Ein böser Traum
Feb. 4th, 2018 03:30 pmChallenge: Alles nur geträumt
Fandom: Fesseln des Verrats
Charaktere: Shuusei, Hotsuma, Ein Duras
Wörter: 775
Es geschah alles so schnell!
„Hab ich dich!“
„Verbrenne du Scheißduras!“
„HOTSUMA!“
Er versuchte auf die Beine zu kommen. Seine Schwerter zu rufen. Etwas zu unternehmen. Das Feuer, das sein Partner versucht hatte zu beschwören war erloschen noch ehe der Duras darin gefangen war.
Er lachte. „Dein Feuer schadet mir nicht. Nicht solange mein Wille stärker ist als deiner! Und ich habe den unbedingten Willen, dich zu töten!“
Shuusei kämpfte sich voran. Aufstehen ging nicht. Seine Beine waren gebrochen. Und Yuki und die anderen Zweilts waren mit dem zweiten Duras beschäftigt. Sie waren getrennt worden. Panik stieg in ihm hoch. Er konnte seinen Partner nicht verlieren! Das würde auch ihn umbringen!
„Lass ihn los!“ Sein Wille seinen Partner zu retten war ungebrochen. Statt der Schwerter beschwor er seine Kugeln, vielleicht waren die ihm nützlicher.
„Na! Wenn du dich einmischst muss er noch mehr leiden! Willst du das??“, fragte der Duras.
Hotsuma schrie. Shuusei konnte nicht erkennen, was der Duras mit ihm machte. Blut rann ihm in die Augen. Er blinzelte und kämpfte sich weiter voran. Sein Partner war hart im Nehmen. Er musste einfach Zeit gewinnen, bis die anderen hier eintrafen. Dann würde alles gut werden.
Er stieß einen Fluch aus, verwünschte den Duras aufs Übelste. Aber er verfügte nicht über die Stimme der Götter. Seine Worte ließen das Wesen aus der Unterwelt nur lachen.
„Süß. Du wirst ihn nicht retten können, egal wie sehr du es versuchst.“
Er hörte es Knacken. Hotsuma schrie erneut, als der Duras ihm die Rippen brach. Ein Gemisch aus Blut und Tränen floss Shuusei aus den Augen. Er war gezwungen, mit anzusehen, wie sein Seelenpartner vor seinen Augen sterben würde. Seine eigene Kraft reichte nicht mehr aus etwas zu tun. Was würde er geben, an Hotsumas Stelle zu sein. Lieber würde er selbst sterben, als das weiter anzusehen. Genau so musste sich Kuroto gefühlt haben, als Cadenza vor seinen Augen Oboro getötet hatte und er nichts hatte tun können.
Er konnte Hotsuma nicht verlieren! Alles, aber ohne ihn konnte er einfach nicht weiterleben. Sie hatten schon zu viel gemeinsam durchgestanden. Sie brauchten einander!
Ein letzter Schrei von Hotsuma… Und von Shuusei…
… Und er saß aufrecht im Bett. Das Licht des unnatürlich roten Walpurgisvollmonds drang durch die Vorhänge, die stets offen waren, seit Hotsuma sich immer häufiger in seinem Zimmer einquartierte. Es war nur ein Traum gewesen. Ein Albtraum der schlimmsten Sorte. Die Panik steckte ihm immer noch in den Knochen, als er merkte, als sich ein warmer Körper neben ihm bewegte.
„Shuusei?“ fragte Hotsuma müde aber eindeutig besorgt. „Du hast geschrien!“
Eine Welle der Erleichterung strömte durch Shuuseis Körper. Sein Partner! Allein seine Stimme zu hören beruhigte ihn ungemein.
„Nur ein Albtraum.“ Es war auch eine Beruhigung an sich selbst. Auch wenn es ein wirklich realistischer Albtraum gewesen war.
Leicht streckte er seine Hand nach seinem Partner aus, zog sie dann aber zurück, unsicher, ob er weiter gehen durfte. Aber Hotsuma bemerkte das und griff nun seinerseits nach Shuuseis Hand und zog ihn einfach zu sich in die Arme sodass Shuusei mit dem Kopf auf Hotsumas Brust lag.
„Was hast du geträumt?“ fragte er nach.
Shuusei erzählte detailgetreu, was er geträumt hatte und hielt sich an Hotsuma fest, hielt Hotsuma fest, damit man ihn ihm nicht mehr entreißen konnte. Und er spürte auch, wie auch Hotsuma ihn fester hielt.
„Ich bleibe bei dir. Das war nur ein Traum. So schnell wirst du mich nicht los.“
„Ich liebe dich!“
Kurz erstarrte Hotsuma. War Shuusei jetzt zu weit gegangen? Hätte er das doch für sich behalten sollen? Aber es war ihm einfach rausgerutscht.
Doch dann zog er ihn noch dichter an sich und hielt ihn noch sicherer in den Armen und Shuusei spürte seine Lippen auf seinem Kopf.
„Und jetzt wirst du mich noch weniger los. Ich werde auf mich aufpassen, damit dein Traum niemals Wirklichkeit wird.
Shuusei sah auf, aber viel konnte er aus dieser Position nicht von Hotsumas Gesicht sehen, darum stützte er sich etwas auf.
„Wie…“
„Idiot.“ Es war selten, dass Hotsuma dieses Wort für ihn verwendete. Umgekehrt dagegen kam es in schöner Regelmäßigkeit vor. Selten völlig zu Unrecht.
„Ich liebe dich auch“, sprach Hotsuma sanft weiter. Seine Hand wanderte in Shuuseis Nacken und er dirigierte ihn so zu sich, dass sich wenig später ihre Lippen zu einem zarten Kuss trafen.
Shuusei lächelte etwas in den Kuss. Die panischen Gefühle schwanden immer mehr, je mehr ihm bewusst wurde, was hier passierte.
Er lächelte zaghaft und dann küsste er seinen Partner erneut. Erst sanft und dann inniger.
Es war alles nur ein Traum gewesen. Sie würden jetzt erst einmal glücklich sein, so lange es ihnen vergönnt sein würde.
Fandom: Fesseln des Verrats
Charaktere: Shuusei, Hotsuma, Ein Duras
Wörter: 775
Es geschah alles so schnell!
„Hab ich dich!“
„Verbrenne du Scheißduras!“
„HOTSUMA!“
Er versuchte auf die Beine zu kommen. Seine Schwerter zu rufen. Etwas zu unternehmen. Das Feuer, das sein Partner versucht hatte zu beschwören war erloschen noch ehe der Duras darin gefangen war.
Er lachte. „Dein Feuer schadet mir nicht. Nicht solange mein Wille stärker ist als deiner! Und ich habe den unbedingten Willen, dich zu töten!“
Shuusei kämpfte sich voran. Aufstehen ging nicht. Seine Beine waren gebrochen. Und Yuki und die anderen Zweilts waren mit dem zweiten Duras beschäftigt. Sie waren getrennt worden. Panik stieg in ihm hoch. Er konnte seinen Partner nicht verlieren! Das würde auch ihn umbringen!
„Lass ihn los!“ Sein Wille seinen Partner zu retten war ungebrochen. Statt der Schwerter beschwor er seine Kugeln, vielleicht waren die ihm nützlicher.
„Na! Wenn du dich einmischst muss er noch mehr leiden! Willst du das??“, fragte der Duras.
Hotsuma schrie. Shuusei konnte nicht erkennen, was der Duras mit ihm machte. Blut rann ihm in die Augen. Er blinzelte und kämpfte sich weiter voran. Sein Partner war hart im Nehmen. Er musste einfach Zeit gewinnen, bis die anderen hier eintrafen. Dann würde alles gut werden.
Er stieß einen Fluch aus, verwünschte den Duras aufs Übelste. Aber er verfügte nicht über die Stimme der Götter. Seine Worte ließen das Wesen aus der Unterwelt nur lachen.
„Süß. Du wirst ihn nicht retten können, egal wie sehr du es versuchst.“
Er hörte es Knacken. Hotsuma schrie erneut, als der Duras ihm die Rippen brach. Ein Gemisch aus Blut und Tränen floss Shuusei aus den Augen. Er war gezwungen, mit anzusehen, wie sein Seelenpartner vor seinen Augen sterben würde. Seine eigene Kraft reichte nicht mehr aus etwas zu tun. Was würde er geben, an Hotsumas Stelle zu sein. Lieber würde er selbst sterben, als das weiter anzusehen. Genau so musste sich Kuroto gefühlt haben, als Cadenza vor seinen Augen Oboro getötet hatte und er nichts hatte tun können.
Er konnte Hotsuma nicht verlieren! Alles, aber ohne ihn konnte er einfach nicht weiterleben. Sie hatten schon zu viel gemeinsam durchgestanden. Sie brauchten einander!
Ein letzter Schrei von Hotsuma… Und von Shuusei…
… Und er saß aufrecht im Bett. Das Licht des unnatürlich roten Walpurgisvollmonds drang durch die Vorhänge, die stets offen waren, seit Hotsuma sich immer häufiger in seinem Zimmer einquartierte. Es war nur ein Traum gewesen. Ein Albtraum der schlimmsten Sorte. Die Panik steckte ihm immer noch in den Knochen, als er merkte, als sich ein warmer Körper neben ihm bewegte.
„Shuusei?“ fragte Hotsuma müde aber eindeutig besorgt. „Du hast geschrien!“
Eine Welle der Erleichterung strömte durch Shuuseis Körper. Sein Partner! Allein seine Stimme zu hören beruhigte ihn ungemein.
„Nur ein Albtraum.“ Es war auch eine Beruhigung an sich selbst. Auch wenn es ein wirklich realistischer Albtraum gewesen war.
Leicht streckte er seine Hand nach seinem Partner aus, zog sie dann aber zurück, unsicher, ob er weiter gehen durfte. Aber Hotsuma bemerkte das und griff nun seinerseits nach Shuuseis Hand und zog ihn einfach zu sich in die Arme sodass Shuusei mit dem Kopf auf Hotsumas Brust lag.
„Was hast du geträumt?“ fragte er nach.
Shuusei erzählte detailgetreu, was er geträumt hatte und hielt sich an Hotsuma fest, hielt Hotsuma fest, damit man ihn ihm nicht mehr entreißen konnte. Und er spürte auch, wie auch Hotsuma ihn fester hielt.
„Ich bleibe bei dir. Das war nur ein Traum. So schnell wirst du mich nicht los.“
„Ich liebe dich!“
Kurz erstarrte Hotsuma. War Shuusei jetzt zu weit gegangen? Hätte er das doch für sich behalten sollen? Aber es war ihm einfach rausgerutscht.
Doch dann zog er ihn noch dichter an sich und hielt ihn noch sicherer in den Armen und Shuusei spürte seine Lippen auf seinem Kopf.
„Und jetzt wirst du mich noch weniger los. Ich werde auf mich aufpassen, damit dein Traum niemals Wirklichkeit wird.
Shuusei sah auf, aber viel konnte er aus dieser Position nicht von Hotsumas Gesicht sehen, darum stützte er sich etwas auf.
„Wie…“
„Idiot.“ Es war selten, dass Hotsuma dieses Wort für ihn verwendete. Umgekehrt dagegen kam es in schöner Regelmäßigkeit vor. Selten völlig zu Unrecht.
„Ich liebe dich auch“, sprach Hotsuma sanft weiter. Seine Hand wanderte in Shuuseis Nacken und er dirigierte ihn so zu sich, dass sich wenig später ihre Lippen zu einem zarten Kuss trafen.
Shuusei lächelte etwas in den Kuss. Die panischen Gefühle schwanden immer mehr, je mehr ihm bewusst wurde, was hier passierte.
Er lächelte zaghaft und dann küsste er seinen Partner erneut. Erst sanft und dann inniger.
Es war alles nur ein Traum gewesen. Sie würden jetzt erst einmal glücklich sein, so lange es ihnen vergönnt sein würde.