Team: Gryffindor
Challenge: Kink/Smut – Ohne Anfassen
Titel: Tausendmal berührt
Fandom: X-Men
Charaktere: Charles Xavier/ Erik Lehnsherr
Wörter: 1518
„Charles...“
Seine Stimme war kaum mehr als ein heiseres Flüstern. Erik sog scharf die Luft ein und seine Brust hob und senkte sich verdächtig langsam als er versuchte, seinen Atem wieder unter Kontrolle zu bringen. Erneut überrollte ihn eine Welle an Bildern und Emotionen, die nur zum Teil von ihm selbst stammten. Der Großteil jedoch hatte seinen Ursprung in Charles' Geist, welcher diese in Eriks Gedanken projizierte.
„Hast du etwas gesagt?“
Hank hatte eine Augenbraue gehoben und sah zu Erik, der den Platz neben ihm einnahm (eine Position, die ohnehin schon für sie beide denkbar ungünstig war). Der Mutant musterte Erik skeptisch. Er war seit jeher ein Gegner Eriks gewesen und alles andere als glücklich, dass Erik Lehnsherr mittlerweile in Charles' Institut für begabte Jugendliche ein und ausging, wie er es für richtig hielt. Dass dieser in Versammlungen aber auch noch ein Recht zur Mitbestimmung hatte – das war etwas, über das Hank schlichtweg den Kopf schütteln musste.
„Nicht so wichtig“, knurrte Erik, ohne Hank auch nur eines Blickes zu würdigen. Seine Augen fixierten Charles, der in aller Seelenruhe und mit einem zufriedenen Lächeln auf den Lippen in seinem Rollstuhl an der gegenüberliegenden Seite des Tisches saß und ihre kleine Runde moderierte. Dabei besaß dieser die bodenlose Dreistigkeit, Erik zu ignorieren, obgleich er noch immer in seinem Geist nach dessen Gedanken tastete.
//Hör verdammt nochmal auf damit, Charles!!!// -
//Hast du dich nicht neulich beklagt, dass ich zu spießig sei? Und das unsere... Verbindung, oder wie auch immer du das, was wir haben, nennen magst, etwas mehr... Pfiff gebrauchen könnte?//
Obwohl Charles äußerlich völlig ruhig und gelassen wirkte, konnte Erik förmlich dessen innerliches Grinsen und seine Genugtuung spüren. Er musste ein erneutes Stöhnen unterdrücken, als ihn eine weitere telepathische Welle der Erregung traf. Unauffällig drapierte er seinen Umhang noch ein wenig mehr über der verräterischen Stelle zwischen seinen Beinen, denn er konnte nichts dagegen tun, dass die Gefühle, die Charles ihm schickte, bei ihm auch körperlich ihre Wirkung zeigten. Früher hätte er niemals für möglich gehalten, dass der Telepath seine Fähigkeiten auf diese Weise einsetzen könnte. Und würde!
Aber Erik hätte auch niemals für möglich gehalten, dass sie einmal hier landen würden. Nicht, nach allem, was sie miteinander erlebt hatten. Nicht nach Kuba. Nicht, nachdem Erik auf Seiten En Sabah Nurs gekämpft hatte. Noch jetzt schmerzte es ihn, wenn er zu Charles blickte und diesen nicht nur im Rollstuhl sitzend, sondern auch seiner gesamten Haare beraubt sah. Sein alter Freund (und Feind) schien innerhalb kürzester Zeit enorm gealtert zu sein (auch wenn dieser mokierte, dass er nun endlich wie ein richtiger Professor aussah.) Wie sie an den Punkt gekommen waren, dass sie immer wieder miteinander das Bett teilten – Erik wusste es nicht mehr. Seit sie einander kannten hatte es diese Spannungen gegeben, die dafür sorgten, dass die Luft zwischen ihnen brannte. Manchmal entluden diese sich in den heftigsten Eskalationen, in denen sie beide (Erik wollte nicht zugeben, dass vor allem er es war, der Mist baute), Dinge taten, die sie später bereuten. Und manchmal fanden sie auch einen Weg, diese Spannungen auf andere Weise zu kompensieren.
Erik hatte sich erst einmal daran gewöhnen müssen, dass Sex mit Charles auf ganz andere Weise vonstatten gehen musste, als er es gewohnt war, und wenn er ehrlich zu sich selbst war, hatte es ihn anfangs überfordert. Durch Charles Lähmung waren sie gezwungen worden, zu improvisieren. Erik hatte jedoch unterschätzt, dass Charles durchaus in der Lage war, wie jeder Andere Lust zu empfinden und diese Empfindungen nicht nur mit ihm zu teilen, sondern durch eine Verbindung mit ihm sogar noch zu verstärken. Deshalb gab es solche seltenen Momente wie heute, in denen Erik seinen Geist öffnete und auf seinen Helm verzichtete. (Er hatte jedoch nicht damit gerechnet, dass Charles vorhaben würde ihn zu quälen und während dieser Versammlung mit den anderen Mutanten, welche an der Schule dozierten, zu solch unlauteren Mitteln greifen würde).
Beinahe quälend langsam verging die Zeit, in der sie sich über pädagogische Konzepte der Schule unterhielten und wie die jungen Mutanten auf die Welt vorzubereiten waren. Erik hatte kein Interesse daran, sich an der Diskussion zu beteiligen – und das nicht nur, weil er noch immer der Ansicht war, dass Charles für die falsche Seite kämpfte. In den wenigen Momenten, in denen seine Gedanken so klar wie ein Bergsee vor Charles lagen, machte er keinen Hehl daraus, dass er zwar die Folgen einiger seiner Handlungen bereute – nicht aber die Überzeugungen, die dahinter standen. Noch immer barg Erik eine Wut in sich, die tief in seinem Innersten verwurzelt war.
Heute hatte er aber auch einen anderen, triftigen Grund, sich aus der Diskussion zurückzuziehen: Er war vollauf damit beschäftigt, nicht hier vor allen Leuten über Charles herzufallen. Es war beinahe beängstigend, was Charles mit ein paar wenigen telepathischen Handgriffen erreichen konnte, wie schnell er seinen Körper zu einer eindeutigen Reaktion bringen konnten.
Wieder konnte Erik spüren, wie imaginäre Finger langsam über sein Rückgrat strichen. Er fühlte einen heißen, nicht vorhandenen Atem in seinem Nacken, der ihn kaum merklich erschaudern ließ und den durchdringenden Blick Charles', der ihm wortwörtlich bis tief in seine Seele blickte. Erik konnte es kaum abwarten, bis Charles den erlösenden Satz sagte: „Dann beende ich hiermit für heute unser Meeting.“
Während die Anderen sich erhoben, um zur Tür zu gehen, blieb Erik wie versteinert auf seinem Platz sitzen und starrte Charles mit einem raubtierhaften Blick an. Hank hielt im Türrahmen inne und runzelte erneut die Stirn, den Blick fragend zu Charles gerichtet. Wie ein Bodyguard, bereit, den Störenfried zu entfernen, wenn es nötig werden sollte, stellte Erik missmutig fest und widerstand nur schwer dem Drang, die Tür vor dessen Nase zufahren zu lassen.
„Es ist in Ordnung, Hank“, sagte Charles mit einem sanftem Ton in der Stimme, „ich habe ohnehin noch mit Magneto zu sprechen.“
Hank bedachte Erik mit einem warnenden Blick. „Ich bleibe in der Nähe. Nur für den Fall, dass ER Dummheiten machen sollte...“, sagte er drohend und zog sich nur sehr langsam aus dem Zimmer zurück. Kaum war die Tür hinter ihm ins Schloss gefallen, sprang Erik auf. Er stürzte sich auf Charles – und pralle gegen unsichtbare Wand. Er brauchte einen Moment, um zu begreifen, dass Charles war, der ihn paralysierte, der dafür sorgte, dass keines seiner Gliedmaßen in der Lage war, sich zu bewegen.
„Was zur Hölle...?“
Charles schmunzelte und setzte seinen Rollstuhl in Bewegung, um langsam näher zu kommen. „Nicht so schnell, mein alter Freund“, gurrte er und ließ seinen Blick über Eriks Körper gleiten. Mit jedem Zentimeter, den Charles näher kam, wich Erik in gleichem Abstand zurück, wie von Zauberhand bewegt. So sehr er versuchte, sich gegen Charles Geist zu wehren – er kam nicht gegen diesen an. Er kam erst zum Stehen, als er die Täfelung der dunklen Holztüre in seinem Rücken spürte. Charles stand unmittelbar vor ihm und sah ihn von unten herauf durchdringend an.
//Du hast dir doch ein wenig Abwechslung gewünscht?//
Eine nicht vorhandene Hand glitt sanft über Eriks Hals zu dessen Brust, sie schien sich unter seiner Kleidung auf seiner nackten Haut zu befinden und machte ihn zittern, als sie spielerisch seine Brustwarzen neckte. Erik konnte sich ein heiseres Stöhnen kaum noch verkneifen.
„Charles, du....“
//Psssssst. An deiner Stelle würde ich meine Stimme ein wenig zügeln. Ich fürchte, dass Hank seine Drohung wahrmachen wird und die andere Seite dieser Tür bewacht. Es wäre doch ein Jammer, wenn er hier hereinplatzen und uns stören würde....// Das Lächeln auf Charles Gesicht war nun offensichtlich und man konnte es ohne Übertreibung als diabolisch bezeichnen. Eriks Gegenüber hatte viel zu viel Spaß damit, ihn zu quälen.
//Elender Sadist!//
//Als ob dir das nicht gefallen würde...//
Erik legte den Kopf, soweit es in seiner Macht stand, in den Nacken und schloss für einen Moment die Augen, als ihn erneut die Bilder ergriffen, die Charles ihm schickte. Er keuchte leise und biss sich auf die Unterlippe, um nicht noch lauter zu werden. Er konnte Charles in seinem Geist fühlen, er war in ihm, um ihn, und über ihm zugleich und es war eine Form der Intimität, wie sie nicht intensiver hätte sein können.
//Charles....//
Erik wusste nicht wohin mit all diesen Gefühlen, die ihn überrollten, diese Wärme, die Charles ausstrahlte und die ihn wohlig umfing, und auch diese Leidenschaft, die nicht nur von ihm selbst ausging. Auch Charles hatte ihr kleines Spielchen nicht völlig kalt gelassen und mit einem Mal war da eine Offenheit, die Erik schier überwältigte. Ohne, dass Charles auch nur eine Hand an ihn gelegt hatte, gab Erik sich zitternd und keuchend seinem Höhepunkt hin, als alle Eindrücke nur so über ihm einstürzten. Völlig außer Atem lehnte er gegen die Holztür, als Charles ihn aus seinem Griff entließ und ihn zufrieden musterte.
„Erinnere mich das nächste Mal daran, dass ich nur noch mit Helm zu einem deiner Meetings komme“, keuchte er und fuhr sich erschöpft durch das verschwitzte Haar. Doch seine Stimme klang nicht halb so missmutig, wie er eigentlich beabsichtigt hatte und das Grinsen, welches sich auf seine Züge legte, als er an Hank vorbei durch die Tür schritt, sprach Bände...
Challenge: Kink/Smut – Ohne Anfassen
Titel: Tausendmal berührt
Fandom: X-Men
Charaktere: Charles Xavier/ Erik Lehnsherr
Wörter: 1518
„Charles...“
Seine Stimme war kaum mehr als ein heiseres Flüstern. Erik sog scharf die Luft ein und seine Brust hob und senkte sich verdächtig langsam als er versuchte, seinen Atem wieder unter Kontrolle zu bringen. Erneut überrollte ihn eine Welle an Bildern und Emotionen, die nur zum Teil von ihm selbst stammten. Der Großteil jedoch hatte seinen Ursprung in Charles' Geist, welcher diese in Eriks Gedanken projizierte.
„Hast du etwas gesagt?“
Hank hatte eine Augenbraue gehoben und sah zu Erik, der den Platz neben ihm einnahm (eine Position, die ohnehin schon für sie beide denkbar ungünstig war). Der Mutant musterte Erik skeptisch. Er war seit jeher ein Gegner Eriks gewesen und alles andere als glücklich, dass Erik Lehnsherr mittlerweile in Charles' Institut für begabte Jugendliche ein und ausging, wie er es für richtig hielt. Dass dieser in Versammlungen aber auch noch ein Recht zur Mitbestimmung hatte – das war etwas, über das Hank schlichtweg den Kopf schütteln musste.
„Nicht so wichtig“, knurrte Erik, ohne Hank auch nur eines Blickes zu würdigen. Seine Augen fixierten Charles, der in aller Seelenruhe und mit einem zufriedenen Lächeln auf den Lippen in seinem Rollstuhl an der gegenüberliegenden Seite des Tisches saß und ihre kleine Runde moderierte. Dabei besaß dieser die bodenlose Dreistigkeit, Erik zu ignorieren, obgleich er noch immer in seinem Geist nach dessen Gedanken tastete.
//Hör verdammt nochmal auf damit, Charles!!!// -
//Hast du dich nicht neulich beklagt, dass ich zu spießig sei? Und das unsere... Verbindung, oder wie auch immer du das, was wir haben, nennen magst, etwas mehr... Pfiff gebrauchen könnte?//
Obwohl Charles äußerlich völlig ruhig und gelassen wirkte, konnte Erik förmlich dessen innerliches Grinsen und seine Genugtuung spüren. Er musste ein erneutes Stöhnen unterdrücken, als ihn eine weitere telepathische Welle der Erregung traf. Unauffällig drapierte er seinen Umhang noch ein wenig mehr über der verräterischen Stelle zwischen seinen Beinen, denn er konnte nichts dagegen tun, dass die Gefühle, die Charles ihm schickte, bei ihm auch körperlich ihre Wirkung zeigten. Früher hätte er niemals für möglich gehalten, dass der Telepath seine Fähigkeiten auf diese Weise einsetzen könnte. Und würde!
Aber Erik hätte auch niemals für möglich gehalten, dass sie einmal hier landen würden. Nicht, nach allem, was sie miteinander erlebt hatten. Nicht nach Kuba. Nicht, nachdem Erik auf Seiten En Sabah Nurs gekämpft hatte. Noch jetzt schmerzte es ihn, wenn er zu Charles blickte und diesen nicht nur im Rollstuhl sitzend, sondern auch seiner gesamten Haare beraubt sah. Sein alter Freund (und Feind) schien innerhalb kürzester Zeit enorm gealtert zu sein (auch wenn dieser mokierte, dass er nun endlich wie ein richtiger Professor aussah.) Wie sie an den Punkt gekommen waren, dass sie immer wieder miteinander das Bett teilten – Erik wusste es nicht mehr. Seit sie einander kannten hatte es diese Spannungen gegeben, die dafür sorgten, dass die Luft zwischen ihnen brannte. Manchmal entluden diese sich in den heftigsten Eskalationen, in denen sie beide (Erik wollte nicht zugeben, dass vor allem er es war, der Mist baute), Dinge taten, die sie später bereuten. Und manchmal fanden sie auch einen Weg, diese Spannungen auf andere Weise zu kompensieren.
Erik hatte sich erst einmal daran gewöhnen müssen, dass Sex mit Charles auf ganz andere Weise vonstatten gehen musste, als er es gewohnt war, und wenn er ehrlich zu sich selbst war, hatte es ihn anfangs überfordert. Durch Charles Lähmung waren sie gezwungen worden, zu improvisieren. Erik hatte jedoch unterschätzt, dass Charles durchaus in der Lage war, wie jeder Andere Lust zu empfinden und diese Empfindungen nicht nur mit ihm zu teilen, sondern durch eine Verbindung mit ihm sogar noch zu verstärken. Deshalb gab es solche seltenen Momente wie heute, in denen Erik seinen Geist öffnete und auf seinen Helm verzichtete. (Er hatte jedoch nicht damit gerechnet, dass Charles vorhaben würde ihn zu quälen und während dieser Versammlung mit den anderen Mutanten, welche an der Schule dozierten, zu solch unlauteren Mitteln greifen würde).
Beinahe quälend langsam verging die Zeit, in der sie sich über pädagogische Konzepte der Schule unterhielten und wie die jungen Mutanten auf die Welt vorzubereiten waren. Erik hatte kein Interesse daran, sich an der Diskussion zu beteiligen – und das nicht nur, weil er noch immer der Ansicht war, dass Charles für die falsche Seite kämpfte. In den wenigen Momenten, in denen seine Gedanken so klar wie ein Bergsee vor Charles lagen, machte er keinen Hehl daraus, dass er zwar die Folgen einiger seiner Handlungen bereute – nicht aber die Überzeugungen, die dahinter standen. Noch immer barg Erik eine Wut in sich, die tief in seinem Innersten verwurzelt war.
Heute hatte er aber auch einen anderen, triftigen Grund, sich aus der Diskussion zurückzuziehen: Er war vollauf damit beschäftigt, nicht hier vor allen Leuten über Charles herzufallen. Es war beinahe beängstigend, was Charles mit ein paar wenigen telepathischen Handgriffen erreichen konnte, wie schnell er seinen Körper zu einer eindeutigen Reaktion bringen konnten.
Wieder konnte Erik spüren, wie imaginäre Finger langsam über sein Rückgrat strichen. Er fühlte einen heißen, nicht vorhandenen Atem in seinem Nacken, der ihn kaum merklich erschaudern ließ und den durchdringenden Blick Charles', der ihm wortwörtlich bis tief in seine Seele blickte. Erik konnte es kaum abwarten, bis Charles den erlösenden Satz sagte: „Dann beende ich hiermit für heute unser Meeting.“
Während die Anderen sich erhoben, um zur Tür zu gehen, blieb Erik wie versteinert auf seinem Platz sitzen und starrte Charles mit einem raubtierhaften Blick an. Hank hielt im Türrahmen inne und runzelte erneut die Stirn, den Blick fragend zu Charles gerichtet. Wie ein Bodyguard, bereit, den Störenfried zu entfernen, wenn es nötig werden sollte, stellte Erik missmutig fest und widerstand nur schwer dem Drang, die Tür vor dessen Nase zufahren zu lassen.
„Es ist in Ordnung, Hank“, sagte Charles mit einem sanftem Ton in der Stimme, „ich habe ohnehin noch mit Magneto zu sprechen.“
Hank bedachte Erik mit einem warnenden Blick. „Ich bleibe in der Nähe. Nur für den Fall, dass ER Dummheiten machen sollte...“, sagte er drohend und zog sich nur sehr langsam aus dem Zimmer zurück. Kaum war die Tür hinter ihm ins Schloss gefallen, sprang Erik auf. Er stürzte sich auf Charles – und pralle gegen unsichtbare Wand. Er brauchte einen Moment, um zu begreifen, dass Charles war, der ihn paralysierte, der dafür sorgte, dass keines seiner Gliedmaßen in der Lage war, sich zu bewegen.
„Was zur Hölle...?“
Charles schmunzelte und setzte seinen Rollstuhl in Bewegung, um langsam näher zu kommen. „Nicht so schnell, mein alter Freund“, gurrte er und ließ seinen Blick über Eriks Körper gleiten. Mit jedem Zentimeter, den Charles näher kam, wich Erik in gleichem Abstand zurück, wie von Zauberhand bewegt. So sehr er versuchte, sich gegen Charles Geist zu wehren – er kam nicht gegen diesen an. Er kam erst zum Stehen, als er die Täfelung der dunklen Holztüre in seinem Rücken spürte. Charles stand unmittelbar vor ihm und sah ihn von unten herauf durchdringend an.
//Du hast dir doch ein wenig Abwechslung gewünscht?//
Eine nicht vorhandene Hand glitt sanft über Eriks Hals zu dessen Brust, sie schien sich unter seiner Kleidung auf seiner nackten Haut zu befinden und machte ihn zittern, als sie spielerisch seine Brustwarzen neckte. Erik konnte sich ein heiseres Stöhnen kaum noch verkneifen.
„Charles, du....“
//Psssssst. An deiner Stelle würde ich meine Stimme ein wenig zügeln. Ich fürchte, dass Hank seine Drohung wahrmachen wird und die andere Seite dieser Tür bewacht. Es wäre doch ein Jammer, wenn er hier hereinplatzen und uns stören würde....// Das Lächeln auf Charles Gesicht war nun offensichtlich und man konnte es ohne Übertreibung als diabolisch bezeichnen. Eriks Gegenüber hatte viel zu viel Spaß damit, ihn zu quälen.
//Elender Sadist!//
//Als ob dir das nicht gefallen würde...//
Erik legte den Kopf, soweit es in seiner Macht stand, in den Nacken und schloss für einen Moment die Augen, als ihn erneut die Bilder ergriffen, die Charles ihm schickte. Er keuchte leise und biss sich auf die Unterlippe, um nicht noch lauter zu werden. Er konnte Charles in seinem Geist fühlen, er war in ihm, um ihn, und über ihm zugleich und es war eine Form der Intimität, wie sie nicht intensiver hätte sein können.
//Charles....//
Erik wusste nicht wohin mit all diesen Gefühlen, die ihn überrollten, diese Wärme, die Charles ausstrahlte und die ihn wohlig umfing, und auch diese Leidenschaft, die nicht nur von ihm selbst ausging. Auch Charles hatte ihr kleines Spielchen nicht völlig kalt gelassen und mit einem Mal war da eine Offenheit, die Erik schier überwältigte. Ohne, dass Charles auch nur eine Hand an ihn gelegt hatte, gab Erik sich zitternd und keuchend seinem Höhepunkt hin, als alle Eindrücke nur so über ihm einstürzten. Völlig außer Atem lehnte er gegen die Holztür, als Charles ihn aus seinem Griff entließ und ihn zufrieden musterte.
„Erinnere mich das nächste Mal daran, dass ich nur noch mit Helm zu einem deiner Meetings komme“, keuchte er und fuhr sich erschöpft durch das verschwitzte Haar. Doch seine Stimme klang nicht halb so missmutig, wie er eigentlich beabsichtigt hatte und das Grinsen, welches sich auf seine Züge legte, als er an Hank vorbei durch die Tür schritt, sprach Bände...
no subject
Date: 2016-07-08 03:41 pm (UTC)Ich mag so unglaublich viele Dinge an dieser fic: Dass Erik und Charles (wieder und trotz allem) so zärtlich und spielerisch miteinander umgehen können, dass Charles durch seine Lähmung nicht entsexualisiert wird, sondern einfach super kinky-kreativ wird, dass Charles so wunderschön die Kontrolle behält und Erik sich gern ein wenig quälen lässt <33
Und ich liebe es, dass Hank Erik immer noch nicht traut und dabei gleichzeitig so wunderbar loyal gegenüber Charles ist.
Ich liebe einfach alles :D
no subject
Date: 2016-07-13 08:32 am (UTC)