[identity profile] akira-san13.livejournal.com posting in [community profile] 120_minuten
Team: Rapunzel
Challenge: Schreibaufgaben - die genau 500 Wörter lang ist - for me
Fandom: Teen Wolf / Supernatural
Charaktere/Pairing: Sterek
Kommentar: Das Ganze bezieht sich auf einen head canon, den ich weiterhin kreuz und quer posten werde.
Es gibt noch einen Zweiten, aba der is in englisch (irgendwie) - und bildet die Art fortsetzung zu dieser Story.
Für hier: Das Ende is selbst mir zu schmalzig. -.-
Wörter: 500


Er konnte es immer noch nicht glauben, dass er jetzt tatsächlich hier saß.

Mit diesen Typen – seinen Cousins – und alle Friede, Freude, Eierkuchenfamilie spielten, als wenn es das Normalste von der Welt wäre!

Argh!

Er wusste nicht, ob er resignieren sollte oder alle anschreien!

Was war das für ein Familienvertrauen, in dem man seinem eigenen Sohn nichts von den letzten noch lebenden Familienmitgliedern erzählte um sie dann mit einer Vertrautheit in den Arme schloss, als hätten sie gerade mal das letzte Thanks Giving ausgelassen. Was sollte das!?

Er verstand es nicht!

Es waren Hunter, verflucht nochmal! Vermaledeite , verfluchte Hunter! Berüchtigt, bekannt - mit einer extrem hohen Erfolgsquote. Und Onkel John öffnete ihnen sofort Haus und Hof und bot Schlafplätze und Verpflegung an, als wenn sie einmal die Woche vorbeikommen würden, weil er von nichts wusste! Verdammt!!!

Grimmig blickte er von einem zum anderen.

Er spürte die allgemeine innere Unruhe im Raum, hörte wie Chris nervös mit dem Fuß wippte, wie Melissa ständig alarmiert die Luft anhielt, und sah, wie Allison im Sekundentakt von einem zum anderen blickte, als wenn ihr das irgendwelche Antworten geben würde.

Nur Lydia war ihr gesammeltes selbst, wie eh und je. Ein Musterbeispiel an Ruhe und überlegter Gelassenheit. Er wusste gar nicht, warum sie hier war.

Wie automatisch fing er ihren Blick ein. Ihr Gesicht wurde kurz weich, ein kleiner Moment für ihn, wandte sich dann aber wieder der Unterhaltung zu, die sich gerade vor aufgeregten Spekulationen nur so überschlug.

Sie waren nervös. Kein Wunder.

Von so einem Werwolf, der trotz Wolfsbane durch ein Haus hindurch fegen konnte, es mitriss und dabei zertrümmerte wie ein klappriges Kartenhaus, war ihm bisher noch nicht untergekommen. Dass es zusätzliche Hunter in die Stadt brachte, machte es nicht besser.

Noch schlimmer wurde es, dass alle darauf brannten, endlich Tacheles zu reden – doch sie konnten nicht. Weil Melissa und sein Vater es immer noch nicht wussten – Verdammt!

Cousin Nummer 1 warf ihm unbemerkt einen argwöhnischen Blick zu: Er wusste, was hier gespielt wurde. Und er hieß es nicht gut.

Aber was sollte er denn machen!? Er wusste ja, dass er es ihnen längst hätte erzählen sollen! Reinen Tisch machen, um endlich mit dem Lügen aufzuhören, die alles immer schlimmer machten!

Stattdessen saß er hier und spielte Scharade – in einem Wohnzimmer, das nicht seines war. Mit einer Familie, die nur teilweise seine war. Über eine Situation, die es nicht geben dürfte.

Verdammt!

Mit verschlossenem Gesicht sah er noch einmal von Einem zum Anderen. Beobachte die winzigen Spuren der familiären Wiedersehensfreunde, die überschattet wurde von der großen Verzweiflung über den Verlust eines Hauses, in dem er groß geworden war, in dem er seine Mutter verloren hatte – und in dem alles gewesen war, was sein Leben bedeutet hatte.

Er. Der ihm gerade völlig zusammengesunken gegenüber saß, gedanklich vermutlich fernab von jeder Realität und einfach nur vor sich hin starrte.

Er, der ihm mehr Familie war als all die Anderen. Und der das nie erfahren durfte.

Sein Stiles.


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