Titel: Falsch verbunden
Team: Sonne
Challenge: Romantik/Intimität: verwählt - Für mich
Fandom: Mit Herz und Handschellen
Rating: P18
Genre: Slash
Warnungen: Ein bisschen Sex
Zusammenfassung: Leo ist falsch verbunden. Oder doch nicht...
Wörter: ~1000
Anmerkungen:
theskew ist schuld. Ganz generell, überhaupt und sowieso. Ich weise jede Verantwortung von mir. Und ich habe keine Ahnung, ob ich Leo wenigstens annähernd getroffen habe. Wir kämpfen noch miteinander. Ach ja, und ich entschuldige mich schon mal präventiv bei allen Bernd-Fans...
Leo lehnte sich in seinem Schreibtischstuhl zurück und drückte die Kurzwahl auf seinem Handy ohne wirklich hinzuschauen. Eigentlich hatte er nach dieser schmutzigen Trennung vor drei Monaten überhaupt kein Bedürfnis nochmal mit Bernd zu sprechen, aber da sein werter Ex-Freund angerufen hatte, während Leo bei Gericht war, und Nina dringendst darum gebeten hatte, er möge zurückrufen, blieb ihm wohl gar nichts anderes übrig. Er nahm das Handy ans Ohr und lauschte den Wähltönen. Zum Glück bekam er auf Anhieb ein Freizeichen und schon nach dem zweiten Klingeln wurde abgenommen.
„Dr. Stefan Jordan, Kriminalpsychologie“, klang eine wohlbekannte Stimme in seinem Ohr.
Mit einem Ruck setzte Leo sich auf, nahm das Handy vom Ohr und starrte einen Moment auf das Display. Das stand eindeutig ‚Bernd‘, aber die Nummer die darunter stand gehörte ganz sicher nicht seinem Ex. Der hatte eine Münchner Vorwahl und 040 war definitiv nicht München, sondern Hamburg.
„Hallo? Ist da jemand?“
Die Stimme aus den Handy erinnerte Leo daran, dass er ja noch jemanden in der Leitung hatte. Jemanden, mit dem er in diesem Moment überhaupt nicht gerechnet hatte und dessen Stimme ihm gerade ein seltsam flaues Gefühl im Bauch bescherte. Er atmete tief durch und nahm das Handy wieder ans Ohr.
„Oh, ja, Entschuldigung, ich glaube, ich hab‘ mich…“
„Leo? Leo Kraft? Bist du das?“
Soviel zu dem Versuch ganz schnell wieder aufzulegen, ohne dass der Andere mitbekam, wer ihn da versehentlich angerufen hatte. Er räusperte sich leicht und hoffte, dass dieses Kribbeln, dass sich eingestellt hatte, als Stefan ihn sofort erkannt hatte, nicht in seiner Stimme zu hören war.
„Ähem, ja. Hallo Stefan.“
„Na, das ist ja eine nette Überraschung. Was kann ich für dich tun?“
Die Freude in Stefans Stimme war unüberhörbar und sofort sah Leo ihn wieder vor sich, wie er vor ein paar Monaten durch die Tür trat, ein Strahlen in den braunen Augen, mit dem Leo schon lange kein Mann mehr bedacht hatte. So sehr er eben noch hatte auflegen wollen, jetzt plötzlich behagte ihm der Gedanke, dass dieses Gespräch zu Ende sein könnte, sobald er Stefan den wahren Grund des Anrufs nannte, gar nicht mehr. Aber lügen wollte er auch nicht.
„Hm, ja, also eigentlich habe ich mich nur verwählt.“, gestand er.
„Schade. Und ich hatte schon gedacht, du vermisst mich“, erwiderte Stefan mit einem seltsamen Unterton in der Stimme.
Leo schloss die Augen und erwiderte für einen Moment nichts. Bis vor wenigen Augenblicken hätte er noch steif und fest behauptet, dass diese Geschichte mit Stefan etwas Einmaliges gewesen war. Eine Nacht, zwischen Vergangenheit und Zukunft, ohne Versprechen, ohne Verpflichtungen, so war es abgemacht gewesen. Aber jetzt musste er sich eingestehen, dass das so wohl nicht funktionierte. Ohne sein Zutun wanderten seine Gedanken zurück zu jener Nacht…
Leos Hände krallten sich in Stefans Hüften, er stemmt die Fersen in die Matratze, versuchte den Bewegungen von Stefans Becken entgegen zu kommen, sie aufzunehmen, einen gemeinsamen Rhythmus zu finden. Stefan sah so unendlich sexy aus, wie er rittlings auf Leos Hüften saß, den Kopf in den Nacken gelegt, die Hand an seinem Glied, wie er sich selbst streichelte und gleichzeitig sanft das Becken vor und zurück wiegte. Seine Beckenmuskeln kontrahierten mit jeder Bewegung, zogen sich um Leos Glied zusammen, stimulierten ihn, trieben seine Erregung höher und höher.
„Hey, Leo, bist du noch da?“
Stefans Stimme in seinem Ohr riss ihn aus seinen Tagträumen. Er schüttelte leicht den Kopf und versuchte die Erinnerungen an jene Nacht zu vertreiben. Ja, die Nacht war wundervoll gewesen, ja, Stefan war ein toller Mann, das hatte er schon damals aus dem Seminar gewusst, aber es funktionierte einfach nicht. Stefan lebte in Hamburg, er in München, und ganz gleich was sie sich auf versprechen mochten, am Ende würde doch immer fast ganz Deutschland zwischen ihnen liegen.
„Ja, doch, natürlich.“
„Was, ja? Du vermisst mich, oder du bist noch da?“
„Stefan, lass das, bitte. Wir waren uns doch einig, dass es nicht funktionieren würde.“
„Nein, du warst dir einig mit deinem Ego.“
„Du würdest eine Fernbeziehung quer durch Deutschland führen wollen?“, fragte Leo ungläubig.
„Mit dir würde ich es in jedem Fall versuchen“, antwortete Stefan ohne Zögern und mit einem Klang in der Stimme, der Leo sagte, dass es ihm absolut ernst war.
„Okay“, antwortete Leo gedehnt.
Das war jetzt nicht unbedingt die passende Antwort auf ein Geständnis dieser Art, aber eine sinnvollere Antwort fiel ihm gerade nicht ein. Das musste er jetzt erst mal verdauen. Stefan schien zu das spüren, denn er bohrte nicht weiter nach, sondern redete einfach weiter.
„Ich mache dir einen Vorschlag, Leo“, erklärte er ruhig. „In zwei Wochen bin ich für eine Konferenz in München. Vier Tage psychologische Vorträge am Fließband, da brauche ich abends mit Sicherheit Erholung in Form von angenehmer Gesellschaft. Dann erläutere ich dir die Sache mit der Fernbeziehung nochmal in aller Ruhe.“
Leos schluckte trocken. So wie Stefan gerade das ‚erläutere‘ betont hatte, meinte er damit ganz sicher nicht nur unschuldige Unterhaltungen. Er räusperte sich und versuchte eine sinnvolle Antwort zusammenzukriegen, aber Stefan war schneller.
„Und dann ist da ja auch immer noch das Jobangebot von eurem Herrn Staatsanwalt, nicht wahr?“
Leo nickte, bevor er sich besann, dass Stefan das ja gar nicht sehen konnte, und einen zustimmenden Laut von sich gab. Er erinnerte sich noch sehr genau an den Ausdruck auf Ninas Gesicht, als sie Florian fragte, ob die Polizei München nicht Verwendung für einen fähigen Kriminalpsychologen hätte. Da hatte ihr erster Gedanke garantiert nicht ihrer Aufklärungsquote gegolten – und plötzlich hatte Leo eine sehr genaue Vorstellung davon, wem er dieses ‚Verwählen‘ zu verdanken hatte.
„Wie klingt das für dich?“, fragte Stefan jetzt.
„Verlockend“, erwiderte Leo und das war nicht einmal gelogen.
„Dann bis in zwei Wochen. Ich freu‘ mich auf dich.“
„Ich mich auch.“
Das typischen Knacken einer getrennten Verbindung klang in seinem Ohr und Leo ließ das Hand sinken. Er starrte noch eine ganze Weile gedankenverloren auf das Display, bevor er auflegte. Es war wohl an der Zeit, dass er mal ein ernstes Wörtchen mit seiner werten Partnerin sprach. Andererseits, vielleicht sollte er damit noch zweieinhalb Wochen warten. Dann wusste er, ob er ihr dankbar sein musste, oder nicht. Außerdem würde es mit Sicherheit amüsant werden, Nina die nächsten zwei Wochen dabei zu beobachten, wie sie um ihn herumschlich und versuchte herauszufinden, ob ihr Versuch Amor zu spielen, erfolgreich war gewesen oder nicht.
Leo ließ sich grinsend wieder in seinem Stuhl zurücksinken. Ja, er würde definitiv noch warten…
Team: Sonne
Challenge: Romantik/Intimität: verwählt - Für mich
Fandom: Mit Herz und Handschellen
Rating: P18
Genre: Slash
Warnungen: Ein bisschen Sex
Zusammenfassung: Leo ist falsch verbunden. Oder doch nicht...
Wörter: ~1000
Anmerkungen:
Leo lehnte sich in seinem Schreibtischstuhl zurück und drückte die Kurzwahl auf seinem Handy ohne wirklich hinzuschauen. Eigentlich hatte er nach dieser schmutzigen Trennung vor drei Monaten überhaupt kein Bedürfnis nochmal mit Bernd zu sprechen, aber da sein werter Ex-Freund angerufen hatte, während Leo bei Gericht war, und Nina dringendst darum gebeten hatte, er möge zurückrufen, blieb ihm wohl gar nichts anderes übrig. Er nahm das Handy ans Ohr und lauschte den Wähltönen. Zum Glück bekam er auf Anhieb ein Freizeichen und schon nach dem zweiten Klingeln wurde abgenommen.
„Dr. Stefan Jordan, Kriminalpsychologie“, klang eine wohlbekannte Stimme in seinem Ohr.
Mit einem Ruck setzte Leo sich auf, nahm das Handy vom Ohr und starrte einen Moment auf das Display. Das stand eindeutig ‚Bernd‘, aber die Nummer die darunter stand gehörte ganz sicher nicht seinem Ex. Der hatte eine Münchner Vorwahl und 040 war definitiv nicht München, sondern Hamburg.
„Hallo? Ist da jemand?“
Die Stimme aus den Handy erinnerte Leo daran, dass er ja noch jemanden in der Leitung hatte. Jemanden, mit dem er in diesem Moment überhaupt nicht gerechnet hatte und dessen Stimme ihm gerade ein seltsam flaues Gefühl im Bauch bescherte. Er atmete tief durch und nahm das Handy wieder ans Ohr.
„Oh, ja, Entschuldigung, ich glaube, ich hab‘ mich…“
„Leo? Leo Kraft? Bist du das?“
Soviel zu dem Versuch ganz schnell wieder aufzulegen, ohne dass der Andere mitbekam, wer ihn da versehentlich angerufen hatte. Er räusperte sich leicht und hoffte, dass dieses Kribbeln, dass sich eingestellt hatte, als Stefan ihn sofort erkannt hatte, nicht in seiner Stimme zu hören war.
„Ähem, ja. Hallo Stefan.“
„Na, das ist ja eine nette Überraschung. Was kann ich für dich tun?“
Die Freude in Stefans Stimme war unüberhörbar und sofort sah Leo ihn wieder vor sich, wie er vor ein paar Monaten durch die Tür trat, ein Strahlen in den braunen Augen, mit dem Leo schon lange kein Mann mehr bedacht hatte. So sehr er eben noch hatte auflegen wollen, jetzt plötzlich behagte ihm der Gedanke, dass dieses Gespräch zu Ende sein könnte, sobald er Stefan den wahren Grund des Anrufs nannte, gar nicht mehr. Aber lügen wollte er auch nicht.
„Hm, ja, also eigentlich habe ich mich nur verwählt.“, gestand er.
„Schade. Und ich hatte schon gedacht, du vermisst mich“, erwiderte Stefan mit einem seltsamen Unterton in der Stimme.
Leo schloss die Augen und erwiderte für einen Moment nichts. Bis vor wenigen Augenblicken hätte er noch steif und fest behauptet, dass diese Geschichte mit Stefan etwas Einmaliges gewesen war. Eine Nacht, zwischen Vergangenheit und Zukunft, ohne Versprechen, ohne Verpflichtungen, so war es abgemacht gewesen. Aber jetzt musste er sich eingestehen, dass das so wohl nicht funktionierte. Ohne sein Zutun wanderten seine Gedanken zurück zu jener Nacht…
Leos Hände krallten sich in Stefans Hüften, er stemmt die Fersen in die Matratze, versuchte den Bewegungen von Stefans Becken entgegen zu kommen, sie aufzunehmen, einen gemeinsamen Rhythmus zu finden. Stefan sah so unendlich sexy aus, wie er rittlings auf Leos Hüften saß, den Kopf in den Nacken gelegt, die Hand an seinem Glied, wie er sich selbst streichelte und gleichzeitig sanft das Becken vor und zurück wiegte. Seine Beckenmuskeln kontrahierten mit jeder Bewegung, zogen sich um Leos Glied zusammen, stimulierten ihn, trieben seine Erregung höher und höher.
„Hey, Leo, bist du noch da?“
Stefans Stimme in seinem Ohr riss ihn aus seinen Tagträumen. Er schüttelte leicht den Kopf und versuchte die Erinnerungen an jene Nacht zu vertreiben. Ja, die Nacht war wundervoll gewesen, ja, Stefan war ein toller Mann, das hatte er schon damals aus dem Seminar gewusst, aber es funktionierte einfach nicht. Stefan lebte in Hamburg, er in München, und ganz gleich was sie sich auf versprechen mochten, am Ende würde doch immer fast ganz Deutschland zwischen ihnen liegen.
„Ja, doch, natürlich.“
„Was, ja? Du vermisst mich, oder du bist noch da?“
„Stefan, lass das, bitte. Wir waren uns doch einig, dass es nicht funktionieren würde.“
„Nein, du warst dir einig mit deinem Ego.“
„Du würdest eine Fernbeziehung quer durch Deutschland führen wollen?“, fragte Leo ungläubig.
„Mit dir würde ich es in jedem Fall versuchen“, antwortete Stefan ohne Zögern und mit einem Klang in der Stimme, der Leo sagte, dass es ihm absolut ernst war.
„Okay“, antwortete Leo gedehnt.
Das war jetzt nicht unbedingt die passende Antwort auf ein Geständnis dieser Art, aber eine sinnvollere Antwort fiel ihm gerade nicht ein. Das musste er jetzt erst mal verdauen. Stefan schien zu das spüren, denn er bohrte nicht weiter nach, sondern redete einfach weiter.
„Ich mache dir einen Vorschlag, Leo“, erklärte er ruhig. „In zwei Wochen bin ich für eine Konferenz in München. Vier Tage psychologische Vorträge am Fließband, da brauche ich abends mit Sicherheit Erholung in Form von angenehmer Gesellschaft. Dann erläutere ich dir die Sache mit der Fernbeziehung nochmal in aller Ruhe.“
Leos schluckte trocken. So wie Stefan gerade das ‚erläutere‘ betont hatte, meinte er damit ganz sicher nicht nur unschuldige Unterhaltungen. Er räusperte sich und versuchte eine sinnvolle Antwort zusammenzukriegen, aber Stefan war schneller.
„Und dann ist da ja auch immer noch das Jobangebot von eurem Herrn Staatsanwalt, nicht wahr?“
Leo nickte, bevor er sich besann, dass Stefan das ja gar nicht sehen konnte, und einen zustimmenden Laut von sich gab. Er erinnerte sich noch sehr genau an den Ausdruck auf Ninas Gesicht, als sie Florian fragte, ob die Polizei München nicht Verwendung für einen fähigen Kriminalpsychologen hätte. Da hatte ihr erster Gedanke garantiert nicht ihrer Aufklärungsquote gegolten – und plötzlich hatte Leo eine sehr genaue Vorstellung davon, wem er dieses ‚Verwählen‘ zu verdanken hatte.
„Wie klingt das für dich?“, fragte Stefan jetzt.
„Verlockend“, erwiderte Leo und das war nicht einmal gelogen.
„Dann bis in zwei Wochen. Ich freu‘ mich auf dich.“
„Ich mich auch.“
Das typischen Knacken einer getrennten Verbindung klang in seinem Ohr und Leo ließ das Hand sinken. Er starrte noch eine ganze Weile gedankenverloren auf das Display, bevor er auflegte. Es war wohl an der Zeit, dass er mal ein ernstes Wörtchen mit seiner werten Partnerin sprach. Andererseits, vielleicht sollte er damit noch zweieinhalb Wochen warten. Dann wusste er, ob er ihr dankbar sein musste, oder nicht. Außerdem würde es mit Sicherheit amüsant werden, Nina die nächsten zwei Wochen dabei zu beobachten, wie sie um ihn herumschlich und versuchte herauszufinden, ob ihr Versuch Amor zu spielen, erfolgreich war gewesen oder nicht.
Leo ließ sich grinsend wieder in seinem Stuhl zurücksinken. Ja, er würde definitiv noch warten…