H/C - Notfallkontakt - fürs Team
Sep. 17th, 2016 03:47 pmTeam: Hufflepuff
Challenge: Hurt/Comfort – Notfallkontakt – fürs Team
Fandom: Fast and Loud
Titel: Highway ins Nirgendwo
Inhalt: Aaron baut einen Unfall und Richard hat Gefühle, was alle wissen – außer Richard.
Anmerkung: Teil 2. Hmpf.
Highway ins Nirgendwo
Als Richard mit quietschenden Reifen zum Stehen kommt, zischelt es verdächtig irgendwo in den Rohr- und Kabeluntiefen vor seinen Füßen und dann qualmt es unter der Motorhaube.
Dennis kauft nur Schrott. Vierhunderttausend Dollar teuren Schrott.
"Bistn bisschen overdressed", kommentiert ein Typ, als Richard aus dem Wagen springt und kurz innehält, um sich zu orientieren. Er steht auf irgendeinem Parkplatz, den ihm ein Holzschild als zum Rennen gehörig ausgewiesen hat und erkennt in dem Chaos um sich herum absolut gar nichts. Überall stehen grell-bemalte Schrottkisten rum, Menschen mit oder ohne Helm wuseln durch die engen Gassen, stoßen sich an Seitenspiegeln und fluchen, was das Zeug hält.
Er muss die Rennleitung finden.
Und dann muss er den nervigen Typen neben ihm verprügeln, der sich über den Innenraum des Ferraris beugt, als sei er auf der Suche nach Gold im Colorado River.
"Hättest ma Öl nachfüllen sollen", sagt der Typ. "So'n Schätzchen braucht Liebe."
"Und ich brauch ein Bier", sagt Richard, knallt die Haube zu, schließt den Wagen ab und stiefelt so schnell es geht über den Parkplatz.
Er hat das Rennen gegooglet. Das hier ist keine illegale Sache, auch wenn Aaron so getan hat, als würde er für die Mafia Drogen ausliefern fahren, bevor er Richard um die zwei Tage Urlaub gebeten hat.
Es ist nur ein kleines no-name-Rennen, ohne Prestige, schlecht organisiert und auf schlampigen Strecken ausgeführt und er war von Anfang an dagegen, dass Aaron mitfährt.
Vielleicht ist Richard das einfach nicht mehr gewohnt.
Oder aber er findet alles zum Kotzen, weil er Aaron immer noch nicht gefunden hat.
Er wird ihn nie wieder ein Rennen fahren lassen und wenn Aaron noch so sehr bettelt und ihm die Werkstattkatze unter die Nase hält und Kulleraugen macht.
Und schon gar nicht wird er ihm je wieder erlauben, ohne eine von Richard handverlesene Crew aus Mechanikern und Kameraleuten irgendwo hin zu fahren.
Zum Supermarkt vielleicht.
Wenn Aaron anruft, sobald er da ist.
Endlich taucht ein Zelt vor ihm auf. An der Seite der Nylonplane flattert tatsächlich eine Klarsichthülle, in der ein handgeschriebener Zettel steckt, mit den Worten "Rennleitung – Anmeldung und Information" drauf.
"Es geschehen noch Zeichen und Wunder", murmelt Richard und rollt die Augen, bis ihm einfällt, dass ihm keine Kameras folgen und er dringend aufhören sollte, mit sich selbst zu reden.
Er schlägt die Plane zurück und sieht sich zwei Leuten an einem Schreibtisch gegenüber: einer dunkelhäutigen Frau mit blauen Haaren und Aaron, eingehüllt in eine silberne Decke mit Schienen an beiden Hand.
Er sitzt. Er lächelt. Er lebt.
Richard hat keine Sekunde daran gezweifelt.
Dass ihm kurz die Knie weich werden, liegt nur an der langen, anstrengenden, nervigen Autofahrt.
"Hey", sagt er, doch er stolpert über den ersten Buchstaben, muss sich räuspern und seine Haare zurückstreichen. "Ich bin hier, um den Idioten abzuholen."
"Anwesend", sagt Aaron. Er grinst, ein bisschen schräg, ein bisschen scheu, wie immer, wenn er weiß, dass er Scheiße gebaut hat und noch genauer weiß, dass Richard ihm nie lange böse sein kann.
Er wird ihm den Arsch aufreißen.
Sobald sie zuhause sind und er Aaron vor irgendeinen Arzt gezerrt hat.
Richard reißt seinen Blick von ihm weg und schaut die Frau an. "Hey", sagt er und streckt ihr die Hand hin. Sie mustert ihn von oben bis unten, wirft dann einen völlig entgeisterten Blick auf Aaron und rollt mit den Augen, bevor sie Richard ein Klemmbrett entgegenhält.
"Unterschreiben Sie hier und nehmen Sie Ihren Freund mit."
"…. unfreundlichste Person, die ich jemals gesehen habe!"
"Also zu mir war sie nett."
"Du hältst am besten die Klappe. Ich hab mir ein Bein ausgerissen, um deine Idiotenfehler auszubügeln! Warum bist du nicht im Krankenhaus, hier sind hunderttausend Leute und wahrscheinlich darf die Hälfte davon sogar ein Auto fahren, warum muss ich meinen Arsch aus Dallas herschaffen, um dich abzuholen?"
Der Papierkram mit der mürrischen Lady hat Richard mehr Nerven gekostet als die ganze Fahrt hierher. Er fühlt sich wie ein leergeschütteltes Federkissen.
"Ich wollte nicht ins Krankenhaus", sagt Aaron. Er zuckt mit den Schultern und verzieht sofort das Gesicht, wahrscheinlich weil ihm alles wehtut und Richard hat nicht übel Lust ihm ein Highfive auf seine blöde geschiente Hand zu geben. "Du hättest sowieso kommen müssen. Sobald die dich hier als fahruntüchtig einstufen, muss dich dein Notfallkontakt abholen."
"Warum bin ich das überhaupt?"
Aaron lächelt. "Wer sonst?"
"Gutes Argument", erwidert Richard und dann kann er sich nicht helfen, als er Aaron lächeln sieht, zerschrammt und mit seiner Schockdecke knisternd, muss er ebenfalls grinsen.
"Siehst du. Du wärst viel wütender geworden, wenn ich irgendwen in der Werkstatt von der Arbeit abgehalten hätte."
"Und bei mir ist es egal, oder wie?"
"Arbeitest du in der Werkstatt?"
"… halt die Klappe und beweg dich."
Aaron sagt nichts mehr und stapft neben Richard her. Der Parkplatz ist immer noch höllisch gut besucht und Richard hofft inständig, dass niemand den Ferrari aufgebrochen oder auch nur drauf geatmet hat.
"Willst du wissen, was passiert ist?"
Eigentlich will Richard das überhaupt nicht wissen, weswegen er sich Gedanken um den blöden Ferrari macht anstatt um Aaron. Er hat ihn wieder. Das sollte doch reichen.
Aber Aaron knistert und seufzt und umfasst sein Handgelenk mit der dunkelblauen Schiene und natürlich wird Richard ihm zuhören.
"Ich habe Angst bekommen", murmelt Aaron. "Hab eine Kurve zu eng genommen und hab die Kontrolle verloren."
"So ein Blödsinn", erwidert Richard, ohne ihn anzusehen. Er muss ja auch nach dem Ferrari Ausschau halten." Sowas passiert dir nicht."
"Ist es aber. Ich hab plötzlich daran gedacht, dass keiner da ist, wenn mir was passiert, weißt du. Weil ich allein hergekommen bin. Weil wir uns gestritten haben und weil du sauer auf mich warst, und ich einfach abgehauen bin."
Aaron bleibt stehen und holt fast zögerlich Luft, als rechne er damit, dass Richard ihm zwischen zwei Herzschlägen eine runterhauen wird.
"Ich hab keine Ahnung, wovon du redest", sagt Richard.
Aaron runzelt die Stirn. "Du hast mich angeschrien, als ich dir gesagt habe, dass ich dieses Rennen fahren will."
"Blödsinn", erwidert Richard, obwohl ihm in dem Moment einfällt, dass Aaron Recht hat. Angeschrien hat er ihn nicht, aber er hat Aaron mit den Worten "Mach doch was du willst, beim nächsten Projekt bist du eh nutzlos!" aus dem Büro gejagt und dann sind sie sich so sehr aus dem Weg gegangen, dass Richard schon fast wieder vergessen hatte, worum es ging.
Die Konsequenz ist ein müder, kaputter Aaron in einer dreckigen Schockdecke, der schwankend auf irgendeinem schlammigen Parkplatz vor Richard steht.
Richard hat schon mehr für Fehler bezahlt.
Aber nicht sehr viel mehr.
Vielleicht hat Dennis recht, wenn er sagt, dass Richards Laune ständig im Keller ist, wenn es um Rennen und um Aaron geht, auch wenn Richard keine Ahnung hat, weswegen.
Definitiv nicht.
Nein.
"Tut mir leid", sagt Aaron. "Ich war nur… weißt schon."
"Ja", sagt Richard."Weiß schon."
Er streckt die Hand aus und berührt Aaron an der Schulter und als hätte er nur darauf gewartet, sackt Aaron nach vorn, bis Richard ihn auffangen muss und es aussieht, als würde er einen riesigen, bärtigen Dorito umarmen.
"Werd nicht albern", murmelt Richard, aber er lässt ihn nicht los, bis Aaron sich bewegt. Danach fühlen sich seine Arme seltsam nutzlos an. "Komm schon. Da steht ein Ferrari mit unserem Namen drauf. Hoffentlich, sonst bin ich nämlich tot."
Aaron blinzelt ein paar Mal. "Du hast Dennis' Ferrari geklaut?"
"Von geklaut kann gar keine Rede sein. Der steht seit Wochen in meiner Werkstatt rum. Gehört praktisch mir", erklärt Richard, doch Aaron hört ihm überhaupt nicht zu und lacht nur.
"Oh mein Gott, du hast Dennis' Ferrari geklaut. Du liebst mich."
Und aus irgendeinem Grund, der mit Adrenalin, schlechtem Gewissen, Erleichterung und Aarons Gehirnerschütterung zu tun hat, grinst Richard nur zurück und sagt "Klar doch."
Challenge: Hurt/Comfort – Notfallkontakt – fürs Team
Fandom: Fast and Loud
Titel: Highway ins Nirgendwo
Inhalt: Aaron baut einen Unfall und Richard hat Gefühle, was alle wissen – außer Richard.
Anmerkung: Teil 2. Hmpf.
Highway ins Nirgendwo
Als Richard mit quietschenden Reifen zum Stehen kommt, zischelt es verdächtig irgendwo in den Rohr- und Kabeluntiefen vor seinen Füßen und dann qualmt es unter der Motorhaube.
Dennis kauft nur Schrott. Vierhunderttausend Dollar teuren Schrott.
"Bistn bisschen overdressed", kommentiert ein Typ, als Richard aus dem Wagen springt und kurz innehält, um sich zu orientieren. Er steht auf irgendeinem Parkplatz, den ihm ein Holzschild als zum Rennen gehörig ausgewiesen hat und erkennt in dem Chaos um sich herum absolut gar nichts. Überall stehen grell-bemalte Schrottkisten rum, Menschen mit oder ohne Helm wuseln durch die engen Gassen, stoßen sich an Seitenspiegeln und fluchen, was das Zeug hält.
Er muss die Rennleitung finden.
Und dann muss er den nervigen Typen neben ihm verprügeln, der sich über den Innenraum des Ferraris beugt, als sei er auf der Suche nach Gold im Colorado River.
"Hättest ma Öl nachfüllen sollen", sagt der Typ. "So'n Schätzchen braucht Liebe."
"Und ich brauch ein Bier", sagt Richard, knallt die Haube zu, schließt den Wagen ab und stiefelt so schnell es geht über den Parkplatz.
Er hat das Rennen gegooglet. Das hier ist keine illegale Sache, auch wenn Aaron so getan hat, als würde er für die Mafia Drogen ausliefern fahren, bevor er Richard um die zwei Tage Urlaub gebeten hat.
Es ist nur ein kleines no-name-Rennen, ohne Prestige, schlecht organisiert und auf schlampigen Strecken ausgeführt und er war von Anfang an dagegen, dass Aaron mitfährt.
Vielleicht ist Richard das einfach nicht mehr gewohnt.
Oder aber er findet alles zum Kotzen, weil er Aaron immer noch nicht gefunden hat.
Er wird ihn nie wieder ein Rennen fahren lassen und wenn Aaron noch so sehr bettelt und ihm die Werkstattkatze unter die Nase hält und Kulleraugen macht.
Und schon gar nicht wird er ihm je wieder erlauben, ohne eine von Richard handverlesene Crew aus Mechanikern und Kameraleuten irgendwo hin zu fahren.
Zum Supermarkt vielleicht.
Wenn Aaron anruft, sobald er da ist.
Endlich taucht ein Zelt vor ihm auf. An der Seite der Nylonplane flattert tatsächlich eine Klarsichthülle, in der ein handgeschriebener Zettel steckt, mit den Worten "Rennleitung – Anmeldung und Information" drauf.
"Es geschehen noch Zeichen und Wunder", murmelt Richard und rollt die Augen, bis ihm einfällt, dass ihm keine Kameras folgen und er dringend aufhören sollte, mit sich selbst zu reden.
Er schlägt die Plane zurück und sieht sich zwei Leuten an einem Schreibtisch gegenüber: einer dunkelhäutigen Frau mit blauen Haaren und Aaron, eingehüllt in eine silberne Decke mit Schienen an beiden Hand.
Er sitzt. Er lächelt. Er lebt.
Richard hat keine Sekunde daran gezweifelt.
Dass ihm kurz die Knie weich werden, liegt nur an der langen, anstrengenden, nervigen Autofahrt.
"Hey", sagt er, doch er stolpert über den ersten Buchstaben, muss sich räuspern und seine Haare zurückstreichen. "Ich bin hier, um den Idioten abzuholen."
"Anwesend", sagt Aaron. Er grinst, ein bisschen schräg, ein bisschen scheu, wie immer, wenn er weiß, dass er Scheiße gebaut hat und noch genauer weiß, dass Richard ihm nie lange böse sein kann.
Er wird ihm den Arsch aufreißen.
Sobald sie zuhause sind und er Aaron vor irgendeinen Arzt gezerrt hat.
Richard reißt seinen Blick von ihm weg und schaut die Frau an. "Hey", sagt er und streckt ihr die Hand hin. Sie mustert ihn von oben bis unten, wirft dann einen völlig entgeisterten Blick auf Aaron und rollt mit den Augen, bevor sie Richard ein Klemmbrett entgegenhält.
"Unterschreiben Sie hier und nehmen Sie Ihren Freund mit."
"…. unfreundlichste Person, die ich jemals gesehen habe!"
"Also zu mir war sie nett."
"Du hältst am besten die Klappe. Ich hab mir ein Bein ausgerissen, um deine Idiotenfehler auszubügeln! Warum bist du nicht im Krankenhaus, hier sind hunderttausend Leute und wahrscheinlich darf die Hälfte davon sogar ein Auto fahren, warum muss ich meinen Arsch aus Dallas herschaffen, um dich abzuholen?"
Der Papierkram mit der mürrischen Lady hat Richard mehr Nerven gekostet als die ganze Fahrt hierher. Er fühlt sich wie ein leergeschütteltes Federkissen.
"Ich wollte nicht ins Krankenhaus", sagt Aaron. Er zuckt mit den Schultern und verzieht sofort das Gesicht, wahrscheinlich weil ihm alles wehtut und Richard hat nicht übel Lust ihm ein Highfive auf seine blöde geschiente Hand zu geben. "Du hättest sowieso kommen müssen. Sobald die dich hier als fahruntüchtig einstufen, muss dich dein Notfallkontakt abholen."
"Warum bin ich das überhaupt?"
Aaron lächelt. "Wer sonst?"
"Gutes Argument", erwidert Richard und dann kann er sich nicht helfen, als er Aaron lächeln sieht, zerschrammt und mit seiner Schockdecke knisternd, muss er ebenfalls grinsen.
"Siehst du. Du wärst viel wütender geworden, wenn ich irgendwen in der Werkstatt von der Arbeit abgehalten hätte."
"Und bei mir ist es egal, oder wie?"
"Arbeitest du in der Werkstatt?"
"… halt die Klappe und beweg dich."
Aaron sagt nichts mehr und stapft neben Richard her. Der Parkplatz ist immer noch höllisch gut besucht und Richard hofft inständig, dass niemand den Ferrari aufgebrochen oder auch nur drauf geatmet hat.
"Willst du wissen, was passiert ist?"
Eigentlich will Richard das überhaupt nicht wissen, weswegen er sich Gedanken um den blöden Ferrari macht anstatt um Aaron. Er hat ihn wieder. Das sollte doch reichen.
Aber Aaron knistert und seufzt und umfasst sein Handgelenk mit der dunkelblauen Schiene und natürlich wird Richard ihm zuhören.
"Ich habe Angst bekommen", murmelt Aaron. "Hab eine Kurve zu eng genommen und hab die Kontrolle verloren."
"So ein Blödsinn", erwidert Richard, ohne ihn anzusehen. Er muss ja auch nach dem Ferrari Ausschau halten." Sowas passiert dir nicht."
"Ist es aber. Ich hab plötzlich daran gedacht, dass keiner da ist, wenn mir was passiert, weißt du. Weil ich allein hergekommen bin. Weil wir uns gestritten haben und weil du sauer auf mich warst, und ich einfach abgehauen bin."
Aaron bleibt stehen und holt fast zögerlich Luft, als rechne er damit, dass Richard ihm zwischen zwei Herzschlägen eine runterhauen wird.
"Ich hab keine Ahnung, wovon du redest", sagt Richard.
Aaron runzelt die Stirn. "Du hast mich angeschrien, als ich dir gesagt habe, dass ich dieses Rennen fahren will."
"Blödsinn", erwidert Richard, obwohl ihm in dem Moment einfällt, dass Aaron Recht hat. Angeschrien hat er ihn nicht, aber er hat Aaron mit den Worten "Mach doch was du willst, beim nächsten Projekt bist du eh nutzlos!" aus dem Büro gejagt und dann sind sie sich so sehr aus dem Weg gegangen, dass Richard schon fast wieder vergessen hatte, worum es ging.
Die Konsequenz ist ein müder, kaputter Aaron in einer dreckigen Schockdecke, der schwankend auf irgendeinem schlammigen Parkplatz vor Richard steht.
Richard hat schon mehr für Fehler bezahlt.
Aber nicht sehr viel mehr.
Vielleicht hat Dennis recht, wenn er sagt, dass Richards Laune ständig im Keller ist, wenn es um Rennen und um Aaron geht, auch wenn Richard keine Ahnung hat, weswegen.
Definitiv nicht.
Nein.
"Tut mir leid", sagt Aaron. "Ich war nur… weißt schon."
"Ja", sagt Richard."Weiß schon."
Er streckt die Hand aus und berührt Aaron an der Schulter und als hätte er nur darauf gewartet, sackt Aaron nach vorn, bis Richard ihn auffangen muss und es aussieht, als würde er einen riesigen, bärtigen Dorito umarmen.
"Werd nicht albern", murmelt Richard, aber er lässt ihn nicht los, bis Aaron sich bewegt. Danach fühlen sich seine Arme seltsam nutzlos an. "Komm schon. Da steht ein Ferrari mit unserem Namen drauf. Hoffentlich, sonst bin ich nämlich tot."
Aaron blinzelt ein paar Mal. "Du hast Dennis' Ferrari geklaut?"
"Von geklaut kann gar keine Rede sein. Der steht seit Wochen in meiner Werkstatt rum. Gehört praktisch mir", erklärt Richard, doch Aaron hört ihm überhaupt nicht zu und lacht nur.
"Oh mein Gott, du hast Dennis' Ferrari geklaut. Du liebst mich."
Und aus irgendeinem Grund, der mit Adrenalin, schlechtem Gewissen, Erleichterung und Aarons Gehirnerschütterung zu tun hat, grinst Richard nur zurück und sagt "Klar doch."
no subject
Date: 2016-09-18 02:40 pm (UTC)Ich schmelze, zerfließe, das ist so bezaubernd. Richard ist herrlich ahnungslos oder möchte viel mehr gerne so tun als wäre er es. Niedlich. <3
no subject
Date: 2016-09-18 02:55 pm (UTC)WO WAREN WIR? ACH JA!
Richard so: Hahaha, jaaah, der Aaron, ja, 'n guter Kumpel würd ich sagen, joah, aber mehr auch nicht ne haha...
ganz Texas: OOOOOOOAAAAAH ALTERRRRRRRRRRRRRR......
no subject
Date: 2016-09-26 04:58 pm (UTC)Richard ist so ein fucking vertriebsorientierter Vollpfosten, es ist echt herrlich. Fünf Minuten mehr mit der netten Dame an Telefon und er hätte ihr glatt ein Auto oder zwei verkauft. Wenn es nicht um Aaron gehen würde, natürlich.
Dass Richard denkt, Dennis ist sauer auf ihn, weil er das Auto ... entliehen hat, aber dass Dennis dann bloß AUCH SEHR BESORGT IST UM AARON NATÜRLICH ABER AUCH UM RICHARD WEIL ALLE LEUTE MEHR ÜBER RICHARD WISSEN ALS RICHARD SELBST :))) ist wunderschööhööööönnnn
du bist jedes Mal scheiße drauf, wenn Aaron Rennen fährt, ist dir das mal aufgefallen
Nein, ist es nicht :) :))) :::))))) ICH MAG DAS WIRKLICH SEHR GERNE, SEHR SEHR SEHR GERNE. RICHARD NEEDS TO PAY MORE ATTENTION TO HIS OWN FEELINGS.
"Richard…" Dennis klingt wie eine resignierte Grundschullehrerin
WAS FÜR EIN GUTER ANSCHAULICHER VERGLEICH
"Bistn bisschen overdressed",
Mit nem rauchenden, schweineteuren Ferrari, oder hat Richard da im feinsten Zwirn in seinem Büro rumgesessen, als der Anruf kam? ...... ah wait. Beides. Es ist Richard.
auch wenn Aaron so getan hat, als würde er für die Mafia Drogen ausliefern fahren
which had nothing to do with the Rennen and everything with Richard's mood as soon as Aaron only hints at the possibility that he might want to race. THEORATICALLY. ONE DAY.
ihm die Werkstattkatze unter die Nase hält und Kulleraugen macht
KEIN WUNDER DASS RICHARD NICHT STANDHAFT BLEIBEN KANN OH MEIN GOTT DAS IST JA AUCH ARG MANIPULATIV. Aaron weiß wie's geht, der sollte eigentlich alles kriegen :) ALLES :)))
und seine Haare zurückstreichen
MIIMIIIIMIMIMIIIIIIIIIIIIIII :D
wie immer, wenn er weiß, dass er Scheiße gebaut hat und noch genauer weiß, dass Richard ihm nie lange böse sein kann.
ICH LIEEEEEEEEEEEEEEEEEEEBE SIE SO SEHR, RICHARD MACHT SICH SOLCHE SORGEN UND AARON IST NICHT RICHTIG BEI SICH UND ALLES IST SCHMERZHAFT UND WUNDERVOLLLLL
Ich hab plötzlich daran gedacht, dass keiner da ist, wenn mir was passiert, weißt du.
REISS MIR DOCH EINFACH DAS HERZ AUS DER BRUST WHY DON'T YOU
und es aussieht, als würde er einen riesigen, bärtigen Dorito umarmen.
Das ist so süß und witzig formuliert but I am still sniffling a litte.
HAAAAAAAAAAAAAAAAAAAACH IST DAS ZAUBERHAFT UND FLUFFIG UND SDFJSLKDF H/C IST GANZ GANZ WUNDERVOLL MIT DEN BEIDEN, VOR ALLEM WENN RICHARD KEEEINEEE AAAAHNUUUNG HAT WIE SEHR ER EIGENTLICH IN AARON VERKNALLT IST SKFJKSDFJKSDFJsdfsdf SCHÖHHHÖÖÖÖÖNNNNN ♥