Angst - Entzugserscheinungen (für's Team)
Sep. 30th, 2016 03:27 pmTeam: Hufflepuff
Challenge: Angst - Entzugserscheinungen
Titel: I hate this love song
Fandom: K-Pop (Jiyong/Seunghyun (Bigbang))
Anmerkungen: Entzugserscheinungen im ... übertragenen Sinn.
Seunghyun ist anscheinend fürchterlich beschäftigt.
Jiyong ist auch füchterlich beschäftigt; sie sind alle fürchterlich beschäftigt. Man sieht es ihnen an. Wenn Jiyong früh morgens in den Spiegel schaut, kurz bevor er sich eine Stunde, maximal zwei Stunden lang hinlegt und schlecht schläft, besieht er sich mürrisch seine Augenringe und findet, dass er schon beinahe Seungris Pandaaugen Konkurrenz machen kann.
Kein Wunder, denn sein Bett ist zu klein, seine Matratze ungefähr so unbequem wie das Sofa im Aufnahmestudio, auf dem er manche Morgen verbringt, wenn er es vor Müdigkeit nicht mehr ins Auto und nach Hause schafft, und sein Kopfkissen steht dem Tisch im Aufnahmestudio um nichts nach, wenn es darum geht, ihm Nackenschmerzen zu verursachen.
Außerdem ist Seunghyun fürchterlich beschäftigt und hat ihm seit genau dreiundzwanzig Stunden und achtundvierzig Minuten nicht mehr auf seine KakaoTalk-Nachrichten geantwortet.
Insgesamt könnte es also besser laufen.
Wenn jemand fragt, behauptet Jiyong zwar felsenfest, dass sein Schlafmangel und der ganze Stress und seine verfluchtes Kopfkissen daran Schuld sind, dass er richtig miese Laune hat, aber spätestens seit Teddy ihn am frühen Abend gefragt hat, wo Seunghyun eigentlich steckt, und Jiyong total erwachsen, ruhig und ausgeglichen geantwortet hat, das sei ihm doch scheißegal und überhaupt könne Seunghyun-hyung seinetwegen mit seiner blöden Kunst doch bleiben, wo der Pfeffer wächst, wissen sowieso alle, was das Problem ist.
Als ob sie das vorher nicht gewusst hätten. Die Nächte durchzuarbeiten, stundenlang dieselben fünfzehn Sekunden eines Liedes wieder und wieder aufzunehmen und anzuhören, auf dem Sofa zu schlafen und ungesunde Mengen an Kaffee zu trinken, waren noch nie das Problem.
Das Problem war, durchzuarbeiten, aufzunehmen, anzuhören, auf dem Sofa zu schlafen und Kaffee zu trinken ohne Seunghyun.
Jetzt ist es gleich halb vier Uhr nachts, Jiyong hört zum fünften Mal in zwei Minuten dieselbe Stelle des Lieds an, nur für den Fall, dass er in den letzten paar Sekunden vergessen hat, dass sie ihm nicht gefällt und er aber auch keine Ahnung hat, was er daran besser machen könnte, und Seunghyun ist weiß Gott wo, mit weiß Gott welchen unheimlich wichtigen Menschen, die mehr über moderne Kunst wissen, als Jiyong sich in seinem ganzen Leben wird merken können, auch wenn er sich noch so viele Kunstbände kauft, Bilder an die Wand hängt und ikonische Werke auf den Arm tätowieren lässt.
(Dreiundzwanzig Stunden und neunundvierzig Minuten.)
Er klickt nochmal auf den kleinen, grauen "Play"-Knopf, der Jiyong in seiner endlosen Müdigkeit schon fast wie eine Manifestierung seiner Unzufriedenheit vorkommt und auf den er einen ähnlich großen Hass entwickelt wie auf den Sperrbildschirm seines Handys, der ihm dreiundvierzig ungelesene Nachrichten aus den letzten dreiundzwanzig Stunden und fünfzig Minuten präsentiert - und keine einzige davon von Seunghyun.
An dem Lied hat sich in der letzten Minute nichts geändert, an Jiyongs Kopf auch nicht.
"Vielleicht brauchst du eine Pause von dieser einen Stelle", hat Youngbae zu ihm gesagt, bevor er losgegangen ist, um etwas Essbares und einen möglichst schwarzen Kaffee zu besorgen. Aber da Youngbae am liebsten seine eigenen Ratschläge befolgt, weiß Jiyong, dass es ihm weder um den Kaffee, noch um das Essen geht, sondern um eine Pause von Jiyongs Stimmung und diesen verfluchten fünfzehn Sekunden.
Eigentlich sollte Jiyong sich freuen, dass Seunghyun nicht da ist. Seunghyun, der viel zu laut ist, viel zu blöde Witze reißt, in seinem Leben noch keine einzige ernstzunehmende Idee für ein Lied hatte und Jiyong seit zehn Jahren nur von der Arbeit abhält, dieser Seunghyun würde Jiyong vermutlich vorschlagen, ein paar Künstler und Designer in den Text einzubauen, denn dann hätte er dieses Problem nicht.
Jiyong wäre ihm genau eine halbe Sekunde lang böse wegen so einem bescheuerten Vorschlag ("Wir können nicht nur Namen rappen, hyung, das hier ist kein Pokérap!"), aber dann würde er Seunghyun anschauen, Seunghyun würde irgendeine überhaupt nicht witzige Grimasse schneiden und Jiyong würde vor kichern glatt vom durchgesessenen Bürostuhl fallen.
Stattdessen sitzt Seunghyun vermutlich irgendwo an einem Designertisch, trinkt Wein und fachsimpelt über Ausstellungen und Provenienzen, während Jiyong alleine mitten in der Nacht im Studio herumhockt, weil sogar sein bester Freund es nicht mehr mit ihm und seiner Laune ausgehalten hat.
Vielleicht ist er einfach unausstehlich; vielleicht schreibt Seunghyun ihm deshalb nicht zurück.
Er klickt den Anfang seiner verhassten Liedstelle wieder an.
Vielleicht ist Seunghyun froh, dass er sich mal nicht mit Jiyong unterhalten muss. Schließlich hat Jiyong sowieso keine Ahnung von allem, was Seunghyun in letzter Zeit begeistert. Jiyong kann nicht schauspielern (er will es auch gar nicht versuchen), Jiyongs Wissen über Kunst beschränkt sich auf das, was Seunghyun ihm mühsam beigebracht hat. Jiyong erkennt noch nicht mal den Reiz an Stühlen.
Wieso sollte Seunghyun überhaupt mit ihm reden?
Jiyong klickt so fest auf den "Play"-Knopf, dass seine Maus wie aus Protest gegen seine schlechte Stimmung ungesund laut knackt.
Je öfter Jiyong diese Stelle anhört, desto beschissener klingt sie.
Dreiundzwanzig Stunden und einundfünfzig Minuten; aus dem Augenwinkel sieht er sein Handy kurz aufleuchten. Obwohl er es nach den letzten dreiundvierzig Nachrichten besser wissen sollte, fängt sein Herz augenblicklich an, viel zu schnell zu schlagen, aber als er den Bildschirm einschaltet, ist da nur eine neue Nachricht von Youngbae, der ihn fragt, ob er seine Nudelsuppe lieber mit Hühnchengeschmack oder etwas anderem haben möchte, das Jiyong nicht lesen wird, weil er zu enttäuscht ist, um den Bildschirm zu entsperren.
Youngbae kauft ihm seit hundert Jahren Nudelsuppe; warum sollte er ihm für so eine dämliche Frage gerade jetzt eine Nachricht schicken, wenn er genau weiß, dass Jiyong sein Handy am liebsten aus dem Fenster werfen würde, wenn das nicht hieße, dass er überhaupt nie mehr eine Nachricht von Seunghyun bekommen würde?
Es ist zum Heulen.
Jiyong wirft sich so hart gegen die Rückenlehne, dass auch der Bürostuhl protestiert, und presst die Handballen gegen die Augen, bis er nur noch helle, tanzende Punkte sieht und er den Kloß in seinem Hals vertrieben hat.
Sie haben einfach nur viel zu tun.
Jiyong muss morgen nach Shanghai fliegen, wo sie jeden Krümel Makeup aus ganz China in seinem Gesicht verteilen werden, bis man ihm die durchwachten Nächte nicht mehr ansieht.
Seunghyun wird es in Hong Kong nicht viel besser ergehen, auch wenn Jiyong schwört, dass er sich zu jeglichem Zeitpunkt auch einfach ohne Makeup irgendwo hin stellen könnte und immer noch der schönste Mensch der Welt wäre.
Jiyong seufzt und drückt nochmal auf Play, aber schon während der ersten vier Sekunden kommt der blöde Kloß in seinem Hals wieder und lässt sich auch nicht dadurch vertreiben, dass Jiyong seine verhasste Liedstelle noch zehn Mal anhört, aber nicht mehr wirklich wahrnimmt.
Nur, weil er ohne Seunghyun Erfolg haben kann, heißt das nicht, dass er auch ohne Seunghyun Erfolg haben will.
Vierundzwanzig Stunden.
Jiyong fängt natürlich genau in dem Moment an zu heulen, in dem Youngbae mit Kaffee und Nudelsuppe bepackt das Aufnahmestudio wieder betritt.
Challenge: Angst - Entzugserscheinungen
Titel: I hate this love song
Fandom: K-Pop (Jiyong/Seunghyun (Bigbang))
Anmerkungen: Entzugserscheinungen im ... übertragenen Sinn.
Seunghyun ist anscheinend fürchterlich beschäftigt.
Jiyong ist auch füchterlich beschäftigt; sie sind alle fürchterlich beschäftigt. Man sieht es ihnen an. Wenn Jiyong früh morgens in den Spiegel schaut, kurz bevor er sich eine Stunde, maximal zwei Stunden lang hinlegt und schlecht schläft, besieht er sich mürrisch seine Augenringe und findet, dass er schon beinahe Seungris Pandaaugen Konkurrenz machen kann.
Kein Wunder, denn sein Bett ist zu klein, seine Matratze ungefähr so unbequem wie das Sofa im Aufnahmestudio, auf dem er manche Morgen verbringt, wenn er es vor Müdigkeit nicht mehr ins Auto und nach Hause schafft, und sein Kopfkissen steht dem Tisch im Aufnahmestudio um nichts nach, wenn es darum geht, ihm Nackenschmerzen zu verursachen.
Außerdem ist Seunghyun fürchterlich beschäftigt und hat ihm seit genau dreiundzwanzig Stunden und achtundvierzig Minuten nicht mehr auf seine KakaoTalk-Nachrichten geantwortet.
Insgesamt könnte es also besser laufen.
Wenn jemand fragt, behauptet Jiyong zwar felsenfest, dass sein Schlafmangel und der ganze Stress und seine verfluchtes Kopfkissen daran Schuld sind, dass er richtig miese Laune hat, aber spätestens seit Teddy ihn am frühen Abend gefragt hat, wo Seunghyun eigentlich steckt, und Jiyong total erwachsen, ruhig und ausgeglichen geantwortet hat, das sei ihm doch scheißegal und überhaupt könne Seunghyun-hyung seinetwegen mit seiner blöden Kunst doch bleiben, wo der Pfeffer wächst, wissen sowieso alle, was das Problem ist.
Als ob sie das vorher nicht gewusst hätten. Die Nächte durchzuarbeiten, stundenlang dieselben fünfzehn Sekunden eines Liedes wieder und wieder aufzunehmen und anzuhören, auf dem Sofa zu schlafen und ungesunde Mengen an Kaffee zu trinken, waren noch nie das Problem.
Das Problem war, durchzuarbeiten, aufzunehmen, anzuhören, auf dem Sofa zu schlafen und Kaffee zu trinken ohne Seunghyun.
Jetzt ist es gleich halb vier Uhr nachts, Jiyong hört zum fünften Mal in zwei Minuten dieselbe Stelle des Lieds an, nur für den Fall, dass er in den letzten paar Sekunden vergessen hat, dass sie ihm nicht gefällt und er aber auch keine Ahnung hat, was er daran besser machen könnte, und Seunghyun ist weiß Gott wo, mit weiß Gott welchen unheimlich wichtigen Menschen, die mehr über moderne Kunst wissen, als Jiyong sich in seinem ganzen Leben wird merken können, auch wenn er sich noch so viele Kunstbände kauft, Bilder an die Wand hängt und ikonische Werke auf den Arm tätowieren lässt.
(Dreiundzwanzig Stunden und neunundvierzig Minuten.)
Er klickt nochmal auf den kleinen, grauen "Play"-Knopf, der Jiyong in seiner endlosen Müdigkeit schon fast wie eine Manifestierung seiner Unzufriedenheit vorkommt und auf den er einen ähnlich großen Hass entwickelt wie auf den Sperrbildschirm seines Handys, der ihm dreiundvierzig ungelesene Nachrichten aus den letzten dreiundzwanzig Stunden und fünfzig Minuten präsentiert - und keine einzige davon von Seunghyun.
An dem Lied hat sich in der letzten Minute nichts geändert, an Jiyongs Kopf auch nicht.
"Vielleicht brauchst du eine Pause von dieser einen Stelle", hat Youngbae zu ihm gesagt, bevor er losgegangen ist, um etwas Essbares und einen möglichst schwarzen Kaffee zu besorgen. Aber da Youngbae am liebsten seine eigenen Ratschläge befolgt, weiß Jiyong, dass es ihm weder um den Kaffee, noch um das Essen geht, sondern um eine Pause von Jiyongs Stimmung und diesen verfluchten fünfzehn Sekunden.
Eigentlich sollte Jiyong sich freuen, dass Seunghyun nicht da ist. Seunghyun, der viel zu laut ist, viel zu blöde Witze reißt, in seinem Leben noch keine einzige ernstzunehmende Idee für ein Lied hatte und Jiyong seit zehn Jahren nur von der Arbeit abhält, dieser Seunghyun würde Jiyong vermutlich vorschlagen, ein paar Künstler und Designer in den Text einzubauen, denn dann hätte er dieses Problem nicht.
Jiyong wäre ihm genau eine halbe Sekunde lang böse wegen so einem bescheuerten Vorschlag ("Wir können nicht nur Namen rappen, hyung, das hier ist kein Pokérap!"), aber dann würde er Seunghyun anschauen, Seunghyun würde irgendeine überhaupt nicht witzige Grimasse schneiden und Jiyong würde vor kichern glatt vom durchgesessenen Bürostuhl fallen.
Stattdessen sitzt Seunghyun vermutlich irgendwo an einem Designertisch, trinkt Wein und fachsimpelt über Ausstellungen und Provenienzen, während Jiyong alleine mitten in der Nacht im Studio herumhockt, weil sogar sein bester Freund es nicht mehr mit ihm und seiner Laune ausgehalten hat.
Vielleicht ist er einfach unausstehlich; vielleicht schreibt Seunghyun ihm deshalb nicht zurück.
Er klickt den Anfang seiner verhassten Liedstelle wieder an.
Vielleicht ist Seunghyun froh, dass er sich mal nicht mit Jiyong unterhalten muss. Schließlich hat Jiyong sowieso keine Ahnung von allem, was Seunghyun in letzter Zeit begeistert. Jiyong kann nicht schauspielern (er will es auch gar nicht versuchen), Jiyongs Wissen über Kunst beschränkt sich auf das, was Seunghyun ihm mühsam beigebracht hat. Jiyong erkennt noch nicht mal den Reiz an Stühlen.
Wieso sollte Seunghyun überhaupt mit ihm reden?
Jiyong klickt so fest auf den "Play"-Knopf, dass seine Maus wie aus Protest gegen seine schlechte Stimmung ungesund laut knackt.
Je öfter Jiyong diese Stelle anhört, desto beschissener klingt sie.
Dreiundzwanzig Stunden und einundfünfzig Minuten; aus dem Augenwinkel sieht er sein Handy kurz aufleuchten. Obwohl er es nach den letzten dreiundvierzig Nachrichten besser wissen sollte, fängt sein Herz augenblicklich an, viel zu schnell zu schlagen, aber als er den Bildschirm einschaltet, ist da nur eine neue Nachricht von Youngbae, der ihn fragt, ob er seine Nudelsuppe lieber mit Hühnchengeschmack oder etwas anderem haben möchte, das Jiyong nicht lesen wird, weil er zu enttäuscht ist, um den Bildschirm zu entsperren.
Youngbae kauft ihm seit hundert Jahren Nudelsuppe; warum sollte er ihm für so eine dämliche Frage gerade jetzt eine Nachricht schicken, wenn er genau weiß, dass Jiyong sein Handy am liebsten aus dem Fenster werfen würde, wenn das nicht hieße, dass er überhaupt nie mehr eine Nachricht von Seunghyun bekommen würde?
Es ist zum Heulen.
Jiyong wirft sich so hart gegen die Rückenlehne, dass auch der Bürostuhl protestiert, und presst die Handballen gegen die Augen, bis er nur noch helle, tanzende Punkte sieht und er den Kloß in seinem Hals vertrieben hat.
Sie haben einfach nur viel zu tun.
Jiyong muss morgen nach Shanghai fliegen, wo sie jeden Krümel Makeup aus ganz China in seinem Gesicht verteilen werden, bis man ihm die durchwachten Nächte nicht mehr ansieht.
Seunghyun wird es in Hong Kong nicht viel besser ergehen, auch wenn Jiyong schwört, dass er sich zu jeglichem Zeitpunkt auch einfach ohne Makeup irgendwo hin stellen könnte und immer noch der schönste Mensch der Welt wäre.
Jiyong seufzt und drückt nochmal auf Play, aber schon während der ersten vier Sekunden kommt der blöde Kloß in seinem Hals wieder und lässt sich auch nicht dadurch vertreiben, dass Jiyong seine verhasste Liedstelle noch zehn Mal anhört, aber nicht mehr wirklich wahrnimmt.
Nur, weil er ohne Seunghyun Erfolg haben kann, heißt das nicht, dass er auch ohne Seunghyun Erfolg haben will.
Vierundzwanzig Stunden.
Jiyong fängt natürlich genau in dem Moment an zu heulen, in dem Youngbae mit Kaffee und Nudelsuppe bepackt das Aufnahmestudio wieder betritt.
no subject
Date: 2016-10-22 04:27 pm (UTC)GOTT ENDLICH HAB ICH ZEIT ZU KOMMENTIEREN SKJDFHSDJFHSJDh JESUS MARIA.Okay. Es gibt etwa 216598420359423 Stellen, die ich dir gerne zitieren würde (mach ich auch gleich noch) BUT FIRST OF ALL LEMME TELL YOU THAT I LOVE EVERY SINGLE WORD IN THIS OMGHGHGGHGHHGGH. ES IST PERFEKT VON VORNE BIS HINTEN ICH BIN UNENDLICH ANGETAN VON ALLEM AHHHHHHHHHH.
Der ganze Aufbau ist wundervoll, dieses beinah filmische mit Teddy, der sich wahrscheinlich die Packung seines Lebens abholt, weil Jiyong seit 13 Stunden nichts mehr von Top gehört hat (I am not going to call him Seukdfjdkfhyun today) und dass man spürt, wie angespannt alle sind, und wie sehr sie alle auf Eierschalen laufen, weil Jiyong so unfassbar miese Stimmung hat (ich hätte gern einen Remix dieser Fic aus der Sicht seines Insta-Accounts. So. viele. traurige. bittere. Quotes omHGHGH).
Ich liebe seine ganze Wut so sehr, diese ziellose, hilflose böse Wut, von der er genau weiß, dass sie vollkommen unberechtigt und übertrieben ist, aber er eben auch nichts dagegen machen kann WEIL ER SO VIELE GEFÜHLE HAT OH MEIN GOTT. Am besten gefällt mir, glaub ich, dass er auf Youngbae wütend wird, als der ihm die Message schreibt. Dass er davon ausgeht, dass Youngbae genau zu wissen hat, wie es ihm geht, obwohl er offensichtlich kein Wort darüber verliert, dass er sich einsam fühlt und Angst hat, dass ihm Top entgleitet mit seinen Kunstfreuden... DAS IST SO WUNDERSCHÖN UND EXAKT DIE STORY, DIE ICH LESEN WILL MIT DIESEN BEIDEN AHHHHHHHHHHHHSLKDJHFDJH THANKS FOR WRITING IT :))))))))
[...] während Jiyong alleine mitten in der Nacht im Studio herumhockt, weil sogar sein bester Freund es nicht mehr mit ihm und seiner Laune ausgehalten hat.
Vielleicht ist er einfach unausstehlich; vielleicht schreibt Seunghyun ihm deshalb nicht zurück.
DIESER GANZE ABSATZ IST SO WUNDERSCHÖN UND PERFEKT UND MEINE LIEBLINGSSTELLE, weil er seine ganze ungezielte Wut auf das einzige richtet, was gerade da ist, nämlich sich selbst UND JEDER HART MIT DEN AUGEN ROLLEN WÜRDE, WEIL ES OFFENSICHTLICH NICHT SO IST ABER JIYONG WÜRDE DENEN KEIN WORT GLAUBEN :)))))
Und dann wird es nur noch schlimmer und er steigert sich immer mehr rein uND ERS DER ÄRMSTE DER ALLERÄRMSTEN PÜSCHEL OH GOTT.
Diese Selbsthassstimmung hast du so perfekt eingefangen AHH dieses Reinsteigern und auf die allerhanebüchendsten Ideen kommen (eunghyun, der viel zu laut ist, viel zu blöde Witze reißt, in seinem Leben noch keine einzige ernstzunehmende Idee für ein Lied hatte und Jiyong seit zehn Jahren nur von der Arbeit abhält, ZUM BEISPIEL. AHHH ICH LIEBE DAS SO HART, ERS SO BÖSARTIG UND EGOISTISCH UND FIES UND EIGENTLICH NUR EIN KLEINES HÄSCHEN DAS GERNE MAL GEDRÜCKT WERDEN WILL WÄÄÄH ;___;
Jiyong fängt natürlich genau in dem Moment an zu heulen, in dem Youngbae mit Kaffee und Nudelsuppe bepackt das Aufnahmestudio wieder betritt.
Wieviel Frust und Erschöpfung in diesem Satz stecken OH GAWDDDDDDD ICH WILL IHN IN DEN ARM NEHMEN UND IHM SAGEN, DASS ES NICHT SO SCHLIMM SIT AHHH. Aber ich bin mir todsicher, dass Youngbae das machen wird. Auch wenn er sich wahrscheinlich den Mund fusselig reden wird, und es wird absolut gar nichts bringen. NAWW. AWW. SUCKS TO BE YOU JIYONG. :))))9
OKAY DAS WR HERZZEREISSEND. WO IST DER FLUFF. :))))))))
::::))) KATHI. FLUFF. :::))))) I DEMAND IT :::))))))).