From the Ashes V [h/c: "Bitte geh nicht"
Jul. 10th, 2016 12:16 amTeam: Slytherin
Challenge: h/c - “Bitte geh nicht”
Fandom: Dragon Age
Charaktere: Hawke, Fenris, Aveline
Teil 1, Teil 2, Teil 3, Teil 4
So kurz der Weg auch war, Hawke bereute sehr schnell, überhaupt darauf bestanden zu haben. Vielleicht hätte er Fenris auch einfach vorschicken können, aber der Elf war vermutlich froh, ihn bald wieder loszusein. Auch wenn man ihm zugute halten musste, dass er ihn über die ganze Strecke begleitete. Was besser so war, denn auch wenn Hawke seinen Stab als Stütze missbrauchte, alleine hätte er es nicht einmal bis zu diesem blöden Park geschafft, wo noch die Leichen der Vints lagen. Keiner von ihnen würdigte sie auch nur eines weiteren Blickes, aber Hawke würde wohl Varric und Aveline darauf aufmerksam machen, damit sie schauten, ob sie etwas brauchbares dabei hatten. Leichen zu plündern gehörte nicht gerade zu seinen Lieblingsbeschäftigungen, aber man musste eben sehen, wo man blieb.
Als sie ihr Ziel fast erreicht hatten, kam ihnen Isabela entgegen. “Na sieh mal einer an. Und wir haben uns Sorgen gemacht, wo du dich herumtreibst… Netter Fang.” Dabei musterte sie Fenris, der Hawke stützte, mit unverhohlenem Interesse.
“Tut mir Leid, ich hab ihn zuerst gesehen”, entgegenete Hawke, was die angebliche Piratin zum Lachen brachte. “Wir werden sehen…”
Fenris räusperte sich und Hawke war sich nicht ganz sicher, ob er verlegen, verstimmt oder amüsiert war. Wirklich schwer zu durchschauen dieser Elf. Aber wenigstens ließ er ihn nicht los, was er ihm hoch anrechnete. Er hatte schon ganz andere Reaktionen erlebt, wenn er mit einem anderen Mann flirtete.
“Wir sind mit ein paar Vints aneinandergeraten”, erklärte Hawke, bevor Isabela damit anfangen konnte, sich ihre eigene Geschichte darüber zusammenreimen, warum er in diesem Zustand war. Er traute dahingehend niemandem, der mit Varric befreundet war. Durch die Nähe zu Fenris spürte er, wie dieser sich anspannte, aber er hatte nicht vor, preiszugeben, was der Grund des Kampfes war. Das war nicht seine Geschichte zu erzählen. Außerdem wusste hier jeder, dass Tevinter nichts als Ärger bedeutete.
“Ich hoffe, sie sind tot?”, fragte Isabela sofort und sah sich um, als erwarte sie, jeden Moment von Maleficaren überfallen zu werden.
“Ziemlich, ja. Und wenn wir jetzt bitte weitergehen könnten? Ich hätte nichts dagegen, mich hinsetzen zu können.”
“Oh… ja. Natürlich. Ich nehme an, du willst nicht so gerne, dass ich ab hier übernehme, oder?”
“Halt einfach die Klappe.”
“Fürs erste.” Zum Glück wandte Isabela sich nun ab und ging voraus. Kaum war sie ein paar Schritte entfernt, murmelte Fenris: “Interessante… Freunde habt ihr.”
“Wir werden sehen, ob Isabela wirklich dazugehört.” Sie war unterhaltsam, aber bisher hatte er keinen Grund, ihr zu vertrauen. Normalerweise war Hawke kein übermäßig skeptischer Mensch, aber wenn man schon so lange auf der Flucht war, dann wurde man vorsichtig. Vor allem bei einer Frau, die nichts ernst zu nehmen schien. Dabei war ihm selbst bewusst, dass er da nicht gerade mit bestem Beispiel voranging.
“Es ist gut, vorsichtig zu sein”, stimmte Fenris zu und als Hawke ihn ansah, war der Blick des Elfen aufmerksam auf Isabelas Rücken und die beiden langen Messer dort gerichtet.
Aveline erschoss weder ihn noch Fenris auf der Stelle, aber ihr Blick versprach, dass sie nochmal über die Angelegenheit sprechen würden. Erstmal aber befahl sie ihm klipp und klar, sich hinzulegen. Fragen stellten zu Glück weder sie noch Varric. Vielleicht konnten sie sich ihren Teil inzwischen denken, Isabela hatte natürlich rausgetönt, dass sie in einem Kampf geraten waren.
“Es ist besser, wenn ich wieder gehe”, sagte Fenris, als es Hawke gelungen war, Aveline loszuwerden. Wenigstens für ein paar Minuten, um Wasser zu holen. “Wenn Ihr jemals meine Hilfe braucht…” Der Elf stand auf, sehr zu Hawkes Enttäuschung. Aber er würde ihn nicht aufhalten.
“Es ist nicht nötig, dass Ihr Euch mit meiner Anwesenheit belastet. Ich bin nicht blind, Fenris. Die Gegenwart von Magiern ist Euch unangenehm.”
“Ich schulde Euch mein…”
Hawke unterbrach Fenris mit einer harten Handbewegung. “Spart Euch das. Ich will nicht, dass irgendjemand glaubt, mir etwas schuldig zu sein für etwas, was ich freiwillig getan habe. Ich habe Euch nicht geholfen, weil ich mir etwas davon verspreche.” Hoffentlich fragte Fenris jetzt nicht, warum er ihm dann beigestanden hatte, aber das tat er zum Glück nicht. Stattdessen sah er ihn lange an. “Ihr seid mir dennoch willkommen”, sagte er schließlich, bevor er ging.
Hawke sah ihm nach, bis er durch die Tür verschwunden war und seufzte dann. Er kannte sich. Er würde Fenris besuchen. Und solange der ihn nicht rauswarf, war das sicher in Ordnung. Oder? Dieser Elf war wirklich ein Rätsel, aber eines, das er zu gerne ergründen würde. Aber nicht mehr heute. Müde legte Hawke einen Arm über seine Augen. Der Traum kam ihm wieder in den Sinn. Dieser Wolf… der Riss… das ergab keinen Sinn. Nicht wirklich. Jedenfalls der Teil mit dem Wolf. Hawke hatte gehört, dass es einmal Geister im Nichts gegeben hatte, die die guten Eigenschaften dieser Welt verkörperten. Weisheit. Mitgefühl. Gerechtigkeit… aber die waren lange schon verschwunden. Das Nichts war eine gefährliche Welt voller Monster und Alpträume geworden, je älter das Universum geworden war. Viele gaben den Magiern die Schuld daran, die es erforscht hatten. Kontakt zu den Geistern aufgenommen hatten. Sie missbraucht hatten.
Nur Magier konnten sich bewusst im Nichts bewegen, vielleicht hatten die Leute also Recht. Aber vielleicht war diese Welt auch einfach zu verdorben um irgendetwas positives zu spiegeln und die Magier konnten gar nichts dafür. Vermutlich würde er es niemals erfahren. Und ganz sicher spielte es auch keine Rolle mehr. Sie saßen in der Scheiße, egal wer Schuld war.
Er hatte es so satt, immer davonzulaufen. Aber für einen Magier gab es keine Chance, irgendwo länger zu bleiben. Jedenfalls dort, wo andere Leute waren. Die Spezialeinheit der Armee, die Templer, würden ihn immer aufspüren. Er konnten von Glück sprechen, wenn er einen Monat lang irgendwo bleiben konnte. Kein Wunder, dass Carver fort war. Und wer wusste schon, wo Alyssa inzwischen war. Ob sie ihn nicht auch im Stich gelassen hatte.
“Hawke…” Beim Klang von Avelines Stimme nahm er den Arm zur Seite und sah die Soldatin an, die sich neben das Bett gesetzt hatte, das Hawke bei ihrer Ankunft hier für sich beansprucht hatte. Manchmal hatte es seine Vorteile, wenn man in verlassene Städte kamen. Egal wie sehr sie geplündert worden waren, die Betten waren meistens noch da.
“Es geht mir gut.”
“Nein. Es geht dir überhaupt nicht gut. Was ist da passiert? Und sag mir nicht, dass es nichts ist.”
Er seufzte. Warum musste Aveline immer so verdammt aufmerksam sein? “Okay, okay… diese Vints… sie hatten einen Magier dabei.”
Skeptisch runzelte Aveline die Stirn. “Ich dachte, Magie funktioniert nicht mehr?”
“Nicht mehr zuverlässig. Aber sie ist immer noch da. Es ist schwer zu erklären.” Hawke winkte ab, als Aveline den Mund öffnete, zweifellos um nachzuhaken. “Ist jetzt auch egal. Der Vint konnte seine Magie jedenfalls einsetzen. Und ich auch, jedenfalls solange er noch am Leben war. Frag mich nicht warum, ich weiß es nicht.” Hawke wich Avelines mitleidigem Blick aus. Das konnte er jetzt nicht ertragen. “Als er tot war… etwas ist passiert. Meine Magie ist einfach…” Er zuckte mit den Schultern. “Als ob man eine Schlagader verletzt.”
“Darum bist du so erschöpft…”
“Es wird dauern, bis sich das regeneriert hat.”
“Dieser Elf hat sich um dich gekümmert?” Fenris hatte ihr nicht seinen Namen gesagt? Interessant. Aber Hawke kommentierte das nicht weiter, sondern nickte nur. “Er hasst Magier, aber offenbar ist er der Meinung, mir etwas schuldig zu sein, weil ich ihm geholfen habe.” Damit hatte er natürlich Avelines Interesse geweckt, aber das war alles, was Hawke ihr über Fenris sagen würde.
“Es gibt schlimmere Gründe, jemandem zu helfen.”
Vermutlich hatte Aveline Recht damit. “Stimmt wohl”, pflichtete Hawke ihr darum bei.
“ Ich weiß.” Es kam selten vor, dass Aveline lächelte, aber wenn sie es tat, hatte es immer etwas trauriges. Dann stand sie auf. “Ich werde mir einmal die Leichen ansehen. Vielleicht…” Sie unterbrach sich, als Hawke ihr Handgelenk ergriff.
“Bitte geh nicht.” Es war armselig, aber er wollte jetzt einfach nicht alleine sein.
Etwas schien in Avelines sonst so hartem Gesicht zu schmelzen. “Ich bin gleich zurück. Varric kann Isabela mitnehmen, dann macht die sich auch mal nützlich.”
Challenge: h/c - “Bitte geh nicht”
Fandom: Dragon Age
Charaktere: Hawke, Fenris, Aveline
Teil 1, Teil 2, Teil 3, Teil 4
So kurz der Weg auch war, Hawke bereute sehr schnell, überhaupt darauf bestanden zu haben. Vielleicht hätte er Fenris auch einfach vorschicken können, aber der Elf war vermutlich froh, ihn bald wieder loszusein. Auch wenn man ihm zugute halten musste, dass er ihn über die ganze Strecke begleitete. Was besser so war, denn auch wenn Hawke seinen Stab als Stütze missbrauchte, alleine hätte er es nicht einmal bis zu diesem blöden Park geschafft, wo noch die Leichen der Vints lagen. Keiner von ihnen würdigte sie auch nur eines weiteren Blickes, aber Hawke würde wohl Varric und Aveline darauf aufmerksam machen, damit sie schauten, ob sie etwas brauchbares dabei hatten. Leichen zu plündern gehörte nicht gerade zu seinen Lieblingsbeschäftigungen, aber man musste eben sehen, wo man blieb.
Als sie ihr Ziel fast erreicht hatten, kam ihnen Isabela entgegen. “Na sieh mal einer an. Und wir haben uns Sorgen gemacht, wo du dich herumtreibst… Netter Fang.” Dabei musterte sie Fenris, der Hawke stützte, mit unverhohlenem Interesse.
“Tut mir Leid, ich hab ihn zuerst gesehen”, entgegenete Hawke, was die angebliche Piratin zum Lachen brachte. “Wir werden sehen…”
Fenris räusperte sich und Hawke war sich nicht ganz sicher, ob er verlegen, verstimmt oder amüsiert war. Wirklich schwer zu durchschauen dieser Elf. Aber wenigstens ließ er ihn nicht los, was er ihm hoch anrechnete. Er hatte schon ganz andere Reaktionen erlebt, wenn er mit einem anderen Mann flirtete.
“Wir sind mit ein paar Vints aneinandergeraten”, erklärte Hawke, bevor Isabela damit anfangen konnte, sich ihre eigene Geschichte darüber zusammenreimen, warum er in diesem Zustand war. Er traute dahingehend niemandem, der mit Varric befreundet war. Durch die Nähe zu Fenris spürte er, wie dieser sich anspannte, aber er hatte nicht vor, preiszugeben, was der Grund des Kampfes war. Das war nicht seine Geschichte zu erzählen. Außerdem wusste hier jeder, dass Tevinter nichts als Ärger bedeutete.
“Ich hoffe, sie sind tot?”, fragte Isabela sofort und sah sich um, als erwarte sie, jeden Moment von Maleficaren überfallen zu werden.
“Ziemlich, ja. Und wenn wir jetzt bitte weitergehen könnten? Ich hätte nichts dagegen, mich hinsetzen zu können.”
“Oh… ja. Natürlich. Ich nehme an, du willst nicht so gerne, dass ich ab hier übernehme, oder?”
“Halt einfach die Klappe.”
“Fürs erste.” Zum Glück wandte Isabela sich nun ab und ging voraus. Kaum war sie ein paar Schritte entfernt, murmelte Fenris: “Interessante… Freunde habt ihr.”
“Wir werden sehen, ob Isabela wirklich dazugehört.” Sie war unterhaltsam, aber bisher hatte er keinen Grund, ihr zu vertrauen. Normalerweise war Hawke kein übermäßig skeptischer Mensch, aber wenn man schon so lange auf der Flucht war, dann wurde man vorsichtig. Vor allem bei einer Frau, die nichts ernst zu nehmen schien. Dabei war ihm selbst bewusst, dass er da nicht gerade mit bestem Beispiel voranging.
“Es ist gut, vorsichtig zu sein”, stimmte Fenris zu und als Hawke ihn ansah, war der Blick des Elfen aufmerksam auf Isabelas Rücken und die beiden langen Messer dort gerichtet.
Aveline erschoss weder ihn noch Fenris auf der Stelle, aber ihr Blick versprach, dass sie nochmal über die Angelegenheit sprechen würden. Erstmal aber befahl sie ihm klipp und klar, sich hinzulegen. Fragen stellten zu Glück weder sie noch Varric. Vielleicht konnten sie sich ihren Teil inzwischen denken, Isabela hatte natürlich rausgetönt, dass sie in einem Kampf geraten waren.
“Es ist besser, wenn ich wieder gehe”, sagte Fenris, als es Hawke gelungen war, Aveline loszuwerden. Wenigstens für ein paar Minuten, um Wasser zu holen. “Wenn Ihr jemals meine Hilfe braucht…” Der Elf stand auf, sehr zu Hawkes Enttäuschung. Aber er würde ihn nicht aufhalten.
“Es ist nicht nötig, dass Ihr Euch mit meiner Anwesenheit belastet. Ich bin nicht blind, Fenris. Die Gegenwart von Magiern ist Euch unangenehm.”
“Ich schulde Euch mein…”
Hawke unterbrach Fenris mit einer harten Handbewegung. “Spart Euch das. Ich will nicht, dass irgendjemand glaubt, mir etwas schuldig zu sein für etwas, was ich freiwillig getan habe. Ich habe Euch nicht geholfen, weil ich mir etwas davon verspreche.” Hoffentlich fragte Fenris jetzt nicht, warum er ihm dann beigestanden hatte, aber das tat er zum Glück nicht. Stattdessen sah er ihn lange an. “Ihr seid mir dennoch willkommen”, sagte er schließlich, bevor er ging.
Hawke sah ihm nach, bis er durch die Tür verschwunden war und seufzte dann. Er kannte sich. Er würde Fenris besuchen. Und solange der ihn nicht rauswarf, war das sicher in Ordnung. Oder? Dieser Elf war wirklich ein Rätsel, aber eines, das er zu gerne ergründen würde. Aber nicht mehr heute. Müde legte Hawke einen Arm über seine Augen. Der Traum kam ihm wieder in den Sinn. Dieser Wolf… der Riss… das ergab keinen Sinn. Nicht wirklich. Jedenfalls der Teil mit dem Wolf. Hawke hatte gehört, dass es einmal Geister im Nichts gegeben hatte, die die guten Eigenschaften dieser Welt verkörperten. Weisheit. Mitgefühl. Gerechtigkeit… aber die waren lange schon verschwunden. Das Nichts war eine gefährliche Welt voller Monster und Alpträume geworden, je älter das Universum geworden war. Viele gaben den Magiern die Schuld daran, die es erforscht hatten. Kontakt zu den Geistern aufgenommen hatten. Sie missbraucht hatten.
Nur Magier konnten sich bewusst im Nichts bewegen, vielleicht hatten die Leute also Recht. Aber vielleicht war diese Welt auch einfach zu verdorben um irgendetwas positives zu spiegeln und die Magier konnten gar nichts dafür. Vermutlich würde er es niemals erfahren. Und ganz sicher spielte es auch keine Rolle mehr. Sie saßen in der Scheiße, egal wer Schuld war.
Er hatte es so satt, immer davonzulaufen. Aber für einen Magier gab es keine Chance, irgendwo länger zu bleiben. Jedenfalls dort, wo andere Leute waren. Die Spezialeinheit der Armee, die Templer, würden ihn immer aufspüren. Er konnten von Glück sprechen, wenn er einen Monat lang irgendwo bleiben konnte. Kein Wunder, dass Carver fort war. Und wer wusste schon, wo Alyssa inzwischen war. Ob sie ihn nicht auch im Stich gelassen hatte.
“Hawke…” Beim Klang von Avelines Stimme nahm er den Arm zur Seite und sah die Soldatin an, die sich neben das Bett gesetzt hatte, das Hawke bei ihrer Ankunft hier für sich beansprucht hatte. Manchmal hatte es seine Vorteile, wenn man in verlassene Städte kamen. Egal wie sehr sie geplündert worden waren, die Betten waren meistens noch da.
“Es geht mir gut.”
“Nein. Es geht dir überhaupt nicht gut. Was ist da passiert? Und sag mir nicht, dass es nichts ist.”
Er seufzte. Warum musste Aveline immer so verdammt aufmerksam sein? “Okay, okay… diese Vints… sie hatten einen Magier dabei.”
Skeptisch runzelte Aveline die Stirn. “Ich dachte, Magie funktioniert nicht mehr?”
“Nicht mehr zuverlässig. Aber sie ist immer noch da. Es ist schwer zu erklären.” Hawke winkte ab, als Aveline den Mund öffnete, zweifellos um nachzuhaken. “Ist jetzt auch egal. Der Vint konnte seine Magie jedenfalls einsetzen. Und ich auch, jedenfalls solange er noch am Leben war. Frag mich nicht warum, ich weiß es nicht.” Hawke wich Avelines mitleidigem Blick aus. Das konnte er jetzt nicht ertragen. “Als er tot war… etwas ist passiert. Meine Magie ist einfach…” Er zuckte mit den Schultern. “Als ob man eine Schlagader verletzt.”
“Darum bist du so erschöpft…”
“Es wird dauern, bis sich das regeneriert hat.”
“Dieser Elf hat sich um dich gekümmert?” Fenris hatte ihr nicht seinen Namen gesagt? Interessant. Aber Hawke kommentierte das nicht weiter, sondern nickte nur. “Er hasst Magier, aber offenbar ist er der Meinung, mir etwas schuldig zu sein, weil ich ihm geholfen habe.” Damit hatte er natürlich Avelines Interesse geweckt, aber das war alles, was Hawke ihr über Fenris sagen würde.
“Es gibt schlimmere Gründe, jemandem zu helfen.”
Vermutlich hatte Aveline Recht damit. “Stimmt wohl”, pflichtete Hawke ihr darum bei.
“ Ich weiß.” Es kam selten vor, dass Aveline lächelte, aber wenn sie es tat, hatte es immer etwas trauriges. Dann stand sie auf. “Ich werde mir einmal die Leichen ansehen. Vielleicht…” Sie unterbrach sich, als Hawke ihr Handgelenk ergriff.
“Bitte geh nicht.” Es war armselig, aber er wollte jetzt einfach nicht alleine sein.
Etwas schien in Avelines sonst so hartem Gesicht zu schmelzen. “Ich bin gleich zurück. Varric kann Isabela mitnehmen, dann macht die sich auch mal nützlich.”