story.
Ein seltsamer Traum
„Eldas! Eldas, wach auf!“
Der junge Mann schreckte hoch und sah die Person an, die ihn geweckt hatte. Rian. Sein Reisebegleiter. Es war mitten in der Nacht, die Sterne funkelten über ihnen und der Halbmond war kurz vorm Untergehen. Das Feuer war runtergebrannt und wie es aussah hatte Rian die Zeit seiner Wache dazu genutzt den Topf in dem sie ihr Abendessen, eine einfache Suppe aus Wurzeln, Beeren und dem Hasen, den Rian vorhin erlegt hatte, gekocht hatten auszuwaschen und wieder zu verstauen. „Du hast geträumt. Sehr unruhig.“
Eldas blickte verwirrt drein und strich sich durch die etwas über schulterlangen braunen Haare.
„Ja… Ein seltsamer Traum“
„Willst du davon erzählen?“
Nur kurz überlegte Eldas, dann nickte er und wartete bis sein Freud neben ihm saß. Die silberne Strähne in seinem sonst pechschwarzen Haar schien im fahlen Mondlicht zu leuchten, von seinem ebenmäßigen Gesicht war wenig zu sehen.
„Es war eine seltsame Welt“, begann Eldas und sah auf die nur noch glimmende Feuerstelle. „So laut… So viele Menschen… Die Häuser reichten bis in den Himmel.“
„In den Himmel?“ Rian sah ihn ungläubig an.
„Ja! Viele Stockwerke. Höher als der Bibliotheksturm von Herig. Und das war noch nicht einmal das Seltsamste… Es gab kein einziges Pferd, keine Kutschen, keine Bauern, keine Mühlen… Man bewegte sich mit lauten, pferdelosen Fahrzeugen fort. Oder in riesigen schlangenförmigen Gefährten in die viele, viele Menschen hineinpassten. Das Essen kam aus großen Häusern fast wie Marktplätze nur dass da eine Person alles verkauft hat: Milch, Brot, Fleisch, Schreibwaren, Putzzeug, ganz viel Zeug, das ich nicht kannte. Selbst komplett fertige Gerichte konnte man da kaufen. Ich… konnte zur Schule gehen und lernen genau wie alle anderen Kinder. Niemand hat erwartet dass irgendjemand vor seinem 18 Lebensjahr arbeitet.“
„Das klingt sehr utopisch…“ Rian lehnte sich zurück und stützte sich auf den Händen auf. „So eine Welt würde ich gerne kennen lernen. Stell dir vor, man muss nicht mehr mühsam dafür sorgen, dass man etwas zu Essen auf dem Tisch hat. Nicht mehr davon abhängig sein, ein Tier zu erlegen. Nicht mehr mühsam nach Beeren suchen. Woher kommen die Lebensmittel?“
„Ich… weiß nicht… Sie… wurden wahrscheinlich außerhalb meiner Stadt angebaut. Aber die Menschen waren sich so fremd. Man kannte bestenfalls seinen nächsten Nachbarn, oft nicht mal den. Das fand ich schlimm. Sobald ich jemanden nach dem Weg zu meiner Schule fragen wollte, hat man mich unverwandt angeschaut. Und es war laut.. Die Fahrzeuge, die Menschen… Viele haben abwesend auf irgendwelche Geräte geschaut die geleuchtet haben. Es war wie Magie. Böse Magie, die die Menschen aus ihrer direkten Lebenswelt herausgerissen hat. Kaum jemand schien noch ein Gespür für das Hier und Jetzt zu haben. Ich weiß nicht wofür diese Menschen lebten… Bei manchen hatte ich das Gefühl, nur noch eine leere Hülle zu sehen. Es war total seltsam… Ich will in so einer Welt nicht leben. Es gab kaum Natur. Ein paar Bäume, ein paar Blumen, aber keine Landschaft… Vielleicht außerhalb dieser Riesenstadt.“
„Die Menschen in der Hauptstadt kennen sich auch kaum…“, wandte Rian ein. „Das kommt vielleicht dann wenn zu viele Menschen aufeinander sind. Man kann gar nicht zu so vielen Menschen Kontakte aufbauen, wie es da gibt. Dein Ceris ist ein kleiner Ort, da kennt man den anderen natürlich, aber in großen Städten geht das nicht. Ich finde diese Welt faszinierend! Erzähl mir mehr!“
Also erzählte Eldas. Von der Schule die er besucht hatte von den ganzen technischen Geräten, die die Menschen dieser Welt hatten… Geräte die Musik und Nachrichten fast in Echtzeit in die ganze Welt hinaustrugen nur mit Ton oder auch mit Ton und Bild! Von Transportmitteln die flogen wie Vögel! Davon dass jeder Haushalt fließendes Warmwasser hatte! Eine sehr komfortable Welt, aber Eldas empfand es als kalt. Selbst die größeren Orte die sie hier besucht hatten waren herzlicher gewesen als alles was er in dem Traum gesehen hatte. Man war so sehr auf sich allein gestellt, dass Menschen davon krank wurden. Nicht im Körper, sondern in der Seele!
Als er geendet hatte, sah Rian ihn an. „Ich revidiere, keine Utopie, eine Dystopie in einer utopischen Welt…“
„Ja… Ich glaube da zieheich usere Welt vor, auch wenn wir nicht in in paar Stunden von Ceris aus in die Hauptstadt kommt.“ Er sah in Richtung Osten, wo ihr Ziel lag. Noch zwei Wochen, hatte Rian gesagt, würden sie bis dahin brauchen. Und dann mussten sie herausfinden, was ihre Welt zerstörte. Woher die Trockeheit in fruchtbaren Geebieten kam, woher der Regen in der Trockensteppe, woher die warmen Gebiete abkühlten und die kalten sich erwärmten. Alle Hinweise liefen in die Hauptstadt. Zum König und seinem Hofmagier. Eldas schüttelte den Kopf. Der Glaube an Magie fiel ihm immer noch schwer. Er wurde in dem Glauben erzogen, dass es keine mehr gab und doch hatte Rian ihm bewiesen, dass es falsch war, auch wenn der nur „kleine Fingerfertigkeiten beherrschte wie er gesagt hatte… Aber andererseits kamen ihm jetzt viele Dinge in seinem Traum auch wie Magie vor. Pferdelose Kutschen… wirklich…
Challenge:Fantasy+Traum
Fandom: Original
Wörter: ca. 830
Anmerkunng: Kleiner Blick in meine Fantasy Original Story.
Ein seltsamer Traum
„Eldas! Eldas, wach auf!“
Der junge Mann schreckte hoch und sah die Person an, die ihn geweckt hatte. Rian. Sein Reisebegleiter. Es war mitten in der Nacht, die Sterne funkelten über ihnen und der Halbmond war kurz vorm Untergehen. Das Feuer war runtergebrannt und wie es aussah hatte Rian die Zeit seiner Wache dazu genutzt den Topf in dem sie ihr Abendessen, eine einfache Suppe aus Wurzeln, Beeren und dem Hasen, den Rian vorhin erlegt hatte, gekocht hatten auszuwaschen und wieder zu verstauen. „Du hast geträumt. Sehr unruhig.“
Eldas blickte verwirrt drein und strich sich durch die etwas über schulterlangen braunen Haare.
„Ja… Ein seltsamer Traum“
„Willst du davon erzählen?“
Nur kurz überlegte Eldas, dann nickte er und wartete bis sein Freud neben ihm saß. Die silberne Strähne in seinem sonst pechschwarzen Haar schien im fahlen Mondlicht zu leuchten, von seinem ebenmäßigen Gesicht war wenig zu sehen.
„Es war eine seltsame Welt“, begann Eldas und sah auf die nur noch glimmende Feuerstelle. „So laut… So viele Menschen… Die Häuser reichten bis in den Himmel.“
„In den Himmel?“ Rian sah ihn ungläubig an.
„Ja! Viele Stockwerke. Höher als der Bibliotheksturm von Herig. Und das war noch nicht einmal das Seltsamste… Es gab kein einziges Pferd, keine Kutschen, keine Bauern, keine Mühlen… Man bewegte sich mit lauten, pferdelosen Fahrzeugen fort. Oder in riesigen schlangenförmigen Gefährten in die viele, viele Menschen hineinpassten. Das Essen kam aus großen Häusern fast wie Marktplätze nur dass da eine Person alles verkauft hat: Milch, Brot, Fleisch, Schreibwaren, Putzzeug, ganz viel Zeug, das ich nicht kannte. Selbst komplett fertige Gerichte konnte man da kaufen. Ich… konnte zur Schule gehen und lernen genau wie alle anderen Kinder. Niemand hat erwartet dass irgendjemand vor seinem 18 Lebensjahr arbeitet.“
„Das klingt sehr utopisch…“ Rian lehnte sich zurück und stützte sich auf den Händen auf. „So eine Welt würde ich gerne kennen lernen. Stell dir vor, man muss nicht mehr mühsam dafür sorgen, dass man etwas zu Essen auf dem Tisch hat. Nicht mehr davon abhängig sein, ein Tier zu erlegen. Nicht mehr mühsam nach Beeren suchen. Woher kommen die Lebensmittel?“
„Ich… weiß nicht… Sie… wurden wahrscheinlich außerhalb meiner Stadt angebaut. Aber die Menschen waren sich so fremd. Man kannte bestenfalls seinen nächsten Nachbarn, oft nicht mal den. Das fand ich schlimm. Sobald ich jemanden nach dem Weg zu meiner Schule fragen wollte, hat man mich unverwandt angeschaut. Und es war laut.. Die Fahrzeuge, die Menschen… Viele haben abwesend auf irgendwelche Geräte geschaut die geleuchtet haben. Es war wie Magie. Böse Magie, die die Menschen aus ihrer direkten Lebenswelt herausgerissen hat. Kaum jemand schien noch ein Gespür für das Hier und Jetzt zu haben. Ich weiß nicht wofür diese Menschen lebten… Bei manchen hatte ich das Gefühl, nur noch eine leere Hülle zu sehen. Es war total seltsam… Ich will in so einer Welt nicht leben. Es gab kaum Natur. Ein paar Bäume, ein paar Blumen, aber keine Landschaft… Vielleicht außerhalb dieser Riesenstadt.“
„Die Menschen in der Hauptstadt kennen sich auch kaum…“, wandte Rian ein. „Das kommt vielleicht dann wenn zu viele Menschen aufeinander sind. Man kann gar nicht zu so vielen Menschen Kontakte aufbauen, wie es da gibt. Dein Ceris ist ein kleiner Ort, da kennt man den anderen natürlich, aber in großen Städten geht das nicht. Ich finde diese Welt faszinierend! Erzähl mir mehr!“
Also erzählte Eldas. Von der Schule die er besucht hatte von den ganzen technischen Geräten, die die Menschen dieser Welt hatten… Geräte die Musik und Nachrichten fast in Echtzeit in die ganze Welt hinaustrugen nur mit Ton oder auch mit Ton und Bild! Von Transportmitteln die flogen wie Vögel! Davon dass jeder Haushalt fließendes Warmwasser hatte! Eine sehr komfortable Welt, aber Eldas empfand es als kalt. Selbst die größeren Orte die sie hier besucht hatten waren herzlicher gewesen als alles was er in dem Traum gesehen hatte. Man war so sehr auf sich allein gestellt, dass Menschen davon krank wurden. Nicht im Körper, sondern in der Seele!
Als er geendet hatte, sah Rian ihn an. „Ich revidiere, keine Utopie, eine Dystopie in einer utopischen Welt…“
„Ja… Ich glaube da zieheich usere Welt vor, auch wenn wir nicht in in paar Stunden von Ceris aus in die Hauptstadt kommt.“ Er sah in Richtung Osten, wo ihr Ziel lag. Noch zwei Wochen, hatte Rian gesagt, würden sie bis dahin brauchen. Und dann mussten sie herausfinden, was ihre Welt zerstörte. Woher die Trockeheit in fruchtbaren Geebieten kam, woher der Regen in der Trockensteppe, woher die warmen Gebiete abkühlten und die kalten sich erwärmten. Alle Hinweise liefen in die Hauptstadt. Zum König und seinem Hofmagier. Eldas schüttelte den Kopf. Der Glaube an Magie fiel ihm immer noch schwer. Er wurde in dem Glauben erzogen, dass es keine mehr gab und doch hatte Rian ihm bewiesen, dass es falsch war, auch wenn der nur „kleine Fingerfertigkeiten beherrschte wie er gesagt hatte… Aber andererseits kamen ihm jetzt viele Dinge in seinem Traum auch wie Magie vor. Pferdelose Kutschen… wirklich…
no subject
Date: 2018-07-09 07:40 pm (UTC)Außerdem: Ich hab den Eintrag in der Tabelle als "für dich" markiert, wenn ich das aufs "fürs Team" ändern soll, sag bescheid!