Monster [Angst - Narben - für mich]
Sep. 29th, 2016 03:45 pmTeam: Ravenclaw
Challenge: Angst - Narben - für mich
Titel: Monster
Fandom: Deadpool
Charaktere: Deadpool
Wörter: 210 Wörter
Sprache: Deutsch
Manchmal konnte er die Narben vergessen.
Wenn man sich die meiste Zeit mit einer Maske bekleidet im Spiegel betrachtete, konnte man manchmal vergessen, was darunter lag. Allerdings nie für lange.
Für jedes Mal, dass Wade die Narben vergaß, gab es fünf umso schlimmere Situationen, in denen er nicht deutlicher daran erinnert werden konnte. Ob es nur so etwas simples war wie seine Handschuhe auszuziehen. Die verschrumpelte, missgestaltete Haut sprang ihm entgegen wie ein leuchtendes Warnsignal.
Er war hässlich. Ein Monster.
Wade konnte damit leben. Er hatte gelernt, damit zu leben.
Ein falsches Lächeln und ein blöder Witz war manchmal einfacher, als zu zeigen, wie verletzt er war, wenn er Leute über ihn tuscheln hörte. Wenn er mal nicht seinen Anzug trug, war er direkt das Gesprächsthema der ganzen Straße. Wade ignorierte es, blendete es aus. Die Worte verfolgten ihn trotzdem.
Aber schlimmer als Worte waren Blicke, Blicke voll von Abscheu und Ekel. Fremde auf der Straße konnte Wade schnell vergessen. Aber der Blick von Peter war in sein Gehirn gebrannt.
Einmal in seinem Leben hatte Wade Hoffnung gehabt, hatte geglaubt, dass Peter anders wäre, dass es ihn vielleicht nicht stören würde.
Er hatte gehofft, dass Peter mehr sehen würde als nur ein Monster.
Aber Hoffnung war sinnlos. Wade würde nie etwas anderes sein.
Nur ein Monster.
Challenge: Angst - Narben - für mich
Titel: Monster
Fandom: Deadpool
Charaktere: Deadpool
Wörter: 210 Wörter
Sprache: Deutsch
Manchmal konnte er die Narben vergessen.
Wenn man sich die meiste Zeit mit einer Maske bekleidet im Spiegel betrachtete, konnte man manchmal vergessen, was darunter lag. Allerdings nie für lange.
Für jedes Mal, dass Wade die Narben vergaß, gab es fünf umso schlimmere Situationen, in denen er nicht deutlicher daran erinnert werden konnte. Ob es nur so etwas simples war wie seine Handschuhe auszuziehen. Die verschrumpelte, missgestaltete Haut sprang ihm entgegen wie ein leuchtendes Warnsignal.
Er war hässlich. Ein Monster.
Wade konnte damit leben. Er hatte gelernt, damit zu leben.
Ein falsches Lächeln und ein blöder Witz war manchmal einfacher, als zu zeigen, wie verletzt er war, wenn er Leute über ihn tuscheln hörte. Wenn er mal nicht seinen Anzug trug, war er direkt das Gesprächsthema der ganzen Straße. Wade ignorierte es, blendete es aus. Die Worte verfolgten ihn trotzdem.
Aber schlimmer als Worte waren Blicke, Blicke voll von Abscheu und Ekel. Fremde auf der Straße konnte Wade schnell vergessen. Aber der Blick von Peter war in sein Gehirn gebrannt.
Einmal in seinem Leben hatte Wade Hoffnung gehabt, hatte geglaubt, dass Peter anders wäre, dass es ihn vielleicht nicht stören würde.
Er hatte gehofft, dass Peter mehr sehen würde als nur ein Monster.
Aber Hoffnung war sinnlos. Wade würde nie etwas anderes sein.
Nur ein Monster.