Team: Schneewittchen
Challenge: Humor/Crack - „Eine Eule. Weil ich dir schon immer mal einen Vogel zeigen wollte.“
Fandom: Original - Our Own World
Wörter: 606
Nathalie sah ihr ihren Cocktail an, als würde er jeden Augenblick explodieren. Was er bisher nicht getan hatte, aber man wusste wohl nie. Es war ein recht interessantes Schauspiel, vor allem wenn sie dabei anfing, etwas zu schielen. Aber auf die Dauer war es doch etwas ermüdend. Jedenfalls für Sabine.
“Deine Eiswürfel sind gleich weg”, warnte sie Nathalie, in dem Versuch, ihre Aufmerksamkeit wieder auf sich zu lenken.
“Huh?” Erschrocken sah diese auf und musterte ihre Eiswürfel prüfend, als der Inhalt von Sabines Worten zu ihr durchsickerte. “Gar nicht!”
“Wenn du so weitermachst, schon. Du weißt, dass das Zeug zum Trinken gedacht ist, oder?”
“Aber da ist Tabasco drin!”
Da lag also das Problem. Sabine runzelte leicht die Stirn. “Ja… das soll bei einer Bloody Mary vorkommen…” Ehrlich, nur Nathalie bestellte sich etwas, von dem sie keine Ahnung hatte, was da drin sein könnte.
“Du hättest mich vorwarnen müssen!”
“Warum? Ich dachte, du weißt das.”
Nathalie zog eine Schnute. “Ich wusste es aber nicht. Ich weiß nur, dass Liang sie widerlich findet.”
Na wenn das kein Grund war, einen unbekannten Cocktail zu probieren… für Nathalie schien es jedenfalls zu reichen. Sabine seufzte. “Wir können ja tauschen.” Es wäre schade um ihren Cuba Libre, aber sie konnte sich ja später immer noch einen bestellen. Sie jedenfalls hatte nicht vor, nach nur einem Getränk heimzufahren. Immerhin war sie hier, weil Nathalie offenbar Redebedarf hatte. Das Thema war recht offensichtlich. Aber bisher hatte Nathalie nur ihren armen Cocktail totgestarrt.
“Ich geb mich doch nicht vor so einem Gesöff geschlagen!”, protestierte Nathalie mit Nachdruck und legte ihre Hände um das Glas, als würde Sabine es ihr jeden Moment wegreißen. Die grinste nur und schüttelte den Kopf. Aber wenigstens wurde der arme Cocktail nicht mehr wie eine tickende Bombe behandelt.
Ihr Handy lenkte sie kurzzeitig ab, und als sie einen Blick darauf warf, bemerkte sie, dass Stephan ihr etwas über WhatsApp geschickt hatte. Bei ihrem letzten Treffen in der Mensa hatte sie ihm von ihrer Bewunderung für Eulen erzählt und seitdem wurde er es nicht müde, ihr alberne Bilder von diesen eigentlich sehr majestätischen Vögeln zu schicken. Auch wenn sie zugeben musste, dass ein Käuzchen vielleicht nicht gerade der beeindruckenste Vertreter der Gattung war. Aber das Exemplar, das missgelaunt in die Kamera schaute, war wirklich niedlich. Als sie Nathalies neugierigen Blick bemerkte, hielt sie ihr das Handy hin. “Eine Eule.” Sie grinste. “Weil ich dir schon immer mal einen Vogel zeigen wollte.”
Den zweiten Teil schien Nathalie nicht einmal zu bemerken, sie war vollauf damit beschäftigt, entzückt zu quietschen. “Ist die niedlich! Guck dir an, wie sie guckt!”
“Grumpy Owl”, stimmte Sabine zu und packte ihr Handy wieder weg. Möglich, dass Stephan jetzt gerne eine Reaktion von ihr hätte, aber der konnte warten. Nathalie, die in sich hineinkicherte, ging vor. Die kicherte in sich hinein und schnupperte endlich an ihrer Bloody Mary. “Okay… probieren wir das Zeug… wenns mich umhaut, hab ich ja dich.”
“Ich bereite alles für eine Reanimation vor”, versprach Sabine und hatte Mühe, möglichst professionell zu tun. Was ist wohl nicht gelang, aber Nathalie tat ihr den Gefallen, so zu tun, als würde sie es nicht bemerken. Oder sie bemerkte es wirklich nicht, was im Rahmen der Möglichkeiten war. Mit bierernster Miene hob sie das Glas und nahm einen Schluck. Diesen schien sie genau zu bewerten und nichts deutete auf eine Vergiftung oder sonstige Nebenwirkungen hin.
Zwei übertriebene Schmatzer später strahlte Nathalie sie an. “Das Zeug ist richtig gut!”
Sabine seufzte. “Und dafür da ganze Theater. Ich sag doch, du hast nen Vogel. Aber jetzt erzähl mal: Wie läufts mit Nadine?”
Schlagartig wurde Nathalies Gesicht ernst. “Gute Frage…”
Challenge: Humor/Crack - „Eine Eule. Weil ich dir schon immer mal einen Vogel zeigen wollte.“
Fandom: Original - Our Own World
Wörter: 606
Nathalie sah ihr ihren Cocktail an, als würde er jeden Augenblick explodieren. Was er bisher nicht getan hatte, aber man wusste wohl nie. Es war ein recht interessantes Schauspiel, vor allem wenn sie dabei anfing, etwas zu schielen. Aber auf die Dauer war es doch etwas ermüdend. Jedenfalls für Sabine.
“Deine Eiswürfel sind gleich weg”, warnte sie Nathalie, in dem Versuch, ihre Aufmerksamkeit wieder auf sich zu lenken.
“Huh?” Erschrocken sah diese auf und musterte ihre Eiswürfel prüfend, als der Inhalt von Sabines Worten zu ihr durchsickerte. “Gar nicht!”
“Wenn du so weitermachst, schon. Du weißt, dass das Zeug zum Trinken gedacht ist, oder?”
“Aber da ist Tabasco drin!”
Da lag also das Problem. Sabine runzelte leicht die Stirn. “Ja… das soll bei einer Bloody Mary vorkommen…” Ehrlich, nur Nathalie bestellte sich etwas, von dem sie keine Ahnung hatte, was da drin sein könnte.
“Du hättest mich vorwarnen müssen!”
“Warum? Ich dachte, du weißt das.”
Nathalie zog eine Schnute. “Ich wusste es aber nicht. Ich weiß nur, dass Liang sie widerlich findet.”
Na wenn das kein Grund war, einen unbekannten Cocktail zu probieren… für Nathalie schien es jedenfalls zu reichen. Sabine seufzte. “Wir können ja tauschen.” Es wäre schade um ihren Cuba Libre, aber sie konnte sich ja später immer noch einen bestellen. Sie jedenfalls hatte nicht vor, nach nur einem Getränk heimzufahren. Immerhin war sie hier, weil Nathalie offenbar Redebedarf hatte. Das Thema war recht offensichtlich. Aber bisher hatte Nathalie nur ihren armen Cocktail totgestarrt.
“Ich geb mich doch nicht vor so einem Gesöff geschlagen!”, protestierte Nathalie mit Nachdruck und legte ihre Hände um das Glas, als würde Sabine es ihr jeden Moment wegreißen. Die grinste nur und schüttelte den Kopf. Aber wenigstens wurde der arme Cocktail nicht mehr wie eine tickende Bombe behandelt.
Ihr Handy lenkte sie kurzzeitig ab, und als sie einen Blick darauf warf, bemerkte sie, dass Stephan ihr etwas über WhatsApp geschickt hatte. Bei ihrem letzten Treffen in der Mensa hatte sie ihm von ihrer Bewunderung für Eulen erzählt und seitdem wurde er es nicht müde, ihr alberne Bilder von diesen eigentlich sehr majestätischen Vögeln zu schicken. Auch wenn sie zugeben musste, dass ein Käuzchen vielleicht nicht gerade der beeindruckenste Vertreter der Gattung war. Aber das Exemplar, das missgelaunt in die Kamera schaute, war wirklich niedlich. Als sie Nathalies neugierigen Blick bemerkte, hielt sie ihr das Handy hin. “Eine Eule.” Sie grinste. “Weil ich dir schon immer mal einen Vogel zeigen wollte.”
Den zweiten Teil schien Nathalie nicht einmal zu bemerken, sie war vollauf damit beschäftigt, entzückt zu quietschen. “Ist die niedlich! Guck dir an, wie sie guckt!”
“Grumpy Owl”, stimmte Sabine zu und packte ihr Handy wieder weg. Möglich, dass Stephan jetzt gerne eine Reaktion von ihr hätte, aber der konnte warten. Nathalie, die in sich hineinkicherte, ging vor. Die kicherte in sich hinein und schnupperte endlich an ihrer Bloody Mary. “Okay… probieren wir das Zeug… wenns mich umhaut, hab ich ja dich.”
“Ich bereite alles für eine Reanimation vor”, versprach Sabine und hatte Mühe, möglichst professionell zu tun. Was ist wohl nicht gelang, aber Nathalie tat ihr den Gefallen, so zu tun, als würde sie es nicht bemerken. Oder sie bemerkte es wirklich nicht, was im Rahmen der Möglichkeiten war. Mit bierernster Miene hob sie das Glas und nahm einen Schluck. Diesen schien sie genau zu bewerten und nichts deutete auf eine Vergiftung oder sonstige Nebenwirkungen hin.
Zwei übertriebene Schmatzer später strahlte Nathalie sie an. “Das Zeug ist richtig gut!”
Sabine seufzte. “Und dafür da ganze Theater. Ich sag doch, du hast nen Vogel. Aber jetzt erzähl mal: Wie läufts mit Nadine?”
Schlagartig wurde Nathalies Gesicht ernst. “Gute Frage…”