Team: Aschenputtel
Challenge: Orte – Zwischen Tür und Angel (für's Team)
Titel: Fünf Minuten
Fandom: RPS (Monsta X, Shownu/Minhyuk)
Anmerkungen: Eine kleine Fortsetzung zu
nessaniels wunderbarer Fic von gestern ♥
Obwohl sie sich arg beeilen, um schnell wieder ins Studio zurückzukommen und vielleicht dort noch ein paar Minuten ungestört verbringen zu können, sind sie am Ende doch außer Puste, so rot im Gesicht, dass sie die Maskenbildnerinnen schon fluchen hören können und haben gerade mal noch zehn Minuten Zeit, um wieder zu Atem zu kommen.
Das schlimmste daran ist, dass das nach dem ganzen verkorksten Tag nun endgültig wirklich Minhyuks Schuld ist, weil er sich den blöden Busfahrplan nicht genau genug angeschaut hat und sie deshalb eine ganze Strecke auf dem Weg zum Studio zu Fuß laufen mussten oder riskiert hätten, zu spät zu kommen.
Und dabei musste Shownu ihn auch noch ganz unromantisch am Arm mit sich ziehen, weil sie ja schlecht mit verschränkten Händen durch die Stadt hätten laufen können.
Mal ganz abgesehen davon, dass es Minhyuk wahnsinnig peinlich ist, wie langsam und tollpatschig er hinter Shownu in seinen blöden Badelatschen her gestolpert ist.
Fürchterlich peinlich, fürchterlich schlimmer Tag.
„Hey“, sagt Shownu leise neben ihm und zupft ihn am Shirtärmel. Als Minhyuk ihn anguckt, ist er ganz unansehnlich rot und verschwitzt, aber strahlt Minhyuk an, als hätten sie gerade eine neue persönliche Bestzeit im Marathon geschafft.
Minhyuk ist so überhaupt nicht nach strahlen zumute. Blöderweise merkt Shownu das sofort – peinlich, schlimm, frustrierend.
„Geht’s dir gut? War’s zu anstrengend?“, fragt Shownu mit so viel Sorge in der Stimme, dass Minhyuk am liebsten auf der Stelle im Boden versinken will. Stattdessen schüttelt er den Kopf und müht sich ein Lächeln ab, das schon fast wieder echt aussieht.
„Alles super. Wir haben es rechtzeitig geschafft, wir sind die Besten!“
Shownu nickt, scheint aber nicht ganz überzeugt zu sein von Minhyuks Ausrede. Dabei möchte Minhyuk ihn doch einfach nur noch ein bisschen lächeln sehen, so ein echtes Lächeln, bei dem seine Augen verschwinden und das Minhyuk nicht nur erröten lässt, weil er gerade durch die halbe Stadt gesprintet ist.
„Jetzt haben wir doch keine Zeit mehr, um—“
Shownu unterbricht sich und schaut verlegen auf irgendeine Stelle an Minhyuks Kragen.
Ein ganz schlimmer Tag.
Vielleicht wäre es doch besser gewesen, wenn es geregnet hätte, so wie Changkyun gesagt hat. Dann wäre Minhyuk das alles vielleicht erspart geblieben.
Vor allem wäre ihm vielleicht erspart geblieben, dass Shownu ihn so traurig und enttäuscht ansieht.
Seinen Kragen ansieht.
Was noch viel schlimmer ist.
Das geht so nicht, denkt Minhyuk. Sie können den Tag unmöglich so enden lassen, wo sie doch eigentlich sogar noch, trotz aller Pannen, eine ganze Menge Spaß hatten, und wo Shownu doch so liebe, süße Dinge zu ihm gesagt hat, von denen Minhyuk vermutlich noch eine ganze Weile fürchterlich weiche Knie bekommen wird.
Am besten ist also einfach, die ganzen doofen Dinge zu vergessen und sich darauf zu konzentrieren, dass Shownu das katastrophale Date schön fand, dass Shownu ihn die ganze Zeit lang angelächelt hat und dass Minhyuk langsam wirklich den Verstand verliert, wenn Shownu ihn nicht bald (ganz bald, ganz, ganz bald) endlich mal küsst, wie er es versprochen hat.
Minhyuk schubst ihn mit der Schulter an und greift gleichzeitig nach seiner Hand, um ihre Finger so fest zu verschränken, wie er es gerne schon während ihres Ausflugs gemacht hätte.
Vielleicht quietscht er auch ein wenig, weil er dabei zusehen kann, wie der traurige Blick aus Shownus Gesicht verschwindet und von einem kleinen, verlegenen Lächeln abgelöst wird. Shownu kommentiert das Quietschen, sofern es eines war, jedenfalls nicht, und deshalb schmiegt sich Minhyuk noch ein bisschen näher an ihn ran.
„Wir haben nur noch so fünf Minuten Zeit“, murmelt Shownu, schließt aber die Finger ganz fest um Minhyuks und Minhyuk hofft, dass Shownu ihn auch nicht mehr gehen lassen will.
„Ich weiß“, flüstert Minhyuk zurück – er weiß gar nicht, warum er flüstert, denn sie sind noch ganz alleine im Korridor, aber Shownu ist so nah (und so verlegen), dass Minhyuk entweder flüstern oder loskichern und aufgeregt umherspringen muss.
Flüstern ist besser.
Sein Herz springt schließlich schon genug aufgeregt umher.
Dass Shownu keinerlei Anstalten macht, irgendetwas zu tun, außer über Minhyuks Finger zu streicheln und angestrengt seinen Kragen anzustarren, macht die Sache nicht besser.
Minhyuk kann die vergehenden Sekunden förmlich spüren.
„Du hast gesagt, dass du mich küssen willst“, sprudelt es schließlich aus ihm heraus und Shownu ist so erschrocken, dass er sogar vergisst, Minhyuk nicht in die Augen zu sehen.
Auf den Mund.
In die Augen.
Minhyuk schluckt.
„Wenn du nicht willst, das ist nicht schlimm, aber ich dachte nur, also.“
Er hatte den Faden schon verloren, bevor er überhaupt angefangen hat zu sprechen.
Vorsichtshalber schluckt er nochmal.
„Also ich würde sehr gerne. Dich. Küssen, meine ich.“
Er würde auch gerne laut kreischen und sich irgendwo verstecken, weil seine roten Wangen jetzt wirklich nichts mehr mit dem Sprint zum Studio zu tun haben und weil Shownu ihn ansieht und weil er nicht einfach mal die Klappe halten kann und weil Shownu seine andere Hand auch noch festhält und weil Shownu ihn immer noch ansieht und weil sie überhaupt nicht genug Zeit haben für all das, was Minhyuk gerne machen möchte, wenn Shownu ihn so ansieht.
Und weil Shownu immer noch grinst, wenn er Minhyuk küsst, und Minhyuk am liebsten die ganze Welt umarmen will, weil Shownu lachend und Shownu zu küssen seine zwei liebsten Lieblingsdinge sind.
Da ist es auch egal, dass sie diesmal nur noch eine Minute Zeit haben, um die roten Wangen wieder loszuwerden und dass die Maskenbildnerinnen es jetzt erst recht schwer mit ihnen haben werden, weil es unmöglich sein wird, nicht den ganzen Rest des Tages einfach weiterzugrinsen.
Challenge: Orte – Zwischen Tür und Angel (für's Team)
Titel: Fünf Minuten
Fandom: RPS (Monsta X, Shownu/Minhyuk)
Anmerkungen: Eine kleine Fortsetzung zu
Obwohl sie sich arg beeilen, um schnell wieder ins Studio zurückzukommen und vielleicht dort noch ein paar Minuten ungestört verbringen zu können, sind sie am Ende doch außer Puste, so rot im Gesicht, dass sie die Maskenbildnerinnen schon fluchen hören können und haben gerade mal noch zehn Minuten Zeit, um wieder zu Atem zu kommen.
Das schlimmste daran ist, dass das nach dem ganzen verkorksten Tag nun endgültig wirklich Minhyuks Schuld ist, weil er sich den blöden Busfahrplan nicht genau genug angeschaut hat und sie deshalb eine ganze Strecke auf dem Weg zum Studio zu Fuß laufen mussten oder riskiert hätten, zu spät zu kommen.
Und dabei musste Shownu ihn auch noch ganz unromantisch am Arm mit sich ziehen, weil sie ja schlecht mit verschränkten Händen durch die Stadt hätten laufen können.
Mal ganz abgesehen davon, dass es Minhyuk wahnsinnig peinlich ist, wie langsam und tollpatschig er hinter Shownu in seinen blöden Badelatschen her gestolpert ist.
Fürchterlich peinlich, fürchterlich schlimmer Tag.
„Hey“, sagt Shownu leise neben ihm und zupft ihn am Shirtärmel. Als Minhyuk ihn anguckt, ist er ganz unansehnlich rot und verschwitzt, aber strahlt Minhyuk an, als hätten sie gerade eine neue persönliche Bestzeit im Marathon geschafft.
Minhyuk ist so überhaupt nicht nach strahlen zumute. Blöderweise merkt Shownu das sofort – peinlich, schlimm, frustrierend.
„Geht’s dir gut? War’s zu anstrengend?“, fragt Shownu mit so viel Sorge in der Stimme, dass Minhyuk am liebsten auf der Stelle im Boden versinken will. Stattdessen schüttelt er den Kopf und müht sich ein Lächeln ab, das schon fast wieder echt aussieht.
„Alles super. Wir haben es rechtzeitig geschafft, wir sind die Besten!“
Shownu nickt, scheint aber nicht ganz überzeugt zu sein von Minhyuks Ausrede. Dabei möchte Minhyuk ihn doch einfach nur noch ein bisschen lächeln sehen, so ein echtes Lächeln, bei dem seine Augen verschwinden und das Minhyuk nicht nur erröten lässt, weil er gerade durch die halbe Stadt gesprintet ist.
„Jetzt haben wir doch keine Zeit mehr, um—“
Shownu unterbricht sich und schaut verlegen auf irgendeine Stelle an Minhyuks Kragen.
Ein ganz schlimmer Tag.
Vielleicht wäre es doch besser gewesen, wenn es geregnet hätte, so wie Changkyun gesagt hat. Dann wäre Minhyuk das alles vielleicht erspart geblieben.
Vor allem wäre ihm vielleicht erspart geblieben, dass Shownu ihn so traurig und enttäuscht ansieht.
Seinen Kragen ansieht.
Was noch viel schlimmer ist.
Das geht so nicht, denkt Minhyuk. Sie können den Tag unmöglich so enden lassen, wo sie doch eigentlich sogar noch, trotz aller Pannen, eine ganze Menge Spaß hatten, und wo Shownu doch so liebe, süße Dinge zu ihm gesagt hat, von denen Minhyuk vermutlich noch eine ganze Weile fürchterlich weiche Knie bekommen wird.
Am besten ist also einfach, die ganzen doofen Dinge zu vergessen und sich darauf zu konzentrieren, dass Shownu das katastrophale Date schön fand, dass Shownu ihn die ganze Zeit lang angelächelt hat und dass Minhyuk langsam wirklich den Verstand verliert, wenn Shownu ihn nicht bald (ganz bald, ganz, ganz bald) endlich mal küsst, wie er es versprochen hat.
Minhyuk schubst ihn mit der Schulter an und greift gleichzeitig nach seiner Hand, um ihre Finger so fest zu verschränken, wie er es gerne schon während ihres Ausflugs gemacht hätte.
Vielleicht quietscht er auch ein wenig, weil er dabei zusehen kann, wie der traurige Blick aus Shownus Gesicht verschwindet und von einem kleinen, verlegenen Lächeln abgelöst wird. Shownu kommentiert das Quietschen, sofern es eines war, jedenfalls nicht, und deshalb schmiegt sich Minhyuk noch ein bisschen näher an ihn ran.
„Wir haben nur noch so fünf Minuten Zeit“, murmelt Shownu, schließt aber die Finger ganz fest um Minhyuks und Minhyuk hofft, dass Shownu ihn auch nicht mehr gehen lassen will.
„Ich weiß“, flüstert Minhyuk zurück – er weiß gar nicht, warum er flüstert, denn sie sind noch ganz alleine im Korridor, aber Shownu ist so nah (und so verlegen), dass Minhyuk entweder flüstern oder loskichern und aufgeregt umherspringen muss.
Flüstern ist besser.
Sein Herz springt schließlich schon genug aufgeregt umher.
Dass Shownu keinerlei Anstalten macht, irgendetwas zu tun, außer über Minhyuks Finger zu streicheln und angestrengt seinen Kragen anzustarren, macht die Sache nicht besser.
Minhyuk kann die vergehenden Sekunden förmlich spüren.
„Du hast gesagt, dass du mich küssen willst“, sprudelt es schließlich aus ihm heraus und Shownu ist so erschrocken, dass er sogar vergisst, Minhyuk nicht in die Augen zu sehen.
Auf den Mund.
In die Augen.
Minhyuk schluckt.
„Wenn du nicht willst, das ist nicht schlimm, aber ich dachte nur, also.“
Er hatte den Faden schon verloren, bevor er überhaupt angefangen hat zu sprechen.
Vorsichtshalber schluckt er nochmal.
„Also ich würde sehr gerne. Dich. Küssen, meine ich.“
Er würde auch gerne laut kreischen und sich irgendwo verstecken, weil seine roten Wangen jetzt wirklich nichts mehr mit dem Sprint zum Studio zu tun haben und weil Shownu ihn ansieht und weil er nicht einfach mal die Klappe halten kann und weil Shownu seine andere Hand auch noch festhält und weil Shownu ihn immer noch ansieht und weil sie überhaupt nicht genug Zeit haben für all das, was Minhyuk gerne machen möchte, wenn Shownu ihn so ansieht.
Und weil Shownu immer noch grinst, wenn er Minhyuk küsst, und Minhyuk am liebsten die ganze Welt umarmen will, weil Shownu lachend und Shownu zu küssen seine zwei liebsten Lieblingsdinge sind.
Da ist es auch egal, dass sie diesmal nur noch eine Minute Zeit haben, um die roten Wangen wieder loszuwerden und dass die Maskenbildnerinnen es jetzt erst recht schwer mit ihnen haben werden, weil es unmöglich sein wird, nicht den ganzen Rest des Tages einfach weiterzugrinsen.
no subject
Date: 2017-08-18 08:28 pm (UTC)erstens mal fühle ich mich HÖCHST geschmeichelt, dass du eine fortsetzung geschrieben hast :))))) DANKESCHÖN ICH FREUE MICH DASS UNS BOYBANDS ZU HÖHENFLÜGEN INSPIRIEREN :))))
ZWEITENS MAL: AHHHHHHHHH. OHMYGOD. DIE SIND SO SÜSS UND SO TROPEY UND SO LIEBEVOLL MITEINANDER
ICH LIEBE SHOWNU. SHOWNU IS SO DOOF UND SO SCHÜCHTERN UND VERKORKST ICH KANN NICHT MEHR KSJFHSJDHFD
„Du hast gesagt, dass du mich küssen willst“, sprudelt es schließlich aus ihm heraus und Shownu ist so erschrocken, dass er sogar vergisst, Minhyuk nicht in die Augen zu sehen.
DAS IST MEINE ABSOLUTE LIEBLINGSZEILE. Ich kann förmlich sehen wie Shownu zusammenzuckt und die Augen überall da hin tut, wo es gefährlich ist, auf MINHYUKS SÜSSEN SCHMALEN MUND NÄMLICH TJA PECH GEHABT SHOWNU, PUT YOUR MOUTH WHERE YOU SAID YOU WERE GONNA PUT IT... :)))
und weil sie überhaupt nicht genug Zeit haben für all das, was Minhyuk gerne machen möchte, wenn Shownu ihn so ansieht.
NEIN VERGISS ES, DAS HIER IST MEINE LIEBLINGSZEILE, OMGG <333 Da schwingt soviel wunderschönes und sanftes mit ICH WILL IHNEN ALLE ZEIT DER WELT GEBEN, damit sie sich austoben können ;__; (Die sie auch brauchen werden, omggg SHOWNU MACH MAL HINNE, IHR STEHT UNTER ZEITDRUCK)
Der Zeitdruck ist PERFEKT, WIRKLICH, wie sie die Minuten förmlich runterzählen und Minhyuk immer aufgeregter wird, weil er so gern knutschen will und alles, was sie tun total getimt sein muss und HAAAAAAAACH SIE SIND SO SÜSS UND TROPEY und ich bin so froh, dass du so verliebt in sie bist. <33333333
SO SÜSS. SUCH NIEDLICHKEIT. MUCH WOW. KAJFHSDH