[identity profile] failte-aoife.livejournal.com posting in [community profile] 120_minuten
Team: Aschenputtel
Challenge: H/C Fieberschübe
Fandom: Des Teufels Maskerade (zur Allgemeinen Überraschung brauche ich schon wieder einen neuen Tag estutmirleid)
Charaktere: Dejan, Mirco, Lysander, Felix
Wörter: 929
Plot: Dejan wird von einem übernatürlichen Wesen angegriffen.
A/N: Ich wollte ja mehr h/c aber nachdem ich die Einleitungs-Actionszene etwa 5 Mal umgeschrieben habe wurde die Zeit knapp.


Auf übernatürliche Wesen Jagd zu machen und nicht vorbereitet zu sein ist extrem leichtsinnig. Aber eigentlich waren wir weder auf der Jagd noch unvorbereitet. Mirco und ich gingen lediglich Meldungen nach, wonach eine große schwarze Gestalt im Königsgarten schon mehrmals die Besucher aufgeschreckt hatte ohne jedoch irgendwen zu verletzen. Jeder Bericht klang ähnlich: Jemand war nach Einbruch der Dunkelheit dort als plötzlich etwas Riesiges auftauchte und furchteinflößende Schreie ausstieß. Der oder diejenige der in den Genuss einer solchen Begegnung kam machte auf dem Absatz kehrt und rannte davon. Was dann aus dem Wesen wurde konnten sie nicht sagen. Das ließ leider keine besonders gute Kategorisierung zu, weswegen wir nur mit ein paar allgemeinen Dingen ausgestattet waren und hoffen mussten, dass irgendetwas davon wirkte sollte das Wesen tatsächlich angreifen.

Es dauerte nicht lange bis wir auf es stießen. Und sofort konnte ich jeden verstehen der einfach nur weggerannt war. Es hatte vage die Form eines Menschen, war aber viel zu groß und vollkommen falsch proportioniert. Wie das Bild eines sehr schlechten Malers das zum Leben erweckt worden war. Und als es schrie benötigte ich alle meine Selbstbeherrschung um nicht sofort zu fliehen. Der Schrei ging durch Mark und Bein und wollte einfach nicht enden. Ich versuchte dagegen anzuschreien, wollte herausfinden was es war und was es wollte aber meine Stimme versagte.
Es kreischte weiter als es auf mich zukam und dann seine Krallen in meinen Arm bohrte. Der Schmerz löste meine Erstarrung und ich fand zumindest meine Stimme wieder.

„Renn Mirco!“

Nun gehorchte auch mein restlicher Körper wieder und ich folgte meinem eigenen Rat. Ein Blick über die Schulter wagte ich dann dennoch und sah, dass das Wesen mir zwar folgte aber viel zu langsam war. Und dann war es plötzlich verschwunden. Ich rannte nur weiter. Bis zum Ausgang, vor dem Mirco schon wartete und mich entsetzt ansah. Oder meinen Arm um genau zu sein. Ich folgte seinem Blick und sah sehr viel Blut.

„Das hat sich gar nicht so schlimm angefühlt“, brachte ich noch heraus bevor alles dunkel wurde.

***

Stimmen. Laute Stimmen. Trotzdem konnte ich nicht verstehen was sie sagten. Ich musste sie warnen. Die Kreatur könnte auch hinter ihnen her sein. Mirco. War er entkommen? Ich versuchte etwas zu sagen, ob Warnung oder etwas anderes wusste ich selbst aber mehr als ein Röcheln brachte ich nicht zustande. Die Stimmen verstummten plötzlich. Oder wurde nur wieder alles dunkel?
***

Es war heiß. Unglaublich heiß. Ich wollte aufstehen und irgendwo hingehen wo es kühler war aber mein Körper gehorchte nicht. Dann, plötzlich etwas Linderung. Etwas nasses und kaltes berührte meine Stirn, mein Gesicht, meinen Hals. Woher immer es kam es sollte nicht aufhören. Ich versuchte das so auszudrücken aber meine Kehle war zu trocken um irgendeinen Ton zu formen.

***
Wieder Stimmen. Sie klangen dumpf und weit entfernt und ich verstand nur einzelne Fetzen. Fieber. Wie lange? Was für ein Wesen? Irgendwas müssen Sie doch wissen.

***

Ich war nicht durstig. Ich wusste noch, dass ich mich irgendwann unglaublich durstig gefühlt hatte und ich konnte mich nicht erinnern getrunken zu haben. Trotzdem war ich nicht in der Lage irgendetwas zu sagen. Ich war nicht Mal in der Lage meine Augen zu öffnen. Dabei hätte ich zu gerne der Person die an meinem Bett saß gesagt, dass ich wach war. Das erschien mir nur höflich. Auch wenn ich nicht wusste wer da saß. Nur das er (oder sie?) jetzt aufstand und im Zimmer hin- und herging. Sich wieder hinsetzte. Wieder aufstand.

***

„Warum hast du sie von so einer dummen Idee nicht abgehalten?“

„Zum einen war es keine dumme Idee. Es ist sein Beruf Übernatürlichem auf den Grund zu gehen. Und da davor niemand verletzt worden war konnten wir nicht wissen wie gefährlich es wird. Zum anderen ist es grundsätzlich schwierig Dejan von irgendetwas abzubringen. Das solltest du eigentlich wissen.“

***

Meine erste Äußerung in einem Zustand den man wirklich als wach und bei vollem Bewusstsein bezeichnen konnte war ein Stöhnen. Nicht besonders originell aber als ich wenig später die Augen öffnete sah ich, dass es mir trotzdem die volle Aufmerksamkeit von Felix und Lysander die an meinem Bett saßen eingebracht hatte. Ich versuchte mich aufzurichten aber selbst eine kleine Bewegung kostete so viel Kraft, dass mir fast wieder schwarz vor Augen wurde. Ich gab den Versuch auf schon bevor Felix sich nach vorne beugte (wobei er fast Lysander, der auf seinem Schoß saß zu Fall brachte) und meinen (gesunden) Arm sanft aber bestimmt festhielt.

„Du musst dich noch schonen.“

„Mhhh“, machte ich nur, weil ich auch in besserer Verfassung nicht in der Lage gewesen wäre diesem Ton von Felix zu widersprechen.
Es gab noch irgendetwas, das ich unbedingt wissen musste. Nur was.

„Mirco!“, brachte ich schließlich heraus.

„In bester Verfassung“, erklärte Lysander, „und du darfst dich bei ihm für deine andauernde Anwesenheit unter den Lebenden bedanken, denn ihm ist es gelungen dich hierher zu schaffen wo wir uns um dich kümmern konnten.“

Ich sagte nichts dazu. Nicht nur weil ich nicht so recht wusste was, auch weil selbst eine einsilbige Antwort viel zu anstrengend erschien. Aber Lysander war sowieso noch nicht fertig.

„Nicht sofort natürlich. Selbst wenn du schon in der Lage wärst deine Dankbarkeit in deiner dir üblichen wortreichen Art auszudrücken, momentan schläft Mirco. Anders als gewisse andere Personen hier hat er in den letzten acht Tagen öfters Mal diesen Raum hier verlassen um genau das zu tun.“ Er blickte nicht besonders unauffällig zu Felix.

Ich wartete auf Felix Einspruch, dass das eine maßlose Übertreibung war und dass er Lysander zu einem Muff verarbeiten würde wenn er damit weitermachte. Aber Felix sagte keinen Ton.

Date: 2017-08-14 05:49 pm (UTC)
From: [identity profile] nessaniel.livejournal.com
OHHH!!!! YAY DU HAST ZU DES TEUFELS MASKERADE WAS GESCHRIEBEN AHHH DAS IST WUNDERVOLL <333

Dejan ist der beste Pechvogel der Welt und ich liebe es, dass Lysander sich auf Felix' Schoß zusammenrollt, aww ;__; Und die vielen kleinen Abschnitte passen perfekt in Dejans Fieberschübe (HÖHÖ) <3333

Ich brauche nun aber leider wirklich mehr davon, ich hoffe, das ist dir bewusst, also... ne ich meine :))))

Date: 2017-08-20 04:54 pm (UTC)
From: [identity profile] tsutsumi.livejournal.com
*hust* Es tut mir so leid. D:
Der tag steht jetzt <3

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