Kink - Vorspiel - fürs Team
Jul. 17th, 2016 01:30 pmTeam: Hufflepuff
Challenge: Kink – Vorspiel – fürs Team
Fandom: BTS – das Bordell-AU
Titel: Cafégeflüster
Inhalt: Jimin und Yoongi versuchen sich an einem Date.
Anmerkung: Weniger kinky geworden und mehr in Gefühlen erstickt. Verflucht nochmal.
Cafégeflüster
"Das funktioniert so nicht."
Jimin zuckt nicht mal zusammen, als Yoongi nach ein paar Minuten das unangenehme Schweigen endlich unterbricht. Er legt nur den Kaffeelöffel beiseite, mit dem er gespielt hat, und hebt endlich den Kopf, damit Yoongi ihn ansehen kann. Das Café, in dem sie sitzen, platzt aus allen Nähten, das Geschrei und Geplapper von anderen Tischen plätschert beständig zwischen ihnen entlang. Es ist einfach, sich in so einer Atmosphäre vorzumachen, dass die Stille zwischen ihnen gar nicht so erdrückend ist, doch Yoongi hat für so etwas keine Zeit.
"Ich weiß nicht, was du meinst", murmelt Jimin da. Er presst die Lippen aufeinander und schaut wieder zwischen Yoongi und dem Fenster hin und her, als überlege er sich den kürzesten Fluchtweg. Wenn Yoongi nicht so frustriert wäre, würde er diesen miserablen Lügner wahrscheinlich sogar niedlich finden.
"Dieses Date funktioniert nicht, Park Jimin", sagt er stattdessen. "Wir haben kein Wort miteinander geredet."
"Stimmt doch gar nicht!"
"Dass du mich fragst, wann ich meinen nächsten Kunden habe, zählt nicht."
Daraufhin fällt Jimin nichts mehr ein. Er klappt den Mund wieder zu, verschränkt die Arme vor der Brust und schmollt seine Kaffeetasse an.
Normalerweise würde Yoongi bei derartig offensichtlichem Trotz sofort alles hinschmeißen und gehen; er ist zu alt dafür, seine Zeit ist ihm zu wertvoll dafür, er will kein Babysitter sein.
Aber normalerweise sitzt auch nicht Jimin vor ihm. Jimin, der schäkert und flirtet, der schlecht lügt und von dem er nicht weiß, wie er in ihrer Profession gelandet ist, der sexy sein kann, bevor er knallrot wird, weil ihm irgendwer ein Kompliment gemacht hat und der Yoongi als allererstes nach dem Sex gefragt hat, ob er manchmal zum Kombini geht.
Und Yoongi hat geantwortet und damit Dinge ins Rollen gebracht, die sie bis hierher in dieses kleine, übervolle Café geführt haben. Vielleicht hätte er das nicht tun sollen. Vielleicht hätte er Jimin klar machen sollen, dass zwischen ihnen beiden nicht mehr ist als knisternde Funken, die man mit Küssen und Blowjobs vertreiben kann.
Doch Yoongi hat nichts dergleichen kann. Er kann Jimin nicht vorwerfen, trotzig und kindisch zu sein, wenn er selbst nicht mutig genug ist, den Konsequenzen ins trotzige, lippenbeißende, stirnrunzelnde Gesicht zu schauen.
Yoongi seufzt und langt über den Tisch, um Jimin umständlich die Hand auf den Arm zu legen.
"Wir müssen uns nicht zwingen", murmelt er sanft und versucht, Jimins Blick einzufangen. "Vielleicht passen wir beim Sex besser zusammen, als beim Daten."
"Ich will aber nicht nur Sex von dir!", wiederholt Jimin, ein bisschen lauter als nötig, sein gottverdammtes Mantra, das er Yoongi vor die Füße geknallt hat, und Yoongi hat es aufgehoben, poliert und festgehalten, anstatt wie sonst draufzutreten. Kümmer dich drum, Min Yoongi.
"Wir sind so viel mehr als das", schiebt Jimin hinterher, als Yoongi nichts sagt. Er packt Yoongis Hände, als müsse er sich irgendwo festhalten vor lauter Hilflosigkeit.
Yoongi lächelt. "Wir sind aber auch nicht weniger als das. Sonst wären wir nicht so gut in unserem Job. Oder zumindest ich bin gut in meinem Job, du Amateur."
Jimin schnaubt, er will nicht lächeln, doch Yoongi sieht, dass er sich nicht wehren kann, weil Park Jimin eine verdammte, natürliche Grinsekatze ist und Yoongi sich fragt, seit wann er sowas mag.
"Selber Amateur", murmelt Jimin und lockert seinen Griff, bis er Yoongi übers Handgelenk streicheln kann."Was schlägst du vor?"
Er schaut Yoongi an, als halte er die Geheimnisse des Universums für ihn bereit, was Yoongis Herz einen unangenehmen Stich versetzt. Wie kann man nur so vertrauensselig sein, fragt er sich und dann versucht er sich einzureden, dass es sich überhaupt nicht so großartig anfühlt, mit so viel Vertrauen überschüttet zu werden. Normalerweise findet er sowas anstrengend.
Yoongi legt den Kopf schief. Er hat selbst keine Ahnung, was sie machen sollen, aber ein guter erster Schritt wäre es, aus diesem Café rauszukommen.
"Zu mir", sagt er schließlich und wirft Jimin das schleimigste Lächeln zu, das er parat hat.
Sie müssen sich nicht zwingen.
Aber wenigstens ausprobieren will Yoongi es, nur um zu sehen, wie weit sie kommen.
Challenge: Kink – Vorspiel – fürs Team
Fandom: BTS – das Bordell-AU
Titel: Cafégeflüster
Inhalt: Jimin und Yoongi versuchen sich an einem Date.
Anmerkung: Weniger kinky geworden und mehr in Gefühlen erstickt. Verflucht nochmal.
Cafégeflüster
"Das funktioniert so nicht."
Jimin zuckt nicht mal zusammen, als Yoongi nach ein paar Minuten das unangenehme Schweigen endlich unterbricht. Er legt nur den Kaffeelöffel beiseite, mit dem er gespielt hat, und hebt endlich den Kopf, damit Yoongi ihn ansehen kann. Das Café, in dem sie sitzen, platzt aus allen Nähten, das Geschrei und Geplapper von anderen Tischen plätschert beständig zwischen ihnen entlang. Es ist einfach, sich in so einer Atmosphäre vorzumachen, dass die Stille zwischen ihnen gar nicht so erdrückend ist, doch Yoongi hat für so etwas keine Zeit.
"Ich weiß nicht, was du meinst", murmelt Jimin da. Er presst die Lippen aufeinander und schaut wieder zwischen Yoongi und dem Fenster hin und her, als überlege er sich den kürzesten Fluchtweg. Wenn Yoongi nicht so frustriert wäre, würde er diesen miserablen Lügner wahrscheinlich sogar niedlich finden.
"Dieses Date funktioniert nicht, Park Jimin", sagt er stattdessen. "Wir haben kein Wort miteinander geredet."
"Stimmt doch gar nicht!"
"Dass du mich fragst, wann ich meinen nächsten Kunden habe, zählt nicht."
Daraufhin fällt Jimin nichts mehr ein. Er klappt den Mund wieder zu, verschränkt die Arme vor der Brust und schmollt seine Kaffeetasse an.
Normalerweise würde Yoongi bei derartig offensichtlichem Trotz sofort alles hinschmeißen und gehen; er ist zu alt dafür, seine Zeit ist ihm zu wertvoll dafür, er will kein Babysitter sein.
Aber normalerweise sitzt auch nicht Jimin vor ihm. Jimin, der schäkert und flirtet, der schlecht lügt und von dem er nicht weiß, wie er in ihrer Profession gelandet ist, der sexy sein kann, bevor er knallrot wird, weil ihm irgendwer ein Kompliment gemacht hat und der Yoongi als allererstes nach dem Sex gefragt hat, ob er manchmal zum Kombini geht.
Und Yoongi hat geantwortet und damit Dinge ins Rollen gebracht, die sie bis hierher in dieses kleine, übervolle Café geführt haben. Vielleicht hätte er das nicht tun sollen. Vielleicht hätte er Jimin klar machen sollen, dass zwischen ihnen beiden nicht mehr ist als knisternde Funken, die man mit Küssen und Blowjobs vertreiben kann.
Doch Yoongi hat nichts dergleichen kann. Er kann Jimin nicht vorwerfen, trotzig und kindisch zu sein, wenn er selbst nicht mutig genug ist, den Konsequenzen ins trotzige, lippenbeißende, stirnrunzelnde Gesicht zu schauen.
Yoongi seufzt und langt über den Tisch, um Jimin umständlich die Hand auf den Arm zu legen.
"Wir müssen uns nicht zwingen", murmelt er sanft und versucht, Jimins Blick einzufangen. "Vielleicht passen wir beim Sex besser zusammen, als beim Daten."
"Ich will aber nicht nur Sex von dir!", wiederholt Jimin, ein bisschen lauter als nötig, sein gottverdammtes Mantra, das er Yoongi vor die Füße geknallt hat, und Yoongi hat es aufgehoben, poliert und festgehalten, anstatt wie sonst draufzutreten. Kümmer dich drum, Min Yoongi.
"Wir sind so viel mehr als das", schiebt Jimin hinterher, als Yoongi nichts sagt. Er packt Yoongis Hände, als müsse er sich irgendwo festhalten vor lauter Hilflosigkeit.
Yoongi lächelt. "Wir sind aber auch nicht weniger als das. Sonst wären wir nicht so gut in unserem Job. Oder zumindest ich bin gut in meinem Job, du Amateur."
Jimin schnaubt, er will nicht lächeln, doch Yoongi sieht, dass er sich nicht wehren kann, weil Park Jimin eine verdammte, natürliche Grinsekatze ist und Yoongi sich fragt, seit wann er sowas mag.
"Selber Amateur", murmelt Jimin und lockert seinen Griff, bis er Yoongi übers Handgelenk streicheln kann."Was schlägst du vor?"
Er schaut Yoongi an, als halte er die Geheimnisse des Universums für ihn bereit, was Yoongis Herz einen unangenehmen Stich versetzt. Wie kann man nur so vertrauensselig sein, fragt er sich und dann versucht er sich einzureden, dass es sich überhaupt nicht so großartig anfühlt, mit so viel Vertrauen überschüttet zu werden. Normalerweise findet er sowas anstrengend.
Yoongi legt den Kopf schief. Er hat selbst keine Ahnung, was sie machen sollen, aber ein guter erster Schritt wäre es, aus diesem Café rauszukommen.
"Zu mir", sagt er schließlich und wirft Jimin das schleimigste Lächeln zu, das er parat hat.
Sie müssen sich nicht zwingen.
Aber wenigstens ausprobieren will Yoongi es, nur um zu sehen, wie weit sie kommen.
no subject
Date: 2016-07-17 04:15 pm (UTC)"Ich will aber nicht nur Sex von dir!", wiederholt Jimin, ein bisschen lauter als nötig, sein gottverdammtes Mantra, das er Yoongi vor die Füße geknallt hat, und Yoongi hat es aufgehoben, poliert und festgehalten, anstatt wie sonst draufzutreten. Kümmer dich drum, Min Yoongi.
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