Angst - Joker (für mich)
Sep. 27th, 2017 11:14 pmTeam: Schneewittchen
Challenge: Angst - Joker (Unsichtbar aus der Sommerchallenge 2015)
Fandom: Prince of Tennis
Charaktere: Fuji
Teil 1, Teil 2, Teil 3
Eigentlich hatte Fuji am Samstag wieder Tennis spielen wollen, aber das war momentan keine gute Idee. Er wollte keine Fragen wegen des Blutergusses beantworten, der zwar nicht weiter schlimmer geworden war, sich aber auch nicht merklich verbessert hatte. Und er machte sich keine Illusionen, jetzt würde es auffallen.
Also erledigte er erstmal seine Hausaufgaben, auch damit sein Vater keinen Grund hatte, wieder schlechte Stimmung zu verbreiten. Wenigstens hatte es beim Frühstück so gewirkt, als ob er sich damit abgefunden hatten, dass seine Söhne weiterhin Tennis spielen würden. Fürs erste. Yûta schien es auch nicht herausfordern zu wollen, nach dem Essen verzog er sich jedenfalls mit Yumiko, um an seinen Baustellen zu arbeiten. Das behaupteten sie jedenfalls. Vielleicht hatten sie mit ihrer Zeit auch besseres zu tun, was Fuji auch verstehen könnte.
Am Nachmittag hielt er es im Haus aber nicht mehr aus. Das Wetter war heiß und drückend, eigentlich sollte er keine Lust haben, sich zu bewegen. Oder sonst irgendetwas zu machen. Aber er war viel zu unruhig. Die Anwesenheit seines Vaters schien alles zu vergiften. Jetzt, wo er sich lieber verkriechen wollte, merkte er es noch mehr als sonst.
Also verließ er doch das Haus und machte sich auf den Weg zum Straßentennisplatz. Seine Sportsachen blieben allerdings zu Hause, spielen kam heute nicht in Frage. Am besten wäre es wohl sowieso, wenn er erstmal im Hintergrund blieb. Im Moment würde ihm niemand, der ihn halbwegs kannte, glauben, dass alles in Ordnung war. Es war schon ein Wunder gewesen, dass Eiji gestern nichts bemerkt hatte. Oder vielleicht hatte er es bemerkt... Fuji hatte sein Handy immer noch nicht überprüft.
An den Tennisplätzen sah er sich erstmal um, entdeckte aber auf Anhieb niemanden, den er kannte. Vielleicht war es ihnen heute zu warm, aber das glaubte er nicht. Eher war er einfach zu früh da. Die Hitze hielt aber ein Pärchen nicht davon ab, ein paar lockere Bälle zu schlagen. Die junge Frau war dabei deutlich besser als ihr Begleiter und sie neckte ihn lachend, wenn er einen einfachen Ball verfehlte. Ihr Partner rettete sich in verlegene Gesten und gelobte Besserung, aber es war offensichtlich, dass er vollkommen talentlos war. Stören tat es keinen von beiden. Sie hatten einfach Spaß.
Fuji nahm ein Buch zur Hand und schlug es auf. Im Moment hatte er das Gefühl, dass dieser Spaß am Sport irgendwie verloren gegangen war. Aber er wollte es auch nicht aufgeben. Nicht, weil ein paar Idioten der Meinung waren, sich von ihm bedroht zu fühlen. Anstatt zu erkennen, dass ein guter Spieler dem ganzen Team nutzte. Solche Idioten gab es immer. Auch in seinem ersten Jahr in Seigaku waren sie dagewesen. Nur waren sie nicht in der Überzahl gewesen und hatten sich auf Tezuka eingeschossen. Fuji hatten sie eher übersehen. Den unscheinbaren, stillen Jungen meist ignoriert und sich auf den konzentriert, der mit seiner ganzen Art mehr auffiel.
Es konnte nicht viel Zeit vergangen sein, bis ein paar Jugendliche auftauchten, die er eher vom Sehen her kannte. Sie nutzten die öffentlichen Tennisplätze eher, um einfach herumzulungern. Was meistens in Ordnung war, schließlich machten sie keinen Ärger. Jedenfalls nicht, soweit Fuji wusste. Jetzt setzten sie sich eher an eine halbwegs schattige Stelle und begannen gut gelaunt miteinander zu reden. Normalerweise störte es Fuji nicht, aber jetzt wünschte er sich, er könnte einfach einem Tennismatch zuhören. Aber die Hoffnung begrub er heute besser.
Das wurde zur Gewissheit, als er eine sehr vertraute Stimme hörte. Wenn Kawashima schon früher mal hiergewesen war, hatte Fuji ihn nicht bemerkt. Jetzt aber zuckte er zusammen. Ganz leicht nur, aber es reichte, dass er sich über sich selbst ärgerte. Von so einem Idioten wollte er sich nicht unterkriegen lassen. Es war schlimm genug, wenn er ihn aus dem Tennisteam vertrieb. Seine freien Tage würde er ihm nicht auch nur ruinieren. Mit dem festen Vorsatz, sich nicht auch hier verjagen zu lassen, konzentrierte er sich wieder auf das Buch. Oder versuchte es wenigstens. Irgendwann bemerkte er, dass er schon seit geraumer Zeit dieselbe Seite anstarrte, ohne auch nur ein Wort gelesen zu haben. Kawashima hatte ihn bisher nicht bemerkt. Oder ignorierte ihn. Das hier war auch kein Ort, jüngere Mitschüler fertigzumachen. Zu öffentlich.
“Nyaaaa, Oishi, es ist viel zu warm…!” Fuji sah auf. Nicht allzu weit entfernt stand Eiji, die Arme trotzig verschränkt, aber Tennissachen dabei. Ebenso wie sein Doppelpartner. Bei ihnen waren Kamio und Shinji, wobei nur Kamio wirkte, als würde die Hitze ihm ein wenig zusetzen. Was ihn aber nicht davon abhielt, im Rhythmus irgendeiner Musik herumzuwippen. Wie lange waren die vier schon hier? Ihn hatten sie jedenfalls nicht bemerkt, sonst hätte wenigstens Eiji sich schon längst auf ihn gestürzt.
Jetzt wäre auch der Moment, wo er zu ihnen gehen sollte. Aber er tat es nicht. Heute würde Eiji merken, dass etwas nicht stimmte. Und mit ausgerechnet Kawashima in der Nähe… Das wäre kein gutes Timing. Nicht, dass es für so etwas jemals einen guten Zeitpunkt gäbe, aber jetzt war es auf keinen Fall einer. Es gefiel ihm nicht, sich so zurückzuhalten. Vor so jemanden kuschen war nicht seine Art, aber… er konnte sich noch zu gut daran erinnern, wie es sich angefühlt hatte. Kawashima, der sein Handgelenk festhielt. Der andere, der ihm geholfen hatte. Der kurze Augenblick, wo Fuji gedacht hatte, er würde die Treppe zu den Courts hinuntergestoßen werden. Und dass er Kawashima hinter seine Maske hatte sehen lassen. Auch wenn er da nur wütend gewesen war. Jetzt… er war sich nicht sicher, was er fühlte. Möglich, dass es Angst war. Er wollte darüber nicht nachdenken.
Besser, er blieb für heute einfach unsichtbar. Also steckte er sein Buch wieder ein und verließ den Bereich, hoffentlich ungesehen.
Diese Hoffnung verpuffte, als er Schritte hinter sich hörte. Gerade als er von den Tennisplätzen ganz sicher nicht mehr gesehen werden konnte, wurde er angesprochen. “Fuji.”
Wie erstarrt blieb er stehen. Diese Stimme hätte er unter Millionen wiedererkannt. Langsam, halb in der Erwartung, eine Enttäuschung zu erleben, drehte er sich um. Aber nein. “Tezuka…” Was tat der denn hier?
Challenge: Angst - Joker (Unsichtbar aus der Sommerchallenge 2015)
Fandom: Prince of Tennis
Charaktere: Fuji
Teil 1, Teil 2, Teil 3
Eigentlich hatte Fuji am Samstag wieder Tennis spielen wollen, aber das war momentan keine gute Idee. Er wollte keine Fragen wegen des Blutergusses beantworten, der zwar nicht weiter schlimmer geworden war, sich aber auch nicht merklich verbessert hatte. Und er machte sich keine Illusionen, jetzt würde es auffallen.
Also erledigte er erstmal seine Hausaufgaben, auch damit sein Vater keinen Grund hatte, wieder schlechte Stimmung zu verbreiten. Wenigstens hatte es beim Frühstück so gewirkt, als ob er sich damit abgefunden hatten, dass seine Söhne weiterhin Tennis spielen würden. Fürs erste. Yûta schien es auch nicht herausfordern zu wollen, nach dem Essen verzog er sich jedenfalls mit Yumiko, um an seinen Baustellen zu arbeiten. Das behaupteten sie jedenfalls. Vielleicht hatten sie mit ihrer Zeit auch besseres zu tun, was Fuji auch verstehen könnte.
Am Nachmittag hielt er es im Haus aber nicht mehr aus. Das Wetter war heiß und drückend, eigentlich sollte er keine Lust haben, sich zu bewegen. Oder sonst irgendetwas zu machen. Aber er war viel zu unruhig. Die Anwesenheit seines Vaters schien alles zu vergiften. Jetzt, wo er sich lieber verkriechen wollte, merkte er es noch mehr als sonst.
Also verließ er doch das Haus und machte sich auf den Weg zum Straßentennisplatz. Seine Sportsachen blieben allerdings zu Hause, spielen kam heute nicht in Frage. Am besten wäre es wohl sowieso, wenn er erstmal im Hintergrund blieb. Im Moment würde ihm niemand, der ihn halbwegs kannte, glauben, dass alles in Ordnung war. Es war schon ein Wunder gewesen, dass Eiji gestern nichts bemerkt hatte. Oder vielleicht hatte er es bemerkt... Fuji hatte sein Handy immer noch nicht überprüft.
An den Tennisplätzen sah er sich erstmal um, entdeckte aber auf Anhieb niemanden, den er kannte. Vielleicht war es ihnen heute zu warm, aber das glaubte er nicht. Eher war er einfach zu früh da. Die Hitze hielt aber ein Pärchen nicht davon ab, ein paar lockere Bälle zu schlagen. Die junge Frau war dabei deutlich besser als ihr Begleiter und sie neckte ihn lachend, wenn er einen einfachen Ball verfehlte. Ihr Partner rettete sich in verlegene Gesten und gelobte Besserung, aber es war offensichtlich, dass er vollkommen talentlos war. Stören tat es keinen von beiden. Sie hatten einfach Spaß.
Fuji nahm ein Buch zur Hand und schlug es auf. Im Moment hatte er das Gefühl, dass dieser Spaß am Sport irgendwie verloren gegangen war. Aber er wollte es auch nicht aufgeben. Nicht, weil ein paar Idioten der Meinung waren, sich von ihm bedroht zu fühlen. Anstatt zu erkennen, dass ein guter Spieler dem ganzen Team nutzte. Solche Idioten gab es immer. Auch in seinem ersten Jahr in Seigaku waren sie dagewesen. Nur waren sie nicht in der Überzahl gewesen und hatten sich auf Tezuka eingeschossen. Fuji hatten sie eher übersehen. Den unscheinbaren, stillen Jungen meist ignoriert und sich auf den konzentriert, der mit seiner ganzen Art mehr auffiel.
Es konnte nicht viel Zeit vergangen sein, bis ein paar Jugendliche auftauchten, die er eher vom Sehen her kannte. Sie nutzten die öffentlichen Tennisplätze eher, um einfach herumzulungern. Was meistens in Ordnung war, schließlich machten sie keinen Ärger. Jedenfalls nicht, soweit Fuji wusste. Jetzt setzten sie sich eher an eine halbwegs schattige Stelle und begannen gut gelaunt miteinander zu reden. Normalerweise störte es Fuji nicht, aber jetzt wünschte er sich, er könnte einfach einem Tennismatch zuhören. Aber die Hoffnung begrub er heute besser.
Das wurde zur Gewissheit, als er eine sehr vertraute Stimme hörte. Wenn Kawashima schon früher mal hiergewesen war, hatte Fuji ihn nicht bemerkt. Jetzt aber zuckte er zusammen. Ganz leicht nur, aber es reichte, dass er sich über sich selbst ärgerte. Von so einem Idioten wollte er sich nicht unterkriegen lassen. Es war schlimm genug, wenn er ihn aus dem Tennisteam vertrieb. Seine freien Tage würde er ihm nicht auch nur ruinieren. Mit dem festen Vorsatz, sich nicht auch hier verjagen zu lassen, konzentrierte er sich wieder auf das Buch. Oder versuchte es wenigstens. Irgendwann bemerkte er, dass er schon seit geraumer Zeit dieselbe Seite anstarrte, ohne auch nur ein Wort gelesen zu haben. Kawashima hatte ihn bisher nicht bemerkt. Oder ignorierte ihn. Das hier war auch kein Ort, jüngere Mitschüler fertigzumachen. Zu öffentlich.
“Nyaaaa, Oishi, es ist viel zu warm…!” Fuji sah auf. Nicht allzu weit entfernt stand Eiji, die Arme trotzig verschränkt, aber Tennissachen dabei. Ebenso wie sein Doppelpartner. Bei ihnen waren Kamio und Shinji, wobei nur Kamio wirkte, als würde die Hitze ihm ein wenig zusetzen. Was ihn aber nicht davon abhielt, im Rhythmus irgendeiner Musik herumzuwippen. Wie lange waren die vier schon hier? Ihn hatten sie jedenfalls nicht bemerkt, sonst hätte wenigstens Eiji sich schon längst auf ihn gestürzt.
Jetzt wäre auch der Moment, wo er zu ihnen gehen sollte. Aber er tat es nicht. Heute würde Eiji merken, dass etwas nicht stimmte. Und mit ausgerechnet Kawashima in der Nähe… Das wäre kein gutes Timing. Nicht, dass es für so etwas jemals einen guten Zeitpunkt gäbe, aber jetzt war es auf keinen Fall einer. Es gefiel ihm nicht, sich so zurückzuhalten. Vor so jemanden kuschen war nicht seine Art, aber… er konnte sich noch zu gut daran erinnern, wie es sich angefühlt hatte. Kawashima, der sein Handgelenk festhielt. Der andere, der ihm geholfen hatte. Der kurze Augenblick, wo Fuji gedacht hatte, er würde die Treppe zu den Courts hinuntergestoßen werden. Und dass er Kawashima hinter seine Maske hatte sehen lassen. Auch wenn er da nur wütend gewesen war. Jetzt… er war sich nicht sicher, was er fühlte. Möglich, dass es Angst war. Er wollte darüber nicht nachdenken.
Besser, er blieb für heute einfach unsichtbar. Also steckte er sein Buch wieder ein und verließ den Bereich, hoffentlich ungesehen.
Diese Hoffnung verpuffte, als er Schritte hinter sich hörte. Gerade als er von den Tennisplätzen ganz sicher nicht mehr gesehen werden konnte, wurde er angesprochen. “Fuji.”
Wie erstarrt blieb er stehen. Diese Stimme hätte er unter Millionen wiedererkannt. Langsam, halb in der Erwartung, eine Enttäuschung zu erleben, drehte er sich um. Aber nein. “Tezuka…” Was tat der denn hier?
no subject
Date: 2017-09-28 05:37 pm (UTC)Gott ich mag Fuji so flauschen, wenn er das zulassen würde... Jetzt nimmt ihm sein Vater auch noch die Freude an dem Sport, den er eigentlich so liebt! Wenn er ihm jetzt noch an die Kakteen und Fotografie geht, ne??!!??!?!?!?!! Dann hau ich ihn!!!
Und natürlich mag er in der Stmmung nihct den anderen unter die Augen treten. Das passt nicht zu ihm und egal wie eng er mit dem golden Pair, bzw Eiji befreundet ist... so soll der ihn nicht sehen und sich Sorgen machen!
Aber dann erwischt ihn Tezuka... Hoffentlich kann der etwas tun um seine Laune zu bessern >.< Am besten einfach entführen und erst wieder rausrücken wenn der bse Papa aus dem Bild ist! >.<
Immerhin hat der blöde Senpai ihn nicht erwischt!!!
Gib ihm ein happy end!!!