H/C - Traumatisches Erlebnis - fürs Team
Jul. 9th, 2016 08:27 pmTeam: Hufflepuff
Challenge: H/C – Traumatisches Erlebnis – fürs Team
Fandom: Final Fantasy XV – es tut mir so leid, darf ich noch ein Tag haben, entschuldigt ;_;
Titel: Seemannsgrab
Inhalt: Noctis hat Schlafstörungen, weil sein Leben grauenhaft ist und Gladiolus hilft ihm mit Freundschaft!
Anmerkung: In Final Fantasy XV – dem Boyband Roadtrip Spiel – geht es um vier Freunde (einer davon – aka Noctis – ist ein Prinz, Prompto und Gladiolus sind seine besten Freunde aus Kindertagen und Bodyguards und Ignis ist der Berater der Königsfamilie), die vor dem großen Bösen abhauen müssen, in dem sie mit dem unauffälligsten Auto der Welt durch die Landschaft fahren und Monster besiegen. Die Namen aller Charaktere lesen sich wie aus nem bad-fanfic-generator und mein Liebling ist Lunafreya Nox Fleuret. Halleluja.
Seemannsgrab
"Noch 'ne Runde?"
Gladiolus grinst und zwinkert ihm zu, während er sein Schwert weiterhin lässig auf der Schulter abstützt. Hinter ihm liegen Prompto und Ignis auf Campingstühlen und genießen die letzten Strahlen der Sonne auf ihren Gesichtern.
Noctis schaut auf seine Hände hinunter, konzentriert sich auf den Schmerz in seinen Fingern und darauf, dass sein linkes Bein zu zittern begonnen hat, dann hebt er den Kopf und rollt mit den Augen.
"Was denkst du denn?"
Gladiolus lacht und Noctis stürzt sich vorwärts für einen weiteren schäbigen, schlampig ausgeführten Angriff, doch alles fühlt sich besser an, als stehen zu bleiben und nachzudenken.
Seit zwei Wochen sind sie jetzt unterwegs, die Tage verschwimmen um sie herum und die einzige Konstante ist die Decke ihres Viermannzeltes, die Noctis so vertraut geworden ist, wie sein eigenes Gesicht.
Nachts liegt er stundenlang wach und lauscht den tiefen Atemzügen seiner Begleiter, während er jedes noch so kleine Detail des Attentats noch einmal durchgeht.
Die Hitze des Feuers.
Das Klacken tausender schwerer Absätze auf dem Marmorboden.
Der Schrei aus Noctis' eigenem Mund, als sein Vater zu Boden ging, den Schädel gespalten und alles voller Blut, er kann es sehen, selbst hier im Dunkel, nur durchbrochen vom schwachen Glimmen von Ignis' Handy, ist sich Noctis sicher, dass er nur die Hand vor die Augen heben muss, um die Schlieren auf seinen Fingern zu sehen.
Sein Herz beginnt zu rasen. Er presst die Lippen fest aufeinander, um nicht keuchen und dreht sich auf die Seite, doch der hämmernde Kopfschmerz bohrt sich sofort hinter seine Schläfen und hält ihn wach, bis er vor lauter Erschöpfung einschläft.
Eine halbe Stunde später weckt ihn Gladiolus.
Noctis spuckt ein letztes Mal aus und wischt sich mit dem Handrücken über den Mund, doch bevor er sich beglückwünschen kann, dass er niemanden aufgeweckt oder gar Säbelzähne angelockt hat, fällt plötzlich von rechts ein Schatten auf ihn.
Eh er richtig nachdenken kann, hält er das Schwert in der Hand, springt zurück, schaut sich um, um Halt für einen Tachyonensprung zu finden – und dann lacht jemand leise.
"Bin nur ich, keine Sorge."
Gladiolus tritt einen Schritt nach vorne, bis sich die Lichtkreise ihrer Taschenlampen berühren und ineinander fließen.
Noctis lässt das Schwert verschwinden und tritt hastig ein paar Schritte zur Seite, damit er nicht aus Versehen sehen muss, was da gerade aus seinem Mund gekommen ist (er hatte das Gefühl, dass Blut dabei war, aber vielleicht hat er sich getäuscht). Er starrt Gladiolus ins Gesicht und weiß nicht, was er sagen soll.
Eine Wasserflasche fliegt auf ihn zu und Noctis fängt sie mit Leichtigkeit.
"Trink", sagt Gladiolus. "Damit wenigstens irgendwas in dir drin bleibt."
Sie haben ihn also doch gehört und es ist ja auch nicht das erste Mal, dass er mitten in der Nacht aus dem Zelt stürzt, weil ihm die Galle in den Rachen schießt.
Trotzdem wird Noctis plötzlich unangenehm warm und er beschäftigt sich hastig mit dem Verschluss der Wasserflasche.
"Ignis kann einfach nicht kochen", schnaubt er, obwohl er weiß, dass er unfair ist.
Er nimmt ein paar Schlucke, die wie Quecksilber durch seinen Mund laufen, doch wenigstens muss er nicht reden.
Gladiolus schaut ihn einen Moment lang an, dann grinst er.
"Vielleicht sollten wir Prompto zum Kochen verdonnern", sagt er und Noctis spuckt das Wasser direkt wieder aus.
"Idiot!", faucht er, während er hustet und sich übers Kinn wischt, doch Gladiolus lacht ihn nur aus, und kommt näher, um ihm auf den Rücken zu klopfen.
Nach einer Weile kommt Noctis wieder zu Atem. Sogar der saure Geschmack verschwindet langsam aus seinem Mund.
Am Horizont zeigt sich das erste zarte Rosa des neuen Tages, was Noctis daran erinnert, wie hundemüde er eigentlich ist, doch er hört in Gedanken schon das nervige Piepen des Weckers. Es bringt nichts, sich jetzt noch einmal hinzulegen, das weiß Noctis, doch er hat auch keine große Lust die nächsten zwei Stunden mit Gladiolus an diesem See zu stehen und schweigend aufs Wasser hinaus zu starren.
Gerade will er sagen, dass Gladiolus sich ruhig wieder ins Zelt begeben kann, als der sich plötzlich räuspert.
"Du solltest einem von uns Bescheid sagen, wenn du nachts rausgehst", sagt er leise. Er schaut Noctis dabei nicht an, weswegen er wahrscheinlich auch nicht sieht, wie der mit den Augen rollt.
"Du hörst dich schon an wie Ignis."
Gladiolus verzieht das Gesicht, ehe er lächelt. "Bist du sicher, mein lieber Freund?", fragt er, in einem absolut übertriebenen Dialekt, der wahrscheinlich nach Ignis klingen soll, sich aber eher so anhört, als würde jemand ein Chocobo treten.
Noctis muss sich auf die Wangen beißen, um nicht zu lachen.
Für eine Weile kehrt wieder Stille ein, doch Noctis weiß, dass Gladiolus mit seiner Predigt noch nicht fertig ist und obwohl er noch gar nichts gesagt hat, spürt Noctis wie wütend und trotzig er bereits wird. Er ist viel zu dünnhäutig und lässt alles viel zu nah an sich heran, doch was soll er machen, die anderen lassen ihn ja auch einfach nicht in Ruhe!
"Ich…", fängt er an und beißt sich auf die Lippen, damit seine Stimme nicht so verräterisch zittert. "Ich bin es einfach nicht gewohnt, in einem Zelt zu schlafen."
Er ist es auch nicht gewohnt, stundenlang durchs Hinterland zu fahren oder sich im Kofferraum vor Patrouillen zu verstecken oder an seinen Vater zu denken und nichts als Angst und Schmerzen zu fühlen, oder dass ihm beim Anblick von Promptos schweren schwarzen Stiefeln, die überhaupt nicht so aussehen wie die der Angreifer, trotzdem die schlimmste Panik packt.
Doch das erzählt er Gladiolus natürlich nicht, sondern starrt weiter angestrengt das andere Ufer an. Aus dem Augenwinkel sieht er, wie Gladiolus ihm einen abschätzenden Blick zuwirft, doch dann lächelt er nur ein bisschen traurig.
"Ist dir'n bisschen zu eng, hm?"
"Ja", antwortet Noctis. Er denkt an zuhause: an sein Zimmer, das so riesig war, dass er ab und zu Angst hatte, darin verloren zu gehen, und an sein gewaltiges, weiches Bett, das einen ganzen Menschen verschlucken konnte. Früher hat er oft Prompto gebeten, mit ihm in diesem Bett zu schlafen, weil er Angst hatte zu verschwinden, wenn er sich nicht an irgendwem festklammern konnte. "Sowas ähnliches."
Gladiolus nickt, langsam und bedächtig und dennoch hat Noctis nicht das Gefühl, dass er ihn überzeugt hat, also packt er sich ein abfälliges Grinsen aufs Gesicht und sagt laut: "Außerdem brauchst du dir keine Sorgen zu machen. Ich kann sehr gut auf mich selbst aufpassen."
"Weiß ich doch", antwortet Gladiolus und dann landen plötzlich zwei große, warme Hände auf Noctis' Schultern und drehen ihn herum. Noctis japst nach Luft und versteift vor lauter Panik sämtliche Muskeln, als Gladiolus sich vorbeugt und mit seiner Stirn ganz sanft Noctis' Kopf berührt.
"Aber du musst das alles nicht alleine machen", haucht er ihm ins Haar. "Dafür sind wir alle hier bei dir. Damit du nicht alleine bist."
Er drückt ihn einmal fest gegen seine Brust, dann lässt er ihn los, nickt ihm freundlich zu und verkündet, dass er ihnen jetzt ein köstliches Frühstück jagen gehen wird.
Noctis bleibt eine ganze Weile mit wild klopfendem Herzen am See stehen und schaut der Sonne beim Aufgehen zu.
In der folgenden Nacht schreckt Noctis aus seinem dösenden Halbschlaf hoch, weil er glaubt, dass ihm wieder übel wird. Neben ihm regt sich Gladiolus, legt ihm den Arm über die Brust und zieht ihn fest an sich. "Schlaf weiter", murmelt er ihm ins Ohr und Noctis legt sich hin, entspannt vorsichtig die Schultern, bis Gladiolus sich an ihn schmiegt und die Wärme seiner Haut durch Noctis' Kleider dringt und ihn zum Schlafen überredet.
Challenge: H/C – Traumatisches Erlebnis – fürs Team
Fandom: Final Fantasy XV – es tut mir so leid, darf ich noch ein Tag haben, entschuldigt ;_;
Titel: Seemannsgrab
Inhalt: Noctis hat Schlafstörungen, weil sein Leben grauenhaft ist und Gladiolus hilft ihm mit Freundschaft!
Anmerkung: In Final Fantasy XV – dem Boyband Roadtrip Spiel – geht es um vier Freunde (einer davon – aka Noctis – ist ein Prinz, Prompto und Gladiolus sind seine besten Freunde aus Kindertagen und Bodyguards und Ignis ist der Berater der Königsfamilie), die vor dem großen Bösen abhauen müssen, in dem sie mit dem unauffälligsten Auto der Welt durch die Landschaft fahren und Monster besiegen. Die Namen aller Charaktere lesen sich wie aus nem bad-fanfic-generator und mein Liebling ist Lunafreya Nox Fleuret. Halleluja.
Seemannsgrab
"Noch 'ne Runde?"
Gladiolus grinst und zwinkert ihm zu, während er sein Schwert weiterhin lässig auf der Schulter abstützt. Hinter ihm liegen Prompto und Ignis auf Campingstühlen und genießen die letzten Strahlen der Sonne auf ihren Gesichtern.
Noctis schaut auf seine Hände hinunter, konzentriert sich auf den Schmerz in seinen Fingern und darauf, dass sein linkes Bein zu zittern begonnen hat, dann hebt er den Kopf und rollt mit den Augen.
"Was denkst du denn?"
Gladiolus lacht und Noctis stürzt sich vorwärts für einen weiteren schäbigen, schlampig ausgeführten Angriff, doch alles fühlt sich besser an, als stehen zu bleiben und nachzudenken.
Seit zwei Wochen sind sie jetzt unterwegs, die Tage verschwimmen um sie herum und die einzige Konstante ist die Decke ihres Viermannzeltes, die Noctis so vertraut geworden ist, wie sein eigenes Gesicht.
Nachts liegt er stundenlang wach und lauscht den tiefen Atemzügen seiner Begleiter, während er jedes noch so kleine Detail des Attentats noch einmal durchgeht.
Die Hitze des Feuers.
Das Klacken tausender schwerer Absätze auf dem Marmorboden.
Der Schrei aus Noctis' eigenem Mund, als sein Vater zu Boden ging, den Schädel gespalten und alles voller Blut, er kann es sehen, selbst hier im Dunkel, nur durchbrochen vom schwachen Glimmen von Ignis' Handy, ist sich Noctis sicher, dass er nur die Hand vor die Augen heben muss, um die Schlieren auf seinen Fingern zu sehen.
Sein Herz beginnt zu rasen. Er presst die Lippen fest aufeinander, um nicht keuchen und dreht sich auf die Seite, doch der hämmernde Kopfschmerz bohrt sich sofort hinter seine Schläfen und hält ihn wach, bis er vor lauter Erschöpfung einschläft.
Eine halbe Stunde später weckt ihn Gladiolus.
Noctis spuckt ein letztes Mal aus und wischt sich mit dem Handrücken über den Mund, doch bevor er sich beglückwünschen kann, dass er niemanden aufgeweckt oder gar Säbelzähne angelockt hat, fällt plötzlich von rechts ein Schatten auf ihn.
Eh er richtig nachdenken kann, hält er das Schwert in der Hand, springt zurück, schaut sich um, um Halt für einen Tachyonensprung zu finden – und dann lacht jemand leise.
"Bin nur ich, keine Sorge."
Gladiolus tritt einen Schritt nach vorne, bis sich die Lichtkreise ihrer Taschenlampen berühren und ineinander fließen.
Noctis lässt das Schwert verschwinden und tritt hastig ein paar Schritte zur Seite, damit er nicht aus Versehen sehen muss, was da gerade aus seinem Mund gekommen ist (er hatte das Gefühl, dass Blut dabei war, aber vielleicht hat er sich getäuscht). Er starrt Gladiolus ins Gesicht und weiß nicht, was er sagen soll.
Eine Wasserflasche fliegt auf ihn zu und Noctis fängt sie mit Leichtigkeit.
"Trink", sagt Gladiolus. "Damit wenigstens irgendwas in dir drin bleibt."
Sie haben ihn also doch gehört und es ist ja auch nicht das erste Mal, dass er mitten in der Nacht aus dem Zelt stürzt, weil ihm die Galle in den Rachen schießt.
Trotzdem wird Noctis plötzlich unangenehm warm und er beschäftigt sich hastig mit dem Verschluss der Wasserflasche.
"Ignis kann einfach nicht kochen", schnaubt er, obwohl er weiß, dass er unfair ist.
Er nimmt ein paar Schlucke, die wie Quecksilber durch seinen Mund laufen, doch wenigstens muss er nicht reden.
Gladiolus schaut ihn einen Moment lang an, dann grinst er.
"Vielleicht sollten wir Prompto zum Kochen verdonnern", sagt er und Noctis spuckt das Wasser direkt wieder aus.
"Idiot!", faucht er, während er hustet und sich übers Kinn wischt, doch Gladiolus lacht ihn nur aus, und kommt näher, um ihm auf den Rücken zu klopfen.
Nach einer Weile kommt Noctis wieder zu Atem. Sogar der saure Geschmack verschwindet langsam aus seinem Mund.
Am Horizont zeigt sich das erste zarte Rosa des neuen Tages, was Noctis daran erinnert, wie hundemüde er eigentlich ist, doch er hört in Gedanken schon das nervige Piepen des Weckers. Es bringt nichts, sich jetzt noch einmal hinzulegen, das weiß Noctis, doch er hat auch keine große Lust die nächsten zwei Stunden mit Gladiolus an diesem See zu stehen und schweigend aufs Wasser hinaus zu starren.
Gerade will er sagen, dass Gladiolus sich ruhig wieder ins Zelt begeben kann, als der sich plötzlich räuspert.
"Du solltest einem von uns Bescheid sagen, wenn du nachts rausgehst", sagt er leise. Er schaut Noctis dabei nicht an, weswegen er wahrscheinlich auch nicht sieht, wie der mit den Augen rollt.
"Du hörst dich schon an wie Ignis."
Gladiolus verzieht das Gesicht, ehe er lächelt. "Bist du sicher, mein lieber Freund?", fragt er, in einem absolut übertriebenen Dialekt, der wahrscheinlich nach Ignis klingen soll, sich aber eher so anhört, als würde jemand ein Chocobo treten.
Noctis muss sich auf die Wangen beißen, um nicht zu lachen.
Für eine Weile kehrt wieder Stille ein, doch Noctis weiß, dass Gladiolus mit seiner Predigt noch nicht fertig ist und obwohl er noch gar nichts gesagt hat, spürt Noctis wie wütend und trotzig er bereits wird. Er ist viel zu dünnhäutig und lässt alles viel zu nah an sich heran, doch was soll er machen, die anderen lassen ihn ja auch einfach nicht in Ruhe!
"Ich…", fängt er an und beißt sich auf die Lippen, damit seine Stimme nicht so verräterisch zittert. "Ich bin es einfach nicht gewohnt, in einem Zelt zu schlafen."
Er ist es auch nicht gewohnt, stundenlang durchs Hinterland zu fahren oder sich im Kofferraum vor Patrouillen zu verstecken oder an seinen Vater zu denken und nichts als Angst und Schmerzen zu fühlen, oder dass ihm beim Anblick von Promptos schweren schwarzen Stiefeln, die überhaupt nicht so aussehen wie die der Angreifer, trotzdem die schlimmste Panik packt.
Doch das erzählt er Gladiolus natürlich nicht, sondern starrt weiter angestrengt das andere Ufer an. Aus dem Augenwinkel sieht er, wie Gladiolus ihm einen abschätzenden Blick zuwirft, doch dann lächelt er nur ein bisschen traurig.
"Ist dir'n bisschen zu eng, hm?"
"Ja", antwortet Noctis. Er denkt an zuhause: an sein Zimmer, das so riesig war, dass er ab und zu Angst hatte, darin verloren zu gehen, und an sein gewaltiges, weiches Bett, das einen ganzen Menschen verschlucken konnte. Früher hat er oft Prompto gebeten, mit ihm in diesem Bett zu schlafen, weil er Angst hatte zu verschwinden, wenn er sich nicht an irgendwem festklammern konnte. "Sowas ähnliches."
Gladiolus nickt, langsam und bedächtig und dennoch hat Noctis nicht das Gefühl, dass er ihn überzeugt hat, also packt er sich ein abfälliges Grinsen aufs Gesicht und sagt laut: "Außerdem brauchst du dir keine Sorgen zu machen. Ich kann sehr gut auf mich selbst aufpassen."
"Weiß ich doch", antwortet Gladiolus und dann landen plötzlich zwei große, warme Hände auf Noctis' Schultern und drehen ihn herum. Noctis japst nach Luft und versteift vor lauter Panik sämtliche Muskeln, als Gladiolus sich vorbeugt und mit seiner Stirn ganz sanft Noctis' Kopf berührt.
"Aber du musst das alles nicht alleine machen", haucht er ihm ins Haar. "Dafür sind wir alle hier bei dir. Damit du nicht alleine bist."
Er drückt ihn einmal fest gegen seine Brust, dann lässt er ihn los, nickt ihm freundlich zu und verkündet, dass er ihnen jetzt ein köstliches Frühstück jagen gehen wird.
Noctis bleibt eine ganze Weile mit wild klopfendem Herzen am See stehen und schaut der Sonne beim Aufgehen zu.
In der folgenden Nacht schreckt Noctis aus seinem dösenden Halbschlaf hoch, weil er glaubt, dass ihm wieder übel wird. Neben ihm regt sich Gladiolus, legt ihm den Arm über die Brust und zieht ihn fest an sich. "Schlaf weiter", murmelt er ihm ins Ohr und Noctis legt sich hin, entspannt vorsichtig die Schultern, bis Gladiolus sich an ihn schmiegt und die Wärme seiner Haut durch Noctis' Kleider dringt und ihn zum Schlafen überredet.